Kannst du – du sein? Was MGTOW für mich bedeutet

Wir Menschen sind irgendwie verrückt – jeder von uns ist einzigartig und ein unvergleichliches Individuum – und trotzdem wollen wir eigentlich nicht wir selbst sein. Wir blicken in die Zukunft, sehen uns in 5 Jahren, machen Pläne, wollen etwas verändern. Wir haben ein Zukunftsbild von uns selbst, was und vor allem wie wir es erreichen möchten.

Doch bleiben wir dabei nicht auf der Strecke?

Manche würden vielleicht sagen: „Ach weißt du, so große Ziele habe ich gar nicht, ich bin eigentlich glücklich“.

Doch – es kommt nicht auf die Größe der Ziele an, sondern lediglich, dass man diese Ziele im Auge hat, diese Idealvorstellungen. Auch wenn einer nicht Millionär werden will, so will er doch gesund und glücklich sein. Auch wenn man weiß, dass man nicht ganz bei seinem „Idealpartner“ gelandet ist und häufig streitet, möchte man doch eine harmonische Beziehung mit ihm, oder ihr haben. Wir malen uns eben die Zukunft in bunten Farben.

Doch was ist Jetzt?

Wenn wir uns in diesem Moment einmal nüchtern betrachten, so können wir stets zwei Dinge sehen: Wir sehen an uns Stärken, und wir sehen Schwächen.

Es gibt natürlich Menschen, die nur Stärken sehen, da sie meinen, dass sie gar keine Schwächen hätten, aber zu solchen Leuten spreche ich nicht. Wer ehrlich ist und nicht in einem irrationalem Narzissmus verhaftet ist, der sieht Schwächen. Doch wie sollten wir damit umgehen?

Ein Vorschlag: Akzeptanz

In unserer Leistungsgesellschaft sind wir auf Perfektion und Geltungsdrang geeicht. Wir laufen im Kreis wie die Tiere und zeigen unser buntes Federgewand jedem, der es sehen, oder auch nicht sehen möchte. Oftmals ist dieses Federgewand gar nicht natürlich, sondern wir haben mit ein paar Farbklecksen nachgeholfen. Soll heißen: Wir betrügen gern – uns und auch andere.

Nicht, dass wir es extra tun. Wir machen es, weil es jeder macht. Keiner will sich die Blöße geben. Wir alle sind stark. Manche meinen sogar, dass die Frauen das starke Geschlecht seien. Die Frau, die noch einen natürlichen Zugang zur Schwäche und Demut hat – wird zu einem Leistungsroboter umfunktioniert, zu einer Fantasiegestalt, sie wird zu „Wonderwoman“. Doch es gibt weder Wonderwoman, noch gibt es Superman.

Es gibt immer nur Individuen, die ihren Weg gehen. Manche gehen ihn in Begleitung einer ganzen Horde von Menschen (die Sozialen), oder sie gehen ihn auf eigene Faust (MGTOW). Haben wir uns dafür entschieden? Ich meine: Nein.

MGTOW´s werden vielmehr gemacht, als dass es eine freie Entscheidung wäre.

Sei es, dass man schon immer irgendwie „unsozial“ war, oder dass man durch schlechte (oder besser: reale) Erfahrungen unsozial geworden ist. Es gibt immer ein Bündniss mit unserer Erfahrungswelt und unserer Umwelt. Wir kommen da nicht heraus.

Doch natürlich gibt es solche „Patentrezepte“. Der Pick-Up Artist etwa, versucht sich durch Aneignung von „social skills“ und anderen Methoden („cocky and funny“ etc.) zu einem sozialeren Menschen zu machen, der gut ankommt und mit dem sich die Frauen gerne umgeben. Und dies funktioniert in vielen Fällen. Dann fühlt man sich großartig, man steigt auf der Leiter hinauf, hat tolle Erlebnisse und „lebt richtig“. Doch ist es das wirklich? Ich meine: „Richtig leben“?

Ich selbst bin ein sehr introvertierter und stiller Mensch, doch auch ich wollte da heraus kommen: Sozialer sein, besser mit Menschen umgehen können, sie irgendwie begeistern – und – ich gebe es zu: auch manipulieren zu können. Jeder Pick-Up Artist, der dies verneint, der lügt in meinen Augen. Doch warum hat es bei mir nicht funktioniert?

Diese Frage brauche ich gar nicht zu stellen, denn: Es hat funktioniert!

