Warum wollen Männer nicht mehr heiraten?

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Ein Aufschrei geht durchs Land: Frauen finden keine Männer mehr zum heiraten! Was wird nun aus der schönen Familie, den Kindern, dem Einfamilienhaus und dem Hund? Vor allem aber: Wie wird Frau versorgt?

Nun, ganz so schlimm ist es noch nicht. Wird es auch nicht werden, denn bekanntlich steht jeden Tag ein Dummer auf – und in diesem Kontext ist es angebracht, dies bei der männlichen Bezeichnung zu lassen. Denn Frauen sind in dieser Beziehung alles andere als dumm, sondern sehr schlau. Aber lassen wir das.

Worum geht’s?

Ich möchte euch hier nicht mit Statistiken über Scheidungsraten kommen oder soziologische Untersuchungen anstellen. Im folgenden soll es darum gehen, warum von einer Heirat abzuraten ist – im ganz persönlichen und spirituellem Sinn. Es geht nicht um Scheidung, um Sorgerechtsstreits oder die Bevorzugung der Frau von Seiten des Staates. Dies alles sind natürlich Nachteile, die man im Kopf haben sollte. Es geht vielmehr darum inne zu halten und darüber nachzudenken, was eine Hochzeit bedeutet und wie nützlich sie ist – heutzutage.

Gut, fangen wir einfach mal an mit dem nächstliegendsten: Die Hochzeit im katholischen Sinn. Denn dort ist noch der Kern offensichtlich, was man(n) unter einer Hochzeit versteht – nämlich einen „Bund fürs Leben“.

Leider ist es so, dass diese romantisch-spirituelle Bedeutung, ausschließlich nur noch vom Mann in die Ehe hineingetragen wird. Niemals von der Frau, da sie heutzutage nur noch materialistisch-zweckgebunden denken kann – und will. Eine zukünftige Scheidung wird von den meisten Frauen schon vor der tatsächlichen Heirat als Möglichkeit in Betracht gezogen – man versucht es halt, und wenn es nicht funktioniert, dann kann man eben nichts machen. Aber das ist absolut nicht der Sinn einer Ehe. Dies den heutigen Frauen zu erklären (was an sich schon absurd ist), gleicht einem Kampf gegen Windmühlen.

Das ist der Nährboden, auf dem die „heilige Pflanze der Ehe“ heranwächst. Wie sieht also die Chance aus, dass sich solch eine Pflanze in ungeahnte Höhen entwickelt? Wohl eher schlecht.

Die religiöse Ehe wurde profanisiert und gilt heute nur noch als kurzlebiger „Lifestyle Moment“, etwas was man auf Facebook posten kann, und wenn es keinen mehr juckt nach einer Weile, dann muss ein neuer, ganz frischer Moment her – mit dem nächsten Mann.

Hierbei plädiere ich nicht für ein Neuaufleben eines erzkatholischen Lebens, sondern verweise vielmehr darauf, dass nur noch in Religion ein Fundament für eine gesittete und sinnvolle Ehe gefunden werden kann. Ja, das ist Traditionalismus. Denn eine „Ehe als Zweckgemeinschaft“ im demokratischen Sinne, zur „Steuervergünstigung“ ist kein Fundament, welches das Leben leiten kann. Es ist Berechnung, ein Rechenakt. Alles „heilige“ wird von vorn hinein ausgelöscht. Dies hat zur Folge, dass man keiner Rechenschaft mehr bedarf – denn Zahlen interessieren sich nicht dafür. Das Gewissen kann es auch nicht mehr hin biegen, da es durch solipsistisch-narzisstische Ausbildung komplett über Bord geworfen wurde.

Im Klartext heißt dies folgendes:

Es gibt absolut keinen Grund mehr für eine Frau, einem Ehegelübde nachzukommen und es zu verfolgen.

