Der moderne Wikipedia Intellektuelle

Wikipedia

Wissen ist out – das weiß man schon lange, gerade wenn man Jugendliche fragt. „Warum Wissen?“ hört man es aus jeder Ecke. „Ich brauch doch nichts zu wissen, und wenn, dann kann ich direkt hier auf meinem Handy bei Wikipedia nachschauen, und dann weiß ich es!“

Doch ist das tatsächlich „Wissen“, im Sinne von „gewusst“?

Nein.

Jeder, der mal in einem Internetforum unterwegs war, kennt diese „Spezialisten“, die ständig einen auf Schlau machen, doch von denen man nur kopierte Beiträge von Wikipedia findet. Verwickelt man solche Leute dann mit Absicht in eine Diskussion, so kommt nichts mehr – denn es kann auch gar nichts mehr kommen, da sie ja bereits den „Schlussakkord“ gesetzt haben.

Wie kann man auch hingehen, und eine „offizielle Definition“ von Wikipedia in Frage stellen? Das ist heute das, was man früher „Ketzerei“ genannt hatte. „Wikipedia ist unfehlbar“ lautet das Motto der neuen Generation, die alle „Wissende“ genannt werden möchten.

Doch ich sage es noch einmal: Dies ist kein Wissen!

Wissen muss erarbeitet werden. Man weiß nichts von der dünnen Luft im Himalaya Gebierge, wenn man sie nicht selbst einmal geschnuppert hat. Doch kann man, jedem der es wissen möchte, natürlich genaue Prozentzahlen an die Hand geben, inwiefern der Sauerstoffgehalt nun von dem üblichen abweicht – mithilfe von Wikipedia.

Jemand, der ein Pick-Up Buch gelesen hat, und die ganzen Sprüche von Mystery auswendig kann, ist noch lange kein „Wissender“ – denn er kann das neuerworbene Wissen ja noch gar nicht anwenden, bzw. möchte es auch gar nicht – es reicht aus, wenn man es eben „weiß“.

Eine lange Zeit gab es den Begriff des „Schreibtischintellektuellen“, also einem Menschen, der zwar sehr belesen und gelehrt war, nur eben ein Stubenhocker war, dem es komplett an praktischer Umsetzung fehlte. Sein Wissen war stets nur angelesen. Jean-Paul Sartre ist/war so ein Typ.

Heute haben wir eine noch tiefere Stufe: Den Wikipedia Intellektuellen.

Denn dieser Typ macht sich noch nicht einmal die Arbeit, sich den Stoff durchzulesen und so, wenigstens teilweise, als Wissen zu speichern. Nein, dieser Typ macht sich überhaupt keine Arbeit mehr, denn die Arbeit wurde ja bereits getan, von Wikipedia – so glaubt er. Gepaart mit einer unglaublichen Arroganz und einem narzisstischen Selbstwahn wird er so zu einem „neuen Intellektuellen“ (der Albtraum von Ayn Rand). Er besitzt den Status: Unantastbar.

Denn er hat ja überhaupt keine Meinung, die man in Frage stellen könnte – alles was er macht, ist kopieren und ablesen und somit wird er, tatsächlich unantastbar, da ihm jede Aussage fehlt – er wurde komplett mechanisiert. Mit solch einem „Menschen“ zu diskutieren, gleicht einem Disput mit einem Computer – es macht absolut keinen Sinn, da dort keine „Seele“ zu finden ist. Der Wikipedia Intellektuelle ist eine reine Rezitiermaschine.

Man muss die Sachen nicht mehr selbst erfahren, noch erleben, noch gesehen haben.

Ich unterhielt mich einmal mit einem Kunststudenten, der genau so ein Typ war. Ich wollte ihn ein wenig herausfordern und fragte ihn:

„Wie findest du eigentlich die Kunstwerke von Adolf Hitler? Rein technisch gesehen“

A1+JGS3rlKL._SX492_

Entsetzt schaute er mich an und verfluchte mich mit seinem Blick. Doch ich wartete unbeeindruckt auf seine Antwort:

Hast du die Frage nicht verstanden? Wie findest du sie, mich interessiert deine fachmännische Meinung!“

Über solche Themen unterhalte ich mich nicht!“

Wie jetzt? Über KUNST unterhaltest du dich nicht?“

Dieser Tyrann hat niemals Kunst gemacht!“

Doch natürlich, er war sogar mal das Gleiche wie du – ein Kunststudent!“

Seine Bilder waren nicht mehr wie Kritzelei, daher ist er auch von Uni geflogen, er hat außerdem ja nicht viel gemacht, außer die paar gescheiterten und miserablen Versuche“

Wo hast du diese Informationen her?“

Von Wikipedia…und es kam auch einmal eine Doku auf N24, die hat das auch bewiesen!“

Ach so, na dann…aber warte mal, wieviele Bilder hast du denn auf Wikipedia oder auf N24 gesehen?“

Keine“

Und warum nicht?“

Na weil die es wahrscheinlich nicht wert waren, gezeigt zu werden, da es ja nur kindische Kritzeleien waren, ohne Talent und so. Du hast ja bestimmt auch noch keine gesehen…“

Ich habe genau 28 Bilder gesehen, das meiste waren Aquarelle oder technische Zeichnungen von Gebäuden, eine der Stärken dieses Künstlers“

So ein Schwachsinn, auf Wikipedia waren keine abgebildet und auf N24 hat man auch keine gesehen!“

Ende der Diskussion.

Was nicht auf Wikipedia steht, oder in einer Dokumentation gezeigt wurde, das gibt es einfach nicht! So macht man Gleichschaltung. Wer etwas anderes behauptet, oder sogar beweisen kann, der kann sie nicht mehr alle haben – muss wohl ein Verschwörungstheoretiker sein.

Darum habe ich mir strikt abgewöhnt, weiter mich solchen Menschen zu diskutieren, genauso, wie ich nicht mit „Chat Bots“ diskutiere. Das ist, leider heutzutage genau das Selbe.

Der Wikipedia Intellektuelle ist der dümmste Mensch, der auf unserer schönen Erde wandelt – und er merkt es noch nicht einmal.

Er ist in etwa so, wie ein 3 jähriges Mädchen, dass sich bei einem Gespräch mit einem Erwachsenen immer die Sätze von seiner Mama ins Ohr flüstern lässt und sie dann genauso, unhinterfragt, weiter gibt. Ayn Rand hat solche Menschen immer „Second Hander“ genannt, und genau das sind sie auch – nur eine Stufe schlimmer noch, da sie die „Second Hand Artikel“ selbst nie besessen haben.

Sie sind wie jemand, mit dem man auf dem Flohmarkt geht: Er/Sie greift sich an einem Stand einen Pulli, hebt ihn kurz in die Höhe und sagt dann: „Dies ist mein Pulli, schätze mich dafür!“, bevor Er/Sie ihn wieder hinlegt und unbeeindruckt weitergeht. Die Chance, den Pulli tatsächlich zu kaufen und zu erwerben, stand nie zur Debatte.

Advertisements

Kindergartenphilosophie und betrogene Frauen (Stopt Feminismus!)

Wer den vorherigen Beitrag gelesen hat und sich das Video angeschaut hat, der weiß nun, was mit „Kindergartenphilosophie“ gemeint ist – nämlich eine Unphilosophie, Konzepte, die überhaupt nicht überdacht worden sind.

Solche eine Unphilosophie finden wir tagtäglich vor unseren Augen – in Talkshows, Youtube Videos, Zeitungsberichten.

Da die Masse der Menschen sicherlich nicht als „Philosophen“ bezeichnet werden kann, finden wir im Massendenken folgerichtig auch keine (positive und konstruktive) Philosophie.