Ich hatte eine Phase in meinem Leben, indem alles perfekt lief, ohne großen Aufwand. Doch ich hatte ständig dieses bohrende Gefühl in mir, dass irgendetwas schief lief. Doch was? Ich hatte doch alles: Einen guten Job, einen großen sozialen Zirkel, viele Kontakte, hübsche und begehrenswerte Frauen. Doch was lief schief?

Ich sag´s euch: Ich war nicht ich selbst gewesen!

Ich hatte nicht den Mut, heraus zu gehen und so zu sein, wie ich bin. Ich verstellte mich permanent, trug Kleidung, die mir gar nicht wirklich gefiel (schöne Hemden, klassische Lederschuhe, Chino Pants usw.) Ich sah aus, wie das Klischee eines „Men´s Health Models“. Doch eigentlich war dies gar nicht mein Ding. Ich mag es lieber sportlich, locker, nicht so herausgeputzt, nicht immer die Haare gestylet. Doch, so würde ich nicht gut ankommen bei den Frauen, dachte ich – und – ich hatte auch Recht (tadaaa!)

Hier geht es nicht darum euch zu verklickern, dass ihr „phänomenal“ seid, so wie ihr eben seid und euch die Leute dann auch lieben werden, weil ihr ehrlich zu euch selbst seid. Denn: genau das Gegenteil ist der Fall!

Die Menschen stehen auf Stereotypen, sie wollen und lieben diese gekünselte Art, die sie aus den Zeitschriften und aus den Filmen kennen. Sie interessieren sich nicht wirklich für dich, sondern nur dafür, ob du ihren Vorstellungen entsprichst (die eigentlich gar nicht ihre wirklichen Vorstellungen sind, sondern nur Klischees, die man ihnen eingetrichtert hat). Darum laufen auch so viele genormte Menschen herum, da wir nicht gerade viele Stereotypen in unserer Gesellschaft besitzen.

Doch mir wurde irgendwann klar: Ich will kein Mensch von der Stange sein. Das will ich nicht mehr. Ich will keine Ralph Lauren Hemden und keine Bootsschuhe mehr tragen. Ich will keine Ray Ban und den neuesten Flitzer fahren. Ich will einfach nur Ich sein. Und dieses Ich war weit entfernt von dem, der ich damals war.

Also musste etwas passieren. Ich konnte so weiter machen und mir selbst was in die Tasche lügen, oder ich konnte die Notbremse ziehen und aus meinem Fake Leben aussteigen und mein echtes Leben in Angriff nehmen. Diese Entscheidung zog sich so über 2 Jahre hinweg – weil ich Angst hatte.

Angst, Freunde und Kontakte und natürlich die Frauen zu verlieren. Letztendlich überwand ich diese Angst, doch meine Befürchtungen kamen in die Realität – ich verlor wirklich nach und nach meine Freunde, meine Kontakte und die Frauen. Es wurde dann auf einmal so krass, dass ich nach noch nicht einmal einem halben Jahr komplett alleine da stand. Die paar treuen Freunde, die ich noch hatte, sind alle weggezogen. Die Frauen wollten von dem „echten Ich“ nichts wissen. Die Kontakte verblassten, da ich nicht das ganze Wochenende mehr durch irgendwelche Kneipen und Discotheken hetzen wollte. Alles in allem stand ich mit Nichts da. Und dies war hart – sehr hart. Mich überkamen Zweifel über Zweifel und ich wollte zurück in meine alte Rolle, die doch so gut funktioniert hatte. Und ich bin ehrlich: Ich versuchte es sogar.

Doch Gott sei Dank bin ich damit gescheitert. Und trotz dieser harten Phase kam ich irgendwann dort an, wo ich hin wollte: bei mir selbst.

Ich weiß, dass es da draußen vielen ähnlich geht. Und ich will keine Illusionen verbreiten. Man muss es aussprechen, so wie es ist:

Es lohnt sich immer, zu sich selbst zurück zu kehren. Es ist das, worum es im Leben eigentlich gehen soll. Es verschafft dir Freiheit und Selbstliebe, Respekt und Harmonie. Du wirst ein authentischer Mensch, ein echtes Individuum, und nicht nur ein Normmensch von der Stange.

Doch bis du dort hin kommst, warten zahlreiche Verluste auf dich, noch zahlreicher als du glaubst.

Du vertiefst deine Menschenkenntnis auf eine sehr intensive Art, die dich stellenweise verzweifeln lässt, weil du merkst, dass jeder in deinem Umfeld in einer Scheinwelt lebt. Sie sind selber Schein und aus dir machen sie einen weiteren Schein, eine Rolle, die sie wiederum bestätigt und die „vorzeigbar“ ist. „Sehen und gesehen werden“ sagt mein Vater immer.

