Kannst du – du sein? Was MGTOW für mich bedeutet

Wir Menschen sind irgendwie verrückt – jeder von uns ist einzigartig und ein unvergleichliches Individuum – und trotzdem wollen wir eigentlich nicht wir selbst sein. Wir blicken in die Zukunft, sehen uns in 5 Jahren, machen Pläne, wollen etwas verändern. Wir haben ein Zukunftsbild von uns selbst, was und vor allem wie wir es erreichen möchten.

Doch bleiben wir dabei nicht auf der Strecke?

Manche würden vielleicht sagen: „Ach weißt du, so große Ziele habe ich gar nicht, ich bin eigentlich glücklich“.

Doch – es kommt nicht auf die Größe der Ziele an, sondern lediglich, dass man diese Ziele im Auge hat, diese Idealvorstellungen. Auch wenn einer nicht Millionär werden will, so will er doch gesund und glücklich sein. Auch wenn man weiß, dass man nicht ganz bei seinem „Idealpartner“ gelandet ist und häufig streitet, möchte man doch eine harmonische Beziehung mit ihm, oder ihr haben. Wir malen uns eben die Zukunft in bunten Farben.

Doch was ist Jetzt?

Wenn wir uns in diesem Moment einmal nüchtern betrachten, so können wir stets zwei Dinge sehen: Wir sehen an uns Stärken, und wir sehen Schwächen.

Es gibt natürlich Menschen, die nur Stärken sehen, da sie meinen, dass sie gar keine Schwächen hätten, aber zu solchen Leuten spreche ich nicht. Wer ehrlich ist und nicht in einem irrationalem Narzissmus verhaftet ist, der sieht Schwächen. Doch wie sollten wir damit umgehen?

Ein Vorschlag: Akzeptanz

In unserer Leistungsgesellschaft sind wir auf Perfektion und Geltungsdrang geeicht. Wir laufen im Kreis wie die Tiere und zeigen unser buntes Federgewand jedem, der es sehen, oder auch nicht sehen möchte. Oftmals ist dieses Federgewand gar nicht natürlich, sondern wir haben mit ein paar Farbklecksen nachgeholfen. Soll heißen: Wir betrügen gern – uns und auch andere.

Nicht, dass wir es extra tun. Wir machen es, weil es jeder macht. Keiner will sich die Blöße geben. Wir alle sind stark. Manche meinen sogar, dass die Frauen das starke Geschlecht seien. Die Frau, die noch einen natürlichen Zugang zur Schwäche und Demut hat – wird zu einem Leistungsroboter umfunktioniert, zu einer Fantasiegestalt, sie wird zu „Wonderwoman“. Doch es gibt weder Wonderwoman, noch gibt es Superman.

Es gibt immer nur Individuen, die ihren Weg gehen. Manche gehen ihn in Begleitung einer ganzen Horde von Menschen (die Sozialen), oder sie gehen ihn auf eigene Faust (MGTOW). Haben wir uns dafür entschieden? Ich meine: Nein.

MGTOW´s werden vielmehr gemacht, als dass es eine freie Entscheidung wäre.

Sei es, dass man schon immer irgendwie „unsozial“ war, oder dass man durch schlechte (oder besser: reale) Erfahrungen unsozial geworden ist. Es gibt immer ein Bündniss mit unserer Erfahrungswelt und unserer Umwelt. Wir kommen da nicht heraus.

Doch natürlich gibt es solche „Patentrezepte“. Der Pick-Up Artist etwa, versucht sich durch Aneignung von „social skills“ und anderen Methoden („cocky and funny“ etc.) zu einem sozialeren Menschen zu machen, der gut ankommt und mit dem sich die Frauen gerne umgeben. Und dies funktioniert in vielen Fällen. Dann fühlt man sich großartig, man steigt auf der Leiter hinauf, hat tolle Erlebnisse und „lebt richtig“. Doch ist es das wirklich? Ich meine: „Richtig leben“?

Ich selbst bin ein sehr introvertierter und stiller Mensch, doch auch ich wollte da heraus kommen: Sozialer sein, besser mit Menschen umgehen können, sie irgendwie begeistern – und – ich gebe es zu: auch manipulieren zu können. Jeder Pick-Up Artist, der dies verneint, der lügt in meinen Augen. Doch warum hat es bei mir nicht funktioniert?

Diese Frage brauche ich gar nicht zu stellen, denn: Es hat funktioniert!

Ich hatte eine Phase in meinem Leben, indem alles perfekt lief, ohne großen Aufwand. Doch ich hatte ständig dieses bohrende Gefühl in mir, dass irgendetwas schief lief. Doch was? Ich hatte doch alles: Einen guten Job, einen großen sozialen Zirkel, viele Kontakte, hübsche und begehrenswerte Frauen. Doch was lief schief?

Ich sag´s euch: Ich war nicht ich selbst gewesen!

Ich hatte nicht den Mut, heraus zu gehen und so zu sein, wie ich bin. Ich verstellte mich permanent, trug Kleidung, die mir gar nicht wirklich gefiel (schöne Hemden, klassische Lederschuhe, Chino Pants usw.) Ich sah aus, wie das Klischee eines „Men´s Health Models“. Doch eigentlich war dies gar nicht mein Ding. Ich mag es lieber sportlich, locker, nicht so herausgeputzt, nicht immer die Haare gestylet. Doch, so würde ich nicht gut ankommen bei den Frauen, dachte ich – und – ich hatte auch Recht (tadaaa!)

