MGTOW – die neue Hassbewegung!

Ein völlig überzogener Artikel über das Thema „MGTOW“ ist auf der Plattform Die Tagespost erschienen – geschrieben von einer Frau. Da müssen wir natürlich ein paar Takte dazu sagen:

„Ich beobachte MGTOW und ähnliche Gruppen wie „Incel“ oder „Red Pill“ schon seit Jahren. Die Bewegung ist im Netz berüchtigt für ihre notorische Verbreitung von Desinformation und Hass, die sich auch zu physischer Gewalt auswachsen. So erschoss der Red Pill-Anhänger Elliot Rodgers 2014 auf einem Universitätscampus sieben Menschen, darunter mehr Männer als Frauen. Red Pill hat eben nicht nur Frauen im Fadenkreuz, sondern die Gesellschaft als solche“

Das ist natürlich mal ein starker Aufhänger. Klingt nach Bildzeitung. „Red Piller läuft Amok“. Ersteinmal gibt es keine Red Pill „Anhänger“. Der Begriff „Red Pill“ ist ein Oberbegriff, der die verschiedensten Informationseinheiten enthält, die sich auch gerne mal widersprechen. Wenn mit „Fadenkreuz“ ein Fokus auf Desinformation seitens der Gesellschaft gemeint ist – ja, dann nimmt „Red Pill“ Frauen und die Gesellschaft ins Fadenkreuz. Warum? Weil es sonst keiner mehr macht!

„Einer solchen Gruppe, so klein und bedeutungslos sie auch scheinen mag, muss entgegengetreten werden“

Das ist natürlich ein total reales Problem. Die „bösen MGTOW Gruppen“. Ich schlage auch einmal versuchsweise vor, dass jede Feministin und jeder Weltverbesserer den „bösen MGTOW Gruppen“ entgegentritt – viel Spass beim Suchen! Kleiner Tip: Es wurde von Anthropologen beobachtet, dass MGTOW Männer ziemlich selten in Gruppen auftreten, also Obacht!

„Red Pill ist eine Verschwörungstheorie und MGTOW ist ihre gesellschaftliche Trägerschicht“

Nochmal: „Red Pill“ ist überhaupt keine geschlossen Theorie, noch ein System, an das man sich hängen kann. Doch „Verschwörungstheorie“ wirkt immer, so dass man einfach jedem dieses Label aufdrückt.

„Allen Ausprägungen der Bewegung ist die Annahme gemein, in der heutigen Gesellschaft herrsche die Frau heimlich über den Mann, indem sie das Begehren des Mannes nach emotionaler und körperlicher Nähe wecke und ihm dieses nach Gutdünken entziehe oder gewähre“

Falsch. Erst einmal „herrscht“ keine Frau über einen Mann. Es herrschen jedoch Ideologien, im gesellschaftlichen Kontext angewandt, über den Mann. Allen voran aus der feministischen Denkbewegung. Darüber brauch man sich nicht großartig auszutauschen, die realen Fakten sprechen da für sich. Dann noch was: Wie soll eine Frau dem MGTOW Mann (um den es ja hier gehen soll), die emotionale und körperliche Nähe entziehen, wenn er überhaupt gar nicht nach dieser Nähe sucht???

„MGTOW als Bewegung übernimmt dieses Weltbild und schließt daraus, dass der beste Weg, sich gegen die weibliche Macht zu immunisieren das Ignorieren ihrer Verlockungen sei“

Nein, denn die „weibliche Macht“, vertreten durch Politik und gesellschaftlichem Mainstream, bietet keinerlei Verlockung für den Mann – auch nicht die real existierenden Vertrerinnen.

„Der „eigene Weg“, den MGTOW propagiert, wie gesund oder klug kann er sein, wenn er von „Red Pill“ ausgeht?“

Er kann sehr gesund und sehr klug sein. Nicht die Philosophie ist das Problem, sondern die Anwendung. Darüber hinaus muss ein MGTOW nicht zwangsläufig von „Red Pill“ ausgehen. Doch gibt es viele Überschneidungen, da man die selben Themenbereiche untersucht. Die Schlussfolgerungen sind jedoch überhaupt nicht einheitlich, so wie dies im Artikel dargestellt wird. Menschen, die einfach keinen Plan von MGTOW haben (wie die Autorin), begreifen es einfach nicht, dass „MGTOW“ und „Red Pill“ keine Clubs oder Vereine sind, denen man sich anschließen kann, mit einem eigenen Regelwerk und einem Katechismus. Es ist sogar für einen „MGTOW“ überhaupt nicht notwendig, sich so zu nennen. Dieses Label vereinfacht einfach nur die Kommunikation im Netz.

„Vor allem aber ist er unvereinbar mit dem katholischen Glauben an einen guten Schöpfergott, der Mann und Frau nach seinem Abbild geschaffen hat“

Nun, für den katholischen Glauben ist vieles vereinbar, auch Horus Anbetung sowie weiterer Götzenkult. Doch hier bringt Frau wieder die alte Mär vom „guten und lieben Schöpfergott“ ins Spiel, der Mann und Frau ja „gleichberechtigt“ geschaffen hat. Vielleicht gibt es so einen Götzen, aber der christliche Gott versteht seine Schöpfung und wie er sie ordnet – die Frau ist dem Mann untertan, im religiösen, sozialem und auch im familiären Leben. Das sollte zumindest eine promovierende Religionswissenschaftlerin wissen. Aber ich glaube, an deutschen Universitäten, oder besser „Baumschulen“, liest man die Bibel überhaupt nicht. Vielleicht als Querverweis, als kleine Randnote. Man bastelt sich lieber einen „lieben Gott“ zusammen – back to Kindergarten.

„Bisher hat dieser „eigene Weg“ jedenfalls nur zu Zwist, Verbitterung und Hass geführt…“

Die Männer, die ihren eigenen Weg gehen, haben keinen Zwist, sonder Freiheit, keine Verbitterung, sondern Freude, keinen Hass, sondern Liebe.

Die Freiheit erhalten sie durch ihre selbst gewählte Ausgrenzung. Die Freude erhalten sie, indem sie einfach wieder „Mann sein“ können, ohne Kompromisse. Die Liebe kehrt wieder in das Herz zurück, da man nicht mehr tyrannisiert wird und in einer schlechten Beziehung dahinvegetiert, die jedes männliche Bestreben von Grund auf determiniert.

