Wie hasse ich Frauen richtig? (MGTOW FAQ)

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Da MGTOW´s schon die neuen Terroristen von Morgen sind, ist es an der Zeit, den MGTOW Zellen eine Anleitung zu geben, wie man am besten mit dem Feind umgeht.

a) Feindkontakt vermeiden

Grundsätzlich sollte man den Kontakt mit Frauen meiden. Privat sowieso, im beruflichen Leben, wenn es geht, auf ein Minimum reduzieren. Der Trend „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“, der in den USA schon einigen Männer ihre Freiheit gekostet hat, wird auch in Deutschland demnächst „in“ sein – versprochen.

b) Schweigen ist Gold

Lässt es sich nicht vermeiden, mit Frauen umzugehen (oder vielleicht möchte man dies auch ab und an), so sollte man seine Worte bedacht wählen. Weniger Reden ist mehr. Möchte man Sex, so zählt sowieso nur die Handlung. Man muss sich nicht darstellen. Man muss nichts faken. Intime Geständnisse und prekäre Geheimnisse sollten sowieso niemals an Frauen weitergegeben werden – denn es liegt in ihrer Natur, dass sie diese Geheimnisse mit ihrer „besten Freundin“ teilen (können dann auch mal gut und gerne 5, 6 Freundinnen sein)

c) Rational bleiben

Rationalität ist das Hilfsmittel überhaupt – benutze es! Besonders im Umgang mit Frauen ist Rationalität unabdingbar, sonst wird man in irrationale Gefühlsduselei hineingezogen, wo man als Mann nur verlieren kann – denn das ist das Metier der Frauen. Wehre also ungerechtfertigte Anschuldigungen und gespieltes Drama mit kühler Rationalität ab.

d) Spiele nicht ihr Spiel, sonder deines

Frauen beherrschen die Kommunikation viel besser als Männer. Sie sind geschulter und gewiefter. Es gibt da haufenweise Methoden, wie etwa „Double-Binds“ (den PUA´s wohl bekannt!), die regelmäßig zur Anwendung kommen. Man muss unterscheiden lernen: Zu welchen Sachen kann ich mich äußern und zu welchen nicht? Kommen solche irrationalen Sätze wie: „Ich habe das Gefühl, dass du mich gar nicht leiden kannst…“ und ähnliche Sätze, so versuche nicht, darauf einzugehen – du wirst keine Chance haben. Und natürlich sollten alle Alarmglocken bimmeln, wenn der Satz fällt: „Das müssen wir ausdiskutieren“

e) Diskussionen nur unter Männern

Diskutieren macht Spass und fördert die Entwicklung. Den Fehler, den viele begehen: Sie diskutieren mit Frauen. Dies ist ein absolutes NoGo, denn Frauen können nicht diskutieren (Konstruktiv). Wir Männer lieben einen Austausch von Argumenten, wir lieben es, dazu zu lernen und neue Standpunkte kennen zu lernen. Dies geht aber nur untereinander, da wir es (nicht immer) beherrschen, sachlich zu bleiben. Frauen sind immer auch emotional involviert und dies macht sie blind für Argumente.

Denn Frau will die Welt immer so sehen, wie sie will. Mann will die Welt so sehen, wie sie ist. Ergo zählen für Männer Argumente und Fakten, für Frauen jedoch nicht – sie suchen meist nur Bestätigung für ihre sowieso schon existierende Sicht der Welt.

Darum kann man auch eine Frau (nehme auch: deine (Ehe)Frau) nicht „überzeugen“. Du glaubst vielleicht, deine Argumente hätten deine Frau umgestimmt. Weit gefehlt! Argumente treffen nur, wenn Frau einen Vorteil davon hat – ansonsten nicht.

f) Vermeide One-Night-Stands

Für viele Männer der Lebensinhalt – für den MGTOW nicht erstrebenswert. Warum? Weil du die Frau(en) nicht kennst, darum. Du kennst weder die gesundheitlichen Zustände, noch die psychischen noch die sozialen. Sie könnte alle möglichen Krankheiten haben, könnte ein Dieb sein oder könnte in einer noch aktuellen Beziehung mit einem Psychopathen sein, dem sie dann brühwarm am nächsten Tag erzählt, wer sie „geknallt“ hat. Das kann böse enden. Ein Freund von mir musste wegen solch einer Aktion sogar einmal Schutzgeld bezahlen – 3.500€! Man nehme diesen Betrag einmal und rechnet ihn auf Bordell Besuche um. Wer nicht umhin kann, sich sexuell zu betätigen, der sollte die gewerbliche Liebe nutzen – denn sie bleibt anonym und ohne Folgen.

