Kool Savas und Sido pushen Bitcoin

 

Das ist ein ziemlich eigenartiges Ding – diesen Track gibt es schon seit einiger Zeit im Netz, jetzt ist daraus ein Video geworden. Über die Musik möchte ich mal nix sagen (ok, ich finde das scheiße). Was mich ein wenig stutzig macht:

Warum machen gerade solche Typen Werbung für Bitcoin und Kryptowährung?

Habt ihr da irgendwelche Ideen? Für mich passt das überhaupt nicht zusammen, außer man würde bezwecken wollen, dass möglichst viele Menschen (jetzt auch Jugendliche, Mittzwanziger mit Kohle) auf den „Kryptozug“ aufsteigen, weil man „die Blase“ umgehen will, aber dann wahrscheinlich auf einer größeren „Blase“ sitzt.

Ich bin kein Spezialist in solchen Dingen, weiß aber, das Kryptowährung schon lange im Mainstream angekommen ist und auch weiter gepusht wird (wie hier, für das entsprechende Publikum). Ich hörte mal vor geraumer Zeit einen Satz eines Finanzexperten, der bei mir hängen geblieben ist:

„Wenn irgendetwas als sicher erklärt wird und dafür Werbung gemacht wird, dann ist es das ganz sicher nicht“.

Das scheint mir wiederum sehr einleuchtend. Das Thema wird auch ganz gut in „The Wolf of Wallstreet“ mit Leonardo Di Caprio gezeigt. Sicher ist, dass immer Geld gemacht wird. Nur von wem?

Advertisements

Die „Meinungsfreiheit“, die gar keine ist

Ich muss denke ich mal nicht groß erwähnen, dass es in Deutschland keine Meinungsfreiheit gibt – das ist ein Mythos, der sich jedoch hartnäckig hält. Fernab von Staatsdiktatur möchte ich mich einfach mal dem Begriff zuwenden – was bedeutet er?

„Meinungsfreiheit“ ist ein sehr simpler Begriff: Er bedeutet, die freie Äußerung von persönlichen Meinungen, in jedwedem Kontext. Dies ist aber, aufgrund der juristischen Beschränkungen in jedem Land, schon einmal eine utopische Vorstellung. In den USA darf man zwar fast alles sagen – aber dennoch nicht alles. Ich darf z.B. keine Polizisten offen „beleidigen“, wenn ich ihnen gerne ins Gesicht sagen würde, was ich von ihnen halte. Und dann noch: Was tun mit den vielen „Nazis“?

In der Zeit ist nun ein Interview erschienen, dass diese Frage beantworten möchte. Ein Herr Daniel Kehlmann (Autor und Philosoph) gibt dort zum Besten, was er für Meinungsfreiheit hält – und dies ist natürlich ganz konform mit dem Mainstream. Hier ein paar Auszüge:

„Es gibt keine rechtliche Notwendigkeit, Nazis an die Uni einzuladen. Das würde man in Deutschland auch nicht machen. Ich sehe da kein echtes Problem in Bezug auf die Meinungsfreiheit“

Also „Meinungsfreiheit“ ist nach diesem Philosophen eben eine Einseitigkeit. Gerne kann ich mich an der Uni mit diversen politischen Themen auseinandersetzen, solange dabei keine „Nazis“ zu Wort kommen. Dies stelle ich sicher, indem ich sie weder einlade, noch eine Notwendigkeit darin sehe, verschiedene Perspektiven zu beleuchten. Somit steuere ich das Ergebnis der Runde schon im Vorhinein. In Deutschland sieht man diese Herangehensweise gut an den sogenannten „Talkshows“ und „Polittalks“. Man lädt die Gäste stets so, wie man die Meinung vorbilden möchte, damit sie am nächsten Tag mundgerecht in der Bild erscheinen kann.

