Können Smartphones Menschen töten?

Heute geht es mal um ein heikles Thema, über das ich sonst nicht spreche. Aber hier auf dem Blog halte ich es für angebracht, meinen Lesern dies zukommen zu lassen.

 

Wer sich ein wenig mit Strahlung/Wellen/Frequenzen auskennt, der kann alles Gesagte bestätigen. Ich selbst habe mich davon schon vorsorglich abgeschirmt (indem ich kein Smartphone/Handy besitze), aber mein Umfeld sieht mir das immer noch nicht nach. Ständig heißt es: „Kauf dir mal ein Smartphone!“ oder „Warum hast du kein WhatsApp?“. Wenn ich es erklären möchte (so ähnlich wie in diesem Video) dann ernte ich nur ungläubige Blicke, bzw. wird meine Rede abgewürgt mit irrationalen Floskeln wie: „Na wenn das sooo gefährlich wäre, wie du da behauptest, dann wären die Dinger ja verboten. Und überhaupt, gestorben ist davon noch keiner!“.

Nun, gestorben wird immer und Smartphones liefern einen guten Anlass dafür. Doch keiner führt Schlüsse auf Smartphones zurück. Man weiß einfach zu wenig darüber, genau wie über die Mikrowellenherde, die in jedem Haushalt zu finden sind.

Ansonsten ist es halt eine „alte“ MGTOW Thematik – geh deinen eigenen Weg und werde von deinem Umfeld für „verrückt“ erklärt, noch weil du aus der Masse ausbrichst – und dies auch dringend tun solltest, denn die Masse geht ihrem Tode entgegen, entweder physischer oder seelischer Natur.

 

Minor-Threat-Out-of-Step_grande

Songtext der Gruppe „Minor Threat“:

 

(I)don’t smoke
I don’t drink
I don’t fuck
At least I can fucking think

I can’t keep up!
Can’t keep up!
Can’t keep up!
Out of step with the world!

(I) don’t smoke
I don’t drink
I don’t fuck
At least I can fucking think

I can’t keep up!
Can’t keep up!
Can’t keep up!
Out of step with the world!

Listen,
this is no set of rules
I’m not telling you what to do
all i’m saying, is that i’m bringing up like three things
that are like so important to the whole world,
that i don’t have to find, much importance in
because of these things, whether it’s fucking or playing golf,
i feel that…

I can’t keep up!
Can’t keep up!
Can’t keep up!
Out of step with the world!

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Kannst du – du sein? Was MGTOW für mich bedeutet

Wir Menschen sind irgendwie verrückt – jeder von uns ist einzigartig und ein unvergleichliches Individuum – und trotzdem wollen wir eigentlich nicht wir selbst sein. Wir blicken in die Zukunft, sehen uns in 5 Jahren, machen Pläne, wollen etwas verändern. Wir haben ein Zukunftsbild von uns selbst, was und vor allem wie wir es erreichen möchten.

Doch bleiben wir dabei nicht auf der Strecke?

Manche würden vielleicht sagen: „Ach weißt du, so große Ziele habe ich gar nicht, ich bin eigentlich glücklich“.

Doch – es kommt nicht auf die Größe der Ziele an, sondern lediglich, dass man diese Ziele im Auge hat, diese Idealvorstellungen. Auch wenn einer nicht Millionär werden will, so will er doch gesund und glücklich sein. Auch wenn man weiß, dass man nicht ganz bei seinem „Idealpartner“ gelandet ist und häufig streitet, möchte man doch eine harmonische Beziehung mit ihm, oder ihr haben. Wir malen uns eben die Zukunft in bunten Farben.

Doch was ist Jetzt?

Wenn wir uns in diesem Moment einmal nüchtern betrachten, so können wir stets zwei Dinge sehen: Wir sehen an uns Stärken, und wir sehen Schwächen.

Es gibt natürlich Menschen, die nur Stärken sehen, da sie meinen, dass sie gar keine Schwächen hätten, aber zu solchen Leuten spreche ich nicht. Wer ehrlich ist und nicht in einem irrationalem Narzissmus verhaftet ist, der sieht Schwächen. Doch wie sollten wir damit umgehen?

Ein Vorschlag: Akzeptanz

In unserer Leistungsgesellschaft sind wir auf Perfektion und Geltungsdrang geeicht. Wir laufen im Kreis wie die Tiere und zeigen unser buntes Federgewand jedem, der es sehen, oder auch nicht sehen möchte. Oftmals ist dieses Federgewand gar nicht natürlich, sondern wir haben mit ein paar Farbklecksen nachgeholfen. Soll heißen: Wir betrügen gern – uns und auch andere.

Nicht, dass wir es extra tun. Wir machen es, weil es jeder macht. Keiner will sich die Blöße geben. Wir alle sind stark. Manche meinen sogar, dass die Frauen das starke Geschlecht seien. Die Frau, die noch einen natürlichen Zugang zur Schwäche und Demut hat – wird zu einem Leistungsroboter umfunktioniert, zu einer Fantasiegestalt, sie wird zu „Wonderwoman“. Doch es gibt weder Wonderwoman, noch gibt es Superman.

Es gibt immer nur Individuen, die ihren Weg gehen. Manche gehen ihn in Begleitung einer ganzen Horde von Menschen (die Sozialen), oder sie gehen ihn auf eigene Faust (MGTOW). Haben wir uns dafür entschieden? Ich meine: Nein.

MGTOW´s werden vielmehr gemacht, als dass es eine freie Entscheidung wäre.