Somit rennen die Menschen in ein offenes Messer – sie rennen in selbstverschuldete Dummheit, denn sie haben es stets unterlassen, für sich selbst eine Philosophie auszuwählen. Es ist aber, nach Ayn Rand, nicht die Frage, ob wir eine Philosophie haben können oder nicht. Wir haben nicht die Möglichkeit auf eine Philosophie gänzlich zu verzichten. Wir als Menschen sind gezwungen, uns nach einer Philosophie auszurichten, ob uns dies bewusst ist, oder auch nicht – spielt keine Rolle.

Daher liegt es in unser Pflicht, uns weiterzubilden und zu forschen, vor allem in den Bereichen der Philosophie, Physik, Metaphysik, Theologie, Spiritualität, Biologie, Wirtschaft und Politik. Denn es trifft immer noch zu: Wissen ist Macht!

Doch wir wollen uns nun einmal anschauen, wie man ein Thema philosophisch aufarbeiten kann:

Im letzten Beitrag ging es ja um Beleidigungen. Der plumpe und unphilosophische Ansatz dieses Videos war es, Beleidigungen mit Beleidigungen zu entgegnen, seine „Stimme zu erheben“. Dies nützt natürlich überhaupt nichts – mehr noch: Es schadet UNS sogar selbst noch, wenn wir auch anfangen, beleidigend zu werden, und nicht resolut und durchdacht mit solchen Situationen umgehen können.

Lassen wir mal einen echten Philosophen sprechen, nämlich den Stoiker Epiktet:

Soll ich nicht den verletzen, der mich verletzt hat? Überlege zunächst einmal, was verletzen bedeutet. Denn wenn das Gute und ebenso auch das Böse in meiner Wahl des Handelns besteht, siehe, ob das, was du sagst, nicht heißt: Was denn? Soll ich, nachdem dieser Mensch sich selbst verletzt hat, indem er Unrecht an mir handelte, mich auch selbst verletzen, indem ich Unrecht an ihm handele?“

Genau so sieht Philosophie aus – sie ist praktisch und durchdacht und nützt uns und auch dem anderem. Denn wenn ich hingehe, und selber anfange, zu beleidigen, dann „tue ich das Böse“. Es liegt aber an mir, es ist meine Wahlmöglichkeit – ich kann auch „das Gute tun“. Und was wäre dies? Nichtverletzen – denn auch Worte verletzen, manchmal noch mehr wie physische Gewalt.

Auch geht Epiktet noch eine Stufe tiefer in seiner Aussage und wird somit schon „esoterisch“. Denn wenn ich anderen Schaden zufüge, dann füge ich mir selbst Schaden zu, da wir in einem System der Einheit leben. Denn es ist „nicht die Speise, die wir aufnehmen, die uns unrein macht, sondern unbedachte Worte, die aus uns herauskommen, die sind es, die uns unrein machen“ (frei nach Jesus Christus).

Wir verschmutzen uns selbst, wenn wir andere beschimpfen und beleidigen. Denn Beleidigungen und Beschimpfungen gehen einher mit Emotionen – destruktiven Emotionen, wie Wut, Hass oder Schadenfreude. Doch diese Emotionen haben WIR, nicht der andere – darum üben diese Emotionen auf UNS einen Einfluss aus, nicht auf den anderen. Und dann kann es uns passieren, dass uns „die Galle überläuft“ oder dass wir „so einen Hals haben“ – wir belasten unsere inneren Organe und wird dies von uns überstrapaziert, werden wir krank. Darum erhalten wir immer das, was wir aussäen. Die Buddhisten nennen es Karma.

Noch ein ganz wichtiger Punkt: Reaktion.

Ich beobachte immer wieder Menschen, die zwanghaft reagieren müssen. Es scheint so etwas wie ein stillschweigendes Gesetz der unbewussten Menschen zu sein.

Wenn ein anderes Auto hupt, muss ich auch hupen oder Beschimpfungen ablassen. Wenn ein Vertreter an meiner Tür klingelt, muss ich ihn abwimmeln. Wenn es nicht schnell genug an der Fußgängerampel grün wird, muss ich wiederholt auf den Knopf drücken. Das sind für mich zwanghafte Reaktionen. Doch wieso zwanghaft? Weil es auch anders gehen könnte:

Wenn ein anderes Auto hupt, muss es nicht wegen mir sein, es hat mich darum auch nicht zu interessieren. Ich habe keine Verpflichtung, mit irgendeinem zu reden. Ich kann einem Vertreter die Tür öffnen, und sie auch ohne ein Wort zu erwidern, schließen. An der Fußgängerampel wird mir bewusst, dass das Ampelsystem automatisch schaltet und es überhaupt keinen Sinn macht, auf dem Knopf herum zu hämmern.

Unbewusste Menschen fühlen sich verpflichtet, zu reagieren. Bewusste Menschen sind sich darüber bewusst, dass sie reagieren können – sie können es aber auch sein lassen. Ich muss auf eine Beleidigung nicht reagieren – es ist meine Wahl, dies zu tun. Der unbewusste Mensch (wie die ganzen Menschen in dem Video), erkennt diese Option überhaupt nicht. Er lebt in einem tierischen Bewusstsein. „Wie du mir, so ich dir“. Doch geholfen wird damit keinem und wie gezeigt, schadet man sich damit nur selbst.

Aber dies scheint meiner Meinung nach auch die irrationale Maxime solcher „Denker“ zu sein: sich selbst schaden! Hört sich paradox an? Ist es auch.

Der Feminismus schadet grundsätzlich nur einem Wesen: Nämlich der Frau!

Denn gerade der Feminismus steckt in diesen unauflösbaren Widersprüchen fest (anschaulich in diesem Video vorgetragen):

Selbstbewusste Frau, die Beta-White Knights braucheb, die sie beschützen und „ihre Stimme erheben“. Eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, aber zur hysterischen Beleidigerin und Mobberin wird, wenn sie mit einem Kommentar im Internet in Berührung kommt. Männliche Feministen, die denken, sie würden „helfen“, indem sie andere Menschen beleidigen.

Ach ja, nur mal am Rande noch: Es war ja auch „ganz klar“ in diesem Video, dass diese Kommentare und Beleidigungen allesamt von Männern stammen. Und Frauen müssen diese lesen. Dass Frauen selbst beleidigen können, wird gar nicht in Erwägung gezogen. Ich glaube der Begriff „Schlampe“ fällt unter Frauen viel häufiger, als unter Männern. Doch wer sich als gute Feministin sieht, muss auch die Realität leugnen und verdrehen, so dass sie mundgerecht den anderen Unphilosophen präsentiert werden kann, als Gipfel der westlich-intellektuellen Entwicklung.

Der autonome Rationalist kümmert sich derweil lieber um eine authentische Grundlage, die seine Philosophie bildet. Quellen gibt es zahlreiche. Wenn man bei den griechischen Philosophen anfängt, macht man schon mal nichts verkehrt: Aristoteles, Platon, Epiktet, Epikur, Aurelius, Diogenes usw.

Denn letzten Endes rächt sich Unphilosophie. Es mag zwar so aussehen, dass der Feminismus im Zuge ist, alles zu „überrollen“, doch dies scheint nur so – denn die Auswirkungen ihrer Unphilosophie müssen sich erst noch einstellen.

Einige Auswirkungen zeigen sich schon jetzt – die „starken, feministischen Frauen“, die keine starken Männer mehr bekommen – oder überhaupt welche. Die „Karrierefrauen“, die mit Mitte 40 auf einmal aufwachen und merken, dass in ihrem Leben etwas ganz entscheidendes fehlt – nämlich Nachwuchs, ein Baby, Kinder, die sie aufziehen kann. Die jungen „Youtube Feministinnen“, die belanglosen Sex haben aber unfähig sind, eine starke Bindung/Verbindung mit einem Mann herzustellen.

Einige Frauen sind schon aufgewacht – und ich bin mir sicher, es werden noch mehr in nächster Zeit. Das einzige Problem: Meist ist es für diese zu spät, um das Ruder des Lebens noch einmal herumzureißen.

