Deutschrap zum abgewöhnen und der Nazi mit der Waffe

 

Dieses Video macht gerade in den USA große Wellen, da es so ziemlich das erste Video (wenn nicht sogar das erste Video) aus Deutschland ist, dass auf der Mega Plattform WSHH präsentiert wurde.

Das „witzige“ ist halt, dass die Amis meinen, dass es so in Deutschland wirklich wäre. Dass also „die Deutschen“ (sind nicht sooo viele in dem Video will ich meinen!) mit scharfen Waffen rumlaufen, durch die Gegend ballern usw.

Was ich mir immer denke: Man sieht ja hier keine Attrappen. Es handelt sich um echte Waffen und echte Drogen. In Deutschland natürlich alles illegal. Aber bei bekannten Rappern scheint dann das Motto: „Illegal – Scheißegal“ zu gelten. Dieser Rapper und seine Bande sind in Hamburg bekannt, auch polizeilich, da Gzuz, wie er sich nennt, auch vorbestraft ist.

Nun haben solche Videos Millonen Klickzahlen, die Alben von denen gehen in den Charts ganz nach vorne und es wird öffentlich mit diversen Straftaten geprahlt…und weiter? Nichts weiter.

Man sagt ja, die Kultur spiegele nur die Gesellschaft wieder – dem ich vollkommen zustimme. Wo eine Ungesellschaft herrscht, kommt es zu einer Unkultur – ganz  logisch, ganz rational. Das „Deutschrap“ so mit „deutsch“ mal gar nichts zu tun hat, sollte wohl jedem klar sein. Diesem Rapper kann man noch gerade so zugestehen, dass er die deutsche Sprache beherrscht. Bei 9 von 10 „Deutschrappern“ ist dies aber nicht der Fall – stört aber auch keinen, Chartplatzierungen gibt es trotzdem. Beispiele gefällig? Hier nur mal 2 Videos, die heutzutage als „Deutschrap“ zählen – und somit, leider Gottes, auch „deutsches Kulturgut“ sind:

 

So weit, so schlecht. Ich betone noch einmal, dass es sich hier nicht um irgendwelche Hinterhofrapper handelt, sondern Rapper, die in den Charts sind – oder waren.

Zum Thema Alpha:

Jemand untersuchte einmal, warum solch ein Rap so erfolgreich wäre – seine Lösung: Die Jungs und Heranwachsenden hätten keine Vorbilder mehr und hier hätte man noch „Männlichkeit“ vorliegen.

Ein völlig unbedarfter Mensch könnte dem vielleicht sogar noch zustimmen. Doch schauen wir mal genauer hin:

Was ist daran „männlich“, dass…

…alle Frauen durch die Bank runtergemacht und beschimpft werden?

…man nur im Rudel auftritt, und nie alleine vor die Tür geht?

…dass man 0 Aussage in seinen Texten hat, außer Kauderwelch gepaart mit Schimpfwörtern?

…dass man keine Prinzipien hat, außer „Geld machen“, „Bitches ficken“ und „Koks dealen“?

…dass jeder von denen gleich rumläuft, die gleichen Marken trägt, die gleiche Frisuren hat?

…dass Fitness Hand in Hand mit Anabolika Konsum einhergehen muss und als sonstige sportliche Aktivitäten nur Fußball in Frage kommt?

…dass die Jugend verroht wird, weil sie noch zu unreif sind um zu merken, dass hier alles Show ist?

…dass die Jugend tatsächlich verroht wird, wenn man ihnen Drogen verkauft?

 

Rap an sich ist zuerst einmal wertfrei, so auch „Deutschrap“. Und es gibt tatsächlich auch sehr gute deutsche Künstler – nur kennt die kein Schwein. So wie es auch sehr gute deutsche Bücher gibt, oder sehr gute deutsche Filme.

Jeder kennt heute „Fack ju Göhte“ (ich musste diese „Rechtschreibung“ ersteinmal googeln!), aber wer kennt Johann Wolfgang von Goethe und was er für die deutsche Kultur geleistet hat? Man feiert heute, dass „der olle Faust“ aus der Schulliteratur verbannt wurde, und man statt dessen „moderne Literatur“ eingeführt hat.

„Modern“ steht heute als synonym für „Entartet“.