Hier geht es nicht darum euch zu verklickern, dass ihr „phänomenal“ seid, so wie ihr eben seid und euch die Leute dann auch lieben werden, weil ihr ehrlich zu euch selbst seid. Denn: genau das Gegenteil ist der Fall!

Die Menschen stehen auf Stereotypen, sie wollen und lieben diese gekünselte Art, die sie aus den Zeitschriften und aus den Filmen kennen. Sie interessieren sich nicht wirklich für dich, sondern nur dafür, ob du ihren Vorstellungen entsprichst (die eigentlich gar nicht ihre wirklichen Vorstellungen sind, sondern nur Klischees, die man ihnen eingetrichtert hat). Darum laufen auch so viele genormte Menschen herum, da wir nicht gerade viele Stereotypen in unserer Gesellschaft besitzen.

Doch mir wurde irgendwann klar: Ich will kein Mensch von der Stange sein. Das will ich nicht mehr. Ich will keine Ralph Lauren Hemden und keine Bootsschuhe mehr tragen. Ich will keine Ray Ban und den neuesten Flitzer fahren. Ich will einfach nur Ich sein. Und dieses Ich war weit entfernt von dem, der ich damals war.

Also musste etwas passieren. Ich konnte so weiter machen und mir selbst was in die Tasche lügen, oder ich konnte die Notbremse ziehen und aus meinem Fake Leben aussteigen und mein echtes Leben in Angriff nehmen. Diese Entscheidung zog sich so über 2 Jahre hinweg – weil ich Angst hatte.

Angst, Freunde und Kontakte und natürlich die Frauen zu verlieren. Letztendlich überwand ich diese Angst, doch meine Befürchtungen kamen in die Realität – ich verlor wirklich nach und nach meine Freunde, meine Kontakte und die Frauen. Es wurde dann auf einmal so krass, dass ich nach noch nicht einmal einem halben Jahr komplett alleine da stand. Die paar treuen Freunde, die ich noch hatte, sind alle weggezogen. Die Frauen wollten von dem „echten Ich“ nichts wissen. Die Kontakte verblassten, da ich nicht das ganze Wochenende mehr durch irgendwelche Kneipen und Discotheken hetzen wollte. Alles in allem stand ich mit Nichts da. Und dies war hart – sehr hart. Mich überkamen Zweifel über Zweifel und ich wollte zurück in meine alte Rolle, die doch so gut funktioniert hatte. Und ich bin ehrlich: Ich versuchte es sogar.

Doch Gott sei Dank bin ich damit gescheitert. Und trotz dieser harten Phase kam ich irgendwann dort an, wo ich hin wollte: bei mir selbst.

Ich weiß, dass es da draußen vielen ähnlich geht. Und ich will keine Illusionen verbreiten. Man muss es aussprechen, so wie es ist:

Es lohnt sich immer, zu sich selbst zurück zu kehren. Es ist das, worum es im Leben eigentlich gehen soll. Es verschafft dir Freiheit und Selbstliebe, Respekt und Harmonie. Du wirst ein authentischer Mensch, ein echtes Individuum, und nicht nur ein Normmensch von der Stange.

Doch bis du dort hin kommst, warten zahlreiche Verluste auf dich, noch zahlreicher als du glaubst.

Du vertiefst deine Menschenkenntnis auf eine sehr intensive Art, die dich stellenweise verzweifeln lässt, weil du merkst, dass jeder in deinem Umfeld in einer Scheinwelt lebt. Sie sind selber Schein und aus dir machen sie einen weiteren Schein, eine Rolle, die sie wiederum bestätigt und die „vorzeigbar“ ist. „Sehen und gesehen werden“ sagt mein Vater immer.

Doch wenn ich „sehe“, dann will ich etwas Echtes sehen, ich möchte authentische Menschen sehen. Und wenn ich „gesehen werde“, dann will ich nicht eine Rolle darstellen, die den Leuten gut gefällt, da sie auf ihren Geschmack abgestimmt wurde, sondern ich will so gesehen werden, wie ich eben bin. Und so werde ich auch jetzt von den Leuten gesehen, da ich es gelernt habe, in mir selbst eine authentische Persönlichkeit aufzubauen. Doch diese eckt an, erntet keinen Applaus und ist sozial eher nicht tragbar. Warum? Weil ich mich nicht mehr verstelle und sage, was ich meine, handele wie ich möchte und durch die Welt gehe, wie ich es für richtig halte – es ist „mein Ding“.

Das ist es, was ich unter MGTOW verstehe.