Sei es, dass man schon immer irgendwie „unsozial“ war, oder dass man durch schlechte (oder besser: reale) Erfahrungen unsozial geworden ist. Es gibt immer ein Bündniss mit unserer Erfahrungswelt und unserer Umwelt. Wir kommen da nicht heraus.

Doch natürlich gibt es solche „Patentrezepte“. Der Pick-Up Artist etwa, versucht sich durch Aneignung von „social skills“ und anderen Methoden („cocky and funny“ etc.) zu einem sozialeren Menschen zu machen, der gut ankommt und mit dem sich die Frauen gerne umgeben. Und dies funktioniert in vielen Fällen. Dann fühlt man sich großartig, man steigt auf der Leiter hinauf, hat tolle Erlebnisse und „lebt richtig“. Doch ist es das wirklich? Ich meine: „Richtig leben“?

Ich selbst bin ein sehr introvertierter und stiller Mensch, doch auch ich wollte da heraus kommen: Sozialer sein, besser mit Menschen umgehen können, sie irgendwie begeistern – und – ich gebe es zu: auch manipulieren zu können. Jeder Pick-Up Artist, der dies verneint, der lügt in meinen Augen. Doch warum hat es bei mir nicht funktioniert?

Diese Frage brauche ich gar nicht zu stellen, denn: Es hat funktioniert!

Ich hatte eine Phase in meinem Leben, indem alles perfekt lief, ohne großen Aufwand. Doch ich hatte ständig dieses bohrende Gefühl in mir, dass irgendetwas schief lief. Doch was? Ich hatte doch alles: Einen guten Job, einen großen sozialen Zirkel, viele Kontakte, hübsche und begehrenswerte Frauen. Doch was lief schief?

Ich sag´s euch: Ich war nicht ich selbst gewesen!

Ich hatte nicht den Mut, heraus zu gehen und so zu sein, wie ich bin. Ich verstellte mich permanent, trug Kleidung, die mir gar nicht wirklich gefiel (schöne Hemden, klassische Lederschuhe, Chino Pants usw.) Ich sah aus, wie das Klischee eines „Men´s Health Models“. Doch eigentlich war dies gar nicht mein Ding. Ich mag es lieber sportlich, locker, nicht so herausgeputzt, nicht immer die Haare gestylet. Doch, so würde ich nicht gut ankommen bei den Frauen, dachte ich – und – ich hatte auch Recht (tadaaa!)

Hier geht es nicht darum euch zu verklickern, dass ihr „phänomenal“ seid, so wie ihr eben seid und euch die Leute dann auch lieben werden, weil ihr ehrlich zu euch selbst seid. Denn: genau das Gegenteil ist der Fall!

Die Menschen stehen auf Stereotypen, sie wollen und lieben diese gekünselte Art, die sie aus den Zeitschriften und aus den Filmen kennen. Sie interessieren sich nicht wirklich für dich, sondern nur dafür, ob du ihren Vorstellungen entsprichst (die eigentlich gar nicht ihre wirklichen Vorstellungen sind, sondern nur Klischees, die man ihnen eingetrichtert hat). Darum laufen auch so viele genormte Menschen herum, da wir nicht gerade viele Stereotypen in unserer Gesellschaft besitzen.

Doch mir wurde irgendwann klar: Ich will kein Mensch von der Stange sein. Das will ich nicht mehr. Ich will keine Ralph Lauren Hemden und keine Bootsschuhe mehr tragen. Ich will keine Ray Ban und den neuesten Flitzer fahren. Ich will einfach nur Ich sein. Und dieses Ich war weit entfernt von dem, der ich damals war.

Also musste etwas passieren. Ich konnte so weiter machen und mir selbst was in die Tasche lügen, oder ich konnte die Notbremse ziehen und aus meinem Fake Leben aussteigen und mein echtes Leben in Angriff nehmen. Diese Entscheidung zog sich so über 2 Jahre hinweg – weil ich Angst hatte.

Angst, Freunde und Kontakte und natürlich die Frauen zu verlieren. Letztendlich überwand ich diese Angst, doch meine Befürchtungen kamen in die Realität – ich verlor wirklich nach und nach meine Freunde, meine Kontakte und die Frauen. Es wurde dann auf einmal so krass, dass ich nach noch nicht einmal einem halben Jahr komplett alleine da stand. Die paar treuen Freunde, die ich noch hatte, sind alle weggezogen. Die Frauen wollten von dem „echten Ich“ nichts wissen. Die Kontakte verblassten, da ich nicht das ganze Wochenende mehr durch irgendwelche Kneipen und Discotheken hetzen wollte. Alles in allem stand ich mit Nichts da. Und dies war hart – sehr hart. Mich überkamen Zweifel über Zweifel und ich wollte zurück in meine alte Rolle, die doch so gut funktioniert hatte. Und ich bin ehrlich: Ich versuchte es sogar.

Doch Gott sei Dank bin ich damit gescheitert. Und trotz dieser harten Phase kam ich irgendwann dort an, wo ich hin wollte: bei mir selbst.

Ich weiß, dass es da draußen vielen ähnlich geht. Und ich will keine Illusionen verbreiten. Man muss es aussprechen, so wie es ist:

Es lohnt sich immer, zu sich selbst zurück zu kehren. Es ist das, worum es im Leben eigentlich gehen soll. Es verschafft dir Freiheit und Selbstliebe, Respekt und Harmonie. Du wirst ein authentischer Mensch, ein echtes Individuum, und nicht nur ein Normmensch von der Stange.

Doch bis du dort hin kommst, warten zahlreiche Verluste auf dich, noch zahlreicher als du glaubst.