Doch wie schlau ist der Rat am Schluss:

„…so dass man katholischen Männern raten möchte, sich lieber auf einen anderen Weg zu verlassen, der die Wahrheit ist. Und das Leben“

Dies ist ein weiser Rat, ist er auch nicht unvereinbar mit dem MGTOW Leben. Aber ich befürchte doch stark, dass die Autorin gar nicht weiß, was sie da vorschlägt. Denn wenn die Männer wirklich mal wieder zu dem Weg gelangen würden, der die Wahrheit und das Leben ist, so würde das den Frauen überhaupt nicht passen. Ich gehe diesen Weg und für Frauen ist das der größte Abtörner überhaupt.

Was hat die heutige Frau denn mit Religion und Glauben zu schaffen? Überhaupt nichts. Auch wenn sie sich „Religionswissenschaftlerinnen“ und „Katholikinnen“ nennen. Eine „echte Gläubige“ ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht begegnet und ich war schon bei vielen Adressen. Doch woran liegt das? Weil Frauen (und natürlich auch Männer) sich gerne den eigenen Gott zurechtbasteln wollen, der jeden liebt und alles und jeden respektiert. Verweist man dann auf klare Bibelstellen ist man auf einmal ein „Fundamentalist“. Und eines sollte klar sein: Ein echter Gläubiger muss ein Fundamentalist sein. Denn er brauch ja ein Fundament – die Bibel. So wie auch der deutsche Bürger ein Fundamentalist sein muss, denn auch er brauch ein Fundament – das Gesetz. Das ist ganz logisch. Ohne Fundamente und Glaubenssätze funktioniert nichts. Doch natürlich gibt es innerhalb diesen auch gewisse Freiräume. Doch wenn es klare Aussagen zu einem Thema gibt, dann gibt es eben keine Freiräume – so wie die Aussage klar ist, dass die Frau dem Manne untertan sein soll. So etwas passt der Frau natürlich nicht in „ihren Glauben“. Aber das ist nicht mein Problem, und auch nicht das Problem von MGTOW oder der katholischen Kirche. Es ist eine rein individuelle Sache – so wie MGTOW.

 

Ganzer Artikel hier: https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Maenner-auf-dem-Holzweg;art310,186994

 

Der gute Niccolo legt noch ein Video nach, dass dieses Thema auch noch einmal detailliert beleuchtet. Anschauen Leute:

 

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Der moderne Wikipedia Intellektuelle

Wikipedia

Wissen ist out – das weiß man schon lange, gerade wenn man Jugendliche fragt. „Warum Wissen?“ hört man es aus jeder Ecke. „Ich brauch doch nichts zu wissen, und wenn, dann kann ich direkt hier auf meinem Handy bei Wikipedia nachschauen, und dann weiß ich es!“

Doch ist das tatsächlich „Wissen“, im Sinne von „gewusst“?

Nein.

Jeder, der mal in einem Internetforum unterwegs war, kennt diese „Spezialisten“, die ständig einen auf Schlau machen, doch von denen man nur kopierte Beiträge von Wikipedia findet. Verwickelt man solche Leute dann mit Absicht in eine Diskussion, so kommt nichts mehr – denn es kann auch gar nichts mehr kommen, da sie ja bereits den „Schlussakkord“ gesetzt haben.

Wie kann man auch hingehen, und eine „offizielle Definition“ von Wikipedia in Frage stellen? Das ist heute das, was man früher „Ketzerei“ genannt hatte. „Wikipedia ist unfehlbar“ lautet das Motto der neuen Generation, die alle „Wissende“ genannt werden möchten.

Doch ich sage es noch einmal: Dies ist kein Wissen!

Wissen muss erarbeitet werden. Man weiß nichts von der dünnen Luft im Himalaya Gebierge, wenn man sie nicht selbst einmal geschnuppert hat. Doch kann man, jedem der es wissen möchte, natürlich genaue Prozentzahlen an die Hand geben, inwiefern der Sauerstoffgehalt nun von dem üblichen abweicht – mithilfe von Wikipedia.

Jemand, der ein Pick-Up Buch gelesen hat, und die ganzen Sprüche von Mystery auswendig kann, ist noch lange kein „Wissender“ – denn er kann das neuerworbene Wissen ja noch gar nicht anwenden, bzw. möchte es auch gar nicht – es reicht aus, wenn man es eben „weiß“.

Eine lange Zeit gab es den Begriff des „Schreibtischintellektuellen“, also einem Menschen, der zwar sehr belesen und gelehrt war, nur eben ein Stubenhocker war, dem es komplett an praktischer Umsetzung fehlte. Sein Wissen war stets nur angelesen. Jean-Paul Sartre ist/war so ein Typ.

Heute haben wir eine noch tiefere Stufe: Den Wikipedia Intellektuellen.

Denn dieser Typ macht sich noch nicht einmal die Arbeit, sich den Stoff durchzulesen und so, wenigstens teilweise, als Wissen zu speichern. Nein, dieser Typ macht sich überhaupt keine Arbeit mehr, denn die Arbeit wurde ja bereits getan, von Wikipedia – so glaubt er. Gepaart mit einer unglaublichen Arroganz und einem narzisstischen Selbstwahn wird er so zu einem „neuen Intellektuellen“ (der Albtraum von Ayn Rand). Er besitzt den Status: Unantastbar.

Denn er hat ja überhaupt keine Meinung, die man in Frage stellen könnte – alles was er macht, ist kopieren und ablesen und somit wird er, tatsächlich unantastbar, da ihm jede Aussage fehlt – er wurde komplett mechanisiert. Mit solch einem „Menschen“ zu diskutieren, gleicht einem Disput mit einem Computer – es macht absolut keinen Sinn, da dort keine „Seele“ zu finden ist. Der Wikipedia Intellektuelle ist eine reine Rezitiermaschine.

Man muss die Sachen nicht mehr selbst erfahren, noch erleben, noch gesehen haben.

Ich unterhielt mich einmal mit einem Kunststudenten, der genau so ein Typ war. Ich wollte ihn ein wenig herausfordern und fragte ihn:

„Wie findest du eigentlich die Kunstwerke von Adolf Hitler? Rein technisch gesehen“

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Entsetzt schaute er mich an und verfluchte mich mit seinem Blick. Doch ich wartete unbeeindruckt auf seine Antwort:

Hast du die Frage nicht verstanden? Wie findest du sie, mich interessiert deine fachmännische Meinung!“

Über solche Themen unterhalte ich mich nicht!“

Wie jetzt? Über KUNST unterhaltest du dich nicht?“

Dieser Tyrann hat niemals Kunst gemacht!“

Doch natürlich, er war sogar mal das Gleiche wie du – ein Kunststudent!“

Seine Bilder waren nicht mehr wie Kritzelei, daher ist er auch von Uni geflogen, er hat außerdem ja nicht viel gemacht, außer die paar gescheiterten und miserablen Versuche“

Wo hast du diese Informationen her?“

Von Wikipedia…und es kam auch einmal eine Doku auf N24, die hat das auch bewiesen!“

Ach so, na dann…aber warte mal, wieviele Bilder hast du denn auf Wikipedia oder auf N24 gesehen?“

Keine“

Und warum nicht?“

Na weil die es wahrscheinlich nicht wert waren, gezeigt zu werden, da es ja nur kindische Kritzeleien waren, ohne Talent und so. Du hast ja bestimmt auch noch keine gesehen…“

Ich habe genau 28 Bilder gesehen, das meiste waren Aquarelle oder technische Zeichnungen von Gebäuden, eine der Stärken dieses Künstlers“

So ein Schwachsinn, auf Wikipedia waren keine abgebildet und auf N24 hat man auch keine gesehen!“

Ende der Diskussion.