Wenn die „feministische Propaganda Blase“ platzt, dann haben die meisten Frauen bereits ihr Leben verschwendet.

Sie hatten keine erfüllenden und tiefgehenden Beziehungen, da sie dem Mann nie gänzlich vertraut haben, da er ja „ein sexbesessenes, unvernünftiges Tier“ ist. So etwas lernt man dann später auch nicht mehr, bzw. wollen Männer dann auch keine „Ex Feministin“ mehr, die Mitte 40 ist und händeringend nach Liebe geifert.

Auch hier wieder: Was man sät, das erntet man. Sät man sein ganzes Leben „Männerhass“, so ist es unmöglich, „Männerliebe“ zu erfahren. Doch dies ist für eine Frau essentiell.

Darum schadet der Feminismus immer nur einem Wesen: Nämlich der Frau!

Darum mal ein Wort an die Frauen (wenn welche hier überhaupt lesen, könnt ja mal kommentieren, wenn dem so ist):

Kümmert euch um philosophische Grundlagen – Ayn Rand kann als wirkliche Powerfrau, die den Namen auch verdient, als Beispiel gelten. Auch ihr braucht, genauso wie wir Männer, eine Lebensphilosophie, die funktioniert und die realistisch ist. Damit meine ich nicht „realistisch“ im Sinne des Materialismus, sondern „realistisch“ in dem Sinne, dass ihr das widergespiegelt bekommt, was ihr philosophisch vertretet. „Wie innen, so außen“.

Als MGTOW gehe ich zwar meinen Weg bewusst ohne Frauen, habe aber überhaupt kein Problem mit Frauen. Ich hege keinen „Frauenhass“, denn wenn dem so wäre, dann würden mich die Frauen auch meiden, weil ich dies ausstrahlen würde – tun sie aber nicht.

Ich komme gerne ins Gespräch mit Frauen, muss es aber leider auch oftmals vorzeitig abbrechen, aufgrund von fehlender Tiefe.

Aber das Gleiche Prinzip findet auch beim Mann Verwendung. Es ist meiner Meinung nach immer von Vorteil, wenn man schon etwas mehr Wissen besitzt, als wer den Superbowl gewonnen hat oder wann die nächste Staffel von DSDS startet. Denn ich komme mit den Menschen in Berührung, die auf meiner Wellenlänge sind (natürlich nicht immer, ist klar). Wenn ich eine narzisstische, eingebildete und oberflächliche Tussi bin, dann hab ich auch nur solche Freundinnen und die Männer werden dumpfe „Lover“ sein, bei denen es komplett an Tiefgang fehlt. Bin ich hingegen eine feminine, aufgeschlossene und zärtliche Frau, so werde ich notgedrungen Alpha Männer anziehen, die diese Eigenschaften zu schätzen wissen – natürlich meine ich damit „richtige Alpha Männer“, also keine „Sex Proleten“, sondern Männer, die wissen was sie vom Leben möchten und ihre Erfahrungen mit den Frauen gesammelt haben und somit wissen, dass es sich nicht lohnt, für One-Night-Stands großartig Zeit zu investieren.

Da sie andere Ziele verfolgen (Beziehungen mit Tiefgang) sprechen sie auf die „Tussis“ eben nicht mehr an, auch wenn es in den Medien immer so dargestellt wird, dass eine Frau nur „sexy“ angezogen sein brauch, damit jeder Mann ihr hinterherhechelt – nun, so ist es ganz und gar nicht.

Im Gegenteil: Wenn eine Frau (keine Teenys, da kann man so was verzeihen) in einem Dress ankommt, welches schon 13jährige verschmähen würden, dann ist das alles andere als „anziehend“. Lasst euch da nicht verarschen: Es kommt für den richtigen Mann nicht darauf an, ob ihr „sexy“ seid und den tiefsten Ausschnitt präsentiert, sondern was ihr von eurem Wesen her ausstrahlt. Erkennt der Mann in eurem Wesen feminine und weibliche Qualitäten, so wird er euch sehr wahrscheinlich mögen. Und diese Qualitäten bestehen eben nicht darin, herumzulaufen wie die letzte Schlampe (ja – ich hab es gesagt), sondern einfach „normal“ zu sein.

Auch wenn Frau heutzutage weg möchte von den „Rollenklischees“: Schaut sie euch doch einmal genau an und macht euch eure eigenen Gedanken. Befragt die Männer in eurem Umfeld, auf welchen Typ Frau sie stehen. Fragt euren Vater oder euren Opa, was er an Frauen schätzt. Denn sicherlich werdet ihr von den Jungs unter 22 Jahren keine vernünftigen Antworten bekommen. Von der älteren Garde jedoch schon. Macht euch dieses Wissen zu nutzen! So profitieren beide: Mann und Frau.

 

Roosh V, emotionale Blindheit, Punk und „Red Flags“

Roosh V hat, sozusagen einen „Jahresbericht“ auf youtube hochgeladen, wo er über das vergangene Jahr resümiert. Das Video ist im Ganzen interessant, doch uns interessiert hier besonders der erste Teil des Videos. Für diejenigen, die kein englisch verstehen, oder die sich das Video jetzt nicht anschauen wollen (wären die ersten 10 Minuten), fasse ich seine Story kurz zusammen:

Er lernte eine Frau kennen, mit der er es sich heimisch machen wollte. Doch er ignorierte die Warnzeichen und fiel damit voll auf die Fresse. Er wollte, „eine Hure zu einer Hausfrau machen“, so Roosh V. Warum eine Hure? Es gab eindeutige Hinweise auf Promiskuität und „Hoeness“. Sie küsste ihn in der ersten Stunde der Bekanntschaft und schlief auch mit ihm beim ersten Date. Aber es gab auch natürlich noch andere Anzeichen, denn dies ist ja heute nichts mehr außergewöhnliches. Irgendwann konnte er aber nicht mehr und beendete die Beziehung nach einem Jahr, was für ihn schwer war, da er verliebt war. Es dauerte ein halbes Jahr bis er alles emotional verkraftet hatte. Jetzt geht es ihm wieder gut. Ende der Story.

Es ist erstaunlich, wie er auch selbst zugibt, wie ein Mann wie er (der tausenden von Männern sagt, wie es mit den Frauen „zu gehen hat“) auf solch eine „Hoe“ hereinfallen kann. Doch, dies ist auch erstaunlich, gibt er uns den passenden Grund noch dazu – er war emotional blind gewesen. Dies spricht für seine Introspektion und seine Persönlichkeit, dass er dies so herauskristallisieren konnte.

Auf diesem Blog gilt ein Grundsatz: „Verstand über Gefühl“. Mit der Anwendung dieses Grundsatzes wäre Roosh V diese bittere Erfahrung erspart geblieben. Denn die Logik und die Vernunft (wenn sie entsprechend ausgebildet wurde, was man aber bei Männern wie Roosh V voraussetzen kann) führen uns sehr gut durch unser Leben – wenn wir sie nur lassen! Ihr größter Gegenspieler ist das Gefühl und die Emotion. Durch sie werden wir in Irrtümer verwickelt und ignorieren deutliche Warnzeichen. Dies war bei Roosh V (und natürlich bei vielen anderen Männern auch, einschließlich mir selbst) in der Vergangenheit der Fall gewesen. Wir sehen nicht, wie die Frau tatsächlich ist, sondern sehen nur unser idealisiertes Bild einer Frau vor unserem geistigem Auge, und projizieren dies auf „unsere Frau“. Dies kann nur schief gehen. Der Psychologe C.G. Jung schrieb viel über dieses Thema.

Doch wie umgehen wir das?

