DSGVO für Blogs – das Ende der Blogwelt?

Hey,

mal eine kurze Frage an die Blogwelt: Wie geht ihr damit um?

Ich bin absolut kein Spezialist mit solchen Sachen und möchte da ungern Anwälte usw. einschalten. Das Ende vieler (privater) Blogs?

Wer davon noch gar nichts gehört hat, der kann hier nachlesen:

http://www.vibrio.eu/blog/die-dsgvo-fuer-blog-betreiber-dem-grauen-begegnen/

Advertisements

5 Kommentare zu „DSGVO für Blogs – das Ende der Blogwelt?

  1. Ich muss mal schauen was ich diesbezüglich mache. Ich weiß wohl dass zB auch kleine Firmen Datenspeicher quasi im Panzerschrank haben müssen neuerdings weil es eine EU Richtlinie gibt, die deren Kundendaten schützen soll. Der ganz normale Bürger wird immer weiter eingeschränkt und das System kann mit diesen Maßnahmen versuchen uns das Maul zu stopfen.

    Gefällt mir

    1. So sehe ich das auch, dass die privaten, kleinen Blogger aus dem Internet verschwinden sollen…ich hab halt kein Bock auf Abmahnwellen, wo ich vielleicht noch hunderte Euro zahlen muss, nur weil ich hier schreibe, absolut ohne irgendwelche Einnahmen zu generieren. Aber der „Schutz“ kostet dann Anwalt, Programmierer usw., wo ich auch wieder Geld investieren müsste…das ist richtig mies

      Gefällt mir

      1. Man wird wieder dahin kommen, dass man mit „autarkten“ Netzwerken arbeiten muss. In den 80ern und 90ern gab es ja schon Post Box Netzwerke, wie auch immer man das dann wieder reaktivieren kann.
        Oder aber mit altmodischen E Mail Verteilern. Dann kann man zwar nur einen kleineren Leserkreis erreichen aber dennoch kann das eine Lösung sein.

        Gefällt mir

      2. Mgtow Monk, ich mache mir ehrlich gesagt schon etwas Sorgen wenn die Gesetze jetzt verschärft werden. Auch allein schon wegen der Impressumspflicht mache ich mir Gedanken. Eigentlich darf ja ein privater Blog annonym betrieben werden, richtig? Aber laut einer Aussage im Internet von vor einigen Jahren, kann es sein, dass ein Blog der regelmäßig mit Inhalten befüllt wird „nachhaltig“ also, dennoch als geschäftlich eingeordnet wird. Somit könnte man einem Blogbetreiber an den Karren pinkeln mit Abmahnungen von Anwälten?????
        Hier nun der Link dazu: https://www.lawblog.de/index.php/archives/2005/09/30/private-blogs-impressumspflicht/

        Dort heisst es:
        Nach der überwiegenden Ansicht ist der Begriff der Geschäftsmäßigkeit allerdings sehr großzügig auszulegen und erfasst alle Angebote, die mit einer gewissen Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit betrieben werden, ohne dass es etwa auf gewerbliches Handeln oder Handeln zum Zwecke der Einnahmenerzielung ankäme. Wird demnach ein privates Weblog über Wochen und Monate hinweg betrieben, ist hiernach ein nachhaltiges und dauerhaftes Handeln gegeben, sodass die weitaus meisten privaten Weblogs geschäftsmäßig betrieben werden und damit – ungeachtet der Einordnung als Tele- oder Mediendienst – in jedem Fall unter die Impressumspflicht fallen, die gemäß § 10 Abs. 2 MdStV bzw. § 6 TDG für alle geschäftsmäßigen Dienste gilt.
        ZITAT ENDE

        So, und was nun die neuen Gesetze mit sich bringen? Sie spielen vor allem für Unternehmer eine Rolle. HAtte davon ja auch schon gehört. Aber theoretisch könnte man ja laut dem oben verlinkten Text sogar einen privaten Blog als unternehmerisch einstufen auch wenn keine GmbH oder eine Gewinnerzielungsabsicht dahinter steht.
        Oder?

        Gefällt 1 Person

  2. Ja, das ist eines der Probleme hengisthamar. Diese „Grauzonen“ sind ja gerade das Perfide. Wenn der Brief vom Anwalt kommt, sieht es aber dann schlecht aus. Außerdem werden solche „Regulierungen“ ja ständig verändert. Ich hatte mal einen Ebay Shop, der mich einmal 800€ gekostet hat, weil ich bei der Widerrufsbelehrung eine falsche (nicht aktuelle) Wortwahl benutzt hatte…da kannst du dann gar nichts machen. So etwas befürchte ich auch für die Blogs. Ein anderer „Unternehmer“ könnte dich dann abmahnen…obwohl du, wie du ja geschrieben hast, gar kein Gewerbe vorliegt. Aber du siehst ja, die drehen das dann, wie sie wollen. Das wäre auf jeden Fall richtig scheiße, wenn ich dann den Blog vorsorglich schließen müsste…und ja auch für dich und andere. Denn selbst wenn du das alles machst, was gefordert ist, so muss alles auch immer auf dem aktuellsten Stand sein. Meine Anwältin hatte damals gesagt, dass man theoretisch jeden 2. Tag nachschauen muss, was sich geändert hat in der Rechtslage. Verschläft man 2 Tage, dann ist die Abmahnung schon da. Anwälte übernehmen so etwas (quasi die Rechtspflege), kostet dann natürlich aber einiges an Geld, was ja nur interessant wäre, wenn man Einnahmen generieren würde (und auch da dann mindestens 5000€, sonst lohnt sich das nicht).

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s