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Wie hasse ich Frauen richtig? (MGTOW FAQ)

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Da MGTOW´s schon die neuen Terroristen von Morgen sind, ist es an der Zeit, den MGTOW Zellen eine Anleitung zu geben, wie man am besten mit dem Feind umgeht.

a) Feindkontakt vermeiden

Grundsätzlich sollte man den Kontakt mit Frauen meiden. Privat sowieso, im beruflichen Leben, wenn es geht, auf ein Minimum reduzieren. Der Trend „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“, der in den USA schon einigen Männer ihre Freiheit gekostet hat, wird auch in Deutschland demnächst „in“ sein – versprochen.

b) Schweigen ist Gold

Lässt es sich nicht vermeiden, mit Frauen umzugehen (oder vielleicht möchte man dies auch ab und an), so sollte man seine Worte bedacht wählen. Weniger Reden ist mehr. Möchte man Sex, so zählt sowieso nur die Handlung. Man muss sich nicht darstellen. Man muss nichts faken. Intime Geständnisse und prekäre Geheimnisse sollten sowieso niemals an Frauen weitergegeben werden – denn es liegt in ihrer Natur, dass sie diese Geheimnisse mit ihrer „besten Freundin“ teilen (können dann auch mal gut und gerne 5, 6 Freundinnen sein)

c) Rational bleiben

Rationalität ist das Hilfsmittel überhaupt – benutze es! Besonders im Umgang mit Frauen ist Rationalität unabdingbar, sonst wird man in irrationale Gefühlsduselei hineingezogen, wo man als Mann nur verlieren kann – denn das ist das Metier der Frauen. Wehre also ungerechtfertigte Anschuldigungen und gespieltes Drama mit kühler Rationalität ab.

d) Spiele nicht ihr Spiel, sonder deines

Frauen beherrschen die Kommunikation viel besser als Männer. Sie sind geschulter und gewiefter. Es gibt da haufenweise Methoden, wie etwa „Double-Binds“ (den PUA´s wohl bekannt!), die regelmäßig zur Anwendung kommen. Man muss unterscheiden lernen: Zu welchen Sachen kann ich mich äußern und zu welchen nicht? Kommen solche irrationalen Sätze wie: „Ich habe das Gefühl, dass du mich gar nicht leiden kannst…“ und ähnliche Sätze, so versuche nicht, darauf einzugehen – du wirst keine Chance haben. Und natürlich sollten alle Alarmglocken bimmeln, wenn der Satz fällt: „Das müssen wir ausdiskutieren“

e) Diskussionen nur unter Männern

Diskutieren macht Spass und fördert die Entwicklung. Den Fehler, den viele begehen: Sie diskutieren mit Frauen. Dies ist ein absolutes NoGo, denn Frauen können nicht diskutieren (Konstruktiv). Wir Männer lieben einen Austausch von Argumenten, wir lieben es, dazu zu lernen und neue Standpunkte kennen zu lernen. Dies geht aber nur untereinander, da wir es (nicht immer) beherrschen, sachlich zu bleiben. Frauen sind immer auch emotional involviert und dies macht sie blind für Argumente.

Denn Frau will die Welt immer so sehen, wie sie will. Mann will die Welt so sehen, wie sie ist. Ergo zählen für Männer Argumente und Fakten, für Frauen jedoch nicht – sie suchen meist nur Bestätigung für ihre sowieso schon existierende Sicht der Welt.

Darum kann man auch eine Frau (nehme auch: deine (Ehe)Frau) nicht „überzeugen“. Du glaubst vielleicht, deine Argumente hätten deine Frau umgestimmt. Weit gefehlt! Argumente treffen nur, wenn Frau einen Vorteil davon hat – ansonsten nicht.

f) Vermeide One-Night-Stands

Für viele Männer der Lebensinhalt – für den MGTOW nicht erstrebenswert. Warum? Weil du die Frau(en) nicht kennst, darum. Du kennst weder die gesundheitlichen Zustände, noch die psychischen noch die sozialen. Sie könnte alle möglichen Krankheiten haben, könnte ein Dieb sein oder könnte in einer noch aktuellen Beziehung mit einem Psychopathen sein, dem sie dann brühwarm am nächsten Tag erzählt, wer sie „geknallt“ hat. Das kann böse enden. Ein Freund von mir musste wegen solch einer Aktion sogar einmal Schutzgeld bezahlen – 3.500€! Man nehme diesen Betrag einmal und rechnet ihn auf Bordell Besuche um. Wer nicht umhin kann, sich sexuell zu betätigen, der sollte die gewerbliche Liebe nutzen – denn sie bleibt anonym und ohne Folgen.

g) Flirtapps sind Tabu

Wer noch solche Apps wie Lavoo etc. benutzt, sollte sie löschen. Gute Frauen wird man da eh nicht finden. Bedenke, dass einigermaßen hübsche Frauen ca. 20-30 Anfragen pro Tag bekommen – manche lassen sich auf 2 Dates pro Tag ein, inkl. Sex. Jetzt kannst du dir ausrechnen, mit wie vielen Typen so eine „Dame“ schon geschlafen hat, mit der du ein „Date“ hast. Und natürlich könnte man jetzt einwenden, dass eine „Gewerbliche“ doch mit viel mehr Männern geschlafen hat. Das ist richtig, aber in dem Zusammenhang ist alles weitere geklärt – du bezahlst, nimmst die Dienstleistung in Anspruch, und gehst deiner Wege. Ein „Date“ kann alle möglichen Auswüchse bekommen – vielleicht schwängerst du so eine oder du wirst sie innerhalb weniger Monate heiraten, wirst gestalket, angezeigt, erpresst, verleumdet usw. (alles schon vorgekommen). Das hat auch nichts mit „Paranoia“ zu tun. Und wiege dich nicht in falscher Sicherheit, dass du „alles unter Kontrolle hast“. Es gibt Faktoren, die du überhaupt nicht kontrollieren kannst. Vielleicht wirst du auch Vater von einem „Kuckuckskind“. Oder oder. Die Möglichkeiten sind zahlreich.