Wir müssen eigentlich nur 2 Punkte beachten:

  1. Verstand über Gefühl
  2. Warnzeichen beachten („Red Flags“)

Der 1. Punkt dürfte klar sein – wenn wir eine Entscheidung zu treffen haben, besonders in zwischenmenschlichen Beziehungen, so sollten wir uns von unserem Verstand, statt unserem Gefühl leiten lassen. Im Allgemeinen denkt man genau anders herum – und so wird es auch immer in Liebesfilmen und Romanen dargestellt – der „einsichtige Mann“, der endlich seinen Kopf ausschaltet und nur noch auf sein Herz hört. Dadurch erreicht und bekommt er die „Liebe seines Lebens“.

Aber wie so oft sieht es in der Realität ganz anders aus: Eine „Liebe fürs Leben“ ist schon mal sehr utopisch. Aber wenn wir vom praktischen Standpunkt ausgehen, im Sinne von Zusammenleben und sich Verstehen, so muss ich als Mann darauf achten, dass meine zukünftige Frau und große Liebe die Eigenschaften mit sich bringt, die wir zusammen dafür benötigen, um eine lange und sichere Partnerschaft zu führen. Dies führt uns direkt zu Punkt 2:

Um eine solche Frau überhaupt zu erkennen, müssen wir so etwas wie eine Wertetabelle zur Hand nehmen. Die MGTOW Community hat solch eine Wertetabelle kreiert – man nennt sie „Red Flags“. „Red Flags“ sind die Werte und Erkennungsmerkmale einer Frau, die uns darauf hinweisen, dass solch eine Frau NICHT geeignet ist. Je höher die Übereinstimmung der Charaktereigenschaften der Frau mit den „Red Flags“, desto mehr disqualifiziert sie sich für den Mann, bis hin zur vollkommenen Verweigerung, da selbst ein One-Night-Stand mit solch einer Art Frau nicht ohne Folgen bleiben wird (nachträgliches Stalking, Diebstahl, False Rape usw.)

Besonders für die jungen Leser bietet es sich an, diese „Red Flags“ möglichst auswendig zu lernen. Man kann wirklich zu 99% danach gehen. Natürlich ist nicht jede Frau, die Tattoos hat und sich die Haare blau färbt „eine Bitch“. Doch es lassen sich andere Rückschlüsse daraus ziehen: Sucht nach Aufmerksamkeit. Dies bedeutet, für sich alleine genommen, schon einmal eine unbefriedigende Beziehung. Denn wie Roosh V es auch erfahren hat, verhält es sich mit solchen Frau so: Man kann ihnen als Partner noch so viel Aufmerksamkeit schenken wie man will, sie noch so sehr verwöhnen – es wird ihnen nicht reichen. Sie brauchen sie auch von anderen Männern, denn deine Aufmerksamkeit haben sie ja sicher. Sie brauchen aber „frische Rationen“, sei es durch Instagram Likes, Facebook Nachrichten, Flirts oder sogar One Night Stands mit fremden Männern. Letzteres ist bei solchen Frauen keine Ausnahme, sondern die Regel – das emotionale leere Loch bleibt jedoch weiterhin bestehen – und so wiederholt sich dieser Kreislauf unentwegt. Als Mann tut man nur gut daran, sich nicht mit solchen Frauen einzulassen, denn früher oder später wird man in diesen Kreislauf hineingezogen und endet dann als mehrfach gehörnter Mann.

Und hier noch der „geheime“, 3. Punkt: Versuche niemals eine Frau zu verändern!

Wenn man diese Punkte beachtet, so hat man sich schon sehr viel Misere erspart. Als ich vor ein paar Jahren diese Listen entdeckte, waren sie für mich wie eine Offenbarung gewesen. Da findet man auch sehr viel über sich selbst heraus und warum man auf manche Frauen „steht“. Denn das meiste ist einem ja gar nicht bewusst oder man macht sich einen ganz anderen Reim darauf. Das Girl in der Disco hat die Arme voll tätowiert und die Haare blau gefärbt? Na dann ist sie bestimmt locker drauf, so ein richtiger Kumpel Typ, mit der man bestimmt viel Spaß haben kann…von wegen!

Ich habe einige solcher Frauen gekannt oder im engeren Bekanntenkreis gehabt. Auch ich habe immer gedacht, dass diese Frauen zu mir passen würden, da sie ja auch irgendwie „Rebellen“ sind und aus der Masse ausbrechen. Aber das war/ist ein großer Trugschluss: Auch diese Frauen sind komplett materialistisch drauf. So nach dem Motto: Ein tätowierter Mann ist schon cool, jemand der mir aber finanziell was bieten kann ist natürlich cooler. Dieses „Punk Ideal“ existiert bei solchen Frauen nicht, auch wenn sie den Punk Lifestyle imitieren und kopieren. Ich kannte sogar mal ein richtiges Punk Mädel, dass auf der Straße gelebt hat und alles – bunter Iro, Hundehalsband, Nietenjacke – das volle Programm. Doch von einem auf den anderen Tag hat sie sich verändert. Warum? Ein Mann mit Kohle kam in ihr Leben (fragt mich nicht wie?). Auf jeden Fall fuhr sie ein halbes Jahr später mit einem dicken BMW durch die Gegend, trug Hosenanzüge und hatte einen spießigen Kurzhaarschnitt. Und dies alles in einem halben Jahr! Da haben sich die Punkerboys bestimmt auch gewundert, denn ich denke, sie hatte dort auch viele heimliche Verehrer, da sie hübsch war und eine gute Figur hatte.

Heute wüsste ich, dass wenn ich solch einer Frau begegne, viel zu viele „Red Flags“ zu entdecken wären. Und das bedeutet nicht, dass solch eine Frau mir „zu asozial“ wäre, aufgrund des Punk Lifestyles. Nein, gerade nicht. Ich mag so was (natürlich nicht die links-kommunistischen-antifa Punks). Es geht eher darum, dass sie diesen Punk Lifestyle nur aufgesetzt haben, absolut unauthentisch darin sind. Doch warum machen sie das überhaupt? Na ganz einfach wegen der Aufmerksamkeit. Das ist alles. Natürlich will man auch als „echter Punk“ auffallen, aber nicht im Sinne einer narzisstischen Selbstbefriedigung, sondern als „Statement“ gegen die Normalität und das Spießertum. Zumindest habe ich Punk immer so verstanden.

Dies war ein kurzes Beispiel. Aber ich denke es zeigt, dass die Beachtung von „Red Flags“ schon Sinn macht. Vor allem sollte man sich aber, ganz persönlich, ganz intim, damit intensiv auseinandersetzen, wenn man bestimmte „Red Flags“ als „gut“ und „wünschenswert“ einstufen sollte. Denn oftmals „wollen“ wir sogar das Falsche, nehmen uns die Falsche. Dies kann auch mal reizvoll sein – auf Dauer gesehen wird es uns jedoch schaden und der anfängliche Reiz ist dann auch keinen Pfifferling mehr wert. So ähnlich wie in der Ehe 😉

Was ist MGTOW?

du8STS0Z5kVWbOgj1G7JC7VmxnXiNl-5F_zCR3pTDaQ

Ein schönes und passendes Bild, um die MGTOW Philosophie kurz und bündig darzustellen. Aber natürlich gibt es noch viele weitere Punkte. Aber dies sind so die Grundlagen, auf denen MGTOW aufbaut.

Was man bei MGTOW grundsätzlich verstehen muss ist folgendes:

Es gibt keine Dogmen, Regeln und Rituale.

Dies bedeutet, dass man bei dem Begriff „MGTOW“ nicht von einer geschlossenen Philosophie oder gar geschlossenen Bewegung ausgehen darf. Dies macht das ganze Thema natürlich ein wenig verzwickt, denn – es gibt nicht „den MGTOW“.

Es gibt Männer, die sich als „MGTOW“ bezeichnen und diesen Begriff mit ihrer eigenen Philosophie und ihrem eigenen Leben ausfüllen wollen.

