Ist MGTOW Sünde?

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Auf der Seite kephas.de ist ein Artikel über MGTOW erschienen, auf den ich im Folgenden gerne ein wenig eingehen möchte. Den vollen Artikel findet man hier: http://kephas.de/?p=352

 

„Es geht um Männer, die sich aus Abscheu vor Feminismus und allem, was sie als zeitgemäßes feminines Selbstverständnis empfinden, von jeglichem Kontakt zum anderen Geschlecht fern halten und mit unverhohlenem Abscheu über Frauen reden“

In diesem Absatz sind schon einmal mehrere Fehlvorstellungen enthalten. Zum einen wird nicht „jeglicher Kontakt“ vermieden – auch ich treffe mich noch mit meiner Mutter 😉

Und MGTOW´s reden meist nicht mit „unverhohlenem Abscheu“ über Frauen, sondern legen Fakten auf den Tisch, präsentieren Studien, machen Beobachtungen, werten aus – und ziehen dann ihre Schlüsse daraus. Dass Frauen dabei oft nicht gut wegkommen…ist wohl keine Sache der Männer.

 

„Gönnerhaft wird den hingerissenen Leserinnen bescheinigt, dass es in den Reihen der MGTOW Männer gäbe (full monks), die sogar darauf verzichteten, die Verachtung der Frau durch Pornographie und sonstigen Missbrauchsformen Ausdruck zu verleihen. Toll, das macht den Mann aus“

 

Was für ein Unsinn. Hier wird auch wieder die „Verachtung der Frau“ mit Pornographie gleichgestellt. So etwas ist einfach dumm und entbehrt jeder Grundlage. Ein kurzes Interview mit einer Pornodarstellerin kann da Abhilfe schaffen. Das ist in etwa das Gleiche wie der „Prostituierten Mythos“, indem jede Frau als „Sklavin in den grausamen Händen eines schmierigen Zuhälters“ präsentiert wird. Auch hier hilft die Realität weiter – einfach mal mit Prostituierten reden.

 

„Das Konzept der radikalen Abwendung ist nicht neu. Adam hieß der erste MGTOW-Vertreter. Er hatte nach dem Zweiten Schöpfungsbericht die Aufgabe, den Garten, in den Gott das erste Menschenpaar gesetzt hatte, »zu hüten und zu bebauen« (Gen 2,14). Als Gefahr im Verzug ist und die Schlange ihre Überredungskunst an Eva versucht, ist er seltsamerweise nicht zu sehen. Von Gott zur Rede gestellt, will er sie allein dem Urteil überlassen“

Wäre Adam nur ein MGTOW Vertreter gewesen…

 

„Mir zeigt dieses Detail des Schöpfungsberichtes: Die Geschlechter sind aufeinander bezogen. Ich kann mich nicht verächtlich von fünfzig Prozent der Menschheit abwenden, nur weil ich (vielleicht zur Recht) glaube, dass dieser Teil verdorben ist.

Zum einen bin ich (in Adam) ebenso gefallen. Und diese Geschichte wird für mich nicht besser, wenn ich mich abwende. Und zum anderen haben die Geschlechter eine klare gegenseitige Aufgabe. Sie sollen sich entsprechen und ergänzen“

 

Auch Männer sind nach christlichem Verständnis gefallen, das stimmt. Doch dies hat noch nichts mit der Beziehung zur Frau zu tun. Dieses „entsprechen und ergänzen“ ist auch für den MGTOW Mann ein Ideal – jedoch ein utopisches (in Babylon), das ist das ganze Ding. Die besagte „Abwendung“ geschieht dann aus Notwendigkeit – und wird auch von Paulus gut geheißen in Kor 7,1:

Es ist gut für einen Mann, keine Frau zu berühren

 

„Ich sehe Adam hier als prophetischen Typus, der in seiner Erlösungsbedürftigkeit auf Jesus Christus verweist, der sich der Sünderin annahm, die Maria Magdalena von Dämonen befreite und der mit der Frau am Jakobsbrunnen gesprochen hat. Und der sich für seine BRAUT, die Kirche, hingegeben hat.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir klar: Was als MGTOW mit dem ganzen Charme einer dampfenden Männerumkleidekabine daherkommt, ist in Wirklichkeit eine weitere, unappetitliche Wiederholung der Sündengeschichte des Menschen“

Jesus Christus nahm sich der Sünderin an. Aber warum? Weil sie zu ihm kam und ihn darum bittete und ihre Sündhaftigkeit erkannte, einsah und nach einer Lösung Ausschau hielt. Warum wird jetzt hier so getan, als ob der MGTOW die Sündengeschichte wiederholt?