„Ich mag mich ehrlich gesagt nicht mit der Frage beschäftigen, wie ich Menschen davon überzeugen kann, dass es doch nicht so schlimm ist, einen schwarzen Präsidenten zu haben. Das ist vielleicht eine arrogante Haltung, aber ich finde das einfach nur abscheulich“

Nein, eine „arrogante Haltung“ ist dies nicht – man nennt es ganz einfach „Ignoranz“. Die Sache ist doch die: Wenn man gut argumentiert, dann sind solche Grenzthemen ja leicht vom Tisch zu wischen. Aber diese „Drecksarbeit“ wollen die heutigen Philosophen ja nicht machen, denn „Rassismus ist ein Verbrechen“. Doch natürlich gibt es auch Standpunkte, die für eine rassistische Theorie sprechen könnten. Ohne solche Standpunkte gäbe es ja die ganze „Black Lives Matter“ Bewegung gar nicht. Aber solche Rassisten sind o.k., die dürfen auch gerne mal zu einem „white genocide“ aufrufen, ohne Probleme, mitten in der Uni:

 

„Ich persönlich will mit Rassisten nicht diskutieren müssen. Vielleicht gibt es einen Weg, sie zu überzeugen, aber ich kenne den nicht“

Das sind diese typischen irrationalen Sätze. Ich „will nicht“, darum „darf es nicht sein“. Und es ist eigentlich lachhaft, dies einem „Philosophen“ erklären zu müssen, aber es gibt tatsächlich eine Lösung für dieses Problem:

„Vielleicht gibt es einen Weg, sie zu überzeugen, aber ich kenne den nicht“

Herr Philosoph, der Weg ist ganz einfach: Argumente!

Aber bequemer ist es, einfach schon im Voraus die Mitmenschen zu diskriminieren, was man dann aber schleimscheißerisch als Toleranz vermarktet.

„Glauben Sie, AfD-Wähler lesen Ihre Romane?

Vermutlich nicht. Grundsätzlich ist die wütende Intoleranz, die dazu führt, dass man eine solche Partei wählt, auch damit verbunden, dass man wohl keine Lust hat, literarische Romane zu lesen“

Dies will dem Leser aufzeigen, dass ein AfD Wähler keine literarischen Romane liest, da er grundsätzlich einmal über eine „wütende Intoleranz“ verfügt. Die eigene Intoleranz, die man anderen einfach mal kollektiv attestiert, will man natürlich nicht sehen.

Ayn-Rand.jpg

 

 

Zeit Artikel: http://www.zeit.de/campus/2018/02/daniel-kehlmann-nazis-universitaeten-diskussionen-meinungsfreiheit

Wie hasse ich Frauen richtig? (MGTOW FAQ)

maxresdefault.jpg

Da MGTOW´s schon die neuen Terroristen von Morgen sind, ist es an der Zeit, den MGTOW Zellen eine Anleitung zu geben, wie man am besten mit dem Feind umgeht.

a) Feindkontakt vermeiden

Grundsätzlich sollte man den Kontakt mit Frauen meiden. Privat sowieso, im beruflichen Leben, wenn es geht, auf ein Minimum reduzieren. Der Trend „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz“, der in den USA schon einigen Männer ihre Freiheit gekostet hat, wird auch in Deutschland demnächst „in“ sein – versprochen.

b) Schweigen ist Gold

Lässt es sich nicht vermeiden, mit Frauen umzugehen (oder vielleicht möchte man dies auch ab und an), so sollte man seine Worte bedacht wählen. Weniger Reden ist mehr. Möchte man Sex, so zählt sowieso nur die Handlung. Man muss sich nicht darstellen. Man muss nichts faken. Intime Geständnisse und prekäre Geheimnisse sollten sowieso niemals an Frauen weitergegeben werden – denn es liegt in ihrer Natur, dass sie diese Geheimnisse mit ihrer „besten Freundin“ teilen (können dann auch mal gut und gerne 5, 6 Freundinnen sein)

c) Rational bleiben

Rationalität ist das Hilfsmittel überhaupt – benutze es! Besonders im Umgang mit Frauen ist Rationalität unabdingbar, sonst wird man in irrationale Gefühlsduselei hineingezogen, wo man als Mann nur verlieren kann – denn das ist das Metier der Frauen. Wehre also ungerechtfertigte Anschuldigungen und gespieltes Drama mit kühler Rationalität ab.