Dabei kann man sich an gewissen Standarts orientieren, die die meisten „MGTOW Männer“ erfüllen dürften:

  • Sie fallen nicht auf moderne Märchen a la „das böse Partriarchat“ und „die Frauen werden stark unterdrückt“ herein
  • Sie sind Individualisten und Freigeister
  • Sie haben kein Problem damit, sich gegen den Mainstream zu stellen und herrschende Ideologien in Frage zu stellen
  • Sie respektieren Frauen und sind keine Frauenhasser. Sie wollen jedoch den Einfluss der Frauen auf ihr eigenes leben minimieren, bis ganz ausschalten
  • Sie erkennen deutlich die Fallen von Heirat und festen Beziehungen. Dies führt jedoch nicht dazu, sie grundsätzlich zu meiden. Erfahrungen werden oftmals am intensivsten in Kriegsgebieten gemacht
  • Sie schulen ihren Geist und trainieren ihren Körper, da diese Bereiche die Grundlage für das Leben bilden
  • Sie definieren „Mann Sein“ für sich selbst und verlachen Stereotypen wie „Macho Mann“ oder „triebgesteuerte Männer“
  • Sie sind sich über die männliche Kraft bewusst und wollen sie bestmöglichst in diesem Leben anwenden. Dabei respektieren sie die weibliche Kraft, die im Außen und im Innen zu finden ist und streben einen Weg der Harmonie an, ohne auf falsche Kompromisse hereinzufallen
  • Sie wissen, dass die Welt nicht so ist, wie sie scheint und wie sie von den Medien dargestellt wird. MGTOW Männer ziehen ihr Wissen aus anderen Quellen. Die beste Quelle für jeden MGTOW ist und bleibt jedoch – die persönliche Erfahrung
  • Sie sind „Alphas“ und wissen um die Stärken und Schwächen, die darin liegen
  • Sie mögen Kommunikation, aber nicht mit „Gehirngewaschenen“
  • Sie verfolgen ihre Ziele strikt und mit Fokus. Sie wissen, dass sie Ziele erreichen können, jedoch auch scheitern können. Dieses Wagnis gehen sie ein.
  • Sie respektieren die Individualtität. Ein Mann, der es vorzieht in einem Wohnwagen zu leben, ist nicht schlechter, wie ein Mann, der in einem Luxus Anwesen wohnt – verschiedene Männer, verschiedene Ausrichtungen
  • Sie verdienen Geld, wissen aber, dass Geld nicht alles ist. Reichtum ist etwas Gutes, wenn er klug genutzt werden kann. Ein freudvolles Leben ist jedoch auch mit einem Minimaleinkommen erreichbar. Darum ist ein MGTOW kein Materialist, zumindest kein „Wertematerialist“, der einer „Rolex“ einen bestimmten „Menschenwert“ zuspricht
  • Sie leben abseits von der Norm. Dies macht sie interessant. Dies macht sie aber auch zu Angriffszielen von „Herdenmenschen“. Ein MGTOW weiß damit umzugehen
  • Sie wollen keinen „missonieren“. Sie wissen, dass nur ein geringer Prozentsatz an Männern den MGTOW Weg gehen können
  • Sie pochen nicht auf allgemeines Verständnis ihrer Weltsicht. Das, was der Feminismus fordert (nämlich uneingeschränkte Akzeptanz), finden Sie lachhaft. Philosophien sind individuell einzustufen und zu bewerten und können damit von jedermann akzeptiert, aber auch abgelehnt werden
  • Sie finden einen realistischen Bezug zur Frau. Weder „lieben sie alle Frauen“, noch „verachten sie das Weib“.
  • Sie haben ein großes Interessengebiet und bilden sich stets weiter
  • Sie wissen, dass sie politische und gesellschaftliche Bereiche nicht verändern können. Darum investieren Sie ihre ganze Kraft in die persönliche Entwicklung und fördern darüber hinaus noch Freunde/Freundinnen, die es wert sind
  • Sie geben nichts auf Ruhm und Ansehen, denn sie wissen, dass diese vergänglich sind. Die eigene Selbstliebe und der eigene Selbstwert haben jedoch Bestand
  • Sie wollen aus ihrem Leben das bestmöglichste herausziehen ohne andere Menschen zu schaden
  • Sie lassen sich nicht in festgefahrene Ideologien einspannen
  • Sie lieben das Leben, auch wenn sie wissen, dass das Leben oft hart und unangenehm sein kann. Durch diese Krisen gehen sie mit erhobenen Haupt hindurch

 

Der „MGTOW“ Lifestyle ist etwas wunderbares, wenn auch mit Arbeit verbunden. Man muss schon gewillt sein, an sich zu arbeiten und überkommene Konzepte und veraltete Weltanschauungen über Bord zu werfen. Ein MGTOW lebt im Hier und Jezt und strebt geistige Klarheit an. So überlebt er Krisen und Anfeindungen, lässt sich nicht für fremde Ziele einspannen.

Kurzum: MGTOW bedeutet ein gutes Stück Freiheit!

Auf ein frohes neues Jahr!

MGTOW auch in 2018.

 

Ayn Rand und die Wahrheit über den Rassismus (Vorwurf)

ayn_rand_poster-rab146de94c2a49e69786f34f32336952_a6a8h_8byvr_324

Es hat eine lange Tradition, Ayn Rand und ihre Ideen zu bekämpfen und Lügen zu verbreiten. So wird es z.B. in diesem Artikel gemacht, der auf den „Nachdenkseiten“ publiziert wurde (Neoliberalismus und Rassismus – das Beispiel Ayn Rand )

Ich beziehe mich im folgenden darauf und decke diese Lügen auf. Diese Seite gibt sich sehr professionell, mit Professoren und Fördervereinen – jedoch ist sie, zumindest was diesen Artikel betrifft, einfach nur eine weitere Propagandamaschine.

Doch jetzt gibt es ein Gegengewicht, nämlich die Autonomen Rationalisten!

Also los geht’s mit den Zitaten:

 

Der schwedische Wirtschaftswissenschaftler Lars Syll hat schon vor einiger Zeit im RWER-Blog auf eine Rede aufmerksam gemacht, in der sich Ayn Rand 1974 vor Studenten der West-Point-Militärakademie unter anderem zur Situation und Geschichte der amerikanischen Indianer äußerte. Diese Rede zeigt, dass und wie Neoliberalismus und Ausgrenzung füreinander unmittelbar anschlussfähig sind. Einige Passagen in deutscher Übersetzung:

Mit guten Gründen glaube ich selbst den mitleidlosesten Hollywood-Darstellungen von Indianern und von dem, was sie dem weißen Mann angetan haben. Sie hatten kein Recht auf ein Land nur deshalb, weil sie hier geboren waren und sich wie Wilde verhielten. Der weiße Mann hat dieses Land nicht erobert…
Da die Indianer keinen Begriff von Eigentum oder Eigentumsrechten hatten (sie hatten keine sesshaften Gesellschaften, sondern vorwiegend nomadische Stammes-„Kulturen“), hatten sie auch kein Recht auf das Land; und es hab keinen Grund für irgendjemanden, ihnen Rechte zu geben, die sie nicht erdacht hatten und die sie nicht gebrauchten…
Wofür kämpften sie denn gegen den weißen Mann auf diesem Kontinent? Für ihren Wunsch, mit einer primitiven Existenz fortzufahren, für ihr „Recht“, Teil der unberührten Erde zu bleiben – jedermann fernzuhalten, sodass sie wie Tiere oder Höhlenmenschen leben konnten. Jeder Europäer, der ein Element der Zivilisation mit sich brachte, hatte das Recht, diesen Kontinent einzunehmen; und es ist großartig, dass es manche von ihnen taten. Die rassistischen Indianer von heute – jene, die Amerika verdammen – respektieren keine individuellen Rechte.