Doch wenn ich „sehe“, dann will ich etwas Echtes sehen, ich möchte authentische Menschen sehen. Und wenn ich „gesehen werde“, dann will ich nicht eine Rolle darstellen, die den Leuten gut gefällt, da sie auf ihren Geschmack abgestimmt wurde, sondern ich will so gesehen werden, wie ich eben bin. Und so werde ich auch jetzt von den Leuten gesehen, da ich es gelernt habe, in mir selbst eine authentische Persönlichkeit aufzubauen. Doch diese eckt an, erntet keinen Applaus und ist sozial eher nicht tragbar. Warum? Weil ich mich nicht mehr verstelle und sage, was ich meine, handele wie ich möchte und durch die Welt gehe, wie ich es für richtig halte – es ist „mein Ding“.

Das ist es, was ich unter MGTOW verstehe.

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Warum du dir die Frauen aus dem Kopf schlagen solltest

Ein kurzes und prägnantes Video über die Auswirkungen des falsch fokussierten Denkens beim Mann. Es ist kein Zufall, dass die Gesellschaft nach und nach übersexualisiert wurde, und dass man heute nackte Frauen an jeder Ecke zu sehen bekommt. Doch auch wenn sie nicht nackt sind: Im Sommer, Hot Pants an jeder Ecke. Der gierige Mann, der sein Denken nicht unter Kontrolle hat, schaut jeder einzelnen hinterher und denkt sich so seines. Dies führt zu Verspannungen, die er mit Onanieren oder realem Sex lösen möchte – auf Kosten seines eigenen Energiehaushaltes.

Darum sollte man sich „Gedankenhygiene und Gedankenkontrolle“ angewöhnen. Voraussetzung dafür, ist ein bewusster Geist. Diesen erreicht man durch Meditation und Stille. Das schwierige ist, diesen bewussten Geist im Alltag beizubehalten – dies brauch Übung – die sich allerdings zigfach lohnt. Es gibt kein geileres Gefühl, als völlige Unabhängigkeit. Wenn die „heißeste Frau“ aus dem Dorf an dir vorbeiläuft und du ihr keines Blickes würdigst – nicht als „Bestrafung“, sondern einfach aus Natürlichkeit. Du gehst einfach weiter, als ob gerade eine Katze vorbeigelaufen wäre. Andere Männer würden stattdessen tagelanges Kopfkino schieben – ein erbärmlicher Zustand, vor allem völlig sinn- und zwecklos.

Beschäftigt man sich stattdessen mit seinen eigenen Lebenszielen, dann befindet man sich in einem aufbauenden, maskulinen Zustand, der einem Kraft und Power gibt. Ein himmelweiter Unterschied, den man spüren kann.

Versucht es einmal!

 

Analog flirten ist out

Was für eine Überschrift. Bei Spiegel Online gibt es einen „fechen, junggebliebenen“ Artikel, der über das Flirten in der Neuzeit aufklärt.

http://www.spiegel.de/spiegel/unispiegel/tinder-lovoo-und-co-wie-dating-apps-den-uni-flirt-veraendern-a-1194699.html

Traurigerweise kann ich da fast überhaupt nichts dazu sagen, d.h. meinen Senf dazu abgeben…da der Artikel Recht hat. Aber eines fand ich ganz lustig:

„Ich beobachte das eigentlich gar nicht mehr, dass Leute sich in der Bar kennenlernen, dass zum Beispiel einer was ausgibt, wenn ihm jemand gefällt“

Entweder ist die Welt jetzt voller Pick Up Artists oder es liegt einfach nur an der Ignoranz, wer weiß 😉

Warum wollen Männer nicht mehr heiraten?

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Ein Aufschrei geht durchs Land: Frauen finden keine Männer mehr zum heiraten! Was wird nun aus der schönen Familie, den Kindern, dem Einfamilienhaus und dem Hund? Vor allem aber: Wie wird Frau versorgt?

Nun, ganz so schlimm ist es noch nicht. Wird es auch nicht werden, denn bekanntlich steht jeden Tag ein Dummer auf – und in diesem Kontext ist es angebracht, dies bei der männlichen Bezeichnung zu lassen. Denn Frauen sind in dieser Beziehung alles andere als dumm, sondern sehr schlau. Aber lassen wir das.

Worum geht’s?