d) Spiele nicht ihr Spiel, sonder deines

Frauen beherrschen die Kommunikation viel besser als Männer. Sie sind geschulter und gewiefter. Es gibt da haufenweise Methoden, wie etwa „Double-Binds“ (den PUA´s wohl bekannt!), die regelmäßig zur Anwendung kommen. Man muss unterscheiden lernen: Zu welchen Sachen kann ich mich äußern und zu welchen nicht? Kommen solche irrationalen Sätze wie: „Ich habe das Gefühl, dass du mich gar nicht leiden kannst…“ und ähnliche Sätze, so versuche nicht, darauf einzugehen – du wirst keine Chance haben. Und natürlich sollten alle Alarmglocken bimmeln, wenn der Satz fällt: „Das müssen wir ausdiskutieren“

e) Diskussionen nur unter Männern

Diskutieren macht Spass und fördert die Entwicklung. Den Fehler, den viele begehen: Sie diskutieren mit Frauen. Dies ist ein absolutes NoGo, denn Frauen können nicht diskutieren (Konstruktiv). Wir Männer lieben einen Austausch von Argumenten, wir lieben es, dazu zu lernen und neue Standpunkte kennen zu lernen. Dies geht aber nur untereinander, da wir es (nicht immer) beherrschen, sachlich zu bleiben. Frauen sind immer auch emotional involviert und dies macht sie blind für Argumente.

Denn Frau will die Welt immer so sehen, wie sie will. Mann will die Welt so sehen, wie sie ist. Ergo zählen für Männer Argumente und Fakten, für Frauen jedoch nicht – sie suchen meist nur Bestätigung für ihre sowieso schon existierende Sicht der Welt.

Darum kann man auch eine Frau (nehme auch: deine (Ehe)Frau) nicht „überzeugen“. Du glaubst vielleicht, deine Argumente hätten deine Frau umgestimmt. Weit gefehlt! Argumente treffen nur, wenn Frau einen Vorteil davon hat – ansonsten nicht.

f) Vermeide One-Night-Stands

Für viele Männer der Lebensinhalt – für den MGTOW nicht erstrebenswert. Warum? Weil du die Frau(en) nicht kennst, darum. Du kennst weder die gesundheitlichen Zustände, noch die psychischen noch die sozialen. Sie könnte alle möglichen Krankheiten haben, könnte ein Dieb sein oder könnte in einer noch aktuellen Beziehung mit einem Psychopathen sein, dem sie dann brühwarm am nächsten Tag erzählt, wer sie „geknallt“ hat. Das kann böse enden. Ein Freund von mir musste wegen solch einer Aktion sogar einmal Schutzgeld bezahlen – 3.500€! Man nehme diesen Betrag einmal und rechnet ihn auf Bordell Besuche um. Wer nicht umhin kann, sich sexuell zu betätigen, der sollte die gewerbliche Liebe nutzen – denn sie bleibt anonym und ohne Folgen.

g) Flirtapps sind Tabu

Wer noch solche Apps wie Lavoo etc. benutzt, sollte sie löschen. Gute Frauen wird man da eh nicht finden. Bedenke, dass einigermaßen hübsche Frauen ca. 20-30 Anfragen pro Tag bekommen – manche lassen sich auf 2 Dates pro Tag ein, inkl. Sex. Jetzt kannst du dir ausrechnen, mit wie vielen Typen so eine „Dame“ schon geschlafen hat, mit der du ein „Date“ hast. Und natürlich könnte man jetzt einwenden, dass eine „Gewerbliche“ doch mit viel mehr Männern geschlafen hat. Das ist richtig, aber in dem Zusammenhang ist alles weitere geklärt – du bezahlst, nimmst die Dienstleistung in Anspruch, und gehst deiner Wege. Ein „Date“ kann alle möglichen Auswüchse bekommen – vielleicht schwängerst du so eine oder du wirst sie innerhalb weniger Monate heiraten, wirst gestalket, angezeigt, erpresst, verleumdet usw. (alles schon vorgekommen). Das hat auch nichts mit „Paranoia“ zu tun. Und wiege dich nicht in falscher Sicherheit, dass du „alles unter Kontrolle hast“. Es gibt Faktoren, die du überhaupt nicht kontrollieren kannst. Vielleicht wirst du auch Vater von einem „Kuckuckskind“. Oder oder. Die Möglichkeiten sind zahlreich.