Was nicht auf Wikipedia steht, oder in einer Dokumentation gezeigt wurde, das gibt es einfach nicht! So macht man Gleichschaltung. Wer etwas anderes behauptet, oder sogar beweisen kann, der kann sie nicht mehr alle haben – muss wohl ein Verschwörungstheoretiker sein.

Darum habe ich mir strikt abgewöhnt, weiter mich solchen Menschen zu diskutieren, genauso, wie ich nicht mit „Chat Bots“ diskutiere. Das ist, leider heutzutage genau das Selbe.

Der Wikipedia Intellektuelle ist der dümmste Mensch, der auf unserer schönen Erde wandelt – und er merkt es noch nicht einmal.

Er ist in etwa so, wie ein 3 jähriges Mädchen, dass sich bei einem Gespräch mit einem Erwachsenen immer die Sätze von seiner Mama ins Ohr flüstern lässt und sie dann genauso, unhinterfragt, weiter gibt. Ayn Rand hat solche Menschen immer „Second Hander“ genannt, und genau das sind sie auch – nur eine Stufe schlimmer noch, da sie die „Second Hand Artikel“ selbst nie besessen haben.

Sie sind wie jemand, mit dem man auf dem Flohmarkt geht: Er/Sie greift sich an einem Stand einen Pulli, hebt ihn kurz in die Höhe und sagt dann: „Dies ist mein Pulli, schätze mich dafür!“, bevor Er/Sie ihn wieder hinlegt und unbeeindruckt weitergeht. Die Chance, den Pulli tatsächlich zu kaufen und zu erwerben, stand nie zur Debatte.

#jetztistschluss – mit stumpfen Videos!

Ein wirklich überaus stumpfes Video findet sich auf youtube, nämlich dieses hier:

 

Das Video hat den Titel: „Hass gegen Frauen“. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um Beleidigungen, die man an jeder Ecke hört. Aber der Reihe nach:

Von 0.00 bis 0.14 hört man also die Beleidigungen und dann die „erschütternde Wahrheit“: Solche Sachen hören, lesen FRAUEN im Netz!!!

Ach herrgottchen, wie kann das überhaupt sein, dass man die Beine einer Frau nicht attraktiv findet? Sachen gibts…das ist eindeutiger Hass! Kopftuchschlampen und Brillenschlangen werden auch noch erwähnt…ach ja, da fühlt man sich gerade wieder wie in der Grundschule…denn auf genau diesem Niveau findet auch das gesamte Video statt.

Weiter geht es bei 0.44 und dem fulminanten Auftritt des Oberbeta-Arschkrieschtyps. Der lässt jetzt Kommentare. Und direkt der erste Kommentar ist so was von geil, da bin ich bald vom Stuhl geflogen, haha. Man muss halt genau aufpassen, also die Frau sagt vor ihm:

„Völlig unattraktiv…blabla…sollte nur noch lange Röcke und am besten Hosen tragen“

Und jetzt kommts, haha: Sein Kommentar darauf:

„Beine? Mir ist eigentlich nur aufgefallen, was die Frau gesagt hat – und DAS WAR ZIEMLICH KLUG!!!“

Also ist es ziemlich klug, was die Frau gesagt hat – somit ist die Beleidigung klug. Rationaler Schluss. Aber so sind diese feministischen Propagandavideos immer…voller Fehler und Irrationalität. Hier wurde gerade mal ein 2.45 Video produziert und es enthält so viele Ungereimtheiten, dass ein Rationalist Kopfschmerzen bekommt.

Dann bei 0.51 wird der Oberbeta vom „White Knight“ Virus gepackt und geht mal so richtig in die Vollen – ja, auch er möchte gerne einmal beleidigen. Also tut er es. Das ist natürlich stets eine sinnvolle Herangehensweise, gegen eine Beleidigung eine weitere auszusprechen – auch diese Strategie findet man in Grundschulen und in Kindergärten verbreitet – mann nennt dies dann fachmännisch: „Du bist aber tausendmal blöder als ich“.

Dann kommt der nicht-diskriminierende Auftritt eines schwarzen Betas (man ist ja weltoffen!), der mir oder dem Zuschauer dann erklärt, dass es blonde Frauen gibt, die eine Brille tragen und intelligent sind – MANN, was war ich GESCHOCKT!!! Was für eine Offenbarung!!!

Dann bei 1.15 kommt noch Transgender mit ins Spiel (man ist ja weltoffen!). Hier kommt dann ein weiterer Beta „zur Verteidigung“, der sich als Hamburger Alpha Hip Hop Kiez Typ verkleidet hat und der sinnvoller Weise erwidert: „Dikkaaaa, Dikaaaaa, is irgendwer stolz auf dich in deinem Leben?“. Man sieht, dass im Video detailliert beachtet wurde, dass auch alles aufeinander abgestimmt ist. „Stimme erheben“ meint dann die ganze „White Knight“ Horde, die dann angerammt kommt und irgendeinen Sermon abgibt…Dikaaaaa.

Weiter in den irrationalen Gefilden – jetzt kommt die „Kopftuchschlampe“ bei 1.32. Sicherlich ein unschönes Wort. Wichtiger hier ist aber die „Verteidigung“, diesmal haben die Betas Urlaub bekommen und die Hauptdarstellerin gibt den Ton an:

„Erstens, diese Frau zieht an was sie will, das ist ihre persönliche Entscheidung, zweitens, Schlampe, wirklich?“

Dieses „wirklich?“ ist selbstverständlich Effekthascherei, aber der Inhalt ist es ja, auf den es (zumindest hier auf diesem Blog) ankommt.

Es ist eigentlich nur eine weitere Absurdität, dass man eine muslimische Frau und ihre Kopfbedeckung dahingehend verteidigt, dass sie „anzieht was sie will“ und das es „ihre persönliche Entscheidung“ sei.