Dies sollte man sich als Mann besser merken, denn es könnte sein, dass man(n) dies am eigenen Leib erfahren kann. Es nützt nichts, mit einer Frau darüber zu diskutieren. Einen „Bruch der Ehe“, etwa beim Fremdgehen, findet im Kopf der Frau nicht statt. Denn sie hat dafür überhaupt keine Grundlage, kein moralisches System, kurz: kein Gewissen.

Der höhere Sinn einer Ehe geht der (heutigen) Frau völlig ab – und dieser Zustand ist irreversibel. Doch wo es an Sinn fehlt, fehlt es auch auf Dauer an Begeisterung und an Zielstrebigkeit.

Wenn ich keinen Sinn darin sehe, als 100m Sprinter eine Goldmedaille zu gewinnen, oder zumindest einmal eine gute Leistung zu vollbringen, mich anzustrengen – dann werde ich kein guter Sprinter sein – und was noch wichtiger ist – ich war dann noch nie einer!!!

Doch einer Frau wird automatisch der Status verliehen, dass sie „heiratsfähig“ ist. Man macht sich da als Mann überhaupt keine Gedanken drum. Man erwägt noch nicht einmal die Möglichkeit, dass die „Zukünftige“ vielleicht gar nicht „heiratsfähig“ ist, aufgrund persönlicher Komponenten, die man so mir nichts, dir nichts, einfach unter den Teppich kehrt. Darum heißt es nüchtern bleiben – seien wir rational: Was macht „meine Frau“ zu einer „heiratsfähigen Frau“?

Wir dürfen es nicht unterlassen, zu diskriminieren. Wir müssen Menschen so einschätzen und analysieren, wie sie wirklich sind, nicht, wie wir sie haben wollen.

Auch sollten wir die Illusion aufgeben, dass eine Heirat aus einer „Schlampe“ eine „treue und liebende Hausfrau“ macht – das kann man vergessen. Eine Heirat fördert oft sogar noch solche Eigenschaften, da man ja jetzt ein „sicheres Standbein“ hat. Und der Trend geht eindeutig dahin, dass Frauen immer offener „Verhältnisse“ zugeben und es auch aktiv zeigen – heißt, dass sie mit ihren „Lovern“ öffentlich durch die Lokale ziehen und es dem eigenen Mann oftmals auch noch sagen. In den USA erscheinen immer mehr Artikel, die dieses Thema zum Inhalt haben. Da wird das natürlich so dargestellt, dass der „Mann“ (ich MUSS es leider in Anführungszeichen schreiben), als „verständnisvoll“ und „reif“ dargestellt wird, weil er seiner eigenen Ehefrau erlaubt, mehrere Männer gleichzeitig zu haben – „Sie hat halt eben Bedürfnisse“. Diese Entwicklungen werden wir auch in Deutschland sehen!

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Und ich will mich da nicht immer als großer Prophet aufspielen – es ist eigentlich ganz einfach: Man muss sich nur die Trends und den Mainstream der USA und Israel (vergessen viele) anschauen, um „vorauszusehen“, was in den nächsten Jahren in Deutschland ankommen wird. Denn das Volk der „Dichter und Denker“ exportiert nicht mehr, sondern importiert nur noch – kulturmarxistischen Schwachsinn. Aber das ist unsere Zeit, so sieht die Lage an der Front nun mal aus.

Für einen rational denkenden Mann stellt die Ehe so gut wie kein Thema mehr dar.

Für mich persönlich ist die Sache eh klar, dass ich niemals heiraten werde. Aber für die „Heiratswütigen“ wünsche ich mir etwas mehr Kühnheit und Vorsorge – denn wenn es erst einmal soweit ist, dann ist es zu spät – die Folgen werden kommen, und da ist vieles denkbar („false rape“, „spermjacking“ usw.). Wer also nicht von Natur aus masochistisch veranlagt ist, sollte es mit der Heirat lieber lassen. Die (eingebildeten) Vorteile für den Mann werden innerhalb der ersten 2 Jahre verfliegen, wenn es überhaupt so lange geht. Die Frau wird nicht interessanter werden. Das Sexleben wird nicht intensiver werden. Die Beziehung wird nicht harmonischer werden. Du kennst gegenteilige Fälle? Alles Show. Paare lügen sich vor anderen was zusammen, das ist unglaublich. Natürlich will sich kein Paar die Blöße geben, also erzählen dir alle Paare, dass der Sex noch „toll“ ist und die Beziehung „harmonisch“ ist. Mit den Kindern ist es natürlich auch „wunderbar“. Kleiner Tip: Achtet einfach mal auf den Alkoholkonsum bei solch „glücklichen Paaren“. Stets ein guter Gradmesser.