Da Männer für Frauen nur ein „Tool“ sind, musst du überlegen, welches „Tool“ du gerade darstellen sollst. Bist du ein armer Schlucker und hartzt herum – Glückwunsch! Du wirst unbrauchbar sein. Aber hast du Kohle, vielleicht schon ein eigenes Haus und kannst der Frau „was bieten“ – dann wirst du ein „brauchbares Werkzeug“ sein.

h) Beteilige dich nicht an Klischee´s

Damit meine ich so den Mario Barth Stil. Frauen können dies nicht, Männer können dies nicht. Lass so etwas einfach sein, diese Stereotypen schaden mehr, dass sie helfen. Vor allem falle selbst nicht darauf rein. Du bist nur ein „echter Mann“ wenn du jedes Wochenende saufen gehst und „eine abschleppst“? Wenn du das meinst, dann warten noch einige Lektionen auf dich. Denn vom „saufen“ und „abschleppen“ ist noch nie etwas Konstruktives entstanden – übrigens vom Fußball kucken auch nicht. Betrachte dir einfach mal Männer, aus den früheren Jahrzehnten, vor allem die 1930er und 1940er Jahre. Und du wirst merken, wie weit diese heutigen Klischees vom echten Mann entfernt sind.

i) Betrachte MGTOW als den „Next Step“

Vielleicht bist du schon ein MGTOW, vielleicht noch nicht. Auf jeden Fall informiere dich gut über dieses Thema. Denn du wirst in naher Zukunft noch öfter damit konfrontiert werden. Denn MGTOW bedeutet auch, Feinde zu haben. Natürlich willst du einfach nur deinen eigenen Weg gehen – doch man wird dich nicht so einfach lassen. Ein MGTOW ist eine reale Gefahr für die Gesellschaft, weil er sich nicht an sie anpassen will und ihren Normen nicht entspricht, bzw. aktiv entgegenhandelt – intellektuell, wie auch ganz praktisch. Den typischen Einzelgänger hat man noch nie gemocht – denn er passt nicht ins Bild, wirft keinen großen Profit ab, ist schlecht steuerbar und kaum manipulierbar. Druckmittel gibt es wenige, Scheidungsgerichte fallen weg, der Staat greift einem nicht (noch mehr) in die Tasche, Eigentum ist wirkliches Eigentum usw. Kurz: Der MGTOW ist in der kommenden Zeit der Survival Experte überhaupt!

 

Ich hoffe es hat euch gefallen. Es gab natürlich leichte Kompromisse, da ich nicht nur für bereits bestehende MGTOW Männer schreiben wollte. Aber ich denke, im Großen und Ganzen ist dies mal eine gute Orientierung für das nächste Hassverbrechen an der weiblichen Zunft. Auf in die Schlacht!

 

 

 

Ist MGTOW Sünde?

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Auf der Seite kephas.de ist ein Artikel über MGTOW erschienen, auf den ich im Folgenden gerne ein wenig eingehen möchte. Den vollen Artikel findet man hier: http://kephas.de/?p=352

 

„Es geht um Männer, die sich aus Abscheu vor Feminismus und allem, was sie als zeitgemäßes feminines Selbstverständnis empfinden, von jeglichem Kontakt zum anderen Geschlecht fern halten und mit unverhohlenem Abscheu über Frauen reden“

In diesem Absatz sind schon einmal mehrere Fehlvorstellungen enthalten. Zum einen wird nicht „jeglicher Kontakt“ vermieden – auch ich treffe mich noch mit meiner Mutter 😉

Und MGTOW´s reden meist nicht mit „unverhohlenem Abscheu“ über Frauen, sondern legen Fakten auf den Tisch, präsentieren Studien, machen Beobachtungen, werten aus – und ziehen dann ihre Schlüsse daraus. Dass Frauen dabei oft nicht gut wegkommen…ist wohl keine Sache der Männer.

 

„Gönnerhaft wird den hingerissenen Leserinnen bescheinigt, dass es in den Reihen der MGTOW Männer gäbe (full monks), die sogar darauf verzichteten, die Verachtung der Frau durch Pornographie und sonstigen Missbrauchsformen Ausdruck zu verleihen. Toll, das macht den Mann aus“

 

Was für ein Unsinn. Hier wird auch wieder die „Verachtung der Frau“ mit Pornographie gleichgestellt. So etwas ist einfach dumm und entbehrt jeder Grundlage. Ein kurzes Interview mit einer Pornodarstellerin kann da Abhilfe schaffen. Das ist in etwa das Gleiche wie der „Prostituierten Mythos“, indem jede Frau als „Sklavin in den grausamen Händen eines schmierigen Zuhälters“ präsentiert wird. Auch hier hilft die Realität weiter – einfach mal mit Prostituierten reden.