Doch wie viele von uns sehen dies so? Wenn man die Leute fragt, finden sie doch alles „lustig“ und man soll kein „Spielverderber“ sein. Wer sich heute gegen diese Unkultur stellt, ist ein „Ewiggestriger“ oder ein „Nazi“.

Doch wenn ich ein „Nazi“ bin, weil ich lieber den echten Goethe lese, statt solche Filme zu schauen, oder dass ich mir lieber Musiktitel anhöre, wo echtes deutsch gesprochen wird, statt solch ein „Gangstermüll“ zu hören, dann bin ich gerne ein „Nazi“.

Natürlich hat das Eine wiedermal nichts mit dem Anderen zu tun, aber heutzutage verwendet man eben Wörter so, wie man sich „fühlt“. Ich kann also zu jedem „Nazi“ sagen, wenn ich es so „fühle“, dass er einer ist, ohne überhaupt zu wissen, was ein „Nazi“ denn eigentlich ist?

Nazi ist ein Kurzwort für einen Anhänger des Nationalsozialismus und wird umgangssprachlich zumeist abwertend gebraucht.[1]

Und auch dieses Wort an sich ist eine „Neuschöpfung“. Und wie viele „Anhänger des Nationalsozialismus“ gibt es denn heute noch? Zumal er realpolitisch überhaupt nicht existent ist, was ja noch dazu kommt.

Um bei dem Thema zu bleiben:

Was würde passieren, wenn eine „Rechtsrock Band“ ein Video herausbringen würde, wo sie mit scharfen Waffen durch die Gegend ballern?

Was wäre da los? Das wäre überall auf Titelseite 1 und man hätte wieder den „Beweis“ für den „riesigen extrem-rechten Untergrund“, der angeblich in Deutschland existieren würde. Außerdem wäre das Video direkt zensiert, die Wohnungen der Bandmitglieder wären schon am nächsten Tag vom SEK gestürmt worden und die Bandmitglieder erstmal in den Knast gewandert.

Doch bei „Deutschrappern“ ist das alles nicht so schlimm, die können ruhig mal „herumballern“, warum nicht? Lass die doch ihre Drogen verkaufen, oder bist du „ausländerfeindlich“? Klar machen die illegale Sachen, aber das gehört ja einfach mal dazu. So sind halt diese „Gegenden“. Außerdem verdienen die gutes Geld und nicht wie die ganzen Sozialschmarotzer, die uns auf der Tasche liegen. Der Manfred von Nebenan ist jetzt schon 1 Jahr arbeitslos, dieser faule Hund. Aber kuck doch mal, was die im Video für Autos fahren. Die haben es gepackt!

…die haben es gepackt“.

Wirklich?

 

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Auf die inneren Werte kommt es an!

Frauen schauen bei Männern nicht auf das Geld, das ist ein großer patriarchalischer Mythos und dient nur dazu, Frauen schlecht zu reden. Frauen schauen stets auf die inneren Werte. Es ist ihnen vollkommen gleichgültig, welches Auto man fährt, oder ob man einen Anzug trägt. Daher liegt es am Mann, seine Traumfrau zu begeistern! Wie macht er das? Durch eine nette und sensible Art – Frauen lieben so etwas! Männer sind nur auf Karriere aus und ihnen geht es nur um materielle Dinge. Darum brauchen sie auch die Frau als Ausgleich, damit Spiritualität und Seele in ihr leeres Leben kommt.

Männer ohne Seelenpartnerin sind arme Hunde. Darum: Männer, ihr müsst nur sein, wie ihr seid, ohne Verstellung, ohne mit Anzügen und Autos zu prahlen. Denn das turnt die Frauen ab. Denn Frauen sind die Engel dieser Welt und sie wollen wahre Liebe erfahren und ihren Mann unterstützen – komme was wolle!

Ende der Weihnachtsgeschichte.

 

Das neue Iphone 8 kostenlos!

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Mein Weg vom Pick Up Artist zum MGTOW

Da ich in den letzten Tagen einige Diskussionen mit Pick Up Artists führte, kam mir meine Vergangenheit wieder zum Vorschein und ich entschloss mich dazu, mal einen persönlichen Bericht abzuliefern. Dies ist eine allgemeine Kritik am Pick Up Lifestyle, ohne ihn gleichzeitig zu verdammen. Pick Up stellt für mich den Anfang einer Persönlichkeitsentwicklung dar, die jedoch irgendwann darüber hinaus gehen muss. Warum dies so ist, möchte ich im folgenden beschreiben.