 

Dies ist der Aufhänger des ganzen Artikels und der „eindeutige Beweis“ dafür, dass Ayn Rand eine Rassistin war, wie es in letzter Zeit immer öfter behauptet wird. Genau so wie man immer wieder verlauten lässt, dass Ayn Rand die Vordenkerin für die Politik Trump´s sei, was genau so absurd wie der Rassismusvorwurf ist.

Also, worum geht es bei dieser Aussage? Die Aussage bezieht sich auf Indianer, die sich Rechte einräumen möchten, aufgrund ihrer Rasse. So etwas verurteilt Ayn Rand genau in dieser Aussage, was sie natürlich für die „Nachdenker“ in diesem Artikel zur Rassistin macht. Logisch, oder? Nicht wirklich.

Ayn Rand geht es stets nur um individuelle Rechte. Diese zählten in diesen primitiven Stämmen nicht. Dort gibt/gab es keine individuellen Rechte, sondern es war meist ein diktatorischer Kollektivismus. Natürlich gab es unschöne Szenen damals, Abschlachtungen und Ausrottungen. Keine schöne Sache. Die gab es jedoch auf beiden Seiten. Indianer entführten oft weiße Kinder um sie als Indianerkinder großzuziehen, da ihnen oft die „Stammeskraft“ fehlte, rein personell gesehen. Und weil, wie Ayn Rand ausführt, sie keinen Begriff von „Eigentum“ hatten. Daher können sie auch kein Land für sich proklamieren. Sie verzichten darauf – rein philosophisch – weil sie es versäumen, Besitzansprüche zu stellen, die begründbar sind.

 

Denn der Kapitalismus produziert soziale Ungleichheiten, die zu seiner Selbsterhaltung Rechtfertigung brauchen. Dies gilt umso mehr für den neoliberalen Kapitalismus, der von sozialstaatlicher Sicherung und Umverteilung nichts wissen möchte“

 

Das ist die typische antikapitalistische Floskel. Eine Frage: Haben wir soziale Ungleichheiten? Mit Sicherheit. In welchen Systemen entstanden diese Ungleichheiten? Die Antwort liegt auf der Hand – in Systemen, die gerade das fördern, wogegen sich der Kapitalismus verwehrt – sozialstaatliche Sicherung und Umverteilung. Umverteilung ist Diebstahl. Eine Umverteilung sieht man gerade ganz aktuell in Deutschland, wo das Geld der Arbeiter für Flüchtlinge „umverteilt“ wird – ganz sozial eben!

 

Nicht der Markt und nicht neoliberale Politik, sondern die „kulturelle Andersartigkeit“ oder schlicht die „Faulheit“ bestimmter ethnischer Gruppen gelten dann als Ursache für Armut, Verelendung und Ausgrenzung. Gesellschaft und Wirtschaft werden so von ihrer Verantwortung entlastet; Kritik an Kapitalismus und Neoliberalismus finden nicht mehr statt. Darin unterscheiden sich AfD und Pegida nicht von Thilo Sarrazin und auch nicht von manchen Politiker(inne)n der politischen „Mitte“.

Auch Ayn Rand denkt und argumentiert in eine ähnliche Richtung“

 

Nein, weder denkt, noch argumentiert sie in eine ähnliche Richtung.

Ayn Rand verachtet kollektivistische Anschauungen, darunter fällt auch: Ethnien und Rassen als Ganzes zu betrachten, ohne die individuelle Fähigkeit festzustellen. Kritik am Kapitalismus muss nicht stattfinden, da es, erstaunlicherweise Befürworter dafür gibt. AfD und Pegida, die politische Mitte und Thilo Sarrazin haben so überhaupt nichts mit Objektivismus am Hut. Man nennt sie nur gerne in einem Zuge, was unzulässig ist.

 

Mit obigem Zitat weist sie die Verantwortung für Unterdrückung und Ausgerottet-Werden den Indianern selbst zu. Darüber hinaus spricht sie ihnen jedes Recht ab, Rechte zu haben – schlicht mit dem kulturalistischen und rassistischen Argument, kulturell rückständig (gewesen?) zu sein“

 

Auch diese Aussagen sind vollkommen falsch. Ayn Rand spricht niemandem das Recht ab. Das tun die Indianer selbst! Recht muss in Anspruch genommen werden, sonst wird man entrechtet. Doch Indianer wurden noch nicht einmal entrechtet, da sie keinen Begriff „Recht“ hatten, somit ihr Recht auch nicht verteidigen konnten. Jeder Mensch besitzt Rechte. Doch nicht „von selbst“, sondern er muss sie sich zuschreiben, ganz individuell, als Person. Aufgrund ihres Stammeskollektivismus verzichteten die Indianer auf diese Möglichkeit.

 

Doch ist Smith vom platten Rassismus einer Ayn Rand weit entfernt“

 

Abschließend wird wieder verdeutlicht, dass Ayn Rand einen platten Rassismus vertritt. Hier könnte man seitenweise gegen argumentieren. Doch verweise ich, der Einfachheit halber, auf ihr Buch „Die Tugend des Egoismus“. Dort gibt es ein Kapitel, dass sich ausschließlich dem Rassismus widmet (Kapitel 17). Und natürlich wird er dort nicht befürwortet, sondern als Rückständig angesehen, genauso wie es bei den Indianern der Fall ist, da sie Rechte von Rasse/Gemeinschaft/Ethnie ableiten wollen. Dies ist aber unzulässig, da Rechte nicht vererbt werden können, genauso wie Talente, Charaktereigenschaften usw. Dies ist wissenschaftlich klar erwiesen und hebelt dadurch rassistische Anschauungen aus, die sich genau darauf berufen.

Ayn Rand war also niemals und zu keinem Zeitpunkt eine Rassistin. Auch wenn sich solche kleinen Ausschnitte wie oben vielleicht auf den ersten Blick krass anhören, so haben sie doch eine innere Logik, die man sofort versteht, wenn man sich mit Ayn Rand auskennt und weiß, wie sie dachte, vor allem, wie sie etwas definierte. Ganz wichtig. „Recht“ bei Ayn Rand ist nicht „das Recht“, welches wir im Kopf haben. Autoren, wie der Schreiberling dieses verlinkten Artikels, beziehen sich auf Gesellschaften, Ayn Rand jedoch auf Individuen, daher greift sie auch Gesellschaften an. Alles, was in kollektivistische Verhältnisse führt, ist für Ayn Rand Gift und wird radikal abgelehnt. Dazu zählen Sozialismus, Demokratie, Kommunismus, Diktaturen, Stammeskollektive und eben auch Rassismus. In Deutschland gibt es ja auch „das Recht“ auf freie Meinungsäußerung. De facto existiert dieses Recht aber nicht. Rechte gelten nur in Bezug auf das Individuum und dort uneingeschränkt. In einem Unrechtsstaat wie Deutschland wird dies jedoch einfach übergangen.

Im Zweifelsfall einfach mal Literatur von Ayn Rand in die Hand nehmen und nicht einfach irgendwelche Textpassagen aus dem Kontext reißen und sie manipulativ darzustellen. Nach dem Artikel auf den „Nachdenkseiten“ wird man noch gebeten, Geld zu spenden für diesen tollen Journalismus. Scheiße verzapfen und sich dafür auch noch bezahlen lassen – kennt man irgendwo her, nicht wahr?

 

Agenten der Matrix – Frauen!

Webfund auf reddit.com

Neo unplugs from delusion and starts fighting government agents. The government agents are the women because they are all the same, a hive mind, and their command is to protect the government and the matrix. Women are exactly this. They protect the delusions with their platitudes and if you stop playing by the rules, women with the help of the government quickly fuck your life up.

In the movie, when Neo swallows the MGTOW pill and realizes he doesn’t even need Trinity (was that her name?), he became infinitely powerful and could do whatever he wants with all the agents.

So, Neo is a computer nerd, is the „Chosen One“, Morphey is Neo’s reasoning, Neo swallows that red pill and becomes somewhat powerful, but then when he gets the MGTOW pill, he is infinitely powerful.

 

Wenn man sich das mal überlegt, hat der Schreiberling gar nicht so Unrecht: Frauen stellen (zumindest den Großteil) der Agenten dar, die die Matrix beschützen. Matrix ist in dem Sinne der Kollektivismus, der Mainstream, die Denkschablonen, die das System vorgibt.

Außer Ayn Rand (die hier auf diesem Blog natürlich eine Sonderstellung genießt), gibt es unter den Frauen kaum Freidenker/Freigeister. Wie viele weibliche Philosophen gab es in der Vergangenheit? Richtig, gerade einmal eine Handvoll. Oder in anderen Bereichen? Es gibt immer die viel erwähnten Ausnahmen, wie etwa Madame Curie. Aber ich betone das Wort: Ausnahmen.

Ansonsten vertreten Frauen das, was ihnen „eingeimpft“ wurde, durch die Medien und ihre soziale Umgebung. Dies betrifft solche Bereiche wie Mode und Schminke, genauso wie Bereiche der Politik. Frauen wählen etwa ihren Kandidaten oder ihre Partei nicht nach einer intensiven Recherche. Die meisten kennen noch nicht einmal das Parteiprogramm. Aber klar ist: NPD und AFD darf man nicht wählen. Sollte es Denkgleichheit geben, zwischen Parteiprogramm und ihren eigenen Vorstellungen, so würde dies erst gar nicht auffallen – lieber CDU wählen, denn die „Merkel macht gute Politik“.

So werden auch seit jeher sinnlose Trends übernommen – denn das „hat man halt jetzt so“. Immer schön nach der Pfeife tanzen, sich jedoch als „Individuell“ vorkommen. Dieser Widerspruch fällt überhaupt nicht auf. Aber lassen wir das. Dieses Bild spricht Bände, zu sehen in jeder verdammten Stadt in Deutschland. Stichwort: #individuellerstyle

3C6ADBC500000578-4147254-image-a-17_1485164811939

 

Ist „Feminismus“ eine rationale Bewegung?

Femen-Berlin

Dies ist natürlich der komplementäre Blogeintrag zu dem vorherigen. Die Antwort lautet „Nein“. Was für eine Überraschung, nicht wahr? 🙂

Ich möchte an dieser Stelle die weiblichen Leser nicht sofort abschrecken, jedoch sei gesagt, dass dieser Blog sehr Männerbezogen ist. Dies liegt einfach in der Natur der Sache, da ich selbst ein Mann bin, mich als ganzer Mann fühle und dies auch versuche nach außen zu tragen. Vor allem in Deutschland herrscht dahingehend ein erheblicher Mangel.

Dieser Blog ist anti-feministisch, da der Feminismus hier als „irrational“ eingestuft wird.

Aber es gibt schließlich auch weibliche Anti-Feministinnen, was mich natürlich sehr freut. Wichtig ist festzuhalten, dass es hier nicht um „Frauenfeindlichkeit“ geht. Es geht um rationale Analysen von Konzepten. Damit fangen wir auch gleich an:

Warum also, sage ich auf der einen Seite, dass MGTOW eine rationale Bewegung wäre, und der Feminismus nicht? Sind das nicht die zwei Seiten einer Medaille? Das eine ist die Männerbewegung und das andere ist die Frauenbewegung – beide wollen Gleichheit und Selbstbestimmung – oder nicht?

In meinen Augen wollen sie das nicht. MGTOW möchte überhaupt nicht über eine „Gleichheit“ diskutieren, weil diese einfach in der Realität nicht gegeben ist. Das ist überaus pragmatisch, doch hört man jeder Ecke genau das Gegenteil. Der Feminismus ist eine Bewegung, die „angeblich“ für die „Gleichheit der Geschlechter“ eintritt. Das „wissen“ wir wahrscheinlich alle, vor allem die Feministen und Feministinnen selbst. Oder etwa nicht?

Ich behaupte, dass diese hochgepriesene „Gleichheit“ in der feministischen Propaganda ein „Fake“ ist. Doch wie komme ich dazu? Schauen wir genauer hin:

Nach dem Selbstverständnis der Feministen/Feministinnen wollen sie eine „Gleichheit der Geschlechter“ erreichen. Doch wollen sie das wirklich?

Meine persönliche Analyse zeigt ganz klar, dass dies nicht der Fall ist. Denn eine „Gleichheit“ geht ja auch innerhalb dieser feministischen Doktrin mit einer „Gleichbehandlung“ gleich. Dies wird und wurde ja stets immer mit der „Ungleichheit der Löhne“ unterlegt bzw. dargestellt. Also sollte man, im Sinne der Gleichbehandlung, die Löhne auf das gleiche Niveau anheben. Nun gut, lassen wir das einmal so stehen (ungeachtet dessen, dass Frauen und Männer eben nicht die genau gleiche Arbeit verrichten). Aber gut, wir wollen uns dieser Doktrin annähern und sie, zumindest beispielhaft, mal akzeptieren und annehmen. Die logische Schlussfolgerung wäre ja dann (wenn das Gerede von „Gleichbehandlung“ ernst gemeint wäre), auch zu schauen, wo die Männer benachteiligt werden und sie auch auf das gleiche Niveau anzuheben. Zum Beispiel vor Familiengerichten. Doch dies wird überhaupt nicht getan von den „Gleichmachern“. Was darüber hinaus erstaunt: Sobald die sogenannte „Gleichheit“ sich nachteilig auf die Frau auswirken könnte, wird sie gar nicht mehr thematisiert. Zum Beispiel eine Frauenquote bei der Müllabfuhr oder beim Straßenbau. Komischerweise habe ich dahingehend noch keine Forderungen gehört. So etwas passt halt nicht in die „Gleichheit“, denn die „feministische Gleichheit“ soll stets nur der Frau dienen, und nicht, wie das Wort „Gleichheit“ suggeriert, beiden Geschlechtern. Eine geforderte Frauenquote bei gutbezahlten Managerjobs versteht sich natürlich dabei von Selbst.

Darüber hinaus gibt es noch das Thema der „doppelten Standards“. Dies meint, dass bestimmte Verhaltensweisen bei Frauen in Ordnung sind, bei Männern aber nicht, und diese darüber hinaus noch auf das schärfste verurteilt werden.

Was sind „doppelte Standards“?

893

Diese Liste ließe sich natürlich noch weiterführen. Auf weitere Punkte werde ich sicherlich auch in nächster Zeit, und immer mal wieder eingehen. Doch warum ist der Feminismus jetzt irrational? Nun, das wurde an den paar Beispielen aufgezeigt.

Auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, ließe sich folgender Satz formulieren, der exemplarisch für die gesamte feministische Denkart steht:

Wir setzen uns Ziele und Verhaltensnormen, die wir aber weder anstreben, noch in der Realität vorfinden möchten.

Klingt absurd, nicht wahr? Aber genau das ist Feminismus.