 

„Das Konzept der radikalen Abwendung ist nicht neu. Adam hieß der erste MGTOW-Vertreter. Er hatte nach dem Zweiten Schöpfungsbericht die Aufgabe, den Garten, in den Gott das erste Menschenpaar gesetzt hatte, »zu hüten und zu bebauen« (Gen 2,14). Als Gefahr im Verzug ist und die Schlange ihre Überredungskunst an Eva versucht, ist er seltsamerweise nicht zu sehen. Von Gott zur Rede gestellt, will er sie allein dem Urteil überlassen“

Wäre Adam nur ein MGTOW Vertreter gewesen…

 

„Mir zeigt dieses Detail des Schöpfungsberichtes: Die Geschlechter sind aufeinander bezogen. Ich kann mich nicht verächtlich von fünfzig Prozent der Menschheit abwenden, nur weil ich (vielleicht zur Recht) glaube, dass dieser Teil verdorben ist.

Zum einen bin ich (in Adam) ebenso gefallen. Und diese Geschichte wird für mich nicht besser, wenn ich mich abwende. Und zum anderen haben die Geschlechter eine klare gegenseitige Aufgabe. Sie sollen sich entsprechen und ergänzen“

 

Auch Männer sind nach christlichem Verständnis gefallen, das stimmt. Doch dies hat noch nichts mit der Beziehung zur Frau zu tun. Dieses „entsprechen und ergänzen“ ist auch für den MGTOW Mann ein Ideal – jedoch ein utopisches (in Babylon), das ist das ganze Ding. Die besagte „Abwendung“ geschieht dann aus Notwendigkeit – und wird auch von Paulus gut geheißen in Kor 7,1:

Es ist gut für einen Mann, keine Frau zu berühren

 

„Ich sehe Adam hier als prophetischen Typus, der in seiner Erlösungsbedürftigkeit auf Jesus Christus verweist, der sich der Sünderin annahm, die Maria Magdalena von Dämonen befreite und der mit der Frau am Jakobsbrunnen gesprochen hat. Und der sich für seine BRAUT, die Kirche, hingegeben hat.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir klar: Was als MGTOW mit dem ganzen Charme einer dampfenden Männerumkleidekabine daherkommt, ist in Wirklichkeit eine weitere, unappetitliche Wiederholung der Sündengeschichte des Menschen“

Jesus Christus nahm sich der Sünderin an. Aber warum? Weil sie zu ihm kam und ihn darum bittete und ihre Sündhaftigkeit erkannte, einsah und nach einer Lösung Ausschau hielt. Warum wird jetzt hier so getan, als ob der MGTOW die Sündengeschichte wiederholt?

Um einen Zustand zu verbessern, muss man ihn erst einmal erkennen. Es gibt einige wenige Frauen, die die feministische Gehirnwäsche durchschauen. Dies ist die Voraussetzung. Dann muss man gewillt sein, sich zu verändern. Und hier im christlischem Kontext, das möchte ich nicht verschweigen, sondern gerade betonen, muss die Frau ihre Stellung erkennen – nämlich unter dem Mann!

Und der Mann wiederum ist unter Gott gestellt – hier ist also nix mit „Willkür“. Das Oberhaupt der Beziehung ist der Mann, und wenn dies von der Frau akzeptiert und angenommen wird, so kann man „ein Fleisch“ werden, bzw. den Ehebund tätigen. Dann ist man „geweiht vor Gott“.

Doch die heutigen Frauen interessiert weder Gott, noch ein heiliges Bündnis, noch Demut, noch Bibelwissen, noch Unterwerfung. Dies alles sind jedoch die Voraussetzungen für eine funktionierende Ehe (im christlischem Sinn). Diese Voraussetzungen wird man als Mann heute noch schwerlich finden können.

Darum ist, gerade im Kontext von Glaube und Gott, der MGTOW Weg ein überaus guter Weg um sich selbst zu entwickeln und vor allem auch in Richtung Gott hin.

Denn wo man eine Frau hat, eine Beziehung führt, ist „das Herz immer geteilt“. Dies ist auch nicht unbedingt schlimm, wenn diese Teilung des Herzens Sinn machen würde, also wenn man sich in seine Beziehung voll einlassen kann und sich zusammen entwickelt, in Glauben, Hoffnung und Liebe.

Der MGTOW bekommt durch seinen Weg die entsprechenden Werkzeuge an die Hand, um solche eine Frau evtl. zu finden. Anhand von „Red Flags“ kann er sich orientieren. Da die MGTOW Bewegung eine sehr ehrliche Bewegung ist, kann er sich auf diese Warnzeichen blind verlassen – tausende von Männern lügen nicht. Erfahrungswerte sind unzweifelhaft und sie werden ständig wiederholt, von armen Blue-Pill Männern, die man gerade in den christlichen Zirkeln vorfindet.

Ich schließe mit dem Apostel Paulus, der im Gegenzug zu Adam, wirklich als MGTOW (im Monk Modus) bezeichnet werden kann (keine Frau, kein Sex):

7 Ich wollte zwar [lieber], alle Menschen wären, wie (auch) ich selbst, doch hat jeder seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so. 8 Den Unverheirateten und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.

 

Antichristliche Theologen in der Endzeit

Was soll das eigentlich sein – „Antichristliche Theologen“? Theologen lehren doch das Wort Gottes nach der Bibel, oder etwa nicht? Scheinbar nicht.