Ich möchte euch hier nicht mit Statistiken über Scheidungsraten kommen oder soziologische Untersuchungen anstellen. Im folgenden soll es darum gehen, warum von einer Heirat abzuraten ist – im ganz persönlichen und spirituellem Sinn. Es geht nicht um Scheidung, um Sorgerechtsstreits oder die Bevorzugung der Frau von Seiten des Staates. Dies alles sind natürlich Nachteile, die man im Kopf haben sollte. Es geht vielmehr darum inne zu halten und darüber nachzudenken, was eine Hochzeit bedeutet und wie nützlich sie ist – heutzutage.

Gut, fangen wir einfach mal an mit dem nächstliegendsten: Die Hochzeit im katholischen Sinn. Denn dort ist noch der Kern offensichtlich, was man(n) unter einer Hochzeit versteht – nämlich einen „Bund fürs Leben“.

Leider ist es so, dass diese romantisch-spirituelle Bedeutung, ausschließlich nur noch vom Mann in die Ehe hineingetragen wird. Niemals von der Frau, da sie heutzutage nur noch materialistisch-zweckgebunden denken kann – und will. Eine zukünftige Scheidung wird von den meisten Frauen schon vor der tatsächlichen Heirat als Möglichkeit in Betracht gezogen – man versucht es halt, und wenn es nicht funktioniert, dann kann man eben nichts machen. Aber das ist absolut nicht der Sinn einer Ehe. Dies den heutigen Frauen zu erklären (was an sich schon absurd ist), gleicht einem Kampf gegen Windmühlen.

Das ist der Nährboden, auf dem die „heilige Pflanze der Ehe“ heranwächst. Wie sieht also die Chance aus, dass sich solch eine Pflanze in ungeahnte Höhen entwickelt? Wohl eher schlecht.

Die religiöse Ehe wurde profanisiert und gilt heute nur noch als kurzlebiger „Lifestyle Moment“, etwas was man auf Facebook posten kann, und wenn es keinen mehr juckt nach einer Weile, dann muss ein neuer, ganz frischer Moment her – mit dem nächsten Mann.

Hierbei plädiere ich nicht für ein Neuaufleben eines erzkatholischen Lebens, sondern verweise vielmehr darauf, dass nur noch in Religion ein Fundament für eine gesittete und sinnvolle Ehe gefunden werden kann. Ja, das ist Traditionalismus. Denn eine „Ehe als Zweckgemeinschaft“ im demokratischen Sinne, zur „Steuervergünstigung“ ist kein Fundament, welches das Leben leiten kann. Es ist Berechnung, ein Rechenakt. Alles „heilige“ wird von vorn hinein ausgelöscht. Dies hat zur Folge, dass man keiner Rechenschaft mehr bedarf – denn Zahlen interessieren sich nicht dafür. Das Gewissen kann es auch nicht mehr hin biegen, da es durch solipsistisch-narzisstische Ausbildung komplett über Bord geworfen wurde.

Im Klartext heißt dies folgendes:

Es gibt absolut keinen Grund mehr für eine Frau, einem Ehegelübde nachzukommen und es zu verfolgen.

Dies sollte man sich als Mann besser merken, denn es könnte sein, dass man(n) dies am eigenen Leib erfahren kann. Es nützt nichts, mit einer Frau darüber zu diskutieren. Einen „Bruch der Ehe“, etwa beim Fremdgehen, findet im Kopf der Frau nicht statt. Denn sie hat dafür überhaupt keine Grundlage, kein moralisches System, kurz: kein Gewissen.

Der höhere Sinn einer Ehe geht der (heutigen) Frau völlig ab – und dieser Zustand ist irreversibel. Doch wo es an Sinn fehlt, fehlt es auch auf Dauer an Begeisterung und an Zielstrebigkeit.

Wenn ich keinen Sinn darin sehe, als 100m Sprinter eine Goldmedaille zu gewinnen, oder zumindest einmal eine gute Leistung zu vollbringen, mich anzustrengen – dann werde ich kein guter Sprinter sein – und was noch wichtiger ist – ich war dann noch nie einer!!!

Doch einer Frau wird automatisch der Status verliehen, dass sie „heiratsfähig“ ist. Man macht sich da als Mann überhaupt keine Gedanken drum. Man erwägt noch nicht einmal die Möglichkeit, dass die „Zukünftige“ vielleicht gar nicht „heiratsfähig“ ist, aufgrund persönlicher Komponenten, die man so mir nichts, dir nichts, einfach unter den Teppich kehrt. Darum heißt es nüchtern bleiben – seien wir rational: Was macht „meine Frau“ zu einer „heiratsfähigen Frau“?