Um einen Zustand zu verbessern, muss man ihn erst einmal erkennen. Es gibt einige wenige Frauen, die die feministische Gehirnwäsche durchschauen. Dies ist die Voraussetzung. Dann muss man gewillt sein, sich zu verändern. Und hier im christlischem Kontext, das möchte ich nicht verschweigen, sondern gerade betonen, muss die Frau ihre Stellung erkennen – nämlich unter dem Mann!

Und der Mann wiederum ist unter Gott gestellt – hier ist also nix mit „Willkür“. Das Oberhaupt der Beziehung ist der Mann, und wenn dies von der Frau akzeptiert und angenommen wird, so kann man „ein Fleisch“ werden, bzw. den Ehebund tätigen. Dann ist man „geweiht vor Gott“.

Doch die heutigen Frauen interessiert weder Gott, noch ein heiliges Bündnis, noch Demut, noch Bibelwissen, noch Unterwerfung. Dies alles sind jedoch die Voraussetzungen für eine funktionierende Ehe (im christlischem Sinn). Diese Voraussetzungen wird man als Mann heute noch schwerlich finden können.

Darum ist, gerade im Kontext von Glaube und Gott, der MGTOW Weg ein überaus guter Weg um sich selbst zu entwickeln und vor allem auch in Richtung Gott hin.

Denn wo man eine Frau hat, eine Beziehung führt, ist „das Herz immer geteilt“. Dies ist auch nicht unbedingt schlimm, wenn diese Teilung des Herzens Sinn machen würde, also wenn man sich in seine Beziehung voll einlassen kann und sich zusammen entwickelt, in Glauben, Hoffnung und Liebe.

Der MGTOW bekommt durch seinen Weg die entsprechenden Werkzeuge an die Hand, um solche eine Frau evtl. zu finden. Anhand von „Red Flags“ kann er sich orientieren. Da die MGTOW Bewegung eine sehr ehrliche Bewegung ist, kann er sich auf diese Warnzeichen blind verlassen – tausende von Männern lügen nicht. Erfahrungswerte sind unzweifelhaft und sie werden ständig wiederholt, von armen Blue-Pill Männern, die man gerade in den christlichen Zirkeln vorfindet.

Ich schließe mit dem Apostel Paulus, der im Gegenzug zu Adam, wirklich als MGTOW (im Monk Modus) bezeichnet werden kann (keine Frau, kein Sex):

7 Ich wollte zwar [lieber], alle Menschen wären, wie (auch) ich selbst, doch hat jeder seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so. 8 Den Unverheirateten und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.

 

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Introvertierte Einzelgänger?

 

MGTOW´s sind relativ häufig introvertierte Einzelgänger. Das dies nicht unbedingt ein Nachteil sein muss, zeigt dieses Video.

Wir leben in einer Gesellschaft, wo nur noch der extrovertierte, narzisstische Typ geschätzt wird. Ich persönlich hege eine sehr starke Ablehnung gegen solch einen Typ Mensch. Für mich ein Paradebeispiel für solch einen Typen, mit dem ich persönlich nie und nimmer klar kommen würde:

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Oder der hier:

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Ok, klar, es ist Fernsehen, Unterhaltung und Showbizzz. Aber solche Typen laufen einem jeden Tag über den Weg. Arrogante Typen, die sich überall geben wie gereizte Tussies und die an jedem Ort rumgröhlen müssen, egal wo sie gerade sind, auch wenn es ein stinknormales Cafe ist. Wenn ich solche Typen sehe, dann denke ich sofort an Darwin und seine Theorie der „Affenentwicklung“.

Doch was ist, wenn man Darwin genau anders herum deuten müsste?

Ich persönlich glaube daran, dass jeder Mensch ein göttliches Potential hat, dass er entfalten könnte – es aber unterlässt. Und da er es unterlässt, muss er sich dementsprechend nach unten entwickeln – zur Materie, zum tierischen Leib, letztendlich zum Affen.

Darum ist dieses „fortschrittliche Zeitalter“ für mich genau das Gegenteil – es ist das „degenerative Zeitalter“, das Zeitalter der „Veraffung“. Dort, wo keiner mehr auch nur das geringste Interesse daran hegt, sich weiterzuentwickeln, hochzuentwickeln, zu einem „Übermensch“, wie es Nietzsche sagen würde.

Nietzsche sagte einmal: „Gott ist tot“.

Doch bedauerlicherweise ist auch sein „Übermensch“ tot.