Da Männer für Frauen nur ein „Tool“ sind, musst du überlegen, welches „Tool“ du gerade darstellen sollst. Bist du ein armer Schlucker und hartzt herum – Glückwunsch! Du wirst unbrauchbar sein. Aber hast du Kohle, vielleicht schon ein eigenes Haus und kannst der Frau „was bieten“ – dann wirst du ein „brauchbares Werkzeug“ sein.

h) Beteilige dich nicht an Klischee´s

Damit meine ich so den Mario Barth Stil. Frauen können dies nicht, Männer können dies nicht. Lass so etwas einfach sein, diese Stereotypen schaden mehr, dass sie helfen. Vor allem falle selbst nicht darauf rein. Du bist nur ein „echter Mann“ wenn du jedes Wochenende saufen gehst und „eine abschleppst“? Wenn du das meinst, dann warten noch einige Lektionen auf dich. Denn vom „saufen“ und „abschleppen“ ist noch nie etwas Konstruktives entstanden – übrigens vom Fußball kucken auch nicht. Betrachte dir einfach mal Männer, aus den früheren Jahrzehnten, vor allem die 1930er und 1940er Jahre. Und du wirst merken, wie weit diese heutigen Klischees vom echten Mann entfernt sind.

i) Betrachte MGTOW als den „Next Step“

Vielleicht bist du schon ein MGTOW, vielleicht noch nicht. Auf jeden Fall informiere dich gut über dieses Thema. Denn du wirst in naher Zukunft noch öfter damit konfrontiert werden. Denn MGTOW bedeutet auch, Feinde zu haben. Natürlich willst du einfach nur deinen eigenen Weg gehen – doch man wird dich nicht so einfach lassen. Ein MGTOW ist eine reale Gefahr für die Gesellschaft, weil er sich nicht an sie anpassen will und ihren Normen nicht entspricht, bzw. aktiv entgegenhandelt – intellektuell, wie auch ganz praktisch. Den typischen Einzelgänger hat man noch nie gemocht – denn er passt nicht ins Bild, wirft keinen großen Profit ab, ist schlecht steuerbar und kaum manipulierbar. Druckmittel gibt es wenige, Scheidungsgerichte fallen weg, der Staat greift einem nicht (noch mehr) in die Tasche, Eigentum ist wirkliches Eigentum usw. Kurz: Der MGTOW ist in der kommenden Zeit der Survival Experte überhaupt!

 

Ich hoffe es hat euch gefallen. Es gab natürlich leichte Kompromisse, da ich nicht nur für bereits bestehende MGTOW Männer schreiben wollte. Aber ich denke, im Großen und Ganzen ist dies mal eine gute Orientierung für das nächste Hassverbrechen an der weiblichen Zunft. Auf in die Schlacht!

 

 

 

Irrenhaus Part 4

DYQfkgZWkAEpIlD.jpg large

 

Also liebe Dokumentarfilmer – es besteht dringender Bedarf an „Queertierdokus“. Stellt sich halt nur ein Problem: die Realität!

Aber wer offen und nicht „cis-faschistisch“ ist, der sieht bestimmt auch bald Trans-Welse und solche Sachen. Denn, wie wir ja alle bereits wissen (Danke Aufklärung!), sind Geschlechter nicht angeboren, sondern nur soziale Konstrukte. Dies gilt natürlich auch für die Natur – nur muss die Natur dass auch mal kapieren! Ich bin dafür, dass es bald „Gender Beauftragte“ im Aquarium und im offenen Meer gibt – doch welcher Fisch gibt sich wohl für solch einen Scheiß her?

 

 

Der moderne Wikipedia Intellektuelle

Wikipedia

Wissen ist out – das weiß man schon lange, gerade wenn man Jugendliche fragt. „Warum Wissen?“ hört man es aus jeder Ecke. „Ich brauch doch nichts zu wissen, und wenn, dann kann ich direkt hier auf meinem Handy bei Wikipedia nachschauen, und dann weiß ich es!“

Doch ist das tatsächlich „Wissen“, im Sinne von „gewusst“?

Nein.