Wir dürfen es nicht unterlassen, zu diskriminieren. Wir müssen Menschen so einschätzen und analysieren, wie sie wirklich sind, nicht, wie wir sie haben wollen.

Auch sollten wir die Illusion aufgeben, dass eine Heirat aus einer „Schlampe“ eine „treue und liebende Hausfrau“ macht – das kann man vergessen. Eine Heirat fördert oft sogar noch solche Eigenschaften, da man ja jetzt ein „sicheres Standbein“ hat. Und der Trend geht eindeutig dahin, dass Frauen immer offener „Verhältnisse“ zugeben und es auch aktiv zeigen – heißt, dass sie mit ihren „Lovern“ öffentlich durch die Lokale ziehen und es dem eigenen Mann oftmals auch noch sagen. In den USA erscheinen immer mehr Artikel, die dieses Thema zum Inhalt haben. Da wird das natürlich so dargestellt, dass der „Mann“ (ich MUSS es leider in Anführungszeichen schreiben), als „verständnisvoll“ und „reif“ dargestellt wird, weil er seiner eigenen Ehefrau erlaubt, mehrere Männer gleichzeitig zu haben – „Sie hat halt eben Bedürfnisse“. Diese Entwicklungen werden wir auch in Deutschland sehen!

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Und ich will mich da nicht immer als großer Prophet aufspielen – es ist eigentlich ganz einfach: Man muss sich nur die Trends und den Mainstream der USA und Israel (vergessen viele) anschauen, um „vorauszusehen“, was in den nächsten Jahren in Deutschland ankommen wird. Denn das Volk der „Dichter und Denker“ exportiert nicht mehr, sondern importiert nur noch – kulturmarxistischen Schwachsinn. Aber das ist unsere Zeit, so sieht die Lage an der Front nun mal aus.

Für einen rational denkenden Mann stellt die Ehe so gut wie kein Thema mehr dar.

Für mich persönlich ist die Sache eh klar, dass ich niemals heiraten werde. Aber für die „Heiratswütigen“ wünsche ich mir etwas mehr Kühnheit und Vorsorge – denn wenn es erst einmal soweit ist, dann ist es zu spät – die Folgen werden kommen, und da ist vieles denkbar („false rape“, „spermjacking“ usw.). Wer also nicht von Natur aus masochistisch veranlagt ist, sollte es mit der Heirat lieber lassen. Die (eingebildeten) Vorteile für den Mann werden innerhalb der ersten 2 Jahre verfliegen, wenn es überhaupt so lange geht. Die Frau wird nicht interessanter werden. Das Sexleben wird nicht intensiver werden. Die Beziehung wird nicht harmonischer werden. Du kennst gegenteilige Fälle? Alles Show. Paare lügen sich vor anderen was zusammen, das ist unglaublich. Natürlich will sich kein Paar die Blöße geben, also erzählen dir alle Paare, dass der Sex noch „toll“ ist und die Beziehung „harmonisch“ ist. Mit den Kindern ist es natürlich auch „wunderbar“. Kleiner Tip: Achtet einfach mal auf den Alkoholkonsum bei solch „glücklichen Paaren“. Stets ein guter Gradmesser.

Ansonsten lasst euch nicht verarschen. Die Gesellschaft will dir Heirat schmackhaft machen, mit allen Mitteln. Der soziale Druck ist außerdem da. Ja, auch meine Mutter nervt. Aber das ist eben so. Frauen sind Kuppler und sie können es einfach nicht ertragen, wenn ein Mann „Single“ bleibt. Sie können es nicht, weil sie selbst es nicht könnten – sie sind abhängig von den Männern und werden es auch immer bleiben. Doch der Mann, der wirkliche Mann kann frei und unabhängig sein – wenn er sich dafür entscheidet. Natürlich gibt es auch MGTOW Männer, die verheiratet sind. Aber man soll mir bitte nicht erzählen, dass sie den gleichen Grad von Freiheit besitzen, wie ein Single MGTOW. Das ist quatsch, denn jede Beziehung verlangt Kompromisse, auch wenn es nur kleine sind. Ein Kompromiss ist aber schon gleichbedeutend mit dem Abgeben von Freiheit. Natürlich existiert in unserer Gesellschaft keine Freiheit per se, aber man kann es doch anstreben, den größtmöglichen Grad zu verwirklichen – und dieser ist nun mal, von der Natur der Sache her, nicht innerhalb einer Ehegemeinschaft zu verwirklichen.

Darum heirate ich nicht.