Du vertiefst deine Menschenkenntnis auf eine sehr intensive Art, die dich stellenweise verzweifeln lässt, weil du merkst, dass jeder in deinem Umfeld in einer Scheinwelt lebt. Sie sind selber Schein und aus dir machen sie einen weiteren Schein, eine Rolle, die sie wiederum bestätigt und die „vorzeigbar“ ist. „Sehen und gesehen werden“ sagt mein Vater immer.

Doch wenn ich „sehe“, dann will ich etwas Echtes sehen, ich möchte authentische Menschen sehen. Und wenn ich „gesehen werde“, dann will ich nicht eine Rolle darstellen, die den Leuten gut gefällt, da sie auf ihren Geschmack abgestimmt wurde, sondern ich will so gesehen werden, wie ich eben bin. Und so werde ich auch jetzt von den Leuten gesehen, da ich es gelernt habe, in mir selbst eine authentische Persönlichkeit aufzubauen. Doch diese eckt an, erntet keinen Applaus und ist sozial eher nicht tragbar. Warum? Weil ich mich nicht mehr verstelle und sage, was ich meine, handele wie ich möchte und durch die Welt gehe, wie ich es für richtig halte – es ist „mein Ding“.

Das ist es, was ich unter MGTOW verstehe.

Ist MGTOW Sünde?

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Auf der Seite kephas.de ist ein Artikel über MGTOW erschienen, auf den ich im Folgenden gerne ein wenig eingehen möchte. Den vollen Artikel findet man hier: http://kephas.de/?p=352

 

„Es geht um Männer, die sich aus Abscheu vor Feminismus und allem, was sie als zeitgemäßes feminines Selbstverständnis empfinden, von jeglichem Kontakt zum anderen Geschlecht fern halten und mit unverhohlenem Abscheu über Frauen reden“

In diesem Absatz sind schon einmal mehrere Fehlvorstellungen enthalten. Zum einen wird nicht „jeglicher Kontakt“ vermieden – auch ich treffe mich noch mit meiner Mutter 😉

Und MGTOW´s reden meist nicht mit „unverhohlenem Abscheu“ über Frauen, sondern legen Fakten auf den Tisch, präsentieren Studien, machen Beobachtungen, werten aus – und ziehen dann ihre Schlüsse daraus. Dass Frauen dabei oft nicht gut wegkommen…ist wohl keine Sache der Männer.

 

„Gönnerhaft wird den hingerissenen Leserinnen bescheinigt, dass es in den Reihen der MGTOW Männer gäbe (full monks), die sogar darauf verzichteten, die Verachtung der Frau durch Pornographie und sonstigen Missbrauchsformen Ausdruck zu verleihen. Toll, das macht den Mann aus“

 

Was für ein Unsinn. Hier wird auch wieder die „Verachtung der Frau“ mit Pornographie gleichgestellt. So etwas ist einfach dumm und entbehrt jeder Grundlage. Ein kurzes Interview mit einer Pornodarstellerin kann da Abhilfe schaffen. Das ist in etwa das Gleiche wie der „Prostituierten Mythos“, indem jede Frau als „Sklavin in den grausamen Händen eines schmierigen Zuhälters“ präsentiert wird. Auch hier hilft die Realität weiter – einfach mal mit Prostituierten reden.

 

„Das Konzept der radikalen Abwendung ist nicht neu. Adam hieß der erste MGTOW-Vertreter. Er hatte nach dem Zweiten Schöpfungsbericht die Aufgabe, den Garten, in den Gott das erste Menschenpaar gesetzt hatte, »zu hüten und zu bebauen« (Gen 2,14). Als Gefahr im Verzug ist und die Schlange ihre Überredungskunst an Eva versucht, ist er seltsamerweise nicht zu sehen. Von Gott zur Rede gestellt, will er sie allein dem Urteil überlassen“

Wäre Adam nur ein MGTOW Vertreter gewesen…

 

„Mir zeigt dieses Detail des Schöpfungsberichtes: Die Geschlechter sind aufeinander bezogen. Ich kann mich nicht verächtlich von fünfzig Prozent der Menschheit abwenden, nur weil ich (vielleicht zur Recht) glaube, dass dieser Teil verdorben ist.

Zum einen bin ich (in Adam) ebenso gefallen. Und diese Geschichte wird für mich nicht besser, wenn ich mich abwende. Und zum anderen haben die Geschlechter eine klare gegenseitige Aufgabe. Sie sollen sich entsprechen und ergänzen“

 

Auch Männer sind nach christlichem Verständnis gefallen, das stimmt. Doch dies hat noch nichts mit der Beziehung zur Frau zu tun. Dieses „entsprechen und ergänzen“ ist auch für den MGTOW Mann ein Ideal – jedoch ein utopisches (in Babylon), das ist das ganze Ding. Die besagte „Abwendung“ geschieht dann aus Notwendigkeit – und wird auch von Paulus gut geheißen in Kor 7,1:

Es ist gut für einen Mann, keine Frau zu berühren

 

„Ich sehe Adam hier als prophetischen Typus, der in seiner Erlösungsbedürftigkeit auf Jesus Christus verweist, der sich der Sünderin annahm, die Maria Magdalena von Dämonen befreite und der mit der Frau am Jakobsbrunnen gesprochen hat. Und der sich für seine BRAUT, die Kirche, hingegeben hat.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir klar: Was als MGTOW mit dem ganzen Charme einer dampfenden Männerumkleidekabine daherkommt, ist in Wirklichkeit eine weitere, unappetitliche Wiederholung der Sündengeschichte des Menschen“

Jesus Christus nahm sich der Sünderin an. Aber warum? Weil sie zu ihm kam und ihn darum bittete und ihre Sündhaftigkeit erkannte, einsah und nach einer Lösung Ausschau hielt. Warum wird jetzt hier so getan, als ob der MGTOW die Sündengeschichte wiederholt?