g) Flirtapps sind Tabu

Wer noch solche Apps wie Lavoo etc. benutzt, sollte sie löschen. Gute Frauen wird man da eh nicht finden. Bedenke, dass einigermaßen hübsche Frauen ca. 20-30 Anfragen pro Tag bekommen – manche lassen sich auf 2 Dates pro Tag ein, inkl. Sex. Jetzt kannst du dir ausrechnen, mit wie vielen Typen so eine „Dame“ schon geschlafen hat, mit der du ein „Date“ hast. Und natürlich könnte man jetzt einwenden, dass eine „Gewerbliche“ doch mit viel mehr Männern geschlafen hat. Das ist richtig, aber in dem Zusammenhang ist alles weitere geklärt – du bezahlst, nimmst die Dienstleistung in Anspruch, und gehst deiner Wege. Ein „Date“ kann alle möglichen Auswüchse bekommen – vielleicht schwängerst du so eine oder du wirst sie innerhalb weniger Monate heiraten, wirst gestalket, angezeigt, erpresst, verleumdet usw. (alles schon vorgekommen). Das hat auch nichts mit „Paranoia“ zu tun. Und wiege dich nicht in falscher Sicherheit, dass du „alles unter Kontrolle hast“. Es gibt Faktoren, die du überhaupt nicht kontrollieren kannst. Vielleicht wirst du auch Vater von einem „Kuckuckskind“. Oder oder. Die Möglichkeiten sind zahlreich.

Da Männer für Frauen nur ein „Tool“ sind, musst du überlegen, welches „Tool“ du gerade darstellen sollst. Bist du ein armer Schlucker und hartzt herum – Glückwunsch! Du wirst unbrauchbar sein. Aber hast du Kohle, vielleicht schon ein eigenes Haus und kannst der Frau „was bieten“ – dann wirst du ein „brauchbares Werkzeug“ sein.

h) Beteilige dich nicht an Klischee´s

Damit meine ich so den Mario Barth Stil. Frauen können dies nicht, Männer können dies nicht. Lass so etwas einfach sein, diese Stereotypen schaden mehr, dass sie helfen. Vor allem falle selbst nicht darauf rein. Du bist nur ein „echter Mann“ wenn du jedes Wochenende saufen gehst und „eine abschleppst“? Wenn du das meinst, dann warten noch einige Lektionen auf dich. Denn vom „saufen“ und „abschleppen“ ist noch nie etwas Konstruktives entstanden – übrigens vom Fußball kucken auch nicht. Betrachte dir einfach mal Männer, aus den früheren Jahrzehnten, vor allem die 1930er und 1940er Jahre. Und du wirst merken, wie weit diese heutigen Klischees vom echten Mann entfernt sind.

i) Betrachte MGTOW als den „Next Step“

Vielleicht bist du schon ein MGTOW, vielleicht noch nicht. Auf jeden Fall informiere dich gut über dieses Thema. Denn du wirst in naher Zukunft noch öfter damit konfrontiert werden. Denn MGTOW bedeutet auch, Feinde zu haben. Natürlich willst du einfach nur deinen eigenen Weg gehen – doch man wird dich nicht so einfach lassen. Ein MGTOW ist eine reale Gefahr für die Gesellschaft, weil er sich nicht an sie anpassen will und ihren Normen nicht entspricht, bzw. aktiv entgegenhandelt – intellektuell, wie auch ganz praktisch. Den typischen Einzelgänger hat man noch nie gemocht – denn er passt nicht ins Bild, wirft keinen großen Profit ab, ist schlecht steuerbar und kaum manipulierbar. Druckmittel gibt es wenige, Scheidungsgerichte fallen weg, der Staat greift einem nicht (noch mehr) in die Tasche, Eigentum ist wirkliches Eigentum usw. Kurz: Der MGTOW ist in der kommenden Zeit der Survival Experte überhaupt!

 

Ich hoffe es hat euch gefallen. Es gab natürlich leichte Kompromisse, da ich nicht nur für bereits bestehende MGTOW Männer schreiben wollte. Aber ich denke, im Großen und Ganzen ist dies mal eine gute Orientierung für das nächste Hassverbrechen an der weiblichen Zunft. Auf in die Schlacht!

 

 

 

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MGTOW – die neue Hassbewegung!

Ein völlig überzogener Artikel über das Thema „MGTOW“ ist auf der Plattform Die Tagespost erschienen – geschrieben von einer Frau. Da müssen wir natürlich ein paar Takte dazu sagen:

„Ich beobachte MGTOW und ähnliche Gruppen wie „Incel“ oder „Red Pill“ schon seit Jahren. Die Bewegung ist im Netz berüchtigt für ihre notorische Verbreitung von Desinformation und Hass, die sich auch zu physischer Gewalt auswachsen. So erschoss der Red Pill-Anhänger Elliot Rodgers 2014 auf einem Universitätscampus sieben Menschen, darunter mehr Männer als Frauen. Red Pill hat eben nicht nur Frauen im Fadenkreuz, sondern die Gesellschaft als solche“

Das ist natürlich mal ein starker Aufhänger. Klingt nach Bildzeitung. „Red Piller läuft Amok“. Ersteinmal gibt es keine Red Pill „Anhänger“. Der Begriff „Red Pill“ ist ein Oberbegriff, der die verschiedensten Informationseinheiten enthält, die sich auch gerne mal widersprechen. Wenn mit „Fadenkreuz“ ein Fokus auf Desinformation seitens der Gesellschaft gemeint ist – ja, dann nimmt „Red Pill“ Frauen und die Gesellschaft ins Fadenkreuz. Warum? Weil es sonst keiner mehr macht!