 

Mein Weg vom Pick Up Artist zum MGTOW

Da ich in den letzten Tagen einige Diskussionen mit Pick Up Artists führte, kam mir meine Vergangenheit wieder zum Vorschein und ich entschloss mich dazu, mal einen persönlichen Bericht abzuliefern. Dies ist eine allgemeine Kritik am Pick Up Lifestyle, ohne ihn gleichzeitig zu verdammen. Pick Up stellt für mich den Anfang einer Persönlichkeitsentwicklung dar, die jedoch irgendwann darüber hinaus gehen muss. Warum dies so ist, möchte ich im folgenden beschreiben.

 

Wie ich zu Pick Up kam

Ich kam relativ früh zu Pick Up, zu einer Zeit, in der die ganzen Sachen in Deutschland noch nicht populär waren. Ich erinnere mich noch daran, als ich für die „Badboy DVD“ ein Heidengeld hinblättern musste. Dann kam die Serie mit Mystery auf MTV und viele wussten Bescheid. Davor war es wirklich noch so ein Insider Ding.

Ich bin jetzt 34 Jahre und Pick Up entdeckte ich vor ungefähr 12 Jahren. Da war ich so um die 22 oder 23 Jahre, war noch aktiv in Discotheken und wollte natürlich auch die „Geheimnisse“ erfahren. Schnell verschlang ich die gesamte, mir zu dem Zeitpunkt vorliegende Literatur. Auch heute noch halte ich „Lob des Sexismus“ von Enigma (mit dem ich auch persönlich in Kontakt war) als das beste Pick Up Buch. Dies hat mich auch sehr beeinflusst und mir ungemein weitergeholfen, vor allem als ich mich dann später in vergifteten Beziehungen wiederfand.

Damals gab es so 2 Hauptlager, einmal die „direkten PUAs“ und einmal die „indirekten PUAs“. Für die Direkten stand Badboy im Vordergrund, für die Indirekten Mystery. Ich war ein Vertreter der direkten Methode, da es auf mich einfach passte, da ich ein „Natur Alpha“ bin und schon immer war. Doch auch ich musste irgendwie lernen, dies auch bestmöglich nutzbar zu machen. So probierte ich vieles aus, kassierte viele Körbe, hatte aber auch meine Erfolge. In meiner Schulzeit sind mir die Mädchen automatisch hinterher gelaufen, da ich beliebt war in meiner Schule, da ich dort immer für irgendwelche „Skandale“ zuständig war. Also ein klassischer, junger „Badboy“.

Dies änderte sich aber schlagartig, als ich die Schule verließ und in eine andere Stadt gezogen bin. Dort kannte mich keiner, der Status war weg. So musste ich quasi wieder von neu anfangen (natürlich ohne Skandale). Dies war nicht einfach gewesen und ich hatte dann auch lange Leerzeiten, ohne Frauen. In der Schulzeit undenkbar. So in etwa kam ich zu Pick Up.

 

Meine Zeit mit Pick Up

Meine Zeit mit Pick Up war aufregend und interessant. Oft ging ich alleine aus, manchmal hatte ich meinen „Wingman“ dabei, dies war dann auf jeden Fall lustiger gewesen. Wir probierten vieles aus, und erstaunlicherweise funktionierte vieles, von dem wir nie dachten, dass es funktionieren würde. Einmal sagte ich in einer Runde, dass ich die Frauen danach beurteilen würde, wie gut ihre Brüste geformt seien (was natürlich nicht stimmte). Angetan von diesem „Vergleich“ ging ich auch sofort in eine Ecke mit 3 Mädels und sie zogen blank. Das war ziemlich absurd gewesen, aber damals fühlte man sich dann. Kurz einen Grifftest gemacht und dann wieder rein auf die Tanzfläche. Manche Erlebnisse flogen einfach an einem vorbei. An manchen Abenden war man an 20, 30 Frauen dran und hatte dann ein Nummernchaos im Handy gehabt.

Alles war ziemlich schnelllebig. Man lernte dutzende Frauen kennen. Doch im Endeffekt war es immer nur eine Momentaufnahme. Von diesen vielen Frauen sehe ich heute keine einzige mehr.