Jeder, der mal in einem Internetforum unterwegs war, kennt diese „Spezialisten“, die ständig einen auf Schlau machen, doch von denen man nur kopierte Beiträge von Wikipedia findet. Verwickelt man solche Leute dann mit Absicht in eine Diskussion, so kommt nichts mehr – denn es kann auch gar nichts mehr kommen, da sie ja bereits den „Schlussakkord“ gesetzt haben.

Wie kann man auch hingehen, und eine „offizielle Definition“ von Wikipedia in Frage stellen? Das ist heute das, was man früher „Ketzerei“ genannt hatte. „Wikipedia ist unfehlbar“ lautet das Motto der neuen Generation, die alle „Wissende“ genannt werden möchten.

Doch ich sage es noch einmal: Dies ist kein Wissen!

Wissen muss erarbeitet werden. Man weiß nichts von der dünnen Luft im Himalaya Gebierge, wenn man sie nicht selbst einmal geschnuppert hat. Doch kann man, jedem der es wissen möchte, natürlich genaue Prozentzahlen an die Hand geben, inwiefern der Sauerstoffgehalt nun von dem üblichen abweicht – mithilfe von Wikipedia.

Jemand, der ein Pick-Up Buch gelesen hat, und die ganzen Sprüche von Mystery auswendig kann, ist noch lange kein „Wissender“ – denn er kann das neuerworbene Wissen ja noch gar nicht anwenden, bzw. möchte es auch gar nicht – es reicht aus, wenn man es eben „weiß“.

Eine lange Zeit gab es den Begriff des „Schreibtischintellektuellen“, also einem Menschen, der zwar sehr belesen und gelehrt war, nur eben ein Stubenhocker war, dem es komplett an praktischer Umsetzung fehlte. Sein Wissen war stets nur angelesen. Jean-Paul Sartre ist/war so ein Typ.

Heute haben wir eine noch tiefere Stufe: Den Wikipedia Intellektuellen.

Denn dieser Typ macht sich noch nicht einmal die Arbeit, sich den Stoff durchzulesen und so, wenigstens teilweise, als Wissen zu speichern. Nein, dieser Typ macht sich überhaupt keine Arbeit mehr, denn die Arbeit wurde ja bereits getan, von Wikipedia – so glaubt er. Gepaart mit einer unglaublichen Arroganz und einem narzisstischen Selbstwahn wird er so zu einem „neuen Intellektuellen“ (der Albtraum von Ayn Rand). Er besitzt den Status: Unantastbar.

Denn er hat ja überhaupt keine Meinung, die man in Frage stellen könnte – alles was er macht, ist kopieren und ablesen und somit wird er, tatsächlich unantastbar, da ihm jede Aussage fehlt – er wurde komplett mechanisiert. Mit solch einem „Menschen“ zu diskutieren, gleicht einem Disput mit einem Computer – es macht absolut keinen Sinn, da dort keine „Seele“ zu finden ist. Der Wikipedia Intellektuelle ist eine reine Rezitiermaschine.

Man muss die Sachen nicht mehr selbst erfahren, noch erleben, noch gesehen haben.

Ich unterhielt mich einmal mit einem Kunststudenten, der genau so ein Typ war. Ich wollte ihn ein wenig herausfordern und fragte ihn:

„Wie findest du eigentlich die Kunstwerke von Adolf Hitler? Rein technisch gesehen“

A1+JGS3rlKL._SX492_

Entsetzt schaute er mich an und verfluchte mich mit seinem Blick. Doch ich wartete unbeeindruckt auf seine Antwort:

Hast du die Frage nicht verstanden? Wie findest du sie, mich interessiert deine fachmännische Meinung!“

Über solche Themen unterhalte ich mich nicht!“

Wie jetzt? Über KUNST unterhaltest du dich nicht?“

Dieser Tyrann hat niemals Kunst gemacht!“

Doch natürlich, er war sogar mal das Gleiche wie du – ein Kunststudent!“

Seine Bilder waren nicht mehr wie Kritzelei, daher ist er auch von Uni geflogen, er hat außerdem ja nicht viel gemacht, außer die paar gescheiterten und miserablen Versuche“

Wo hast du diese Informationen her?“

Von Wikipedia…und es kam auch einmal eine Doku auf N24, die hat das auch bewiesen!“