„Einer solchen Gruppe, so klein und bedeutungslos sie auch scheinen mag, muss entgegengetreten werden“

Das ist natürlich ein total reales Problem. Die „bösen MGTOW Gruppen“. Ich schlage auch einmal versuchsweise vor, dass jede Feministin und jeder Weltverbesserer den „bösen MGTOW Gruppen“ entgegentritt – viel Spass beim Suchen! Kleiner Tip: Es wurde von Anthropologen beobachtet, dass MGTOW Männer ziemlich selten in Gruppen auftreten, also Obacht!

„Red Pill ist eine Verschwörungstheorie und MGTOW ist ihre gesellschaftliche Trägerschicht“

Nochmal: „Red Pill“ ist überhaupt keine geschlossen Theorie, noch ein System, an das man sich hängen kann. Doch „Verschwörungstheorie“ wirkt immer, so dass man einfach jedem dieses Label aufdrückt.

„Allen Ausprägungen der Bewegung ist die Annahme gemein, in der heutigen Gesellschaft herrsche die Frau heimlich über den Mann, indem sie das Begehren des Mannes nach emotionaler und körperlicher Nähe wecke und ihm dieses nach Gutdünken entziehe oder gewähre“

Falsch. Erst einmal „herrscht“ keine Frau über einen Mann. Es herrschen jedoch Ideologien, im gesellschaftlichen Kontext angewandt, über den Mann. Allen voran aus der feministischen Denkbewegung. Darüber brauch man sich nicht großartig auszutauschen, die realen Fakten sprechen da für sich. Dann noch was: Wie soll eine Frau dem MGTOW Mann (um den es ja hier gehen soll), die emotionale und körperliche Nähe entziehen, wenn er überhaupt gar nicht nach dieser Nähe sucht???

„MGTOW als Bewegung übernimmt dieses Weltbild und schließt daraus, dass der beste Weg, sich gegen die weibliche Macht zu immunisieren das Ignorieren ihrer Verlockungen sei“

Nein, denn die „weibliche Macht“, vertreten durch Politik und gesellschaftlichem Mainstream, bietet keinerlei Verlockung für den Mann – auch nicht die real existierenden Vertrerinnen.

„Der „eigene Weg“, den MGTOW propagiert, wie gesund oder klug kann er sein, wenn er von „Red Pill“ ausgeht?“

Er kann sehr gesund und sehr klug sein. Nicht die Philosophie ist das Problem, sondern die Anwendung. Darüber hinaus muss ein MGTOW nicht zwangsläufig von „Red Pill“ ausgehen. Doch gibt es viele Überschneidungen, da man die selben Themenbereiche untersucht. Die Schlussfolgerungen sind jedoch überhaupt nicht einheitlich, so wie dies im Artikel dargestellt wird. Menschen, die einfach keinen Plan von MGTOW haben (wie die Autorin), begreifen es einfach nicht, dass „MGTOW“ und „Red Pill“ keine Clubs oder Vereine sind, denen man sich anschließen kann, mit einem eigenen Regelwerk und einem Katechismus. Es ist sogar für einen „MGTOW“ überhaupt nicht notwendig, sich so zu nennen. Dieses Label vereinfacht einfach nur die Kommunikation im Netz.

„Vor allem aber ist er unvereinbar mit dem katholischen Glauben an einen guten Schöpfergott, der Mann und Frau nach seinem Abbild geschaffen hat“

Nun, für den katholischen Glauben ist vieles vereinbar, auch Horus Anbetung sowie weiterer Götzenkult. Doch hier bringt Frau wieder die alte Mär vom „guten und lieben Schöpfergott“ ins Spiel, der Mann und Frau ja „gleichberechtigt“ geschaffen hat. Vielleicht gibt es so einen Götzen, aber der christliche Gott versteht seine Schöpfung und wie er sie ordnet – die Frau ist dem Mann untertan, im religiösen, sozialem und auch im familiären Leben. Das sollte zumindest eine promovierende Religionswissenschaftlerin wissen. Aber ich glaube, an deutschen Universitäten, oder besser „Baumschulen“, liest man die Bibel überhaupt nicht. Vielleicht als Querverweis, als kleine Randnote. Man bastelt sich lieber einen „lieben Gott“ zusammen – back to Kindergarten.