Sie wollen „Gleichbehandlung“, wollen aber nicht gleich behandelt werden, sondern wollen aus dieser „Worthülse“ nur noch weitere Vorteile für sich erwirken – auf Kosten des Mannes versteht sich. Oder wollen zwecks „Gleichheit“ Verhaltensnormen aufstellen, die allgemein bindend sein sollen, aber das „allgemein“ betrifft sie selbst nicht, also die Frauen (siehe „Doppelstandards“, kann man auch gerne mal googeln, dann am besten mit der englischen Bezeichnung „double standarts“)

Ein MGTOW im Gegensatz ist rational und strebt keine „Gleichheit“ an. Er verwendet diese Wörter noch nicht einmal, da er weiß, dass diese nur zu Propaganda Zwecken herhalten müssen und in der Realität gar keine Entsprechungen besitzen. Auch erwirkt er Selbstverwirklichung niemals auf Kosten anderer. Was „die Frauen“ machen, ist ihm schlichtweg gleichgültig, solange sie ihn nicht einschränken und traktieren und in der Öffentlichkeit anfeinden und angreifen (wie hier z.b.:RooshV assaulted by crazy feminists )

Was aber außer Zweifel steht, ist der Fakt, dass die feministische Doktrin in den deutschen Köpfen angekommen ist und sie dahingehend, wie auch andere irrationale Weltanschauungen (etwa „Gendermainstreaming“) populär ist und auch verteidigt wird, gegen die bösen „Andersgläubigen“. Man muss sich also gar nicht mehr explizit mit den Inhalten des Feminismus auseinandersetzen, sondern man findet sie real in dieser Gesellschaft vor. Hier wird die Frau schon fast „vergöttert“, was einfach lächerlich ist. Wenn eine Frau sich selbst vergöttert, na meinetwegen. Aber eine ganze Gesellschaft? Wozu? Welchen Wert erbringt sie?

Denn auch dies gehört zu einer rationalen Analyse, auch wenn das ganz und gar „schimpflich“ und „reaktionär“ ist – die Frage nach dem „Wert“.

Heutzutage wird ja behauptet, dass jeder Mensch wertvoll sei, egal was er leistet oder wie er sich gibt – einfach jeder ist wertvoll, aus dem einfachen Grund, weil er ein „Mensch“ ist. Dies ist, rational betrachtet, vollkommen falsch und führt zu solchen destruktiven Entwicklungen, wie wir sie in unserer Gesellschaft vorfinden (Stichwort: Einwanderungspolitik).

Denn es ist eigentlich ganz einfach, da vernünftig:

Ein Mensch ist wertvoll, wenn er einen Wert darstellt bzw. erbringt.

Im Umkehrschluss ist ein Mensch wertlos, wenn er keinen Wert darstellt bzw. erbringt.

 

Dies mag sich auf den ersten Blick vollkommen herzlos anhören, ist aber dennoch, pragmatisch und rational betrachtet, vollkommen korrekt.

Dieser „Wert an Sich“ ist eben auch typisch feministisch und kulturmarxistisch. Denn Werte müssen geschaffen werden, sie sind nicht automatisch. So wie man sich auch Tugenden und einen guten Charakter erschaffen muss. Dies alles ist mit Arbeit verbunden – Arbeit die keiner mehr machen möchte. Oder wann hast du jemanden das letzte mal sagen hören:

„Ich bin diese Woche besonders stolz auf meine Leistung, da ich meine moralische Tugend steigern konnte und darüber hinaus noch Werte erzeugt habe, von denen ich selbst und andere profitieren können!“.

Schon ein wenig länger her, nicht wahr?

Da man sich, statt Werte zu erzeugen, im Feminismus darauf beschränkt, einfach immer nur einzufordern, ohne rationale Grundlage oder Beweisführung, ist der Feminismus an sich und als Ganzes eine vollkommen irrationale Bewegung, die sich bereits einiger Schäden bekennen kann – diese Schäden sind vor allem gesellschaftlicher Natur. Sie bestehen in feministischen Denkschablonen, die man blindlings übernimmt, da sie von den Medien auch noch gepusht werden. Beispiel gefällig?

Wie wird ein Mann mittleren Alters eingeschätzt, wenn er mittags, ganz alleine auf einer Bank sitzt, die auf einem öffentlichen Spielplatz steht?

Na? Kamen da nicht sofort Begriffe wie „Perverser“ und „Kinderschänder“ hoch?

Was wäre jetzt, wenn eine „besorgte Mutter“ nun hingehen würde und den Mann fragen würde, was er überhaupt hier zu suchen hätte, und er sagen würde, dass er „Spaß an Kindern hat und ihnen gerne beim Spielen zusieht“. Na? Vollkommen klar: Polizei rufen.

Dies war vor 30 Jahren noch ganz anders gewesen. Heutzutage ist es ja schon „verwerflich“, wenn der Opa seine Nichte auf den Schoß nehmen möchte. Wie würde das aber im gegenteiligen Fall aussehen? Sagen wir mal, auf dieser Bank auf dem Spielplatz würde eine Frau sitzen und sie würde auch genau das Gleiche antworten. Vollkommen klar: Polizei rufen. Nein, nicht wirklich.

Ich kenne so etwas ähnliches sogar aus ganz persönlicher Erfahrung heraus:

Damals besuchte ich die Fachoberschule (ich war 17 Jahre alt) für Sozialwesen und man musste dort im ersten Jahr ein Praktikum machen – ich entschied mich, weil auch ich Spaß an Kindern habe, für eine Kindergrippe als Erzieher. Man nahm mich dort auch direkt herzlich auf, da ich scheinbar auch gut geeignet war. Mit den Kindern lief alles prima, auch die haben mich gut aufgenommen und ich hatte schon nach wenigen Tagen meine „Lieblinge“. Erzieher und Erzieherinnen wissen was ich meine. Die Arbeit an sich machte mir unheimlichen Spaß und die Tage vergingen wie im Flug. Eigentlich ein Traum. Doch es gab 2 Eltern (beides Frauen), die mich sahen, und dann unter 4 Augen mit der Chefin sprechen wollten. Ich verstand am Anfang gar nicht, worum es da ginge, vor allem nicht, dass es da um mich ginge. Aber zwischen den Zeilen ließ meine Chefin dann verlauten, dass sich die beiden „nicht wohl dabei fühlten“, wenn ich etwas mit ihren Kindern zu tun habe. Auch da verstand ich noch nicht. Meine Chefin wurde deutlicher: „Sie haben Angst, dass du sie auf perverse Art anfassen willst und mit ihnen heimlich Sachen machen würdest“. Ich war total geschockt. Ich wusste nicht, ob ich jetzt wütend war oder einfach traurig. Wie kamen die nur auf so etwas? So etwas würde mir nie im Leben einfallen. Doch durch diese ganzen Schreckensmeldungen im Fernsehen und vor allem durch feministische Propaganda scheint es „klar“ zu sein, dass jeder Mann (zu dem Zeitpunkt war ich ja noch nicht mal ein Mann) ein Perverser ist. Und wenn nicht – so steckt es auf „natürliche“ Weise in ihm.

Solch eine Einstellung ist einfach krank und ist der Grund dafür, dass Männer total verunsichert sind, wenn es um den Umgang mit Kindern geht, vor allem wenn sie weiblich sind. Das ist ein riesen Problem, auch innerhalb der eigenen Familien.

Doch sicherlich gibt es auch diese Perversen. Und zwar, tadaaa, auf beiden Seiten, relativ gleich verteilt. Ja, richtig: Es gibt haufenweise perverse Frauen, die sich auch an männlichen Kindern und Minderjährigen vergreifen. Offizielle Tabellen scheint es dafür noch nicht zu geben – eine Ableitung, die diese These stützt, kann jedoch aus dieser Tabelle entnommen werden

Opfer von sexueller Gewalt in etwa gleich verteilt

Letztendlich wurde eine ganze Gesellschaft kirre gemacht und für dumm verkauft. Doch auf die Einsicht daraus kann man lange warten – das Ganze wird sogar noch weiter getrieben, noch perverser ausgestaltet (Stichwort: Frühsexualisierung).

Diese negativen Entwicklungen laste ich vor allem der feministischen Propaganda an, und daher verstehe ich mich auch als ein scharfer Gegner, eben ein Anti-Feminist. Tatsächlich liegen die Sachen und Fakten ja vollkommen offensichtlich vor. Daher frage ich mich auch ganz ernsthaft, wie ein „Mann“ sich Feminist nennen kann und diese Sachen auch noch aktiv unterstützen kann? Vielleicht wird mir das irgendwann mal ein Mann erklären können – aber bitte rational.