Ach so, na dann…aber warte mal, wieviele Bilder hast du denn auf Wikipedia oder auf N24 gesehen?“

Keine“

Und warum nicht?“

Na weil die es wahrscheinlich nicht wert waren, gezeigt zu werden, da es ja nur kindische Kritzeleien waren, ohne Talent und so. Du hast ja bestimmt auch noch keine gesehen…“

Ich habe genau 28 Bilder gesehen, das meiste waren Aquarelle oder technische Zeichnungen von Gebäuden, eine der Stärken dieses Künstlers“

So ein Schwachsinn, auf Wikipedia waren keine abgebildet und auf N24 hat man auch keine gesehen!“

Ende der Diskussion.

Was nicht auf Wikipedia steht, oder in einer Dokumentation gezeigt wurde, das gibt es einfach nicht! So macht man Gleichschaltung. Wer etwas anderes behauptet, oder sogar beweisen kann, der kann sie nicht mehr alle haben – muss wohl ein Verschwörungstheoretiker sein.

Darum habe ich mir strikt abgewöhnt, weiter mich solchen Menschen zu diskutieren, genauso, wie ich nicht mit „Chat Bots“ diskutiere. Das ist, leider heutzutage genau das Selbe.

Der Wikipedia Intellektuelle ist der dümmste Mensch, der auf unserer schönen Erde wandelt – und er merkt es noch nicht einmal.

Er ist in etwa so, wie ein 3 jähriges Mädchen, dass sich bei einem Gespräch mit einem Erwachsenen immer die Sätze von seiner Mama ins Ohr flüstern lässt und sie dann genauso, unhinterfragt, weiter gibt. Ayn Rand hat solche Menschen immer „Second Hander“ genannt, und genau das sind sie auch – nur eine Stufe schlimmer noch, da sie die „Second Hand Artikel“ selbst nie besessen haben.

Sie sind wie jemand, mit dem man auf dem Flohmarkt geht: Er/Sie greift sich an einem Stand einen Pulli, hebt ihn kurz in die Höhe und sagt dann: „Dies ist mein Pulli, schätze mich dafür!“, bevor Er/Sie ihn wieder hinlegt und unbeeindruckt weitergeht. Die Chance, den Pulli tatsächlich zu kaufen und zu erwerben, stand nie zur Debatte.

Deutschrap zum abgewöhnen und der Nazi mit der Waffe

 

Dieses Video macht gerade in den USA große Wellen, da es so ziemlich das erste Video (wenn nicht sogar das erste Video) aus Deutschland ist, dass auf der Mega Plattform WSHH präsentiert wurde.

Das „witzige“ ist halt, dass die Amis meinen, dass es so in Deutschland wirklich wäre. Dass also „die Deutschen“ (sind nicht sooo viele in dem Video will ich meinen!) mit scharfen Waffen rumlaufen, durch die Gegend ballern usw.

Was ich mir immer denke: Man sieht ja hier keine Attrappen. Es handelt sich um echte Waffen und echte Drogen. In Deutschland natürlich alles illegal. Aber bei bekannten Rappern scheint dann das Motto: „Illegal – Scheißegal“ zu gelten. Dieser Rapper und seine Bande sind in Hamburg bekannt, auch polizeilich, da Gzuz, wie er sich nennt, auch vorbestraft ist.

Nun haben solche Videos Millonen Klickzahlen, die Alben von denen gehen in den Charts ganz nach vorne und es wird öffentlich mit diversen Straftaten geprahlt…und weiter? Nichts weiter.

Man sagt ja, die Kultur spiegele nur die Gesellschaft wieder – dem ich vollkommen zustimme. Wo eine Ungesellschaft herrscht, kommt es zu einer Unkultur – ganz  logisch, ganz rational. Das „Deutschrap“ so mit „deutsch“ mal gar nichts zu tun hat, sollte wohl jedem klar sein. Diesem Rapper kann man noch gerade so zugestehen, dass er die deutsche Sprache beherrscht. Bei 9 von 10 „Deutschrappern“ ist dies aber nicht der Fall – stört aber auch keinen, Chartplatzierungen gibt es trotzdem. Beispiele gefällig? Hier nur mal 2 Videos, die heutzutage als „Deutschrap“ zählen – und somit, leider Gottes, auch „deutsches Kulturgut“ sind:

 

So weit, so schlecht. Ich betone noch einmal, dass es sich hier nicht um irgendwelche Hinterhofrapper handelt, sondern Rapper, die in den Charts sind – oder waren.