In folgendem Artikel behauptet ein Theologe, dass „Jesus nicht für uns gestorben ist“.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/jesus-ist-nicht-fuer-uns-gestorben.1278.de.html?dram:article_id=192368

Nun ist das leider keine Ausnahme. Jesus Christus und sein Werk der Erlösung soll aus den eigenen Reihen verschwinden – man will diesen Jesus nicht mehr, sondern man will einen humanistischen Jesus erschaffen. Dies versucht man zu erreichen, indem man alles leugnet, was Ihn zu Jesus Christus, den Messiahs macht. Die evangelische Landeskirche Bayern sagt ganz unverhohlen: „Wie es historisch um das leere Grab steht, kann man heute nicht mehr sagen“. Bedeutet im Klartext: Keine Auferstehung.

Nun, wenn man einen bibeltreuen Christen fragen würde, wer denn sein Vorbild sei, was würde dieser wohl antworten? Richtig, er würde sagen: „Der Herr, Jesus Christus ist mein Vorbild!“. Denn als Christ ist, oder sollte man zumindest, ein Nachfolger Jesus sein, denn dazu fordert Jesus selbst in der Bibel auf.

Der Religionssoziologe Klaus Peter Jörns veröffentlichte 1997 im Magazin „Fokus“ eine Studie. Das Ergebnis:

Nur 21% der evangelischen Pfarrer ist Jesus ein wichtiges Vorbild!

Nur 17% der evangelischen Pfarrer glauben an ein Weiterleben nach dem Tod!

57% der evangelischen Pfarrer halten die Macht Gottes für beschränkt!

Was soll man dazu sagen? Die organisierten Institutionen, seien es Evangelikale oder römisch-katholische (und viele andere…), entfernen die Gläubigen vom Wort Gottes und von Jesus Christus. Siehe auch meine anderen Beiträge:

https://autonomerationalisten.wordpress.com/2017/10/03/papst-warnt-vor-jesus-christus/

https://autonomerationalisten.wordpress.com/2017/10/15/maskulines-christentum/

Hier sollte man sehr aufpassen, wenn man ein Interesse an der christlichen Lehre und Jesus Christus hegt. Es gibt so viele Predigten und Falschinformationen, dass man manchmal gar nicht weiß, wie und an was man glauben soll. Dies ist gewollt. Hier hilft nur ein stetiger Abgleich mit der Bibel, um zu erfahren, wie es sich wirklich verhält.

Fakt ist:

Um Jesus nachzufolgen, brauchst du keine Gemeinschaft und du brauchst auch nirgendwo einzutreten und keinen „Gottesdienst“ zu besuchen, der nur den Menschen dient. Als wirklich überzeugter Christ wirst du dort früher oder später sowieso Probleme bekommen – das können dir echte Nachfolger immer wieder bestätigen.

Man will dort die christliche Lehre in Anspruch nehmen – aber eben so, wie man sie selbst sehen möchte und wie sie angenehm klingt. So lehrt man dann, dass Gott auch alles Homosexuellen liebt und dass Jesus für alle Menschen gestorben sei, auch für Muslime und überzeugte Atheisten – was natürlich niemals der Fall war.

Absurderweise geht man dann aber noch einen Schritt weiter – man versucht das, was verboten ist, als erlaubt zu erklären und dies mit den Texten zu belegen, wo die Verbote erwähnt werden. Alles klar? Hier mal ein Beispiel, es geht um Homosexualität: (http://www.huffingtonpost.de/2014/07/02/bibelzitate-homosexualitaet-bedeuten_n_5550451.html). Aus dem Artikel:

Das wohl bekannteste stammt aus dem dritten Buch Mose (auch Leviticus genannt), Kapitel 19 und lautet:

“Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Gräuel.”

Das wirkt auf den ersten Blick eindeutig und unangreifbar. Doch Vines zeigt, dass das Wort “Gräuel” nicht nur an dieser Stelle in der Bibel auftaucht.

Als “Gräuel” wird im alten Testament auch der Verzehr von Krustentieren, Schweine- und Kaninchenfleisch bezeichnet. Ein “Gräuel” ist es laut der Bibel auch, mit einer Frau zu schlafen, die ihre Periode hat. Und das Interesse an finanziellen Darlehen wird ebenfalls als solches bezeichnet.

Alles klar??? Also mal zum Mitschreiben: Hier wird ein Vers aus dem alten Testament zitiert, so wie er auch geschrieben steht:

“Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Gräuel.”

Dies wird nun „entkräftigt“ indem man darauf verweist, dass auch andere Taten als „Gräuel“ bezeichnet wird. Das wäre genauso, als wenn ich meinen Ehebruch damit rechtfertige, indem ich sage, dass es auch heißt, man solle „Vater und Mutter ehren“. Macht das irgendeinen Sinn? Ich glaube nicht.

Ohnehin handelt es sich bei diesen Texten um Passagen aus dem Alten Testament, das laut Römer 10:4 durch das Neue Testament abgelöst wurde und daher auch in Vines‘ Argumentation keine Gültigkeit mehr besitzt: “Mit dem Worte neuer Bund hat er den ersten für veraltet erklärt; was aber verjährt, das geht dem Verschwinden entgegen.”

Vines wirft deshalb auch einen Blick auf das Neue Testament.