Ansonsten lasst euch nicht verarschen. Die Gesellschaft will dir Heirat schmackhaft machen, mit allen Mitteln. Der soziale Druck ist außerdem da. Ja, auch meine Mutter nervt. Aber das ist eben so. Frauen sind Kuppler und sie können es einfach nicht ertragen, wenn ein Mann „Single“ bleibt. Sie können es nicht, weil sie selbst es nicht könnten – sie sind abhängig von den Männern und werden es auch immer bleiben. Doch der Mann, der wirkliche Mann kann frei und unabhängig sein – wenn er sich dafür entscheidet. Natürlich gibt es auch MGTOW Männer, die verheiratet sind. Aber man soll mir bitte nicht erzählen, dass sie den gleichen Grad von Freiheit besitzen, wie ein Single MGTOW. Das ist quatsch, denn jede Beziehung verlangt Kompromisse, auch wenn es nur kleine sind. Ein Kompromiss ist aber schon gleichbedeutend mit dem Abgeben von Freiheit. Natürlich existiert in unserer Gesellschaft keine Freiheit per se, aber man kann es doch anstreben, den größtmöglichen Grad zu verwirklichen – und dieser ist nun mal, von der Natur der Sache her, nicht innerhalb einer Ehegemeinschaft zu verwirklichen.

Darum heirate ich nicht.

 

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4 Kommentare zu „Warum wollen Männer nicht mehr heiraten?

  1. Wow. Im gesamten gesehen wirklich einer deiner besten Artikel bisher. Er ist super strukturiert geschrieben, einfach nachzuvollziehen und für jeden rational-denkenden Mann ein Stück seiner selbst.

    Besonders hervorzuheben:

    „Frauen sind Kuppler und sie können es einfach nicht ertragen, wenn ein Mann „Single“ bleibt. Sie können es nicht, weil sie selbst es nicht könnten – sie sind abhängig von den Männern und werden es auch immer bleiben. Doch der Mann, der wirkliche Mann kann frei und unabhängig sein – wenn er sich dafür entscheidet.“

    Die selbe Erfahrung habe ich auch schon gemacht. In letzter Zeit kommt von der eigenen Familie schonmal die berühmte Nachfrage: „Bist du schwul?“

    „Nein, Mama. Falls ich es wäre, hätte ich es dir schon lange gesagt.“

    Was Frauen nicht verstehen können, ist der Fakt, dass ein Mann nicht (wirklich) einsam sein kann. Er ist höchstens alleine. Mit sich selber und der Verwirklichung seiner Ziele / Träume.

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  2. Hallo,

    ja das mit dem „Schwul sein“ ist ja auch nur so eine Taktik, das fällt mir natürlich auch auf. Man erwartet von dir auf irgend eine Art eine Rechtfertigung…für was denn??? Weil ich gut auskomme, meine Freiheit genieße und nicht eingeschränkt werde???

    Rotepilleblog hat eine Möglichkeit vorgeschlagen. Bei mir ist es eher das Gegenteil, auf solche Fragen reagiere ich immer mit einem desinteressierten „Mm“. Das ist auch ganz witzig, denn dann wird hinter deinem Rücken spekuliert, ob du es nicht tatsächlich bist…ich liebe so was 🙂

    Gefällt 1 Person

  3. Ein guter Beitrag. Hier in Europa sind vielleicht die Folgen vom Ehebruch nicht so verheerend wie in die USA, und deshalb werden Hochzeiten (die gerade einfach nur verherrliche Partys sind) noch lange weitergehen.

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