Um einen Zustand zu verbessern, muss man ihn erst einmal erkennen. Es gibt einige wenige Frauen, die die feministische Gehirnwäsche durchschauen. Dies ist die Voraussetzung. Dann muss man gewillt sein, sich zu verändern. Und hier im christlischem Kontext, das möchte ich nicht verschweigen, sondern gerade betonen, muss die Frau ihre Stellung erkennen – nämlich unter dem Mann!

Und der Mann wiederum ist unter Gott gestellt – hier ist also nix mit „Willkür“. Das Oberhaupt der Beziehung ist der Mann, und wenn dies von der Frau akzeptiert und angenommen wird, so kann man „ein Fleisch“ werden, bzw. den Ehebund tätigen. Dann ist man „geweiht vor Gott“.

Doch die heutigen Frauen interessiert weder Gott, noch ein heiliges Bündnis, noch Demut, noch Bibelwissen, noch Unterwerfung. Dies alles sind jedoch die Voraussetzungen für eine funktionierende Ehe (im christlischem Sinn). Diese Voraussetzungen wird man als Mann heute noch schwerlich finden können.

Darum ist, gerade im Kontext von Glaube und Gott, der MGTOW Weg ein überaus guter Weg um sich selbst zu entwickeln und vor allem auch in Richtung Gott hin.

Denn wo man eine Frau hat, eine Beziehung führt, ist „das Herz immer geteilt“. Dies ist auch nicht unbedingt schlimm, wenn diese Teilung des Herzens Sinn machen würde, also wenn man sich in seine Beziehung voll einlassen kann und sich zusammen entwickelt, in Glauben, Hoffnung und Liebe.

Der MGTOW bekommt durch seinen Weg die entsprechenden Werkzeuge an die Hand, um solche eine Frau evtl. zu finden. Anhand von „Red Flags“ kann er sich orientieren. Da die MGTOW Bewegung eine sehr ehrliche Bewegung ist, kann er sich auf diese Warnzeichen blind verlassen – tausende von Männern lügen nicht. Erfahrungswerte sind unzweifelhaft und sie werden ständig wiederholt, von armen Blue-Pill Männern, die man gerade in den christlichen Zirkeln vorfindet.

Ich schließe mit dem Apostel Paulus, der im Gegenzug zu Adam, wirklich als MGTOW (im Monk Modus) bezeichnet werden kann (keine Frau, kein Sex):

7 Ich wollte zwar [lieber], alle Menschen wären, wie (auch) ich selbst, doch hat jeder seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so. 8 Den Unverheirateten und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.

 

Warum für mich jeder Tag Training bedeutet

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Heute geht es um die innere Einstellung. Wir haben viele Glaubenssätze, viele sind bewusst, die meisten unbewusst. Es gibt keinen einzigen Menschen auf dieser Erde, der keine Glaubenssätze besitzt, auch wenn sie für ihn nur unbewusst vorliegen mögen. Simpel: „Ich darf keinen töten“. Wäre ein mögliches Beispiel.

Glaubenssätze werden jedoch dann erst richtig interessant, wenn wir sie selbst auswählen und uns darüber bewusst sind – Tag für Tag. Einer meiner Glaubenssätze heißt:

Jeder Tag bedeutet Training“.

Doch was heißt das genau?

Ich rede nicht von Fitness. Es geht nicht (nur) um körperliches Training, sondern vor allem um geistig-seelisches Training. Es geht darum, mit dieser Welt in einen Austausch zu treten, ohne zu unterliegen. Da die Welt nun mal so ist, wie sie ist, bietet sie Widerstand – und das nicht zu knapp. Vor allem MGTOW Männer spüren dies. Oder Red-Pill Neueinsteiger, bei denen erst einmal die „Red-Pill Rage“ aufsteigt, also eine extreme Wut auf die Politiker, die Gesellschaft, die Menschen. Der traurige Fakt: Die Meisten können sich davon nicht mehr lösen.

Sie unterliegen. Sie meinen zwar, sie hätten „den Durchblick“, aber sie unterliegen. Warum? Weil gerade diese Sachen (Frauen, Feminismus, Illuminaten, Politikskandale) Macht über sie haben – ganz real und eingebildet, da verschwimmen oft die Grenzen.

Wissen ist gut und wichtig. Red-Pill Wissen ist außerordentlich gut und wichtig.

Aber wenn wir es nicht lernen (durch Training), mit diesen Sachen umzugehen, so wird sich unser neu erworbenes Wissen gegen uns wenden – wir werden missmutig, depressiv, antriebslos. Wir verlieren die Freude am Leben und das Vertrauen darin. Mir ging es auch ca. 3 Jahre lang so (als ich die rote Pille schluckte). Dies ist aber nun schon 12 Jahre her und ich lernte, wie man damit umgeht.

Im Verlaufe dieses Jahres möchte ich euch daran teilhaben lassen, wie ich es geschafft habe, aus diesem Loch zu kommen und wie es einem MGTOW oder RedPiller gelingen kann, sein Wissen positiv einzusetzen, und nicht negativ. Dies ist ein erhebliches Problem in „der Bewegung“. Durch das Internet kommt man immer schneller an solide und brauchbare Informationen. Darum meine ich, dass auch in Zukunft die MGTOW Männer immer zahlreicher werden, vor allem weil Politik und Gesellschaft diesen Trend durch ihre Absurditäten fördern und nähren. Ursache und Wirkung.