Eine muslimische Frau hat sich (nach islamischer Gesetztgebung) in der Öffentlichkeit zu bedecken, und damit BASTA. Ich finde es krass, dass aus diesem Umstand immer die Verdrehung gemacht wird, dass diese Frauen doch „total selbstbewusst“ sind. Das eine schließt das andere zwar nicht aus (es gibt selbstbewusste Frauen, die Kopftuch tragen), doch diese Zwangsverbindung ist Unsinn.

Dann bei 1.51 kommt eine Szene, die selbst für mich total unangebracht erscheint, aber naja. Die Verteidigung kommt von einer, deutlich hysterischen Frau, die auch hier wieder reagiert, wie man es anscheinend nach „der Message“ dieses Videos, tun soll: Einfach auch beleidigen! Super Ansatz, um solche Dinge zu lösen.

Dann kommen noch weitere Beleidigungen und bei 2.10 kommt ein weiterer Beta (gähn!), der einen tollen und flotten Spruch bringt, da freut er sich auch wirklich drüber. Danach durfte er bestimmt die „Damen“ zu einem „Latte“ einladen. Süßer Kerl.

Dann weitere Beleidigungen…und am Schluss wieder der Oberbeta, und dann wird es natürlich wieder unfreiwillig komisch, da er das GESAMTE VIDEO mit seiner Aussage am Schluss (2.30) ad absurdum führt – genial! Hier hören wir wieder genau hin:

„Typisch, erst das Gegenüber abwerten und dann kein Argument vorbringen. Musst wohl Angst vor Frauen haben?“

Ich bitte euch, liebe Männer und Leserinnen, lasst euch das einfach mal auf der Zunge zergehen…göttlich! Er sagt doch tatsächlich „und dann kein Argument vorbringen“!

In dem ganzen stumpfsinnigen Video findet man NICHT EIN ARGUMENT. Aber dann die logische Ableitung: Wer kein Argument vorbringen kann, der muss wohl Angst vor Frauen haben!?

Soll ich jetzt daraus schließen, dass die ganzen Betas in diesem Video Angst vor Frauen haben, weil sie kein Argument vorbringen? Oder hat jemand Angst vor Frauen, wenn er „Brillenschlange“ sagt? Hat die Tussi, die mir letztens über den Weg gelaufen ist und mir „scheiß Schwuchtel“ hinterhergerufen hat (nein, ich bin nicht schwul), etwa Angst? Wer steht denn für mich auf? Keiner, und das ist auch gut so.

Was machen erwachsene Menschen, wenn sie mit solchen Beleidigungen konfrontiert werden? Sie lassen sie links liegen, gehen einfach weiter, überlesen es. Dies kann man immer so schön bei Hunden beobachten: Die kleinen Kläffer machen Getöse ohne Ende, und der große Hund bleibt ruhig liegen. Damit liegt der Schluss nahe, dass diese feministischen Videomacher eine Menge Zeit gespart hätten, wenn sie einfach mal Hunde beobachtet hätten. Dort sieht man nämlich, wie es gehen kann und wie es auch gehen sollte, ohne dass gleich 50 Betas angerannt kommen und zur Hilfe schreiten. Eine selbstbewusste Frau brauch keine „Betaanwälte“. Selbst die Mädchen in meiner Grundschule waren resoluter als dieser „Erwachsenen“. Ist das traurig? Ein bischen schon.

 

 

Irrationale Konzepte zerstören

Wie zerstört man irrationale Konzepte? Ganz einfach mit Rationalität. Es ist diese Rationalität, die uns überleben lässt und die uns von mühseligen Diskussionen befreien kann.
Die Menschen von heute diskutieren über jeden Schwachsinn. Das Problem ist, dass keiner mehr das Thema an sich in Frage stellt, sondern man tauscht sich über Argumente aus, wobei schon das erste Argument überflüssig ist, da das Thema von Grund auf unvernünftig ist.

Man sagt uns, dass in einer „freien Gesellschaft“ über alles diskutiert werden muss. Die Autonomen Rationalisten sagen ganz klar „Nein“ zu dieser Forderung.

Wir können, aber wir müssen uns nicht an irrationalen Diskussionen beteiligen. Wenn dies Menschen tun möchten, dann ist das ihre Sache und wir belassen es dabei. Konfrontiert man uns jedoch mit solchen irrationalen Themen, so gibt es nur eine Antwort darauf: Konsequente Ablehnung.
Dies hat nichts mit Ignoranz zu tun, ganz wichtig. Es hat etwas mit Vernunft und Logik zu tun. Z.b. muss man auf „negative Behauptungen“ nicht eingehen, da es die Logik und die Vernunft verbittet. Solch eine negative Behauptung wäre etwa: „Beweisen Sie mir, dass es keine Trolle im Teutoburger Wald gibt!“. Solche Diskussionen oder Forderungen sind einfach abzulehnen, da sie nirgendwo hinführen.
Das Problem der heutigen Gesellschaft ist es, dass sie nicht mehr erkennen, welche Themen diskussionswürdig sind und welche nicht. Die meisten Themen die durch die heutige Presse kursieren sind keiner Diskussion würdig. Ich muss nicht darüber diskutieren, dass es sinnvoll wäre, 57 Geschlechter zu haben (oder noch mehr, ich hab da keinen Überblick). Ein Rationalist orientiert sich an der Natur, an den natürlichen Gegebenheiten und an den Fakten. Wir besitzen biologische Fakten, nämlich, dass es nur 2 Geschlechter gibt (in Ausnahmefällen natürlich auch geborene Zwitter). Diese Fakten genügen mir, um Diskussionen über 57 Geschlechter abzulehnen. Wenn mich jemand also in solch eine Diskussion verwickeln möchte, dann lautet meine Antwort etwa wie folgt:
Die Biologie zeigt uns, dass es nur 2, in besonders seltenen Fällen noch ein Zwittergeschlecht gibt. Das sind meine Prämissen, die sich an Fakten und an der Realität orientieren. Welche Prämissen haben Sie?“
Die letzte Frage ist schon gut gemeint, denn wir wissen im Vorhinein, dass da nichts bei herum kommt. Denn man kann nicht gegen eindeutige biologische Fakten argumentieren. Alles was dann gesagt wird, ist dem Bereich des Irrationalen zuzuordnen, etwa: „Es ist wichtig, als was man sich fühlt“ oder „Sie ist im falschen Geschlecht geboren, dass muss man akzeptieren“. Es gibt nicht so etwas wie „im falschen Geschlecht geboren“. Es gibt sicherlich emotionale Unausgewogenheiten, die zu solche einem Fühlen führen. Aber wie gesagt, hebelt das nicht die biologischen Fakten aus. Auch kann ich mich als Deutscher wie ein Amerikaner fühlen, ändert aber nichts an den Fakten.
Autonome Rationalisten sind faktenorientiert. Unsere Vernunft liefert uns die Fakten, die wir brauchen. Können wir zwischen Wunschdenken und Fakten unterscheiden, so ist uns schon viel geholfen.

Heutzutage werden Fakten fingiert.

Man präsentiert etwas als „Fakt“, was jedoch kein Fakt ist. Z.b. sagt man uns, dass es an „deutschen Facharbeitern“ mangelt, und wir diese ganz dringend aus anderen Ländern „importieren“ müssten. Schauen wir uns jedoch die Uniabsolventen und die Fachhochschulabgänger an, so können wir sehen, dass es eben nicht an Facharbeitern mangelt, wir sogar in manchen Bereichen zu viele Arbeiter haben, die dann arbeitslos sind, trotz gutem Abschluss. Oder man sagt uns, dass die Frauen immer noch benachteiligt sind und unter dem Patriarchat leiden müssen. Blicken wir wieder in die Realität, so sieht die Faktenlage ganz anders aus.
Wir müssen uns also auf unsere Rationalität berufen und dürfen sogenannte „Fakten“ niemals als solche ansehen, solange wir sie nicht selbst überprüft haben. Denn haben wir sie erst einmal überprüft, so können wir erneute Argumente, die sich auf diese „Fakten“ berufen, aushebeln – anhand von richtigen Fakten!
Potentielle Faktensammler tun gut daran, sich keiner Mainstreamquellen zu bedienen, also weder aus dem Fernsehen, noch aus den Tageszeitungen, noch von Wikipedia. Denn dort kursieren fingierte Fakten, keine richtigen Fakten. Natürlich nicht ausnahmslos, aber die Gefahr ist groß, dass man es mit fingierten Fakten zu tun bekommt. Auch sind „Spezialisten“ nicht unproblematisch. Wenn also ein Prof.Dr. dringend zu einer Vogelgrippeimpfung rät, dann muss dies nicht heißen, dass dies sinnvoll ist, nur weil er diese Titel besitzt. Ein Jobvermittler auf dem Arbeitsamt weiß sicher nicht besser als ich, zu welchen Berufen ich geeignet bin. Eine Kartenlegerin wird mir keine detaillierte Zukunft vorhersagen können, auch wenn sie dies vorgibt und es Einzelheiten gibt, die sie bestätigen würden.
Man muss sich also ein wenig ins Zeug legen, wenn man den „Durchblick“ möchte. Und vor allem muss/sollte man immer offen sein, seine Faktenlage zu erweitern. Wenn es aktuelle Fakten gibt, werden wir sie austauschen, ohne Probleme. Dazu sind wir verpflichtet. Wir dürfen uns niemals bequem in einer Weltanschauung einrichten. Gegenargumente müssen gecheckt und eingeordnet werden. Konstruktive Diskussionen sind wichtig und erwünscht für jeden, der mit seinem Verstand arbeitet. Doch wir müssen, bevor wir diskutieren, klar einschätzen, inwiefern es sich lohnt, einzusteigen. Wenn wir dies beachten, so ersparen sich ca. 80% der Diskussionen im Vorhinein. Doch muss uns auch klar sein, dass wir dann des öfteren als „Ignoranten“ betitelt werden. Dies ist einfach kausal bedingt, da Menschen denken, man hätte die Pflicht sich über alles und jeden auszutauschen.

 

Zum Abschluss noch der MGTOW Bezug:
Wer in Beziehungen lebt oder gelebt hat, der kennt die mühselige „Pflicht“, sich über jeden Scheiß mit seiner Freundin zu unterhalten. Wie „arrogant die Arbeitskollegin heute war“ oder „warum ich heute nach der Arbeit so komisch geschaut habe“. Frauen wollen sich unentwegt mitteilen und wollen auch über jedes Thema diskutieren. Hier lohnt es sich natürlich auch, irrationale Themen von Vorhinein abzulehnen. Wenn man dies konsequent macht, dann verwandelt sich die Freundin zu einem schweigenden Buddha – aber dann natürlich nicht mehr in der gemeinsamen Wohnung, sondern sie ist dann schon längst ausgezogen. Spaß beiseite. Wenn meine Freundin nicht gerade Ayn Rand heißt, dann wird es schwer, solch ein Vorgehen durchzuziehen. Da muss man dann Kompromisse machen.
Darum bin ich ein MGTOW Monk, weil ich zu diesen Kompromissen nicht bereit bin. Denn ich möchte produktiv sein und auch so leben. Wenn ich mich auch nur 10 Minuten täglich „wegen des Friedens“ auf unsinnige Gespräche und Diskussionen einlassen würde, so wäre mir der Preis schon zu hoch. Ist das Extrem? Vielleicht. Aber ich fühle mich einfach besser wenn ich weiß, dass ich an dem heutigen Tag nichts von meinem Potential verschwendet habe und  meine Zeit sinnvoll eingeteilt habe.
Inwiefern, kann sich Mann in Beziehung fragen, trifft dies auf ihn zu? Wie wird er für die „verlorene Zeit“ (in unnötigen Disputen) entlohnt? Wird er überhaupt noch entlohnt? Oder noch schlimmer: Fällt dem Mann schon gar nicht mehr auf, dass er wirkliche Lebenszeit durch seine Freundin/Frau vergeudet?
Ein Blue Piller brauch diese Zeitvergeudung, da er nicht merkt, dass er Zeit vergeudet, da ihm einfach die Alternativen fehlen. Ein Red Piller hingegen erkennt, dass er es ist, der weiter bestrebt ist, sich zu entwickeln und bemerkt dann, dass er eine Partnerin hat, die dies für sich nicht möchte und dazu noch versucht, die Entwicklungsmöglichkeiten des Mannes zu sabotieren. Dieses Beispiel ist zu häufig anzutreffen, dass man es nur als „hypothetisch“ ansehen kann.

Der Mann versucht seinen eigenen Wert zu bestimmen und diesen Wert zu entwickeln, auszubauen, mehr zu leben. Die Frau zehrt nur von diesem Wert, denn sie versäumt es, sich einen eigenen Wert aufzubauen. Sie kann nicht für sich stehen, da sie stets von ihrer Umwelt abhängig ist. „Was wird er/sie wohl über mich denken, wenn ich diesen Schritt gehe?“. Frauen sind Gefangene ihrer selbstgemachten Abhängigkeit. Wenige sind dazu in der Lage, diese Abhängigkeit zu durchbrechen.

Und wenn es solche Frauen gibt, dann sind es meistens nicht unsere Frauen 😉
Ich weiß noch, wie ich damals mit meiner Freundin (eine erwachsene Frau), wie mit einem Kind, das Internet durchforstet habe, nach sinnvollen Hobbys. Sie hatte sich beschwert darüber, dass sie mich nur 2 Tage in der Woche sehen konnte (meine eiserne Regel). Sie wüsste nicht, was sie den Rest der Woche machen sollte. Ich sagte ihr, dass sie sich verdammt noch mal Hobbys suchen soll. Die Welt besteht nicht nur aus mir. Sie soll sich weiterbilden, basteln, kochen, ein Fernstudium machen, Sport treiben, malen, tanzen usw. Im Endeffekt hat es nichts gebracht. Sie beschwerte sich nur andauernd, wollte aber nichts, aber auch gar nichts an ihrer Situation ändern. Ich schenkte ihr sogar ein Fahrrad (ich hab es günstig bekommen), so dass sie keine Ausrede mehr parat hätte – dachte ich. Es war immer irgendwas. Der Fuß tat weh, Kopfweh, voller Bauch, müde. Insgesamt sind wir damals genau ein mal mit den Fahrrädern raus gekommen, bis sie sich beschwert hatte, dass wir viel zu weit fahren würden (da waren wir gerade 5 Minuten unterwegs, 4 Straßen weiter). Das war es dann mit dem neuen Hobby und ich hätte das Geld lieber in Literatur gesteckt. So verstaubt nun das Rad und rostet wahrscheinlich fröhlich vor sich hin. Mann hat´s halt gut gemeint.

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Warum ich so „herzlos“ bin

Ich hoffe, dass sich einige Leser in diesem Artikel wiederfinden werden. Es geht um die Einschätzung von anderen Menschen gegenüber Menschen, die es verstehen, rational zu denken und sich strikt daran halten. Die meisten Menschen versäumen es teilweise bis gänzlich, auf ihren Verstand zurückzugreifen. Dies sind die Menschen, mit denen wir es alle in unserem Leben zu tun haben – man kann ihnen nicht ausweichen, sie sind omnipräsent.

Doch was bedeutet „herzlos“?

Ich habe dieses Prädikat schon oft erhalten. Ehrlich gesagt, mehr als oft. Bin ich wirklich ein Mann, der keinerlei Herz besitzt? Dem kann ich nicht zustimmen.

Doch warum wirke ich auf andere Menschen „herzlos“? Ganz einfach: Weil ich mich strikt weigere, irrationale Konzepte anzuerkennen.

Das Selbstbild der meisten Menschen weicht meilenweit von dem wirklichen Zustand ab. Sie leben in ihren eigenen Illusionen. Würden sie Rationalität anwenden, so würden sie es Stück für Stück aufdecken können und sich selbst besser kennenlernen. Doch sie versäumen es. Ich gebe ihnen Nachhilfeunterricht.

Und man soll mich nicht falsch verstehen: Ich zwänge mich weder auf, noch bin ich auf einer Mission. Ich bin nur „herzlos“, wenn man versucht, mir seine eigenen Illusionen zu verkaufen. Ein Beispiel aus dem Leben:

Frau X versucht mir die Vorteile der vegetarischen Ernährung bis aufs Detail zu erklären. Sie fordert mich auf, an die Tiere und an die Umwelt zu denken. „Wenn jeder vegetarisch Leben würde, dann gäbe es kein Leid mehr, also sind wir alle, jeder einzelne dazu aufgerufen, auf Fleisch zu verzichten“. Dies sagt sie mir beim Essen, während sie ein Schnitzel mit Pommes verspeist.

Wir haben es hier also mit einem äußerst irrationalen Fall zu tun. Ich weise Frau X darauf hin, dass sie sich ihr ganzes Gespräch sparen kann, wenn sie es selbst nicht umsetzt. Die Stimmung erreicht ihren Nullpunkt. „Heute ist es eine Ausnahme, sonst lebe ich vegetarisch!“ Ich sage ihr, dass sie nur dann „vegetarisch lebt“, wenn sie auch eben vegetarisch lebt. So simpel, dass es schon zu blöd ist, dies auszuführen. Am Ende des Gespräches war ich einfach nur „ignorant und herzlos“.

Fakt ist, dass es die Gesellschaft versteht, sich gegenseitig in ihren Illusionen zu bestärken. Sie ist schon so weit dem Irrationalen ausgeliefert, dass schon ein Zwang besteht, die Illusionen der Mitmenschen zu bestätigen und nicht in Frage zu stellen. Dies nennt man auch „social skills“. Ein anderes Wort für: „Lüge und komme gut an!“.

Ich bestreite nicht, dass man dadurch wirklich gut ankommt und mit seinen Mitmenschen besser auskommt. Doch zu welchem Preis? Es erfordert ein Opfer: Ich opfere meinen Verstand, meine Vernunft, meine Rationalität, meine Logik und meine Integrität. Zu diesem Opfer bin ich nicht bereit und ich verteidige diese Werte, da ich sie als richtig anerkenne, komme was wolle.

Auch solche Autoren wie Dale Carnegie, welcher mehrere „Bestseller“ geschrieben hat, befindet die Lüge für gut und bestärkt die Menschen darin, andere zu belügen und ihre Selbsttäuschungen zu unterstützen. Jeder Versicherungsverkäufer, jeder Bänker, jeder Vertreter macht dies – es bringt ihnen Vorteile. Diese Vorteile sind aber nur monetär. Und auch kein wirklicher Vorteil, da man sich hier für das Geld prostituiert – man versäumt es ganz einfach, sich zu einem integeren und ehrlichen Menschen zu entwickeln. Hier solch ein irrationales Zitat:

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Die Autonomen Rationalisten sind kein Pack von Lügnern und Schleimern. Sie wollen ehrlich durch das Leben gehen, sich auf Werte berufen und sie entwickeln. Nichts läuft dem mehr entgegen, als „ein Herz zu haben“.

Denn übersetzt heißt dies nur: „Unabhängig davon, wie irrational und falsch dein Handeln, deine Rede und dein Denken ist, bestärke ich dich darin, denn ich zeige Mitgefühl und habe Herz. Gut ist, was dir gefällt, und richtig ist, was du für richtig hältst!“

Dies ist die Nivellierung aller Werte, der „Tod Gottes“, wie es Nietzsche genannt hatte. Und ja, wir leben in einer Welt, in der „Gott tot ist“. Was eigentlich nur bedeutet, dass wir nicht mehr anerkennen möchten, dass es übergeordnete Prinzipien gibt. Rationales Denken ist solch ein übergeordnetes Prinzip, da es uns Orientierung liefert und uns vor Schaden bewahren kann. Erkennen wir dieses Prinzip nicht an, so sind wir automatisch dem Lust und Laune Prinzip ausgeliefert. Es gibt keinen Mittelweg.