 

Wie ich zu Pick Up kam

Ich kam relativ früh zu Pick Up, zu einer Zeit, in der die ganzen Sachen in Deutschland noch nicht populär waren. Ich erinnere mich noch daran, als ich für die „Badboy DVD“ ein Heidengeld hinblättern musste. Dann kam die Serie mit Mystery auf MTV und viele wussten Bescheid. Davor war es wirklich noch so ein Insider Ding.

Ich bin jetzt 34 Jahre und Pick Up entdeckte ich vor ungefähr 12 Jahren. Da war ich so um die 22 oder 23 Jahre, war noch aktiv in Discotheken und wollte natürlich auch die „Geheimnisse“ erfahren. Schnell verschlang ich die gesamte, mir zu dem Zeitpunkt vorliegende Literatur. Auch heute noch halte ich „Lob des Sexismus“ von Enigma (mit dem ich auch persönlich in Kontakt war) als das beste Pick Up Buch. Dies hat mich auch sehr beeinflusst und mir ungemein weitergeholfen, vor allem als ich mich dann später in vergifteten Beziehungen wiederfand.

Damals gab es so 2 Hauptlager, einmal die „direkten PUAs“ und einmal die „indirekten PUAs“. Für die Direkten stand Badboy im Vordergrund, für die Indirekten Mystery. Ich war ein Vertreter der direkten Methode, da es auf mich einfach passte, da ich ein „Natur Alpha“ bin und schon immer war. Doch auch ich musste irgendwie lernen, dies auch bestmöglich nutzbar zu machen. So probierte ich vieles aus, kassierte viele Körbe, hatte aber auch meine Erfolge. In meiner Schulzeit sind mir die Mädchen automatisch hinterher gelaufen, da ich beliebt war in meiner Schule, da ich dort immer für irgendwelche „Skandale“ zuständig war. Also ein klassischer, junger „Badboy“.

Dies änderte sich aber schlagartig, als ich die Schule verließ und in eine andere Stadt gezogen bin. Dort kannte mich keiner, der Status war weg. So musste ich quasi wieder von neu anfangen (natürlich ohne Skandale). Dies war nicht einfach gewesen und ich hatte dann auch lange Leerzeiten, ohne Frauen. In der Schulzeit undenkbar. So in etwa kam ich zu Pick Up.

 

Meine Zeit mit Pick Up

Meine Zeit mit Pick Up war aufregend und interessant. Oft ging ich alleine aus, manchmal hatte ich meinen „Wingman“ dabei, dies war dann auf jeden Fall lustiger gewesen. Wir probierten vieles aus, und erstaunlicherweise funktionierte vieles, von dem wir nie dachten, dass es funktionieren würde. Einmal sagte ich in einer Runde, dass ich die Frauen danach beurteilen würde, wie gut ihre Brüste geformt seien (was natürlich nicht stimmte). Angetan von diesem „Vergleich“ ging ich auch sofort in eine Ecke mit 3 Mädels und sie zogen blank. Das war ziemlich absurd gewesen, aber damals fühlte man sich dann. Kurz einen Grifftest gemacht und dann wieder rein auf die Tanzfläche. Manche Erlebnisse flogen einfach an einem vorbei. An manchen Abenden war man an 20, 30 Frauen dran und hatte dann ein Nummernchaos im Handy gehabt.

Alles war ziemlich schnelllebig. Man lernte dutzende Frauen kennen. Doch im Endeffekt war es immer nur eine Momentaufnahme. Von diesen vielen Frauen sehe ich heute keine einzige mehr.

 

Warum ich den Pick Up Lifestyle verließ

Wie bei so vielen Ex-PUAs kam ich irgendwann in eine Langzeitbeziehung. Diese war ziemlich intensiv gewesen und verlangte mir einiges ab (physisch, wie psychisch). Ich war zwar immer noch der „Alpha“, aber irgendwann ging mir dies selbst auf die Nerven – ich wollte mich auch mal fallen lassen, Intimität genießen, mich ganz und gar öffnen, Emotionen und Eindrücke offen teilen – all diese Dinge, die ich mir von meiner Partnerin gewünscht hatte. Doch dies ging vollkommen schief. Ich verlor nach und nach an „Status“ und die Beziehung geriet schleichend außer Kontrolle. Mein Verhalten war widersprüchlich, da die „Alpha Mauer“ bröckelte (was ich jedoch bewusst initiiert hatte). All dies machte die Beziehung nicht mehr tragbar irgendwann, da „Fremdgehen“ zur Tagesordnung wurde (nicht von meiner Seite aus). Trotzdem wollte mich meine damalige Freundin heiraten und machte mir einen Antrag. Da ich wusste, dass sie mich auf jeden Fall schon ein paar mal betrogen hatte, verneinte ich dies vernünftigerweise. Dies war natürlich auch der Endpunkt unserer Beziehung gewesen.

So hätte ich danach ja wieder die Möglichkeit gehabt, mit dem Pick Up weiter zu machen. Doch es kam ganz anders…

 

Wie ich zum MGTOW wurde

Nach meiner Beziehung war ich ziemlich am Boden, da ich ungemein viel Energie investierte, aber überhaupt nicht zurück bekam, außer Lügen und Langeweile. Der Sex war immer gut gewesen, auch regelmäßig. Aber ich wollte einfach einen emotionalen Austausch, der so nicht stattfand. Intime Geheimnisse, die ich meiner Freundin im Vertrauen offenbart hatte, hörte ich Monate später von Dritten. Auch kursierten Geschichten, die niemals stattgefunden haben. Zum Glück kam es nicht auch noch zum „false rape“, dann wäre ich glaub ich komplett ausgeflippt.

Auf jeden Fall entdeckte ich dann das Buch von Otto Weiniger (Geschlecht und Charakter). Dieses Buch war meine persönliche Offenbarung im Bezug auf Frauen. Seine Thesen kamen mir anfangs skurril vor („Frauen haben keine Seele“). Doch mit mehrmaligem Lesen verstand ich, was er damit meinte. Viele seiner Thesen fand ich in meinem eigenen Leben bestätigt, etwa dass „Frauen überhaupt kein Problem mit dem Lügen haben“. Ich selbst wurde so schamlos angelogen, dass es schon an Kunst grenzt, wie man so etwas, ohne rot zu werden, zu Stande bringen kann. Otto Weininger erklärte mir, warum dies so ist.

Irgendwie kam ich dann über Internetrecherchen auf den Begriff „MGTOW“ und wusste am Anfang nicht so recht, was ich davon halten sollte. Ich lud mir dann das Ebook „The Redpill Handbook“ herunter, und auch dort fand ich mich wieder. Meine persönlichen Erkenntnisse deckten sich mit dem Buch. Seitdem war klar: Ich bin ein MGTOW. Ich muss es nicht erst werden, ich lebe es bereits.

 

Warum ich Pick Up kritisiere

Wie gesagt, wer bis hierher gelesen hat, der hat vernommen, dass ich mit Pick Up viel Spaß hatte und dass es meine Persönlichkeitsentwicklung entscheidend beeinflusst hat in der Vergangenheit. Trotzdem gibt es Punkte, die ich aus Erfahrung kritisiere, und wer möchte, kann sich diese Punkte zu Herzen nehmen und sich sein eigenes Urteil bilden:

Frauen sind auf dem Podest

Auch wenn dies jeder PUA abstreitet – die Frau ist auf dem Podest. Warum? Weil man Frauenfixiert ist und keinen Abend verbringen kann, ohne „auszuchecken“, auch wenn es nur flirten mit den Augen und der Körpersprache ist. Ständig kreist sich der eigene Mind um Frauen, Sex, Verführung und wie man ankommt. Dies ist neurotisch und verhindert sogar eine Persönlichkeitsentwicklung – man wird zur Marionette im eigenen „Game“.

Die Alpha Illusion

In Pick Up Kreisen meint man, dass „der Alpha“ der absolute King ist und man nur „Alpha sein muss“, damit alles wie am Schnürchen funktioniert. Dies führt dann zu Vorstellungen, dass einem generell die Freundin niemals fremdgehen kann, da man ja „Alpha“ ist. Oder dass man eine Beziehung vollkommen steuern kann, da die Frau sich ja dem Alpha unterwirft. Oder dass man automatisch immer besser ankommt, wie ein Beta, vollkommen außer Acht lassend, was die Frau möchte. Denn im Endeffekt, meine Herren, ist es die Frau, die entscheidet. Sie gibt den Kurs vor (aufbauend auf ihren Lebenszielen). Will sie in jungen Jahren „Spaß“, so reitet sie das „Cockcarousel“. Dafür kommen natürlich die „Alphas“ in erster Linie in Frage. Doch spätestens wenn sie den „hitting the wall“ Status erreicht, möchte sie in erster Linie einen „Beta Versorger“. Warum? Weil genau dieser Beta ihr das geben kann, was sie in eben diesem Lebensabschnitt benötigt. Der Alpha hat dann überhaupt keine Bewandtnis mehr, außer für kommende Seitensprünge.

Persönlichkeitsentwicklung wird verhindert

Dies ist kein Generalverdacht, sondern kristallisiert sich bei manchen heraus. Sie entwickeln sich nicht weiter, bleiben voll im Pick Up Film kleben und wollen auch noch mit 40 Jahren in Discotheken gehen, um Pick Up zu machen. So etwas ist in meinen Augen vollkommen lachhaft und zeigt, dass in den wichtigen Jahren, nichts gemacht wurde. Man sucht immer noch nach „heißen Nächten“ oder nach „der Traumfrau“. Ein Verhalten, dass in jungen Jahren vollkommen klar geht, aber irgendwann…einfach aus Lebenserfahrung eingestellt werden sollte.

Propagierte Unmoral

Oft wird in PUA Kreisen gesagt, dass es vollkommen legitim ist, einem anderen Mann die Frau „abzuluchsen“, da man ja ein besseres „Game“ hat und mehr „Alpha“ sei und somit sogar hilfreich sein kann, da man dem Betrogenen ja eine Lektion erteilt hat. Solch eine Einstellung ist unter Männern einfach schwach, denn jeder könnte in der gleichen Lage sein. Hier sollte vielmehr die goldene Regel gelten: „Füge keinem das zu, was du nicht selbst erleben willst“.

 

Fazit

Pick Up hat mir geholfen, doch für mich ist der Weg zum MGTOW so etwas wie eine natürliche Evolution. Ich stellte „Mann sein“ konsequent und radikal in Frage und fand (für mich) heraus, dass „Mann sein“ zwingend mit „Unabhängigkeit“ in Verbindung tritt. Ohne diese Verbindung büßt man, mal mehr, mal weniger, sein „Mann sein“, seine „maskuline Seite“ ein.

MGTOW durchbricht die allumfassende „Zwangsfixierung“ auf Frauen. Man entdeckt, dass man überhaupt nicht der „schwanzgesteuerte Kerl“ ist, den die Medien gerne darstellen. Sex ist eine Nebensache, nicht das Hauptziel. Wer zu diesem Schluss nicht irgendwann kommt, der ist einfach ein Opfer seiner Triebe. Aber, um fair zu bleiben, man muss dieser Triebe auch erst einmal Herr werden. Dafür brauch man die richtige Philosophie, Disziplin und körperliche Übungen. Man muss nicht vollkommen auf Sex und Frauen verzichten, doch man sollte stets den Preis dafür erwägen, den man zahlt. Und damit meine ich nicht vordergründig Geld, sondern vor allem den psychischen Preis, in Form von Stress, Enttäuschung, Zickenkrieg usw.

Mir ist jedoch auch klar, dass MGTOW altersabhängig ist. Es gibt wenig 18jährige, die sich dafür entscheiden, obwohl ich dies für Gut heiße. Aber man sollte auch seine Erfahrungen machen, keine Frage. Um diese Erfahrungen bestmöglich zu gestalten, sollte man natürlich ein „Grundpaket“ besitzen – diese liefert einem die Pick Up Philosophie. Hat man sich ausgetobt und ist der Heirat noch einmal glücklich entgangen, für den könnte MGTOW interessant sein. Doch ein „Muss“ ist es nicht. Der MGTOW ist sich darüber vollkommen im Klaren, dass dies keine Massenbewegung wird und dass es nur wenige Männer gibt, die sich dafür entscheiden. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen – MGTOW eben.