Aber man muss lernen, wie man mit den ganzen neuen Informationen umzugehen hat. Und vor allem, wie man sich in seine neue Rolle einfügt.

Denn ich wage einfach mal einen Blick in die Zukunft:

MGTOW wird immer bekannter. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die deutschen Medien dieses Thema für sich entdecken. Und wenn es soweit ist, dann ist es klar, dass MGTOW falsch dargestellt wird – weil dies immer so ist, egal um was es sich handelt. Es geht nicht um solide Informationen, sondern um Meinungsmache und Hetze. Die gesamte MGTOW Philosophie eignet sich hervorragend dafür, Verdrehungen anzustellen und eine Verleumdung nach der anderen raus zu hauen. Unter dem Schutz des Gynozentrismus wird jeglicher MGTOW dann diskriminiert und als „Frauenhasser“ dargestellt. Kannst du damit umgehen???

Es ist mir vollkommen Ernst damit, Männer. Ich bin kein Schwarzmaler, aber ich zähle eins und eins zusammen. Und wenn ich dies tue, dann gibt es nicht die geringste Chance, dass MGTOW in der Gesellschaft gut angenommen wird und gefeiert wird. Es wird verleumdet werden – wir werden verleumdet werden.

Darum ist Training so wichtig. Wir müssen lernen, uns in dieser, uns feindlich gesinnten Welt, zu behaupten. Dazu brauchen wir Waffen. Wir brauchen logisches Verständnis, Rationalität, körperliche Fitness und geistig-seelische Techniken, die unseren Geist rein halten und vor den Verschmutzungen der Welt schützen können. Diese Techniken sind wertvoll und sie halfen mir damals aus meinem Loch heraus – und seitdem war ich nie wieder „down“ oder „depressiv“. Es sind daoistische und buddhistische Techniken, die meinen Geist geschult haben und die mir in allen Lebenslagen meine innere Ruhe und Gelassenheit sichern.

Natürlich gibt es weitere Strategien. Ich schrieb hier auch schon über Christentum. Der Glaube kann auch eine starke Waffe sein. Aber was ist, wenn man nicht glauben kann? Oder nicht will? Dann ist man auf sich selbst gestellt, so wie Buddha damals. Auch er war auf sich alleine gestellt und fand heraus, wie man seinen Geist meistern kann – und das können wir auch. Wir müssen nur einen Grundsatz verinnerlichen:

Jeder Tag bedeutet Training“

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Irrationale Konzepte zerstören

Wie zerstört man irrationale Konzepte? Ganz einfach mit Rationalität. Es ist diese Rationalität, die uns überleben lässt und die uns von mühseligen Diskussionen befreien kann.
Die Menschen von heute diskutieren über jeden Schwachsinn. Das Problem ist, dass keiner mehr das Thema an sich in Frage stellt, sondern man tauscht sich über Argumente aus, wobei schon das erste Argument überflüssig ist, da das Thema von Grund auf unvernünftig ist.

Man sagt uns, dass in einer „freien Gesellschaft“ über alles diskutiert werden muss. Die Autonomen Rationalisten sagen ganz klar „Nein“ zu dieser Forderung.

Wir können, aber wir müssen uns nicht an irrationalen Diskussionen beteiligen. Wenn dies Menschen tun möchten, dann ist das ihre Sache und wir belassen es dabei. Konfrontiert man uns jedoch mit solchen irrationalen Themen, so gibt es nur eine Antwort darauf: Konsequente Ablehnung.
Dies hat nichts mit Ignoranz zu tun, ganz wichtig. Es hat etwas mit Vernunft und Logik zu tun. Z.b. muss man auf „negative Behauptungen“ nicht eingehen, da es die Logik und die Vernunft verbittet. Solch eine negative Behauptung wäre etwa: „Beweisen Sie mir, dass es keine Trolle im Teutoburger Wald gibt!“. Solche Diskussionen oder Forderungen sind einfach abzulehnen, da sie nirgendwo hinführen.
Das Problem der heutigen Gesellschaft ist es, dass sie nicht mehr erkennen, welche Themen diskussionswürdig sind und welche nicht. Die meisten Themen die durch die heutige Presse kursieren sind keiner Diskussion würdig. Ich muss nicht darüber diskutieren, dass es sinnvoll wäre, 57 Geschlechter zu haben (oder noch mehr, ich hab da keinen Überblick). Ein Rationalist orientiert sich an der Natur, an den natürlichen Gegebenheiten und an den Fakten. Wir besitzen biologische Fakten, nämlich, dass es nur 2 Geschlechter gibt (in Ausnahmefällen natürlich auch geborene Zwitter). Diese Fakten genügen mir, um Diskussionen über 57 Geschlechter abzulehnen. Wenn mich jemand also in solch eine Diskussion verwickeln möchte, dann lautet meine Antwort etwa wie folgt:
Die Biologie zeigt uns, dass es nur 2, in besonders seltenen Fällen noch ein Zwittergeschlecht gibt. Das sind meine Prämissen, die sich an Fakten und an der Realität orientieren. Welche Prämissen haben Sie?“
Die letzte Frage ist schon gut gemeint, denn wir wissen im Vorhinein, dass da nichts bei herum kommt. Denn man kann nicht gegen eindeutige biologische Fakten argumentieren. Alles was dann gesagt wird, ist dem Bereich des Irrationalen zuzuordnen, etwa: „Es ist wichtig, als was man sich fühlt“ oder „Sie ist im falschen Geschlecht geboren, dass muss man akzeptieren“. Es gibt nicht so etwas wie „im falschen Geschlecht geboren“. Es gibt sicherlich emotionale Unausgewogenheiten, die zu solche einem Fühlen führen. Aber wie gesagt, hebelt das nicht die biologischen Fakten aus. Auch kann ich mich als Deutscher wie ein Amerikaner fühlen, ändert aber nichts an den Fakten.
Autonome Rationalisten sind faktenorientiert. Unsere Vernunft liefert uns die Fakten, die wir brauchen. Können wir zwischen Wunschdenken und Fakten unterscheiden, so ist uns schon viel geholfen.