Entweder werden wir ausgeliefert oder wir stellen uns ganz einfach der Realität, mit all ihren unangenehmen Konsequenzen. Auch wenn dies bedeuten sollte, dass wir „herzlos“ seien. Wir sind es nicht, und das wissen wir auch. Dies kann man nur verstehen, wenn man selbst auch rational denkt und handelt. Meine Liebe bezieht sich auf Werte. Ich liebe nicht jeden. Ich kann nicht jeden lieben, denn wenn ich dies täte, hätte das Wort keinerlei Bedeutung mehr. Wenn jemand einen Verbrecher genau so liebt, wie sein eigenes Kind, dann ist dies sein Problem, ungeachtet der Frage, wie so etwas überhaupt möglich sein kann.

 

Abschließend noch ein kurzer MGTOW Punkt:

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Wenn wir eine Beziehung mit einer Frau eingehen, so besteht in den meisten Fällen (98%) die Tatsache, dass wir es genau mit solch einem Typ Mensch zu tun haben, der gerade beschrieben wurde!!!

Frauen wollen „bedingungslos geliebt werden“. Dies bedeutet im Klartext: „Egal was ich mache und tue, du hast mich dafür zu schätzen und zu lieben!“. Dies ist so etwas wie ein Standardprogramm der Frauen. Denn sie denken, fälschlicherweise, dass sie einen Wert besitzen, einfach nur, weil sie existieren, gut aussehen oder sonst etwas. Nein. Werte werden erschaffen und dies gelingt nur, wenn man sich an rationale Prinzipien hält.

Z.b. wenn ich mir in meiner Partnerschaft Vertrauen wünsche: Ich kann mir dies nur wünschen (rational betrachtet), wenn ich ebenso bereit bin, diese Vertrauensbasis zu schützen und alles dafür mögliche zu tun, um diese Basis zu stärken und weiter auszubauen. Davon gehen auch die meisten „Blue Piller“ aus. ( Was ist die „blaue Pille“? ). Doch diese rationale Betrachtung macht keine Frau. Sie fordert, möchte aber nicht geben. Sie verletzt das Vertrauen (indem sie fremdgeht) und erwartet dann noch, dass man sie dennoch akzeptiert, da dies zeigen würde, „wie sehr man sie lieben würde“. Dies ist einfach inakzeptabel und Mann tut gut daran, wenn man sich aus solchem Irrsinn freiwillig herauszieht. Unterlässt man es, so sollte man mit den Konsequenzen rechnen. Jeder Mann wird sie, früher oder später, zu spüren bekommen.

Der „Anti-White“ Mainstream und induziertes Irresein

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An jeder Ecke wird Rassismus angeprangert, doch wenn es sich um rassistische Aussagen gegen seine eigene Rasse handelt, dann wird es zum Mainstream – natürlich nur, wenn man weiß ist, das versteht sich für die „Liberalen“ ganz von selbst.
Gut, ich muss meinen Lesern denke ich nicht sagen, dass dies ziemlich krank ist. Das Bild zeigt einen kleinen Ausschnitt, was man so in der amerikanischen Presse liest. Wollen wir es einmal nüchtern und rational betrachten:
Wenn jemand sich selbst abschaffen möchte, dann besteht ein psychisches Problem – und das in einem gravierendem Maß.

 

Es ist also nicht verwunderlich, warum man so häufig solche Sachen liest, denn wenn es etwas (ein Denkinhalt) in den Mainstream schaffen soll, dann muss es zwangsläufig krank, irrational und letzten Endes, indiskutabel sein. Indiskutabel in dem Sinne, dass sich eine vernünftige Diskussion über dieses Thema von vorn hinein verbittet, aufgrund von irrationalen Prämissen. Irrationale Prämissen führen zu irrationalen Schlussfolgerungen. Und natürlich widersprechen sie sich andauernd und enden in Tautologien.
Wenn ich als Weißer verlauten lasse, dass ich meine eigene Rasse abschaffen möchte, so lautet die logische Konsequenz, dass ich mich selbst sofort umbringen sollte, denn das wäre am naheliegendsten und der logische Schluss aus meiner Prämisse.

 

Doch natürlich zeigt keiner dieser „Denker“ solche eine Handlung. Also muss er attestieren, dass es andere tun müssen, sich selbst schließt man davon aus. Das ist in etwa so, als wenn ich jeden auffordere, sofort mit dem Rauchen aufzuhören, selbst aber ein Päckchen am Tag rauche.

Eine Grundvoraussetzung der Logik und des Objektivismus ist es, solche Zeitgenossen samt ihrer Weltanschauung abzulehnen, denn eine konstruktive Diskussion mit solchen Gesellen wird niemals möglich sein.
Man sollte auch ganz klar attestieren, dass es sich bei ein solcher Art von Menschen um Irre und Wahnsinnige handelt.

Diesen Schluss sollte man ohne zu zögern ziehen!

Was das ganze darüber hinaus jedoch interessant macht, ist der Fakt, dass dieses Irresein ansteckend ist. Ja, richtig gehört – es ist ansteckend! Dies bedeutet, dass man solche wahnhaften Vorstellungen in den Maintream bringt, um gesunde und geerdete Menschen mit den eigenen wahnhaften Vorstellungen zu infizieren. Klingt verrückt? Ist es aber nicht – es gibt dazu sogar einen Fachtermini: „Induziertes Irresein“

 

Das „induzierte Irresein“ ist eine künstlich ausgelöste Geisteskrankheit. Es entsteht, wenn es gelingt, Seelenzustände echter Geisteskrankheiten bei ursprünglich gesunden hervorzurufen, a) als Trugwahrnehmung, b) Willensschwächung oder gar Lähmung, c) trügerische Allgemeinempfindung, d) Unfähigkeit, auf dem von den Suggestionen gelähmten Gebiet logisch zu denken und sich zu korrigieren oder e) glaubensgelenktes Handeln. (…)“

Dr. med. Gunther Duda

 

Man sollte sich im Netz einmal ausgiebiger darüber informieren.

Ein Grundprinzip der Autonomen Rationalisten ist es, sich vor solchem zu schützen. Dies gelingt uns mit einer rationalen Weltanschauung, die irrationale Weltanschauungen erkennen kann, um sie folglich von Grund auf abzulehnen.

Dies bewahrt uns vor „Infektion“ und leitet uns vernünftig durch unser Leben, wir bleiben in Balance und fallen nicht in (gewollten) Selbsthass, sondern leben unser Leben frei, selbstbewusst und stark.

 

Es herrscht ein Krieg, ein Informationskrieg.

Wer dies ableugnet, der lässt seine Schutzschilder fallen und kann somit ganz einfach überwältigt werden. Da diese Schutzschilder bei den „Normalos“ nicht aktiviert sind, da sie es andauernd versäumen, rationale Betrachtungen anzustellen, ist es folglich nicht verwunderlich, wenn die Gesellschaft als Ganzes immer „wahnsinniger und irrer“ wird. Dies liegt eben am induzierten Irresein. Man sollte mal darüber nachdenken.

 

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Religion und Atheismus

Passt das zusammen?

Viele würden dies mit einem klaren „Nein“ beantworten. Denker, wie etwa Ayn Rand sprachen sich ziemlich deutlich gegen jede Art von Religion aus, und lehnten sie vollkommen ab, da sie grundsätzlich irrational seien.

Doch stimmt dies wirklich?

Meine persönliche Sicht der Dinge sieht es zu einem Teil genauso: Die meisten religiösen Konzepte sind irrational, unbeweisbar und reine Behauptungen. Doch, und dies ist wichtig – sagt dies noch nichts darüber aus, wie auch irrationale Konzepte in meinem Leben wirken können.

Kommen also Vernunft und Religion doch zusammen?

Ich meine – ja.

Denn wenn etwas, mein Leben bereichern kann und es fördert, dann ist es auch vernünftig, dies in mein Leben zu integrieren. Dies kann dann allerdings vollkommen unterschiedlich sein – dem einen hilft ein atheistisches Denksystem, dem anderen ein religiöses Denksystem.

Im Bezug auf MGTOW ist es meine Wahrnehmung, dass es vor allem Vertreter des Atheismus gibt. Diese liefern uns viele gute Erklärungen, über biologische Zusammenhänge usw.

Ich persönlich bin religiös veranlagt. Dies war ich schon immer gewesen und es bereichert mein Leben – ich finde Halt und Orientierung darin, es macht mir Freude. Dies macht mich jedoch nicht von Grund auf Irrational, was viele Menschen glauben.

Warum nicht?

Weil ich immer noch entscheiden kann, ob ich gerade auf Konzepte zurückgreife, oder auf Tatsachen.

Wenn Ayn Rand attestiert, als Prämisse: „Existenz existiert“

so ist dies zwar eine deutliche Tautologie, jedoch nicht von der Hand zu weisen. Es ist quasi die Grenze meines rationales Wissens. Diese Grenze wollte Ayn Rand ausloten. Alles darüber, etwa metaphysische Bereiche oder Himmelswelten wären irrationale Konzepte. Doch gerade diese Konzepte können mich stärken, mir helfen, in dieser Welt zu überleben und mich darin zu orientieren. Das dies oftmals nach hinten los geht, ist offensichtlich (religiöse Fanatiker und Dogmatiker). Bedeutet jedoch nicht, dass dies nicht Sinn machen kann, im Einzelfall.

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Atheismus und Religion werden stets gegeneinander ausgespielt. Entweder bist du Atheist, oder ein religiöser Mensch. Basta. Doch für einen vernünftigen Menschen ist dies viel zu eng gefasst. Zum Beispiel muss ich nicht an die Evolutionsbiologie glauben. Doch das hindert mich ja nicht daran, biologische Erkenntnisse zu akzeptieren. Auch muss ich nicht in irgendeiner Religionsgemeinschaft eingeschrieben sein, um im Inneren zu fühlen, dass es sehr wahrscheinlich ein Leben nach dem Tod gibt, oder dass es zumindest etwas wie eine „Seele“ gibt.

Der Mensch ist ganz alleine dafür zuständig, für sich zu wählen.

Seine Philosophie wird ihn gezwungenermaßen prägen.

In dieser Lage sollte man einiges ausprobieren. Was ist lebbar, was nicht? Was kann mein Leben unterstützen, was nicht?

Nur mal ein Beispiel:

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In den letzten Jahren ist ja das religiöse Konzept von „Karma“ in den Mainstream angelangt. Auch wenn es oftmals falsch verstanden wird, kann dieses Konzept doch hilfreich sein, indem es meine moralischen Beweggründe stärken kann. Wenn ich „weiß“, dass meine Handlungen irgendwann ihren gerechten Ausgleich finden, so bemühe ich mich doch, gut und positiv zu handeln. Es fördert mein Leben, es macht einen „besseren Menschen“ aus mir.

Der Gegenentwurf dazu, wären etwa die Gedankengänge des Marquis de Sade. So nach dem Motto:

Wir sind alle nur Materie, es gibt keinen Gott, keine höhere Gerechtigkeit. Wir sind nur Tiere. Und bei Tieren herrscht das Recht des Stärkeren. Also ist es als Mensch der natürliche Modus, dies auszuleben. Da meine Instinkte und Begierden in mir, von der Natur angelegt wurden, können sie nicht schlecht sein. Darum kann ich, wenn es mich zu Mord treibt, auch morden. Wenn ich gerne Minderjährige vergewaltigen möchte, dann kann ich dies tun. So lange es mir Freude bereitet, kann daran nichts falsch sein“.

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Wer Marquis de Sade noch nicht kennen sollte: Dies ist wirklich seine Überzeugung. Seine Philosophie hat er, genauso wie Ayn Rand, in Romanform gepackt. Man muss sich einfach nur den Roman „Justine“ durchlesen um zu bemerken, dass diese Gedankengänge wohl nicht das eigene Leben fördern. Klar kann man alles argumentieren und rationalisieren. Dies macht der Marquis in seinen Büchern in genialer Weise. Doch sollten wir genauso handeln?

Dies ist die eigentliche Frage:

Wie möchte ich in dieser Welt handeln, und welche Prämissen können meine Entscheidungen stärken, und welche Prämissen schwächen sie?

Darum geht es. Es geht nicht darum, Atheismus gegen Religion, Rationalität gegen Irrationalität auszuspielen. Es geht auch nicht darum, sie irgendwie zu vermischen oder zu meinen, dass es im Endeffekt egal ist, für was man sich entscheidet.

Es geht einzig und alleine darum, zu überprüfen, was diese Philosophien mit mir machen. Fördern sie mich, oder ziehen sie mich runter? Entwickele ich mich höher, oder degeneriere ich?

Die Antworten kommen nur aus einem Selbst. Es verbietet sich, für einen rationalen und vernünftigen Mensch, ein Leben „aus 2. Hand zu leben“. Da jedes Leben einzigartig ist, und jeder Mensch brauch seine persönliche Rezeptur. Diese Rezeptur ist weder in religiösen Dogmen, noch in wissenschaftlichen Berichten zu finden. Dort gibt es Zutaten. Welches Gericht wir zubereiten – bleibt uns überlassen.