“Darum haben sie auch Gott dahingegeben in schändliche Lüste“, wird der Apostel Paulus dort zitiert. „Denn ihre Weiber haben verwandelt den natürlichen Brauch in den unnatürlichen; desgleichen auch die Männer haben verlassen den natürlichen Brauch des Weibes und sich aneinander erhitzt in ihren Lüsten und haben Mann mit Mann Schande getrieben und den Lohn ihres Irrtums (wie es denn sein sollte) an sich selbst empfangen.” (Römer, Kapitel 1: 26-27)

“Ja, Paulus hat keine positive Einstellung gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen”, sagt Vines. “Aber der Kontext, den er beschreibt, ist weit von Homosexuellen in festen, monogamen Beziehungen entfernt. Paulus kritisiert hier lustvolle Handlungen. Aber er schreibt nichts über Liebe, Hingabe und Treue.”

Nun wird gesagt, dass Paulus einfach nur „keine positive Einstellung gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen“ hat. So was aber auch, dieser Paulus! Das ist wirklich kein Humanist. Er hat ja auch gar nicht die Homosexuellen gemeint, sondern nur die, die „rumficken“, nicht die Homosexuellen in festen Beziehungen. Warum? Ja weil er nichts über Liebe, Hingabe und Treue schreibt. Alles klar?

Hier wird also eine künstliche Trennung erschaffen, die aber selbst gar nicht vertreten wird, denn wenn, dann müsste man auch konsequent sein und auf jegliche sexuelle Handlungen verzichten. Welche Homosexuellen machen dies? Wohl kein einziger.

Und so in diesem Stil gibt es zu allen möglichen Themen irgendwelche zusammengereimte Deutungen: Da werden Abtreibungen positiv und christlich beschrieben, Geschlechtsumwandlungen als „Gottgewollt“ dargestellt und das Zusammenleben mit Andersgläubigen zum Ideal hochstilisiert (allen voran mit Muslimen), die wiederum mit den Christen gar nichts zu tun haben wollen. Denn nach der islamischen Lehre sind Christen „Ungläubige“, also auf der selben Stufe wie ein Atheist. Man bedient sich zwar großzügig an den christlich/jüdischen Schriften, sagt dann aber, voller Dank, dass sie gefälscht seien. Der Islam macht genau das, was auch diese antichristlichen Theologen machen – darum ist der Islam auch antichristlich, weil sie Jesus zwar auch anerkennen, aber ihm seine wichtigsten Attribute aberkennen. Verfälschung über Verfälschung. Willkommen in der Endzeit.

Über Empowerment, Objektivierung von Frauenkörpern und feministische Wahnvorstellungen

Heute nehme ich mal einen Artikel auseinander, der über die schlimme Objektivierung von Frauenkörpern handelt (http://kritischeperspektive.com/kp/2016-19-frauenkorper-sind-keine-konsumtionsgegenstande-interview-zu-den-begriffen-objektivierung-und-selbstobjektivierung-mit-lindsay-kite/ )

Es spricht Dr.Lindsay Kite – und dann natürlich ich:

„Uns interessieren nur die Körper – insbesondere die Körper von Frauen – bezüglich dessen, was sie für andere Menschen leisten können, insbesondere für Männer: wie Männer diese Körper konsumieren können, wie sie diese Körper beurteilen“

Natürlich – die Männer sind es, die Körper objektivieren. Wenn die Striptease Tänzer dieser Welt wieder auf Tour gehen – dann wird natürlich nicht objektiviert und man ist auch überhaupt nicht daran interessiert, die durchtrainierten, männlichen Körper zu betrachten, denn man interessiert sich ja für den „Mann hinter dem Körper“. Ist doch klar.

„Und weil Darstellungen von Frauenkörpern so überfrachtet sind und weil Frauen ihr ganzes Leben lang lernen, ihre eigenen Körper zu hassen, zu selbstverobjektivieren, und mit ihren Körpern beschäftigt zu sein, und zwar in einem ziemlich oberflächlichen Sinne“

Ich habe noch nirgends erlebt, dass Frauen gelehrt bekommen, ihren Körper zu hassen. Genau das Gegenteil ist der Fall: Es wird an jeder Ecke rumposaunt, dass jede Frau einzigartig und besonders ist und dass man sich für seinen Körper überhaupt nicht zu schämen brauch, egal wie er aussieht. Darum gibt es auf Instagram massenhaft Bilder mit Schwangerschaftsstreifen, Cellu Beinen und Wabbelbäuchen – selbst hochgeladen – für Likes…und die gibt es für solcherlei Bilder massenhaft! Das mit der „Selbstobjektivierung“ beschreibe ich am Ende etwas ausführlicher…denn Frauen müssen sich Selbstobjektivieren.

„Wie unterscheidest du zwischen dem, was objektivierend ist, und dem, was empowernd [bestärkend] ist, wenn du dich an diese Spielregeln hältst, wo Frauen Anerkennung dafür erhalten, dass sie ihre Körper zeigen; wo Frauen Anerkennung und Bestätigung, Likes, Kommentare und Komplimente für genau dieselben Dinge erhalten, von denen die Männer, die Frauen hassen, wollen, dass Frauen sie tun?“

Was für ein Unsinn. Hier wird wiedermal das feministische Märchen verbreitet (natürlich ohne Belege), dass Frauen sich nur objektivieren (indem sie freiwillig und selbständig Bilder auf Instagram, Facebook, Twitter o.ä. hochladen), weil der „böse Mann“ es so verlangt. Die Frauen werden zu Opfern gemacht, weil sie Bilder hochladen, um ihren narzisstischen Trieb zu befriedigen. Da man dies aber nicht zugeben möchte, ist halt wie mit allem, der Mann Schuld. Und warum sollte ein Mann, der „Frauen hasst“, wollen, dass Frauen Bilder hochladen? Das bleibt natürlich ein Mysterium.

„Ich denke, es gibt diese falsche Vorstellung in unserer Kultur, dass wenn du deinen Körper magst – wenn mit dir selbst zufrieden bist, wenn du eine selbstbewusste Frau bist – dass du dann die Kleider fallen lassen solltest und dich allen zeigen solltest, um das zu beweisen“

Solch eine Vorstellung exisitiert nicht in „unserer Kultur“, sondern lediglich in der feministischen Unkultur, die sich auf Wahnbilder und Verzerrungen der Realität gründet.

„Wir würden niemals von Männern fordern, dass, wenn sie ihren Körpern mögen, sie diese gefälligst aller Welt zeigen sollen“

Das freut uns Männer ja ganz doll. Aber mal ein Kontextfrage: WER fordert denn überhaupt Frauen auf, die ihren Körper mögen, dies der ganzen Welt zu zeigen? WER macht das denn? Antwort: Kein Mensch. Frauen zeigen sich selbst, nich wegen einer Aufforderung, sondern aus freien Stücken, da sie die Objektivierung selbst in Anspruch nehmen wollen – denn ohne Objektivierung, „existieren sie nicht“. Warum? Weil sie keinen geistigen Wert in sich selbst besitzen, sondern stets auf Wertschöpfung von Außen angewiesen sind. Dies gelingt aber nur mithilfe der Selbstobjektivierung, indem man sich anderen als Objekt anbietet. Besonders auch für andere Frauen, um zu zeigen, dass man „besser“ und „begehrter“ ist. Frauen streiten dies immer ab. Frauen im Suff sagen dir dies ganz ungeniert. Sie wollen „andere ausstechen“. Frau zu sein bedeutet einen ständigen Konkurenzkampf auszufechten – und auch hier hat „der Mann“ wieder gar nichts mit der Sache zu tun – es ist ein rein weibliches Verhaltensschema.

„Denn es gibt diese falsche Idee, dass du deinen Körper zur Schau stellen musst, um zu zeigen, dass du dich in deinem Körper wohlfühlst und glücklich bist. Und das ist einfach nicht wahr. Das bleibt in dieser Vorstellung gefangen, dass Frauen Körper sind und dass dein Wert daraus stammt, wie du aussiehst“

Ja, diese Idee ist tatsächlich falsch – denn sie entstammt ja der feministischen Philosophie!

„…ich habe nie eine wirklich treffende Definition gehört, und daher kommt es wohl, dass „Empowerment“ so ein abstraktes, ziemlich willkürliches Wort geworden ist“

Sehr gut erkannt! Treffende oder genaue Definitionen sind Feministen eine Greul. Man verwendet gerne Wörter so, wie man sich fühlt, ganz ohne Kontext, mit Beigesellung von Wahnvorstellungen von „frauenhassenden Männern, die die Frauen zwingen,  ein Instagram Profil zu eröffnen, damit sie sich selbst objektivieren“. Genau so wie Sie, Dr.Lindsay Kate, dies in diesem Interview gemacht haben!

 

Doch jetzt mal Tacheles:

Eine feministische Strategie besteht darin, den Frauen die Möglichkeit einzuräumen, sich nicht als Objekte zu fühlen und eine Selbstobjektivierung abzustellen. Doch diese Möglichkeit existiert nicht!

Frauen können gar nicht anders, als sich selbst als Objekte zu betrachten, da sie über keinen „Geist“ verfügen. Ihnen fehlt vollkommen das, was man „transzendentes Ich“ nennt. Dieses findet man stets nur bei einem Mann und auch dort, nur noch äußerst selten. Otto Weininger beschrieb diesen Zustand treffend: „Frauen haben keine Seele“.

Und dies ist auch zutreffend. Dieser Spruch meint nicht, dass die Frauen böse und hartherzig sind. Dieser Spruch meint, dass Frauen es nicht vermögen, rein geistige Prinzipien in sich selbst zu verankern (wie etwa Tugend und Reinheit). Frauen verstehen solche geistigen Konzepte nicht. Ihnen ist schon die Anklage fremd, wenn man sie bei einer Lüge ertappt. Frauen haben lediglich die Möglichkeit, solche geistigen Prinzipien zu spielen! Sie können sie nachahmen, können Tugend und Reinheit darstellen und spielen…doch für sie bleibt es Theater, eine Rolle, die sie zwar perfekt spielen können, aber nicht verstehen, was der Drehbuchautor damit ausdrücken möchte.

 

 

Das absurde Leben

Wenn ein MGTOW durch die Welt geht, dann sieht er das Absurde, da es ihn schon vor Jahren „an der Ecke angesprungen hat“, wie Albert Camus es formulieren würde. Auf diesem Blog findet man natürlich allerhand absurdes Zeug. Aber nicht alles ist absurd, was auf den ersten Blick so erscheint. Manchmal reicht schon der Alltag aus. Denn Alltag ist – absurd.