Heutzutage werden Fakten fingiert.

Man präsentiert etwas als „Fakt“, was jedoch kein Fakt ist. Z.b. sagt man uns, dass es an „deutschen Facharbeitern“ mangelt, und wir diese ganz dringend aus anderen Ländern „importieren“ müssten. Schauen wir uns jedoch die Uniabsolventen und die Fachhochschulabgänger an, so können wir sehen, dass es eben nicht an Facharbeitern mangelt, wir sogar in manchen Bereichen zu viele Arbeiter haben, die dann arbeitslos sind, trotz gutem Abschluss. Oder man sagt uns, dass die Frauen immer noch benachteiligt sind und unter dem Patriarchat leiden müssen. Blicken wir wieder in die Realität, so sieht die Faktenlage ganz anders aus.
Wir müssen uns also auf unsere Rationalität berufen und dürfen sogenannte „Fakten“ niemals als solche ansehen, solange wir sie nicht selbst überprüft haben. Denn haben wir sie erst einmal überprüft, so können wir erneute Argumente, die sich auf diese „Fakten“ berufen, aushebeln – anhand von richtigen Fakten!
Potentielle Faktensammler tun gut daran, sich keiner Mainstreamquellen zu bedienen, also weder aus dem Fernsehen, noch aus den Tageszeitungen, noch von Wikipedia. Denn dort kursieren fingierte Fakten, keine richtigen Fakten. Natürlich nicht ausnahmslos, aber die Gefahr ist groß, dass man es mit fingierten Fakten zu tun bekommt. Auch sind „Spezialisten“ nicht unproblematisch. Wenn also ein Prof.Dr. dringend zu einer Vogelgrippeimpfung rät, dann muss dies nicht heißen, dass dies sinnvoll ist, nur weil er diese Titel besitzt. Ein Jobvermittler auf dem Arbeitsamt weiß sicher nicht besser als ich, zu welchen Berufen ich geeignet bin. Eine Kartenlegerin wird mir keine detaillierte Zukunft vorhersagen können, auch wenn sie dies vorgibt und es Einzelheiten gibt, die sie bestätigen würden.
Man muss sich also ein wenig ins Zeug legen, wenn man den „Durchblick“ möchte. Und vor allem muss/sollte man immer offen sein, seine Faktenlage zu erweitern. Wenn es aktuelle Fakten gibt, werden wir sie austauschen, ohne Probleme. Dazu sind wir verpflichtet. Wir dürfen uns niemals bequem in einer Weltanschauung einrichten. Gegenargumente müssen gecheckt und eingeordnet werden. Konstruktive Diskussionen sind wichtig und erwünscht für jeden, der mit seinem Verstand arbeitet. Doch wir müssen, bevor wir diskutieren, klar einschätzen, inwiefern es sich lohnt, einzusteigen. Wenn wir dies beachten, so ersparen sich ca. 80% der Diskussionen im Vorhinein. Doch muss uns auch klar sein, dass wir dann des öfteren als „Ignoranten“ betitelt werden. Dies ist einfach kausal bedingt, da Menschen denken, man hätte die Pflicht sich über alles und jeden auszutauschen.

 

Zum Abschluss noch der MGTOW Bezug:
Wer in Beziehungen lebt oder gelebt hat, der kennt die mühselige „Pflicht“, sich über jeden Scheiß mit seiner Freundin zu unterhalten. Wie „arrogant die Arbeitskollegin heute war“ oder „warum ich heute nach der Arbeit so komisch geschaut habe“. Frauen wollen sich unentwegt mitteilen und wollen auch über jedes Thema diskutieren. Hier lohnt es sich natürlich auch, irrationale Themen von Vorhinein abzulehnen. Wenn man dies konsequent macht, dann verwandelt sich die Freundin zu einem schweigenden Buddha – aber dann natürlich nicht mehr in der gemeinsamen Wohnung, sondern sie ist dann schon längst ausgezogen. Spaß beiseite. Wenn meine Freundin nicht gerade Ayn Rand heißt, dann wird es schwer, solch ein Vorgehen durchzuziehen. Da muss man dann Kompromisse machen.
Darum bin ich ein MGTOW Monk, weil ich zu diesen Kompromissen nicht bereit bin. Denn ich möchte produktiv sein und auch so leben. Wenn ich mich auch nur 10 Minuten täglich „wegen des Friedens“ auf unsinnige Gespräche und Diskussionen einlassen würde, so wäre mir der Preis schon zu hoch. Ist das Extrem? Vielleicht. Aber ich fühle mich einfach besser wenn ich weiß, dass ich an dem heutigen Tag nichts von meinem Potential verschwendet habe und  meine Zeit sinnvoll eingeteilt habe.
Inwiefern, kann sich Mann in Beziehung fragen, trifft dies auf ihn zu? Wie wird er für die „verlorene Zeit“ (in unnötigen Disputen) entlohnt? Wird er überhaupt noch entlohnt? Oder noch schlimmer: Fällt dem Mann schon gar nicht mehr auf, dass er wirkliche Lebenszeit durch seine Freundin/Frau vergeudet?
Ein Blue Piller brauch diese Zeitvergeudung, da er nicht merkt, dass er Zeit vergeudet, da ihm einfach die Alternativen fehlen. Ein Red Piller hingegen erkennt, dass er es ist, der weiter bestrebt ist, sich zu entwickeln und bemerkt dann, dass er eine Partnerin hat, die dies für sich nicht möchte und dazu noch versucht, die Entwicklungsmöglichkeiten des Mannes zu sabotieren. Dieses Beispiel ist zu häufig anzutreffen, dass man es nur als „hypothetisch“ ansehen kann.