Zum Thema Alpha:

Jemand untersuchte einmal, warum solch ein Rap so erfolgreich wäre – seine Lösung: Die Jungs und Heranwachsenden hätten keine Vorbilder mehr und hier hätte man noch „Männlichkeit“ vorliegen.

Ein völlig unbedarfter Mensch könnte dem vielleicht sogar noch zustimmen. Doch schauen wir mal genauer hin:

Was ist daran „männlich“, dass…

…alle Frauen durch die Bank runtergemacht und beschimpft werden?

…man nur im Rudel auftritt, und nie alleine vor die Tür geht?

…dass man 0 Aussage in seinen Texten hat, außer Kauderwelch gepaart mit Schimpfwörtern?

…dass man keine Prinzipien hat, außer „Geld machen“, „Bitches ficken“ und „Koks dealen“?

…dass jeder von denen gleich rumläuft, die gleichen Marken trägt, die gleiche Frisuren hat?

…dass Fitness Hand in Hand mit Anabolika Konsum einhergehen muss und als sonstige sportliche Aktivitäten nur Fußball in Frage kommt?

…dass die Jugend verroht wird, weil sie noch zu unreif sind um zu merken, dass hier alles Show ist?

…dass die Jugend tatsächlich verroht wird, wenn man ihnen Drogen verkauft?

 

Rap an sich ist zuerst einmal wertfrei, so auch „Deutschrap“. Und es gibt tatsächlich auch sehr gute deutsche Künstler – nur kennt die kein Schwein. So wie es auch sehr gute deutsche Bücher gibt, oder sehr gute deutsche Filme.

Jeder kennt heute „Fack ju Göhte“ (ich musste diese „Rechtschreibung“ ersteinmal googeln!), aber wer kennt Johann Wolfgang von Goethe und was er für die deutsche Kultur geleistet hat? Man feiert heute, dass „der olle Faust“ aus der Schulliteratur verbannt wurde, und man statt dessen „moderne Literatur“ eingeführt hat.

„Modern“ steht heute als synonym für „Entartet“.

Doch wie viele von uns sehen dies so? Wenn man die Leute fragt, finden sie doch alles „lustig“ und man soll kein „Spielverderber“ sein. Wer sich heute gegen diese Unkultur stellt, ist ein „Ewiggestriger“ oder ein „Nazi“.

Doch wenn ich ein „Nazi“ bin, weil ich lieber den echten Goethe lese, statt solche Filme zu schauen, oder dass ich mir lieber Musiktitel anhöre, wo echtes deutsch gesprochen wird, statt solch ein „Gangstermüll“ zu hören, dann bin ich gerne ein „Nazi“.

Natürlich hat das Eine wiedermal nichts mit dem Anderen zu tun, aber heutzutage verwendet man eben Wörter so, wie man sich „fühlt“. Ich kann also zu jedem „Nazi“ sagen, wenn ich es so „fühle“, dass er einer ist, ohne überhaupt zu wissen, was ein „Nazi“ denn eigentlich ist?

Nazi ist ein Kurzwort für einen Anhänger des Nationalsozialismus und wird umgangssprachlich zumeist abwertend gebraucht.[1]

Und auch dieses Wort an sich ist eine „Neuschöpfung“. Und wie viele „Anhänger des Nationalsozialismus“ gibt es denn heute noch? Zumal er realpolitisch überhaupt nicht existent ist, was ja noch dazu kommt.

Um bei dem Thema zu bleiben:

Was würde passieren, wenn eine „Rechtsrock Band“ ein Video herausbringen würde, wo sie mit scharfen Waffen durch die Gegend ballern?

Was wäre da los? Das wäre überall auf Titelseite 1 und man hätte wieder den „Beweis“ für den „riesigen extrem-rechten Untergrund“, der angeblich in Deutschland existieren würde. Außerdem wäre das Video direkt zensiert, die Wohnungen der Bandmitglieder wären schon am nächsten Tag vom SEK gestürmt worden und die Bandmitglieder erstmal in den Knast gewandert.