 

Warum ich den Pick Up Lifestyle verließ

Wie bei so vielen Ex-PUAs kam ich irgendwann in eine Langzeitbeziehung. Diese war ziemlich intensiv gewesen und verlangte mir einiges ab (physisch, wie psychisch). Ich war zwar immer noch der „Alpha“, aber irgendwann ging mir dies selbst auf die Nerven – ich wollte mich auch mal fallen lassen, Intimität genießen, mich ganz und gar öffnen, Emotionen und Eindrücke offen teilen – all diese Dinge, die ich mir von meiner Partnerin gewünscht hatte. Doch dies ging vollkommen schief. Ich verlor nach und nach an „Status“ und die Beziehung geriet schleichend außer Kontrolle. Mein Verhalten war widersprüchlich, da die „Alpha Mauer“ bröckelte (was ich jedoch bewusst initiiert hatte). All dies machte die Beziehung nicht mehr tragbar irgendwann, da „Fremdgehen“ zur Tagesordnung wurde (nicht von meiner Seite aus). Trotzdem wollte mich meine damalige Freundin heiraten und machte mir einen Antrag. Da ich wusste, dass sie mich auf jeden Fall schon ein paar mal betrogen hatte, verneinte ich dies vernünftigerweise. Dies war natürlich auch der Endpunkt unserer Beziehung gewesen.

So hätte ich danach ja wieder die Möglichkeit gehabt, mit dem Pick Up weiter zu machen. Doch es kam ganz anders…

 

Wie ich zum MGTOW wurde

Nach meiner Beziehung war ich ziemlich am Boden, da ich ungemein viel Energie investierte, aber überhaupt nicht zurück bekam, außer Lügen und Langeweile. Der Sex war immer gut gewesen, auch regelmäßig. Aber ich wollte einfach einen emotionalen Austausch, der so nicht stattfand. Intime Geheimnisse, die ich meiner Freundin im Vertrauen offenbart hatte, hörte ich Monate später von Dritten. Auch kursierten Geschichten, die niemals stattgefunden haben. Zum Glück kam es nicht auch noch zum „false rape“, dann wäre ich glaub ich komplett ausgeflippt.

Auf jeden Fall entdeckte ich dann das Buch von Otto Weiniger (Geschlecht und Charakter). Dieses Buch war meine persönliche Offenbarung im Bezug auf Frauen. Seine Thesen kamen mir anfangs skurril vor („Frauen haben keine Seele“). Doch mit mehrmaligem Lesen verstand ich, was er damit meinte. Viele seiner Thesen fand ich in meinem eigenen Leben bestätigt, etwa dass „Frauen überhaupt kein Problem mit dem Lügen haben“. Ich selbst wurde so schamlos angelogen, dass es schon an Kunst grenzt, wie man so etwas, ohne rot zu werden, zu Stande bringen kann. Otto Weininger erklärte mir, warum dies so ist.

Irgendwie kam ich dann über Internetrecherchen auf den Begriff „MGTOW“ und wusste am Anfang nicht so recht, was ich davon halten sollte. Ich lud mir dann das Ebook „The Redpill Handbook“ herunter, und auch dort fand ich mich wieder. Meine persönlichen Erkenntnisse deckten sich mit dem Buch. Seitdem war klar: Ich bin ein MGTOW. Ich muss es nicht erst werden, ich lebe es bereits.

 

Warum ich Pick Up kritisiere

Wie gesagt, wer bis hierher gelesen hat, der hat vernommen, dass ich mit Pick Up viel Spaß hatte und dass es meine Persönlichkeitsentwicklung entscheidend beeinflusst hat in der Vergangenheit. Trotzdem gibt es Punkte, die ich aus Erfahrung kritisiere, und wer möchte, kann sich diese Punkte zu Herzen nehmen und sich sein eigenes Urteil bilden:

Frauen sind auf dem Podest

Auch wenn dies jeder PUA abstreitet – die Frau ist auf dem Podest. Warum? Weil man Frauenfixiert ist und keinen Abend verbringen kann, ohne „auszuchecken“, auch wenn es nur flirten mit den Augen und der Körpersprache ist. Ständig kreist sich der eigene Mind um Frauen, Sex, Verführung und wie man ankommt. Dies ist neurotisch und verhindert sogar eine Persönlichkeitsentwicklung – man wird zur Marionette im eigenen „Game“.

Die Alpha Illusion

In Pick Up Kreisen meint man, dass „der Alpha“ der absolute King ist und man nur „Alpha sein muss“, damit alles wie am Schnürchen funktioniert. Dies führt dann zu Vorstellungen, dass einem generell die Freundin niemals fremdgehen kann, da man ja „Alpha“ ist. Oder dass man eine Beziehung vollkommen steuern kann, da die Frau sich ja dem Alpha unterwirft. Oder dass man automatisch immer besser ankommt, wie ein Beta, vollkommen außer Acht lassend, was die Frau möchte. Denn im Endeffekt, meine Herren, ist es die Frau, die entscheidet. Sie gibt den Kurs vor (aufbauend auf ihren Lebenszielen). Will sie in jungen Jahren „Spaß“, so reitet sie das „Cockcarousel“. Dafür kommen natürlich die „Alphas“ in erster Linie in Frage. Doch spätestens wenn sie den „hitting the wall“ Status erreicht, möchte sie in erster Linie einen „Beta Versorger“. Warum? Weil genau dieser Beta ihr das geben kann, was sie in eben diesem Lebensabschnitt benötigt. Der Alpha hat dann überhaupt keine Bewandtnis mehr, außer für kommende Seitensprünge.

Persönlichkeitsentwicklung wird verhindert

Dies ist kein Generalverdacht, sondern kristallisiert sich bei manchen heraus. Sie entwickeln sich nicht weiter, bleiben voll im Pick Up Film kleben und wollen auch noch mit 40 Jahren in Discotheken gehen, um Pick Up zu machen. So etwas ist in meinen Augen vollkommen lachhaft und zeigt, dass in den wichtigen Jahren, nichts gemacht wurde. Man sucht immer noch nach „heißen Nächten“ oder nach „der Traumfrau“. Ein Verhalten, dass in jungen Jahren vollkommen klar geht, aber irgendwann…einfach aus Lebenserfahrung eingestellt werden sollte.

Propagierte Unmoral

Oft wird in PUA Kreisen gesagt, dass es vollkommen legitim ist, einem anderen Mann die Frau „abzuluchsen“, da man ja ein besseres „Game“ hat und mehr „Alpha“ sei und somit sogar hilfreich sein kann, da man dem Betrogenen ja eine Lektion erteilt hat. Solch eine Einstellung ist unter Männern einfach schwach, denn jeder könnte in der gleichen Lage sein. Hier sollte vielmehr die goldene Regel gelten: „Füge keinem das zu, was du nicht selbst erleben willst“.

 

Fazit

Pick Up hat mir geholfen, doch für mich ist der Weg zum MGTOW so etwas wie eine natürliche Evolution. Ich stellte „Mann sein“ konsequent und radikal in Frage und fand (für mich) heraus, dass „Mann sein“ zwingend mit „Unabhängigkeit“ in Verbindung tritt. Ohne diese Verbindung büßt man, mal mehr, mal weniger, sein „Mann sein“, seine „maskuline Seite“ ein.

MGTOW durchbricht die allumfassende „Zwangsfixierung“ auf Frauen. Man entdeckt, dass man überhaupt nicht der „schwanzgesteuerte Kerl“ ist, den die Medien gerne darstellen. Sex ist eine Nebensache, nicht das Hauptziel. Wer zu diesem Schluss nicht irgendwann kommt, der ist einfach ein Opfer seiner Triebe. Aber, um fair zu bleiben, man muss dieser Triebe auch erst einmal Herr werden. Dafür brauch man die richtige Philosophie, Disziplin und körperliche Übungen. Man muss nicht vollkommen auf Sex und Frauen verzichten, doch man sollte stets den Preis dafür erwägen, den man zahlt. Und damit meine ich nicht vordergründig Geld, sondern vor allem den psychischen Preis, in Form von Stress, Enttäuschung, Zickenkrieg usw.

Mir ist jedoch auch klar, dass MGTOW altersabhängig ist. Es gibt wenig 18jährige, die sich dafür entscheiden, obwohl ich dies für Gut heiße. Aber man sollte auch seine Erfahrungen machen, keine Frage. Um diese Erfahrungen bestmöglich zu gestalten, sollte man natürlich ein „Grundpaket“ besitzen – diese liefert einem die Pick Up Philosophie. Hat man sich ausgetobt und ist der Heirat noch einmal glücklich entgangen, für den könnte MGTOW interessant sein. Doch ein „Muss“ ist es nicht. Der MGTOW ist sich darüber vollkommen im Klaren, dass dies keine Massenbewegung wird und dass es nur wenige Männer gibt, die sich dafür entscheiden. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen – MGTOW eben.

Feminism – the greatest shit test ever!

Hier das neue Video von dem youtuber Niccolo. Seine Videos sind für den deutschen MGTOW Bereich Gold wert und decken sich nebenbei, zu 100% mit meinen persönlichen Vorstellungen – das ist sehr selten. Also abonniert Niccolo und hört euch seine Videos an, um das ganze MGTOW Ding besser zu verstehen.

Themen im Video:

Feminismus ist der größte Shit – Test aller Zeiten

MGTOW Monks werden immer mehr

Dramaqueens und weibliche Biologie

White Knights und Beta Strategien