Der Mann versucht seinen eigenen Wert zu bestimmen und diesen Wert zu entwickeln, auszubauen, mehr zu leben. Die Frau zehrt nur von diesem Wert, denn sie versäumt es, sich einen eigenen Wert aufzubauen. Sie kann nicht für sich stehen, da sie stets von ihrer Umwelt abhängig ist. „Was wird er/sie wohl über mich denken, wenn ich diesen Schritt gehe?“. Frauen sind Gefangene ihrer selbstgemachten Abhängigkeit. Wenige sind dazu in der Lage, diese Abhängigkeit zu durchbrechen.

Und wenn es solche Frauen gibt, dann sind es meistens nicht unsere Frauen 😉
Ich weiß noch, wie ich damals mit meiner Freundin (eine erwachsene Frau), wie mit einem Kind, das Internet durchforstet habe, nach sinnvollen Hobbys. Sie hatte sich beschwert darüber, dass sie mich nur 2 Tage in der Woche sehen konnte (meine eiserne Regel). Sie wüsste nicht, was sie den Rest der Woche machen sollte. Ich sagte ihr, dass sie sich verdammt noch mal Hobbys suchen soll. Die Welt besteht nicht nur aus mir. Sie soll sich weiterbilden, basteln, kochen, ein Fernstudium machen, Sport treiben, malen, tanzen usw. Im Endeffekt hat es nichts gebracht. Sie beschwerte sich nur andauernd, wollte aber nichts, aber auch gar nichts an ihrer Situation ändern. Ich schenkte ihr sogar ein Fahrrad (ich hab es günstig bekommen), so dass sie keine Ausrede mehr parat hätte – dachte ich. Es war immer irgendwas. Der Fuß tat weh, Kopfweh, voller Bauch, müde. Insgesamt sind wir damals genau ein mal mit den Fahrrädern raus gekommen, bis sie sich beschwert hatte, dass wir viel zu weit fahren würden (da waren wir gerade 5 Minuten unterwegs, 4 Straßen weiter). Das war es dann mit dem neuen Hobby und ich hätte das Geld lieber in Literatur gesteckt. So verstaubt nun das Rad und rostet wahrscheinlich fröhlich vor sich hin. Mann hat´s halt gut gemeint.

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Warum ich so „herzlos“ bin

Ich hoffe, dass sich einige Leser in diesem Artikel wiederfinden werden. Es geht um die Einschätzung von anderen Menschen gegenüber Menschen, die es verstehen, rational zu denken und sich strikt daran halten. Die meisten Menschen versäumen es teilweise bis gänzlich, auf ihren Verstand zurückzugreifen. Dies sind die Menschen, mit denen wir es alle in unserem Leben zu tun haben – man kann ihnen nicht ausweichen, sie sind omnipräsent.

Doch was bedeutet „herzlos“?

Ich habe dieses Prädikat schon oft erhalten. Ehrlich gesagt, mehr als oft. Bin ich wirklich ein Mann, der keinerlei Herz besitzt? Dem kann ich nicht zustimmen.

Doch warum wirke ich auf andere Menschen „herzlos“? Ganz einfach: Weil ich mich strikt weigere, irrationale Konzepte anzuerkennen.

Das Selbstbild der meisten Menschen weicht meilenweit von dem wirklichen Zustand ab. Sie leben in ihren eigenen Illusionen. Würden sie Rationalität anwenden, so würden sie es Stück für Stück aufdecken können und sich selbst besser kennenlernen. Doch sie versäumen es. Ich gebe ihnen Nachhilfeunterricht.

Und man soll mich nicht falsch verstehen: Ich zwänge mich weder auf, noch bin ich auf einer Mission. Ich bin nur „herzlos“, wenn man versucht, mir seine eigenen Illusionen zu verkaufen. Ein Beispiel aus dem Leben:

Frau X versucht mir die Vorteile der vegetarischen Ernährung bis aufs Detail zu erklären. Sie fordert mich auf, an die Tiere und an die Umwelt zu denken. „Wenn jeder vegetarisch Leben würde, dann gäbe es kein Leid mehr, also sind wir alle, jeder einzelne dazu aufgerufen, auf Fleisch zu verzichten“. Dies sagt sie mir beim Essen, während sie ein Schnitzel mit Pommes verspeist.

Wir haben es hier also mit einem äußerst irrationalen Fall zu tun. Ich weise Frau X darauf hin, dass sie sich ihr ganzes Gespräch sparen kann, wenn sie es selbst nicht umsetzt. Die Stimmung erreicht ihren Nullpunkt. „Heute ist es eine Ausnahme, sonst lebe ich vegetarisch!“ Ich sage ihr, dass sie nur dann „vegetarisch lebt“, wenn sie auch eben vegetarisch lebt. So simpel, dass es schon zu blöd ist, dies auszuführen. Am Ende des Gespräches war ich einfach nur „ignorant und herzlos“.

Fakt ist, dass es die Gesellschaft versteht, sich gegenseitig in ihren Illusionen zu bestärken. Sie ist schon so weit dem Irrationalen ausgeliefert, dass schon ein Zwang besteht, die Illusionen der Mitmenschen zu bestätigen und nicht in Frage zu stellen. Dies nennt man auch „social skills“. Ein anderes Wort für: „Lüge und komme gut an!“.

Ich bestreite nicht, dass man dadurch wirklich gut ankommt und mit seinen Mitmenschen besser auskommt. Doch zu welchem Preis? Es erfordert ein Opfer: Ich opfere meinen Verstand, meine Vernunft, meine Rationalität, meine Logik und meine Integrität. Zu diesem Opfer bin ich nicht bereit und ich verteidige diese Werte, da ich sie als richtig anerkenne, komme was wolle.

Auch solche Autoren wie Dale Carnegie, welcher mehrere „Bestseller“ geschrieben hat, befindet die Lüge für gut und bestärkt die Menschen darin, andere zu belügen und ihre Selbsttäuschungen zu unterstützen. Jeder Versicherungsverkäufer, jeder Bänker, jeder Vertreter macht dies – es bringt ihnen Vorteile. Diese Vorteile sind aber nur monetär. Und auch kein wirklicher Vorteil, da man sich hier für das Geld prostituiert – man versäumt es ganz einfach, sich zu einem integeren und ehrlichen Menschen zu entwickeln. Hier solch ein irrationales Zitat:

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Die Autonomen Rationalisten sind kein Pack von Lügnern und Schleimern. Sie wollen ehrlich durch das Leben gehen, sich auf Werte berufen und sie entwickeln. Nichts läuft dem mehr entgegen, als „ein Herz zu haben“.

Denn übersetzt heißt dies nur: „Unabhängig davon, wie irrational und falsch dein Handeln, deine Rede und dein Denken ist, bestärke ich dich darin, denn ich zeige Mitgefühl und habe Herz. Gut ist, was dir gefällt, und richtig ist, was du für richtig hältst!“

Dies ist die Nivellierung aller Werte, der „Tod Gottes“, wie es Nietzsche genannt hatte. Und ja, wir leben in einer Welt, in der „Gott tot ist“. Was eigentlich nur bedeutet, dass wir nicht mehr anerkennen möchten, dass es übergeordnete Prinzipien gibt. Rationales Denken ist solch ein übergeordnetes Prinzip, da es uns Orientierung liefert und uns vor Schaden bewahren kann. Erkennen wir dieses Prinzip nicht an, so sind wir automatisch dem Lust und Laune Prinzip ausgeliefert. Es gibt keinen Mittelweg.

Entweder werden wir ausgeliefert oder wir stellen uns ganz einfach der Realität, mit all ihren unangenehmen Konsequenzen. Auch wenn dies bedeuten sollte, dass wir „herzlos“ seien. Wir sind es nicht, und das wissen wir auch. Dies kann man nur verstehen, wenn man selbst auch rational denkt und handelt. Meine Liebe bezieht sich auf Werte. Ich liebe nicht jeden. Ich kann nicht jeden lieben, denn wenn ich dies täte, hätte das Wort keinerlei Bedeutung mehr. Wenn jemand einen Verbrecher genau so liebt, wie sein eigenes Kind, dann ist dies sein Problem, ungeachtet der Frage, wie so etwas überhaupt möglich sein kann.

 

Abschließend noch ein kurzer MGTOW Punkt:

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Wenn wir eine Beziehung mit einer Frau eingehen, so besteht in den meisten Fällen (98%) die Tatsache, dass wir es genau mit solch einem Typ Mensch zu tun haben, der gerade beschrieben wurde!!!

Frauen wollen „bedingungslos geliebt werden“. Dies bedeutet im Klartext: „Egal was ich mache und tue, du hast mich dafür zu schätzen und zu lieben!“. Dies ist so etwas wie ein Standardprogramm der Frauen. Denn sie denken, fälschlicherweise, dass sie einen Wert besitzen, einfach nur, weil sie existieren, gut aussehen oder sonst etwas. Nein. Werte werden erschaffen und dies gelingt nur, wenn man sich an rationale Prinzipien hält.

Z.b. wenn ich mir in meiner Partnerschaft Vertrauen wünsche: Ich kann mir dies nur wünschen (rational betrachtet), wenn ich ebenso bereit bin, diese Vertrauensbasis zu schützen und alles dafür mögliche zu tun, um diese Basis zu stärken und weiter auszubauen. Davon gehen auch die meisten „Blue Piller“ aus. ( Was ist die „blaue Pille“? ). Doch diese rationale Betrachtung macht keine Frau. Sie fordert, möchte aber nicht geben. Sie verletzt das Vertrauen (indem sie fremdgeht) und erwartet dann noch, dass man sie dennoch akzeptiert, da dies zeigen würde, „wie sehr man sie lieben würde“. Dies ist einfach inakzeptabel und Mann tut gut daran, wenn man sich aus solchem Irrsinn freiwillig herauszieht. Unterlässt man es, so sollte man mit den Konsequenzen rechnen. Jeder Mann wird sie, früher oder später, zu spüren bekommen.