„Bisher hat dieser „eigene Weg“ jedenfalls nur zu Zwist, Verbitterung und Hass geführt…“

Die Männer, die ihren eigenen Weg gehen, haben keinen Zwist, sonder Freiheit, keine Verbitterung, sondern Freude, keinen Hass, sondern Liebe.

Die Freiheit erhalten sie durch ihre selbst gewählte Ausgrenzung. Die Freude erhalten sie, indem sie einfach wieder „Mann sein“ können, ohne Kompromisse. Die Liebe kehrt wieder in das Herz zurück, da man nicht mehr tyrannisiert wird und in einer schlechten Beziehung dahinvegetiert, die jedes männliche Bestreben von Grund auf determiniert.

Doch wie schlau ist der Rat am Schluss:

„…so dass man katholischen Männern raten möchte, sich lieber auf einen anderen Weg zu verlassen, der die Wahrheit ist. Und das Leben“

Dies ist ein weiser Rat, ist er auch nicht unvereinbar mit dem MGTOW Leben. Aber ich befürchte doch stark, dass die Autorin gar nicht weiß, was sie da vorschlägt. Denn wenn die Männer wirklich mal wieder zu dem Weg gelangen würden, der die Wahrheit und das Leben ist, so würde das den Frauen überhaupt nicht passen. Ich gehe diesen Weg und für Frauen ist das der größte Abtörner überhaupt.

Was hat die heutige Frau denn mit Religion und Glauben zu schaffen? Überhaupt nichts. Auch wenn sie sich „Religionswissenschaftlerinnen“ und „Katholikinnen“ nennen. Eine „echte Gläubige“ ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet und ich war schon bei vielen Adressen. Doch woran liegt das? Weil Frauen (und natürlich auch Männer) sich gerne den eigenen Gott zurechtbasteln wollen, der jeden liebt und alles und jeden respektiert. Verweist man dann auf klare Bibelstellen ist man auf einmal ein „Fundamentalist“. Und eines sollte klar sein: Ein echter Gläubiger muss ein Fundamentalist sein. Denn er brauch ja ein Fundament – die Bibel. So wie auch der deutsche Bürger ein Fundamentalist sein muss, denn auch er brauch ein Fundament – das Gesetz. Das ist ganz logisch. Ohne Fundamente und Glaubenssätze funktioniert nichts. Doch natürlich gibt es innerhalb diesen auch gewisse Freiräume. Doch wenn es klare Aussagen zu einem Thema gibt, dann gibt es eben keine Freiräume – so wie die Aussage klar ist, dass die Frau dem Manne untertan sein soll. So etwas passt der Frau natürlich nicht in „ihren Glauben“. Aber das ist nicht mein Problem, und auch nicht das Problem von MGTOW oder der katholischen Kirche. Es ist eine rein individuelle Sache – so wie MGTOW.

 

Ganzer Artikel hier: https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Maenner-auf-dem-Holzweg;art310,186994

 

Der gute Niccolo legt noch ein Video nach, dass dieses Thema auch noch einmal detailliert beleuchtet. Anschauen Leute:

 

Was ist MGTOW?

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Ein schönes und passendes Bild, um die MGTOW Philosophie kurz und bündig darzustellen. Aber natürlich gibt es noch viele weitere Punkte. Aber dies sind so die Grundlagen, auf denen MGTOW aufbaut.

Was man bei MGTOW grundsätzlich verstehen muss ist folgendes:

Es gibt keine Dogmen, Regeln und Rituale.

Dies bedeutet, dass man bei dem Begriff „MGTOW“ nicht von einer geschlossenen Philosophie oder gar geschlossenen Bewegung ausgehen darf. Dies macht das ganze Thema natürlich ein wenig verzwickt, denn – es gibt nicht „den MGTOW“.

Es gibt Männer, die sich als „MGTOW“ bezeichnen und diesen Begriff mit ihrer eigenen Philosophie und ihrem eigenen Leben ausfüllen wollen.

Dabei kann man sich an gewissen Standarts orientieren, die die meisten „MGTOW Männer“ erfüllen dürften:

  • Sie fallen nicht auf moderne Märchen a la „das böse Partriarchat“ und „die Frauen werden stark unterdrückt“ herein
  • Sie sind Individualisten und Freigeister
  • Sie haben kein Problem damit, sich gegen den Mainstream zu stellen und herrschende Ideologien in Frage zu stellen
  • Sie respektieren Frauen und sind keine Frauenhasser. Sie wollen jedoch den Einfluss der Frauen auf ihr eigenes leben minimieren, bis ganz ausschalten
  • Sie erkennen deutlich die Fallen von Heirat und festen Beziehungen. Dies führt jedoch nicht dazu, sie grundsätzlich zu meiden. Erfahrungen werden oftmals am intensivsten in Kriegsgebieten gemacht
  • Sie schulen ihren Geist und trainieren ihren Körper, da diese Bereiche die Grundlage für das Leben bilden
  • Sie definieren „Mann Sein“ für sich selbst und verlachen Stereotypen wie „Macho Mann“ oder „triebgesteuerte Männer“
  • Sie sind sich über die männliche Kraft bewusst und wollen sie bestmöglichst in diesem Leben anwenden. Dabei respektieren sie die weibliche Kraft, die im Außen und im Innen zu finden ist und streben einen Weg der Harmonie an, ohne auf falsche Kompromisse hereinzufallen
  • Sie wissen, dass die Welt nicht so ist, wie sie scheint und wie sie von den Medien dargestellt wird. MGTOW Männer ziehen ihr Wissen aus anderen Quellen. Die beste Quelle für jeden MGTOW ist und bleibt jedoch – die persönliche Erfahrung
  • Sie sind „Alphas“ und wissen um die Stärken und Schwächen, die darin liegen
  • Sie mögen Kommunikation, aber nicht mit „Gehirngewaschenen“
  • Sie verfolgen ihre Ziele strikt und mit Fokus. Sie wissen, dass sie Ziele erreichen können, jedoch auch scheitern können. Dieses Wagnis gehen sie ein.
  • Sie respektieren die Individualtität. Ein Mann, der es vorzieht in einem Wohnwagen zu leben, ist nicht schlechter, wie ein Mann, der in einem Luxus Anwesen wohnt – verschiedene Männer, verschiedene Ausrichtungen
  • Sie verdienen Geld, wissen aber, dass Geld nicht alles ist. Reichtum ist etwas Gutes, wenn er klug genutzt werden kann. Ein freudvolles Leben ist jedoch auch mit einem Minimaleinkommen erreichbar. Darum ist ein MGTOW kein Materialist, zumindest kein „Wertematerialist“, der einer „Rolex“ einen bestimmten „Menschenwert“ zuspricht
  • Sie leben abseits von der Norm. Dies macht sie interessant. Dies macht sie aber auch zu Angriffszielen von „Herdenmenschen“. Ein MGTOW weiß damit umzugehen
  • Sie wollen keinen „missonieren“. Sie wissen, dass nur ein geringer Prozentsatz an Männern den MGTOW Weg gehen können
  • Sie pochen nicht auf allgemeines Verständnis ihrer Weltsicht. Das, was der Feminismus fordert (nämlich uneingeschränkte Akzeptanz), finden Sie lachhaft. Philosophien sind individuell einzustufen und zu bewerten und können damit von jedermann akzeptiert, aber auch abgelehnt werden
  • Sie finden einen realistischen Bezug zur Frau. Weder „lieben sie alle Frauen“, noch „verachten sie das Weib“.
  • Sie haben ein großes Interessengebiet und bilden sich stets weiter
  • Sie wissen, dass sie politische und gesellschaftliche Bereiche nicht verändern können. Darum investieren Sie ihre ganze Kraft in die persönliche Entwicklung und fördern darüber hinaus noch Freunde/Freundinnen, die es wert sind
  • Sie geben nichts auf Ruhm und Ansehen, denn sie wissen, dass diese vergänglich sind. Die eigene Selbstliebe und der eigene Selbstwert haben jedoch Bestand
  • Sie wollen aus ihrem Leben das bestmöglichste herausziehen ohne andere Menschen zu schaden
  • Sie lassen sich nicht in festgefahrene Ideologien einspannen
  • Sie lieben das Leben, auch wenn sie wissen, dass das Leben oft hart und unangenehm sein kann. Durch diese Krisen gehen sie mit erhobenen Haupt hindurch

 

Der „MGTOW“ Lifestyle ist etwas wunderbares, wenn auch mit Arbeit verbunden. Man muss schon gewillt sein, an sich zu arbeiten und überkommene Konzepte und veraltete Weltanschauungen über Bord zu werfen. Ein MGTOW lebt im Hier und Jezt und strebt geistige Klarheit an. So überlebt er Krisen und Anfeindungen, lässt sich nicht für fremde Ziele einspannen.

Kurzum: MGTOW bedeutet ein gutes Stück Freiheit!

Auf ein frohes neues Jahr!

MGTOW auch in 2018.

 

Warum ich so „herzlos“ bin

Ich hoffe, dass sich einige Leser in diesem Artikel wiederfinden werden. Es geht um die Einschätzung von anderen Menschen gegenüber Menschen, die es verstehen, rational zu denken und sich strikt daran halten. Die meisten Menschen versäumen es teilweise bis gänzlich, auf ihren Verstand zurückzugreifen. Dies sind die Menschen, mit denen wir es alle in unserem Leben zu tun haben – man kann ihnen nicht ausweichen, sie sind omnipräsent.

Doch was bedeutet „herzlos“?

Ich habe dieses Prädikat schon oft erhalten. Ehrlich gesagt, mehr als oft. Bin ich wirklich ein Mann, der keinerlei Herz besitzt? Dem kann ich nicht zustimmen.

Doch warum wirke ich auf andere Menschen „herzlos“? Ganz einfach: Weil ich mich strikt weigere, irrationale Konzepte anzuerkennen.

Das Selbstbild der meisten Menschen weicht meilenweit von dem wirklichen Zustand ab. Sie leben in ihren eigenen Illusionen. Würden sie Rationalität anwenden, so würden sie es Stück für Stück aufdecken können und sich selbst besser kennenlernen. Doch sie versäumen es. Ich gebe ihnen Nachhilfeunterricht.

Und man soll mich nicht falsch verstehen: Ich zwänge mich weder auf, noch bin ich auf einer Mission. Ich bin nur „herzlos“, wenn man versucht, mir seine eigenen Illusionen zu verkaufen. Ein Beispiel aus dem Leben:

Frau X versucht mir die Vorteile der vegetarischen Ernährung bis aufs Detail zu erklären. Sie fordert mich auf, an die Tiere und an die Umwelt zu denken. „Wenn jeder vegetarisch Leben würde, dann gäbe es kein Leid mehr, also sind wir alle, jeder einzelne dazu aufgerufen, auf Fleisch zu verzichten“. Dies sagt sie mir beim Essen, während sie ein Schnitzel mit Pommes verspeist.

Wir haben es hier also mit einem äußerst irrationalen Fall zu tun. Ich weise Frau X darauf hin, dass sie sich ihr ganzes Gespräch sparen kann, wenn sie es selbst nicht umsetzt. Die Stimmung erreicht ihren Nullpunkt. „Heute ist es eine Ausnahme, sonst lebe ich vegetarisch!“ Ich sage ihr, dass sie nur dann „vegetarisch lebt“, wenn sie auch eben vegetarisch lebt. So simpel, dass es schon zu blöd ist, dies auszuführen. Am Ende des Gespräches war ich einfach nur „ignorant und herzlos“.

Fakt ist, dass es die Gesellschaft versteht, sich gegenseitig in ihren Illusionen zu bestärken. Sie ist schon so weit dem Irrationalen ausgeliefert, dass schon ein Zwang besteht, die Illusionen der Mitmenschen zu bestätigen und nicht in Frage zu stellen. Dies nennt man auch „social skills“. Ein anderes Wort für: „Lüge und komme gut an!“.

Ich bestreite nicht, dass man dadurch wirklich gut ankommt und mit seinen Mitmenschen besser auskommt. Doch zu welchem Preis? Es erfordert ein Opfer: Ich opfere meinen Verstand, meine Vernunft, meine Rationalität, meine Logik und meine Integrität. Zu diesem Opfer bin ich nicht bereit und ich verteidige diese Werte, da ich sie als richtig anerkenne, komme was wolle.

Auch solche Autoren wie Dale Carnegie, welcher mehrere „Bestseller“ geschrieben hat, befindet die Lüge für gut und bestärkt die Menschen darin, andere zu belügen und ihre Selbsttäuschungen zu unterstützen. Jeder Versicherungsverkäufer, jeder Bänker, jeder Vertreter macht dies – es bringt ihnen Vorteile. Diese Vorteile sind aber nur monetär. Und auch kein wirklicher Vorteil, da man sich hier für das Geld prostituiert – man versäumt es ganz einfach, sich zu einem integeren und ehrlichen Menschen zu entwickeln. Hier solch ein irrationales Zitat:

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Die Autonomen Rationalisten sind kein Pack von Lügnern und Schleimern. Sie wollen ehrlich durch das Leben gehen, sich auf Werte berufen und sie entwickeln. Nichts läuft dem mehr entgegen, als „ein Herz zu haben“.

Denn übersetzt heißt dies nur: „Unabhängig davon, wie irrational und falsch dein Handeln, deine Rede und dein Denken ist, bestärke ich dich darin, denn ich zeige Mitgefühl und habe Herz. Gut ist, was dir gefällt, und richtig ist, was du für richtig hältst!“

Dies ist die Nivellierung aller Werte, der „Tod Gottes“, wie es Nietzsche genannt hatte. Und ja, wir leben in einer Welt, in der „Gott tot ist“. Was eigentlich nur bedeutet, dass wir nicht mehr anerkennen möchten, dass es übergeordnete Prinzipien gibt. Rationales Denken ist solch ein übergeordnetes Prinzip, da es uns Orientierung liefert und uns vor Schaden bewahren kann. Erkennen wir dieses Prinzip nicht an, so sind wir automatisch dem Lust und Laune Prinzip ausgeliefert. Es gibt keinen Mittelweg.

Entweder werden wir ausgeliefert oder wir stellen uns ganz einfach der Realität, mit all ihren unangenehmen Konsequenzen. Auch wenn dies bedeuten sollte, dass wir „herzlos“ seien. Wir sind es nicht, und das wissen wir auch. Dies kann man nur verstehen, wenn man selbst auch rational denkt und handelt. Meine Liebe bezieht sich auf Werte. Ich liebe nicht jeden. Ich kann nicht jeden lieben, denn wenn ich dies täte, hätte das Wort keinerlei Bedeutung mehr. Wenn jemand einen Verbrecher genau so liebt, wie sein eigenes Kind, dann ist dies sein Problem, ungeachtet der Frage, wie so etwas überhaupt möglich sein kann.

 

Abschließend noch ein kurzer MGTOW Punkt:

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Wenn wir eine Beziehung mit einer Frau eingehen, so besteht in den meisten Fällen (98%) die Tatsache, dass wir es genau mit solch einem Typ Mensch zu tun haben, der gerade beschrieben wurde!!!

Frauen wollen „bedingungslos geliebt werden“. Dies bedeutet im Klartext: „Egal was ich mache und tue, du hast mich dafür zu schätzen und zu lieben!“. Dies ist so etwas wie ein Standardprogramm der Frauen. Denn sie denken, fälschlicherweise, dass sie einen Wert besitzen, einfach nur, weil sie existieren, gut aussehen oder sonst etwas. Nein. Werte werden erschaffen und dies gelingt nur, wenn man sich an rationale Prinzipien hält.

Z.b. wenn ich mir in meiner Partnerschaft Vertrauen wünsche: Ich kann mir dies nur wünschen (rational betrachtet), wenn ich ebenso bereit bin, diese Vertrauensbasis zu schützen und alles dafür mögliche zu tun, um diese Basis zu stärken und weiter auszubauen. Davon gehen auch die meisten „Blue Piller“ aus. ( Was ist die „blaue Pille“? ). Doch diese rationale Betrachtung macht keine Frau. Sie fordert, möchte aber nicht geben. Sie verletzt das Vertrauen (indem sie fremdgeht) und erwartet dann noch, dass man sie dennoch akzeptiert, da dies zeigen würde, „wie sehr man sie lieben würde“. Dies ist einfach inakzeptabel und Mann tut gut daran, wenn man sich aus solchem Irrsinn freiwillig herauszieht. Unterlässt man es, so sollte man mit den Konsequenzen rechnen. Jeder Mann wird sie, früher oder später, zu spüren bekommen.

Niccolo wieder in Hochform

Hier das neue Video von Niccolo. Wieder mal (wie so oft), absolut hochwertig für jeden Mann, der besser verstehen möchte.

 

Ich bedanke mich auch für die Verlinkung und Erwähnung meines Blogs. Dies freut mich sehr! Und alle, die denken, das wäre nur „Vetternwirtschaft“:

Ich und Niccolo kennen uns überhaupt nicht und sind uns noch nie im Leben begegnet. Ich verfolge seine Videos jedoch schon von Anfang an. Und wie es unter „MGTOW Monks“ so üblich ist, ist man da ziemlich auf einer Wellenlänge. Darum denke ich, wem die Videos von Niccolo gefallen, der wird auch hier fündig werden.

Gerne könnt ihr kommentieren und euch beteiligen. Ich bin nicht immer online, da ich meinem „Mönchsleben“ ja gerecht werden will und deswegen nicht immer vor dem PC hänge. Aber wenn es auch manchmal dauert, ich werde versuchen zu antworten, wo es notwendig ist und – ich bin ein absoluter Feind von Zensur, daher werde ich auch Beiträge zulassen, die Kritik üben.

Für einen freien und konstruktiven Austausch. Abonniert den Blog um auf dem Laufenden zu bleiben!

Bis dann!

P.S.: Und abonniert den Kanal von Niccolo, falls ihr das noch nicht getan habt.

Religion und Atheismus

Passt das zusammen?

Viele würden dies mit einem klaren „Nein“ beantworten. Denker, wie etwa Ayn Rand sprachen sich ziemlich deutlich gegen jede Art von Religion aus, und lehnten sie vollkommen ab, da sie grundsätzlich irrational seien.

Doch stimmt dies wirklich?

Meine persönliche Sicht der Dinge sieht es zu einem Teil genauso: Die meisten religiösen Konzepte sind irrational, unbeweisbar und reine Behauptungen. Doch, und dies ist wichtig – sagt dies noch nichts darüber aus, wie auch irrationale Konzepte in meinem Leben wirken können.

Kommen also Vernunft und Religion doch zusammen?

Ich meine – ja.

Denn wenn etwas, mein Leben bereichern kann und es fördert, dann ist es auch vernünftig, dies in mein Leben zu integrieren. Dies kann dann allerdings vollkommen unterschiedlich sein – dem einen hilft ein atheistisches Denksystem, dem anderen ein religiöses Denksystem.

Im Bezug auf MGTOW ist es meine Wahrnehmung, dass es vor allem Vertreter des Atheismus gibt. Diese liefern uns viele gute Erklärungen, über biologische Zusammenhänge usw.

Ich persönlich bin religiös veranlagt. Dies war ich schon immer gewesen und es bereichert mein Leben – ich finde Halt und Orientierung darin, es macht mir Freude. Dies macht mich jedoch nicht von Grund auf Irrational, was viele Menschen glauben.

Warum nicht?

Weil ich immer noch entscheiden kann, ob ich gerade auf Konzepte zurückgreife, oder auf Tatsachen.

Wenn Ayn Rand attestiert, als Prämisse: „Existenz existiert“

so ist dies zwar eine deutliche Tautologie, jedoch nicht von der Hand zu weisen. Es ist quasi die Grenze meines rationales Wissens. Diese Grenze wollte Ayn Rand ausloten. Alles darüber, etwa metaphysische Bereiche oder Himmelswelten wären irrationale Konzepte. Doch gerade diese Konzepte können mich stärken, mir helfen, in dieser Welt zu überleben und mich darin zu orientieren. Das dies oftmals nach hinten los geht, ist offensichtlich (religiöse Fanatiker und Dogmatiker). Bedeutet jedoch nicht, dass dies nicht Sinn machen kann, im Einzelfall.

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Atheismus und Religion werden stets gegeneinander ausgespielt. Entweder bist du Atheist, oder ein religiöser Mensch. Basta. Doch für einen vernünftigen Menschen ist dies viel zu eng gefasst. Zum Beispiel muss ich nicht an die Evolutionsbiologie glauben. Doch das hindert mich ja nicht daran, biologische Erkenntnisse zu akzeptieren. Auch muss ich nicht in irgendeiner Religionsgemeinschaft eingeschrieben sein, um im Inneren zu fühlen, dass es sehr wahrscheinlich ein Leben nach dem Tod gibt, oder dass es zumindest etwas wie eine „Seele“ gibt.

Der Mensch ist ganz alleine dafür zuständig, für sich zu wählen.

Seine Philosophie wird ihn gezwungenermaßen prägen.

In dieser Lage sollte man einiges ausprobieren. Was ist lebbar, was nicht? Was kann mein Leben unterstützen, was nicht?

Nur mal ein Beispiel:

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In den letzten Jahren ist ja das religiöse Konzept von „Karma“ in den Mainstream angelangt. Auch wenn es oftmals falsch verstanden wird, kann dieses Konzept doch hilfreich sein, indem es meine moralischen Beweggründe stärken kann. Wenn ich „weiß“, dass meine Handlungen irgendwann ihren gerechten Ausgleich finden, so bemühe ich mich doch, gut und positiv zu handeln. Es fördert mein Leben, es macht einen „besseren Menschen“ aus mir.

Der Gegenentwurf dazu, wären etwa die Gedankengänge des Marquis de Sade. So nach dem Motto:

Wir sind alle nur Materie, es gibt keinen Gott, keine höhere Gerechtigkeit. Wir sind nur Tiere. Und bei Tieren herrscht das Recht des Stärkeren. Also ist es als Mensch der natürliche Modus, dies auszuleben. Da meine Instinkte und Begierden in mir, von der Natur angelegt wurden, können sie nicht schlecht sein. Darum kann ich, wenn es mich zu Mord treibt, auch morden. Wenn ich gerne Minderjährige vergewaltigen möchte, dann kann ich dies tun. So lange es mir Freude bereitet, kann daran nichts falsch sein“.

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Wer Marquis de Sade noch nicht kennen sollte: Dies ist wirklich seine Überzeugung. Seine Philosophie hat er, genauso wie Ayn Rand, in Romanform gepackt. Man muss sich einfach nur den Roman „Justine“ durchlesen um zu bemerken, dass diese Gedankengänge wohl nicht das eigene Leben fördern. Klar kann man alles argumentieren und rationalisieren. Dies macht der Marquis in seinen Büchern in genialer Weise. Doch sollten wir genauso handeln?

Dies ist die eigentliche Frage:

Wie möchte ich in dieser Welt handeln, und welche Prämissen können meine Entscheidungen stärken, und welche Prämissen schwächen sie?

Darum geht es. Es geht nicht darum, Atheismus gegen Religion, Rationalität gegen Irrationalität auszuspielen. Es geht auch nicht darum, sie irgendwie zu vermischen oder zu meinen, dass es im Endeffekt egal ist, für was man sich entscheidet.

Es geht einzig und alleine darum, zu überprüfen, was diese Philosophien mit mir machen. Fördern sie mich, oder ziehen sie mich runter? Entwickele ich mich höher, oder degeneriere ich?

Die Antworten kommen nur aus einem Selbst. Es verbietet sich, für einen rationalen und vernünftigen Mensch, ein Leben „aus 2. Hand zu leben“. Da jedes Leben einzigartig ist, und jeder Mensch brauch seine persönliche Rezeptur. Diese Rezeptur ist weder in religiösen Dogmen, noch in wissenschaftlichen Berichten zu finden. Dort gibt es Zutaten. Welches Gericht wir zubereiten – bleibt uns überlassen.