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Das Buch Micha und die heutige Welt

Viele meinen ja, dass die Bibel „veraltet“ sei, und man nun schon lange im Zeitalter der Aufklärung lebt, wo man die Weisungen und Inhalte der Bücher nicht mehr zu beachten brauch. Doch wenn ich mir das Buch „Micha“, im Alten Testament so anschaue, dann kommt es mir so vor, als ob er von HEUTE spricht:

Klage über die Verderbnis des Volkes

1Ach, es geht mir wie einem, der Obst pflücken will, der im Weinberge Nachlese hält, da man keine Trauben findet zu essen, und ich wollte doch gerne die besten Früchte haben!

2Die frommen Leute sind weg in diesem Lande, und die Gerechten sind nicht mehr unter den Leuten. Sie lauern alle auf Blut, ein jeder jagt den andern, dass er ihn fange.

3Ihre Hände sind geschäftig, Böses zu tun. Der Fürst und der Richter fordern Geschenke. Die Gewaltigen reden nach ihrem Mutwillen, um Schaden zu tun, und drehen’s, wie sie wollen.

4Der Beste unter ihnen ist wie ein Dornstrauch und der Redlichste wie eine Hecke. Aber es kommt der Tag, den deine Späher geschaut haben, da sollst du heimgesucht werden; da werden sie nicht wissen, wo aus noch ein.

 5Niemand glaube seinem Nächsten, niemand verlasse sich auf einen Freund! Bewahre die Tür deines Mundes vor der, die in deinen Armen schläft!

 

6Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter widersetzt sich der Mutter, die Schwiegertochter ist wider die Schwiegermutter; und des Menschen Feinde sind seine eigenen Hausgenossen.

7Ich aber will auf den HERRN schauen und harren auf den Gott meines Heils; mein Gott wird mich erhören.

 

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Maskulines Christentum

Christen sind alles Weicheier und Pazifisten? Meistens ja.

Aber es gibt auch einen anderen Zweig, der in Deutschland so offiziell überhaupt nicht existiert.

Doch im „Untergrund“ gibt es das maskuline Christentum, ein Christentum, dass heroisch agiert, den Körper stählt, den Feind bezwingt und einen kriegerischen, männlichen Weg geht.

Manche sagen, dieser „Kult“ ginge auf die Tempelritter zurück. Doch das stimmt nur begrenzt. Einflüsse gibt es viele. Vor allem dienen als Vorbild die asketischen Mönche, oder ältere Sekten, wie die Gnostiker oder die Essener.

Im alten Testament finden wir einen Archetyp dieses Typus: Samson

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Erstaunlicherweise erzählt die Überlieferung, dass er seine Kraft verlor, als man ihm die Haare abschnitt. Wer hat das gemacht? Seine eigene Frau, aus Hinterlist. Ein Schelm, wer da böses denkt.

Im neuen Testament benutzte der Apostel oftmals athletische Gleichnisse:

siehe hier

Oder wer kennt schon das „Muskuläre Christentum“?

siehe hier

Das heutige „Christentum“ mischt gerne mit bei allerlei Degeneration, Kulturmarxismus und Auflösung von Tradition und Werten. Dies macht es, für einen maskulinen Mann natürlich nicht besonders attraktiv. Wenn solch einer in eine moderne „Gemeinde“ geht, so trifft er höchst wahrscheinlich nicht auf Gleichgesinnte.

Ein Grund dafür ist, dass erst einmal die christliche Lehre nicht mehr im Vordergrund steht, sondern eher soziale Beweggründe. Ein weiterer, ganz wichtiger Punkt ist die Gemeinschaft an sich: Männer und Frauen.

In den alten Zirkeln, den asketischen, maskulinen Zirkeln, waren Frauen ausgeschlossen – aus gutem Grund.

Frauen haben keinerlei asketische Züge und unterminieren dementsprechend die Ausführung und den Willen bei den Männern. Auch ist es schwer, meiner Meinung nach unmöglich, maskuline Tugenden wie etwa „Kampf“ in solchen modernen Gemeinden nach vorne zu bringen. Man wird ausgebremst werden. Männer in solchen Gemeinden sind 100%ige Betas. Die Frauen werden auch hier, wie so oft, hofiert. Doch nicht im maskulinen Christentum – dort besteht noch die traditionelle Frauenrolle weiter – nämlich unter dem Mann.

Darum sind maskuline Christen meist Einzelgänger, einsame Wölfe. Gleichgesinnte zu finden, ist schwer. Doch es gibt sie…irgendwo da draußen.

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