Doch bei „Deutschrappern“ ist das alles nicht so schlimm, die können ruhig mal „herumballern“, warum nicht? Lass die doch ihre Drogen verkaufen, oder bist du „ausländerfeindlich“? Klar machen die illegale Sachen, aber das gehört ja einfach mal dazu. So sind halt diese „Gegenden“. Außerdem verdienen die gutes Geld und nicht wie die ganzen Sozialschmarotzer, die uns auf der Tasche liegen. Der Manfred von Nebenan ist jetzt schon 1 Jahr arbeitslos, dieser faule Hund. Aber kuck doch mal, was die im Video für Autos fahren. Die haben es gepackt!

…die haben es gepackt“.

Wirklich?

 

Fake Sports und der Super Bowl

Wenn mich meine Cousine schon auf den „Super Bowl“ anspricht, dann läuft da irgendwas komisch. Football? Wirklich?

Jeder ist auf einmal ein „Football Fan“ und „muss“ natürlich den Super Bowl sehen. Dabei versteht keiner so richtig diesen Sport. Vor 4 Jahren schaute ich mir mal ein regionales Football Spiel an, einfach aus Interesse…es war stinklangweilig und dauerte mühselige zweieinhalb Stunden! Selbst die Schiedsrichter waren teilweise überfragt, so dass der Stadionsprecher ganze 2 mal verlauten ließ, dass man „die Zentrale“ anrufen müsste, um die Spielsituation zu klären. Spass sieht bei mir anders aus.

Auf jeden Fall fällt mir dieser künstliche Hype extrem auf und ich denke, euch geht es da genau so. Wir kennen das ja schon vom Fußball, wenn wieder „Weltmeisterschaft“ angesagt ist. Da will dir dann jede dahergelaufene Tussi den „Experten“ mimen, haben aber selbst noch nie einen Ball gekickt. Ja, in meiner Jugend spielte ich auch 5 Jahre Fußball. Heute schau ich mir da aber überhaupt nichts an, weder Bundesliga, noch Weltmeisterschaft. Gezwungenermaßen kann man sagen, musste ich jedoch die letzte Weltmeisterschaft verfolgen. Teilweise. Ich sah das Spiel der deutschen Mannschaft gegen Algerien und das Endspiel gegen Brasilien – Fake Sports.

Doch warum „Fake Sports“?

Man muss sich nur mal überlegen, dass Deutschland gegen Algerien gerade so gewonnen hat, mit Glück (ich sag das einfach mal so). Algerien hat keine nennenswerten Spieler im Kader und dazu waren sie noch am Fasten, da gerade Ramadan war. Also spielten „die Stars“ des Dfb gegen 3. klassige, vom Fasten gezeichnete Algerier…und es war ganz knapp! An dieser Stelle auch meinen größten Respekt an Algerien, die danach ihre gesamten Einnahmen ihrem Land gespendet haben! Hat man davon großartig etwas mitbekommen? Natürlich nicht. Alle Augen waren auf den Weltmeister gerichtet, der, man mag es kaum glauben, gegen Brasilien mit 7:1 gewonnen hat. Kann es sein, dass da irgendetwas ungereimt ist? Einen offensichtlicheren Fake kann es in meinen Augen gar nicht geben. Aber natürlich hatte die Mannschaft an dem einen Tag eben „einen schlechten Tag“ gehabt, und im Endspiel haben sie „ihre Leistung abgerufen“. Sicherlich.

So sollte man auch nicht meinen, dass das Ergebnis des Super Bowls nicht schon jetzt feststeht. Dazu kommt ja noch das Thema Sportwetten. Selbst in Regionalligen sind schon „Wettskandale“ aufgeflogen – die Spitze des Eisbergs. Bei Endspielen geht es aber um richtig Knatter, da dort weltweit Wetteinsätze generiert werden. Blöd wer da auf „den Zufall“ setzen würde.

Aus einem spezielleren Blickwinkel wird dieses Thema in diesem Video besprochen. Kann man sich ruhig mal anschauen: