Big Bang Theory – Leonard der Vorzeige Beta

Zunächst möchte ich sagen, dass ich diese Serie ganz gut fand, in den ersten 2 Staffeln. Als die Serie raus kam war ich noch in einer festen Beziehung, und da man sich dort ja nach einer Weile nichts mehr zu sagen hat, glotzt man halt ins Fernsehen. In diesem Fall war es ein Laptop und wir schauten diese Serie über Stream, da ich wählen konnte zwischen „Sex and the city“ und „Big Bang Theory“. Da nahm ich natürlich zweites, da mir der „Nerdfaktor“ am Anfang sehr gut gefallen hat, der aber dann nach und nach nachgelassen hat und man zwanghaft Frauen in die Serie integrieren wollte, um die weiblichen Zuschauer zufrieden zu stellen (ja, genauso läuft das!). Darum geht es in den späteren Staffeln weniger bis gar nicht mehr um Heisenberg, Wissenschaft und Comics, sondern mehr um Familie, Beziehung und Nachwuchs – eben Frauenthemen.

Was aber sehr interessant ist, und worüber dieser Artikel handelt, ist die inszenierte Rolle von Leonard. Leonard, ein Wissenschaftler mit gutem Herz, verliebt sich in seine dumpfe, blonde Nachbarin Penny. Das ist der Plot.

The_Launch_Acceleration_Leonard_and_Penny

Wenn wir genau hinschauen, so entdecken wir in Leonard den absoluten Vorzeigebeta. Er stellt Penny nach, ist ständig um sie besorgt, bezahlt ihr das Essen und noch so einiges mehr, macht ihr Geschenke und betet sie förmlich an. Penny allerdings lässt sich erst mal 2 Jahre oder so Zeit, bevor Leonard mal „ran darf“. Davor hat er schon einige Tausend Dollar für sie ausgegeben. Was macht Penny in den 2 Jahren, wo sie Leonard unentwegt anhimmelt? Richtig, sie treibt es weiter mit den „Chads“ (Wer zur Hölle ist Chad? )dieser Welt. Lässt sich aber parallel von Leonard aushalten und gibt auch den Ton an in ihrer arroganten und narzisstischen Art.

Wir haben also hier 2 Prototypen: Einmal Leonard, der Beta Versorger, der bezahlen darf, aber nicht ran darf und einmal Penny, die in der Vergangenheit das Cock-Caroussel extrem in Anspruch genommen hat und jetzt einen Gang runter fährt, aber immer noch mit dahergelaufenen Typen schläft (Was bedeutet „Cock Carousel“?.) Es ist sehr interessant zu sehen, dass Leonard eigentlich der „wertvollere Mensch“ ist. Er hat eine bessere Ausbildung, ein besseres Herz und hat allgemein eine gute Art. Penny dagegen hat überhaupt keine Ausbildung, erträumt sich eine unmögliche Karriere als Schauspielerin und hat eine narzisstische und arrogante Art an sich, die sie jeden in ihrem Umkreis spüren lässt. Dennoch wird der Charakter Penny als cool, witzig und erstrebenswert dargestellt. Von ihren weiblichen „Freunden“ wird sie auch vergöttert, weil sie „so schön ist“ (ein bekanntes Hollywood Stereotyp).

980x.gif

Im Verlaufe der Zeit wird Penny dann das klar, was jeder Frau in ihrem Alter klar wird (ich denke in der Serie selbst dürfte sie so Mitte 20 sein) – sie kann ihre Berufswünsche nicht erfüllen und arbeiten will sie eigentlich auch nicht wirklich. Das Cock-Caroussel hat sich so langsam ausgedreht und Handlungsbedarf besteht. Hier kommt Leonard ins Spiel – der Beta Versorger, der sie auch nach mehrmaligen Trennungen, immer noch anbetet. Also gibt es ein kurzes Hin und Her mit Heiratsanträgen und letztendlich heiraten sie. Penny bekommt dann zwar noch einen Job als Pharmaverkäuferin, den sie aber dann auch wieder aufgibt. Denn warum arbeiten gehen? Leonard verdient genug Geld und bezahlt alles. Natürlich wird diese Entwicklung hier künstlich gestoppt, wegen der anderen Charaktere (besonders Sheldon, der mit ihnen zusammen sein möchte).

In der Realität hätte Penny bestimmt, wann Leonard auszuziehen hat und wie die nächsten Schritte aussehen sollen. So wie es halt in einer guten Beta Beziehung ist: Die Frau bestimmt – der Mann kuscht.

Im Endeffekt sind die Männer in „Big Bang Theory“ alles Weicheier. Doch bei Leonard hätte eine Chance bestanden. Denn vom Status her ist er Penny haushoch überlegen. Eigentlich müsste er sich gar nicht mit ihr abgeben.

Aber dies ist, wie so oft, die Message bei diesen Serien und Filmen:

Die Frau brauch nur gut auszusehen (manchmal noch nicht mal das) und schon hat sie den Wert erbracht. Dies erlaubt ihr einfach, Männer zu haben, die über ihrem eigenen Status sind, denn umgekehrt wäre dies einfach undenkbar. Frauen geben sich nicht mit Loosern ab, sondern sie brauchen den Mann mit Status (finanziell gesehen). Da dieser Mann ja schließlich für sie „aufkommen muss“. Das gilt als Selbstverständlichkeit.

Ist es aber nicht, wenn man vernünftig ist. Darum ist MGTOW auch vernünftig, weil man gerade das beachtet – welchen Status habe ich, und welchen die Frau. Und weiter: Was kann ich der Frau geben und was kann sie mir geben?

Ein MGTOW erkennt: Frauen mit höherem Status bekomme ich nicht und Frauen mit niedrigem Status will ich nicht (da diese meist typische Penny Dummbatzen sind). Und weiter: Die Frau kann mir absolut nichts geben, was ich nicht selber besorgen kann. Ich sage es immer wieder – Sex wird maßlos überschätzt.

Wenn wir mal eine vernünftige Kalkulation aufstellen, dann würde dies beispielhaft so aussehen:

Ein Paar lebt seit 2 Jahren zusammen, sind insgesamt 3 Jahre in Beziehung. Sie schlafen ungefähr 2x die Woche miteinander, wenn es gut läuft auch mal 3x. Dies ergibt bei den üblichen „Lovern“ eine NettoZeit von sagen wir mal eine halbe Stunde.

Und für diese halbe Stunde macht ihr den ganzen Terror mit?

Aber nein“, sagen dann die Männer, „ ich habe ja auch anregende Gespräche, meine Partnerin versteht mein innerstes Wesen, sie nimmt mich so wie ich bin, ohne Ausnahme und mit ihr zusammen investiere ich in die Zukunft, denn eine Frau wie sie würde ich nie wieder finden“

Träumt weiter!

frabz-When-he-promises-itll-better-and-5-minutes-later-Now-you-cant-wa-b240da.jpg

Um den Schwenk zur Serie wieder herzustellen: Penny würde sofort auf einen weiteren Cock springen, wenn man ihr, z.B. eine Rolle in einem Film besorgen würde. Oder ihr andere Vorteile bieten würde, die Leonard nicht erfüllen könnte. Ja noch nicht mal das – ein gut bestückter Alpha könnte sie ohne große Probleme auf dem Klo der Cheesecake Factory knallen. Einfach so. Auch wenn sie verheiratet ist.

Gerade ältere Männer haben noch ein sehr romantisches Bild der Frau: „Frauen, die verheiratet sind, sind eben auch treu!“ Die Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus. Der Ring ist für Männer ein Symbol eines „heiligen Bündnisses“. Für Frauen ist er lediglich ein Statussymbol, für sich selbst und für das Umfeld. Dies bedeutet, dass die Frau mit einem Ring oder einer Heirat absolut nichts an Werten oder kategorischen Imperativen verbindet! Sie kann weiter das tun, was ihr beliebt. Und sie macht dies auch, weil man sie an jeder Ecke dazu ermutigt. Go Girl! Schnapp dir den jungen Lover, man lebt nur einmal.

y5j8b

Die Männer von heute raffen gar nicht, dass sie in einer Traumwelt leben, wo es Prinzessinnen gibt. Es gibt sie nicht – aufwachen. Die Serie präsentiert dem Mann eigentlich ein realistisches Frauenbild mit dem Charakter Penny, wenn man die „Verherrlichungen“ mal außen vor lässt. Dann sieht man nämlich einfach nur eine arrogante, überheblich und narzisstische Schlampe, ohne jegliche Bildung und mit Ansprüchen, die höher wie der Mond reichen. Eine typisch moderne Frau eben.

Advertisements

TV Serien, welche die Jugend zerstören – eine Analyse

profile ezone-gallery348

Beweggründe:

Beweggründe für eine Analyse waren, dass mich ein bekannter auf zwei TV Serien aufmerksam machte, die seine Kinder (3 Kinder, zwischen 11 und 19 Jahren) ständig schauen: „Two and a half men“ und „2 Broke Girls“. Diese Serien werden schon seit geraumer Zeit (Jahre!) in einer Dauerschleife auf dem Sender Pro7 ausgestrahlt.

Da ich selbst keinen Fernseher besitze (seit mittlerweile 12 Jahren), nutzte ich die Stream Option und schaute mir von jeder Serie, jeweils 5 Folgen aus verschiedenen Staffeln an, um eine Analyse anzustellen.

Hintergründe:

Es ist bekannt, dass gerade TV Serien und Hollywoodfilme einen bleibenden Einfluss auf Kinder und Jugendliche ausüben.

Kurz gesagt: Sie prägen sie, sie formen den Charakter und die allgemeine Weltanschauung, geben vor, was „in Ordnung ist“ und was nicht. Dies sind heutzutage, traurigerweise, fast die einzigen Einflüsse, die noch Zugriff auf die Psyche der Kinder und Jugendlichen haben.

Die eigenen Eltern dienen heute nicht mehr als Vorbild und Bücher lest kein Mensch mehr. Der Freundeskreis ist natürlich auch ein erheblicher Faktor, doch da die Jugendlichen „gleichgeschaltet“ wurden, kommen da auch keine neuen Einflüsse zu Stande, sondern man konsumiert, im Großen und Ganzen, den selben „Dreck“.

Vorgehensweise:

Ich schaute mir die Folgen an und machte meine Notizen. Was mir besonders auffiel, war, dass sich diese Serien sich noch nicht mal die Mühe machen, mit „unterschwelligen Botschaften“ zu arbeiten. Hier wird alles ganz plump und direkt gemacht, so dass es auch der letzte Ochse verstehen kann. Darum wird mein Analyse sicherlich nicht „schockieren“, da es einfach offensichtlich ist. Trotzdem möchte ich meine Resultate bekannt geben, für den Fall, dass Eltern oder interessierte Personen nicht wissen sollten, was sich ihre Kinder so anschauen.

Analyse (Schlussfolgerungen)

Die Schlussfolgerung wurde mit der Überschrift schon angedeutet: Diese Serien zerstören die Jugend, da sie deren Moral und Ethik zerstören und sie somit der vollkommenen Irrationalität und des Nihilismus/Hedonismus ausliefern. Eine Wertenivellierung und ein ausgeprägter Kulturmarxismus ist Programm.

Die nachfolgenden Notizen sollen aufzeigen, dass meine Schlussfolgerungen sicher nicht übertrieben sind. Sie beziehen sich auf Personen, Handlungsstränge und Botschaften, die durch die Dialoge/Monologe vermittelt werden. Die Sendungen sind in Bezug auf ihre Agenda absolut identisch, daher mache ich keinen Unterschied zwischen ihnen und beziehe mich im folgenden auf beide Serien und deren Inhalte:

original

-feste Partnerschaften sind etwas „überflüssiges“ und man propagiert die freie Liebe

-in der Serie „2 Broke Girls“ gab es sogar gewisse Tage, für verschiedene Sextreffen. Diese nannte man dann „Casual Sex Days“, also an jedem Tag einen anderen „Stecher“

-Alkohol und Drogenkonsum (besser: Missbrauch) werden gefördert und als gut befunden

-wichtigstes Thema ist immer Sex, in allen Varianten und Formen

-man muss nicht „arbeiten“ gehen, und wenn, dann sollte man es auf gar keinen Fall richtig machen oder sogar Ernst nehmen

-Reichtum, ausschließlich materieller Art, gilt als erstrebenswert – darüber hinaus, gibt es keinen Reichtum (etwa Moral und Tugend)

-Religionen werden verlacht

-Intelligenz gilt als vollkommen „uncool“

-Männer werden generell als „Weicheier“ und „Trottel“ dargestellt. Alpha Männer wird man nirgendwo antreffen. Tonangebend sind hier ausschließlich Frauen.

-Schwule und Lesben werden hochgelobt, sogar so weit, dass sich die Hauptcharaktere von „Two and a half men“ des öfteren überlegen, selbst schwul zu werden. Die „Vorteile“ davon werden ständig thematisiert

-der Umgangston unter den Charakteren ist einfach asozial. Hier wird sich auf ganz normaler Ebene, beschimpft und runtergemacht. Die Schwächen des anderen werden stets betont und man versucht immer noch einen drauf zu setzen, um sein Gegenüber lächerlich dastehen zu lassen

-eine „Schlampe“ zu sein, wird als besonders förderlich im Leben dargestellt. Man gibt seinen Körper schon für Konzertkarten oder den Eintritt in Clubs her

-Fremdgehen ist an der Tagesordnung und da macht jeder mit jedem rum. Dabei macht man auch nicht vor den „Freundinnen“ der eigenen Söhne halt

-man kann sich auch im hohen Alter dafür entscheiden, lesbisch oder schwul zu werden – es ist nie zu spät!

-Kinder und eigener Nachwuchs gelten allgemein als „Plage“

-ein intaktes Familienleben wird nirgendwo aufgezeigt und thematisiert. Innerhalb der Familien herrschen Chaos und die Beziehungen haben krankhafte Züge

-vor Problemen oder Arbeit kann man einfach wegrennen. In einer Szene aus „Two and a half man“ ging die Putzfrau einfach wieder nach Hause, weil „zu viel Dreck“ in der Wohnung war. Für diese „gute Leistung“ bekam sie dann auch für ihren Geburtstag später ein nagelneues Luxusauto geschenkt

-Vergewaltigungen, natürlich nur wenn sie von Frauen ausgehen, sind vollkommen in Ordnung

-jeder Mensch dient dem anderen nur als Objekt. Beziehungen werden ständig aufgelöst und wieder aufgenommen.

-sehr merkwürdig war, dass bei dem Charakter „Walden“ stets betont wurde, wie „schön“ er doch sei und „wie gut er aussehen würde“. Und natürlich, wie „reich“ er sei. Dies ist wahrscheinlich auch alles, was „wichtig“ an einem Mann ist

-sich Prostituierte zu bestellen ist Standard, so wie sich Pizza bestellen

-die Beziehungen zu den eigenen Eltern sind immer desaströs und damit wird vermittelt, dass es wohl überhaupt keine guten Beziehungen zu seinen eigenen Eltern geben kann

-der eigene Nachwuchs wird ständig verarscht und man macht sich pausenlos über ihn lustig – gefördert wird er nicht

-rationale Charaktere sind Fehlanzeige – jeder handelt gerade so, wie es ihm beliebt. Ob einer Schaden nimmt, juckt keinen


 

Das waren so die Hauptpunkte, die mir aufgefallen sind. Und ich habe gerade mal 5 Folgen von jeder Serie gesehen. Positive Elemente sind mir gar nicht aufgefallen. Humor hat das Ganze für mich auch nicht. Es ist überaus eintönig und die Dialoge gleichen sich in jeder Folge. Die Charakter sind absolut nicht ausgewogen oder gut durchdacht, sondern absolut vorhersehbar und einfach plump. Dies wird auch noch innerhalb der Serie bestätigt, indem man immer wieder die Eigenschaften des Charakters wiederholt, wie „Walden“ der so unglaublich schön sei, oder „Alan“ der ein absoluter Schmarotzer sei.

Bei „2 Broke Girls“ fiel mir besonders auf, dass eine von den Freundinnen aus gutem Hause stammt, die andere aus asozialen Verhältnissen. Die Freundin aus gutem Hause wird permanent dafür angegriffen, dass sie aus gutem Hause stammt und es wird als absolut „uncool“ dargestellt, so zu sein. Was als „cool“ dargestellt wird, ist eben das asoziale Verhalten der anderen Freundin, die schon in jungen Jahren mit den Liebhabern ihrer Mutter (!) gevögelt hat und dies auch munter weiter macht, für Kaugummis etc. Also der „Sex“ wird vollkommen abgekoppelt von „Liebe“, was auch in der Gesellschaft allgemein akzeptiert wird. Das beides zusammen gehen kann, scheint hier eine Unmöglichkeit darzustellen. Das wird auch niemals funktionieren, wenn man an jedem Tag der Woche (!), jeweils einen anderen Liebhaber hat.

Nun ist natürlich die Hauptfrage:

Wie wirken sich solche Inhalte auf die Kinder und Jugendlichen aus?

Dies kann man ganz schnell feststellen, wenn man mal in ein Jugendzentrum geht und dort mal nachfragt, was denn „so Sache sei“. Überraschenderweise wird man dann mit Tatsachen konfrontiert, die einem unglaubwürdig erscheinen, jedoch Realität sind, etwa das 12jährige Mädchen mit 3 Jungs „Gangbang“ hatten und 10jährige schon „Joints“ rauchen. Und dies habe ich aus erster Quelle, da ich selbst einmal in einem Jugendzentrum gearbeitet habe und die Jugendlichen sehr offen zu mir waren.

Jetzt kann man sich fragen, ob da irgendein Zusammenhang bestehen könnte, zwischen dem Informationsinput von solchen Serien und dem, was ausgelebt wird.

Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten.

Zum Abschluss noch einige ermahnende Worte von einem, der selbst jahrelang in „Two and a half men“ eine Hauptrolle besetzte – und dann ausstieg, weil er zum Glauben gefunden hat. Er warnt in diesem Video davor, diese Sendung zu schauen. Ein ganz seltenes Stück Hollywood und Respekt an Angus T. Jones.

 

Mein Weg vom Pick Up Artist zum MGTOW

Da ich in den letzten Tagen einige Diskussionen mit Pick Up Artists führte, kam mir meine Vergangenheit wieder zum Vorschein und ich entschloss mich dazu, mal einen persönlichen Bericht abzuliefern. Dies ist eine allgemeine Kritik am Pick Up Lifestyle, ohne ihn gleichzeitig zu verdammen. Pick Up stellt für mich den Anfang einer Persönlichkeitsentwicklung dar, die jedoch irgendwann darüber hinaus gehen muss. Warum dies so ist, möchte ich im folgenden beschreiben.

 

Wie ich zu Pick Up kam

Ich kam relativ früh zu Pick Up, zu einer Zeit, in der die ganzen Sachen in Deutschland noch nicht populär waren. Ich erinnere mich noch daran, als ich für die „Badboy DVD“ ein Heidengeld hinblättern musste. Dann kam die Serie mit Mystery auf MTV und viele wussten Bescheid. Davor war es wirklich noch so ein Insider Ding.

Ich bin jetzt 34 Jahre und Pick Up entdeckte ich vor ungefähr 12 Jahren. Da war ich so um die 22 oder 23 Jahre, war noch aktiv in Discotheken und wollte natürlich auch die „Geheimnisse“ erfahren. Schnell verschlang ich die gesamte, mir zu dem Zeitpunkt vorliegende Literatur. Auch heute noch halte ich „Lob des Sexismus“ von Enigma (mit dem ich auch persönlich in Kontakt war) als das beste Pick Up Buch. Dies hat mich auch sehr beeinflusst und mir ungemein weitergeholfen, vor allem als ich mich dann später in vergifteten Beziehungen wiederfand.

Damals gab es so 2 Hauptlager, einmal die „direkten PUAs“ und einmal die „indirekten PUAs“. Für die Direkten stand Badboy im Vordergrund, für die Indirekten Mystery. Ich war ein Vertreter der direkten Methode, da es auf mich einfach passte, da ich ein „Natur Alpha“ bin und schon immer war. Doch auch ich musste irgendwie lernen, dies auch bestmöglich nutzbar zu machen. So probierte ich vieles aus, kassierte viele Körbe, hatte aber auch meine Erfolge. In meiner Schulzeit sind mir die Mädchen automatisch hinterher gelaufen, da ich beliebt war in meiner Schule, da ich dort immer für irgendwelche „Skandale“ zuständig war. Also ein klassischer, junger „Badboy“.

Dies änderte sich aber schlagartig, als ich die Schule verließ und in eine andere Stadt gezogen bin. Dort kannte mich keiner, der Status war weg. So musste ich quasi wieder von neu anfangen (natürlich ohne Skandale). Dies war nicht einfach gewesen und ich hatte dann auch lange Leerzeiten, ohne Frauen. In der Schulzeit undenkbar. So in etwa kam ich zu Pick Up.

 

Meine Zeit mit Pick Up

Meine Zeit mit Pick Up war aufregend und interessant. Oft ging ich alleine aus, manchmal hatte ich meinen „Wingman“ dabei, dies war dann auf jeden Fall lustiger gewesen. Wir probierten vieles aus, und erstaunlicherweise funktionierte vieles, von dem wir nie dachten, dass es funktionieren würde. Einmal sagte ich in einer Runde, dass ich die Frauen danach beurteilen würde, wie gut ihre Brüste geformt seien (was natürlich nicht stimmte). Angetan von diesem „Vergleich“ ging ich auch sofort in eine Ecke mit 3 Mädels und sie zogen blank. Das war ziemlich absurd gewesen, aber damals fühlte man sich dann. Kurz einen Grifftest gemacht und dann wieder rein auf die Tanzfläche. Manche Erlebnisse flogen einfach an einem vorbei. An manchen Abenden war man an 20, 30 Frauen dran und hatte dann ein Nummernchaos im Handy gehabt.

Alles war ziemlich schnelllebig. Man lernte dutzende Frauen kennen. Doch im Endeffekt war es immer nur eine Momentaufnahme. Von diesen vielen Frauen sehe ich heute keine einzige mehr.

 

Warum ich den Pick Up Lifestyle verließ

Wie bei so vielen Ex-PUAs kam ich irgendwann in eine Langzeitbeziehung. Diese war ziemlich intensiv gewesen und verlangte mir einiges ab (physisch, wie psychisch). Ich war zwar immer noch der „Alpha“, aber irgendwann ging mir dies selbst auf die Nerven – ich wollte mich auch mal fallen lassen, Intimität genießen, mich ganz und gar öffnen, Emotionen und Eindrücke offen teilen – all diese Dinge, die ich mir von meiner Partnerin gewünscht hatte. Doch dies ging vollkommen schief. Ich verlor nach und nach an „Status“ und die Beziehung geriet schleichend außer Kontrolle. Mein Verhalten war widersprüchlich, da die „Alpha Mauer“ bröckelte (was ich jedoch bewusst initiiert hatte). All dies machte die Beziehung nicht mehr tragbar irgendwann, da „Fremdgehen“ zur Tagesordnung wurde (nicht von meiner Seite aus). Trotzdem wollte mich meine damalige Freundin heiraten und machte mir einen Antrag. Da ich wusste, dass sie mich auf jeden Fall schon ein paar mal betrogen hatte, verneinte ich dies vernünftigerweise. Dies war natürlich auch der Endpunkt unserer Beziehung gewesen.

So hätte ich danach ja wieder die Möglichkeit gehabt, mit dem Pick Up weiter zu machen. Doch es kam ganz anders…

 

Wie ich zum MGTOW wurde

Nach meiner Beziehung war ich ziemlich am Boden, da ich ungemein viel Energie investierte, aber überhaupt nicht zurück bekam, außer Lügen und Langeweile. Der Sex war immer gut gewesen, auch regelmäßig. Aber ich wollte einfach einen emotionalen Austausch, der so nicht stattfand. Intime Geheimnisse, die ich meiner Freundin im Vertrauen offenbart hatte, hörte ich Monate später von Dritten. Auch kursierten Geschichten, die niemals stattgefunden haben. Zum Glück kam es nicht auch noch zum „false rape“, dann wäre ich glaub ich komplett ausgeflippt.

Auf jeden Fall entdeckte ich dann das Buch von Otto Weiniger (Geschlecht und Charakter). Dieses Buch war meine persönliche Offenbarung im Bezug auf Frauen. Seine Thesen kamen mir anfangs skurril vor („Frauen haben keine Seele“). Doch mit mehrmaligem Lesen verstand ich, was er damit meinte. Viele seiner Thesen fand ich in meinem eigenen Leben bestätigt, etwa dass „Frauen überhaupt kein Problem mit dem Lügen haben“. Ich selbst wurde so schamlos angelogen, dass es schon an Kunst grenzt, wie man so etwas, ohne rot zu werden, zu Stande bringen kann. Otto Weininger erklärte mir, warum dies so ist.

Irgendwie kam ich dann über Internetrecherchen auf den Begriff „MGTOW“ und wusste am Anfang nicht so recht, was ich davon halten sollte. Ich lud mir dann das Ebook „The Redpill Handbook“ herunter, und auch dort fand ich mich wieder. Meine persönlichen Erkenntnisse deckten sich mit dem Buch. Seitdem war klar: Ich bin ein MGTOW. Ich muss es nicht erst werden, ich lebe es bereits.

 

Warum ich Pick Up kritisiere

Wie gesagt, wer bis hierher gelesen hat, der hat vernommen, dass ich mit Pick Up viel Spaß hatte und dass es meine Persönlichkeitsentwicklung entscheidend beeinflusst hat in der Vergangenheit. Trotzdem gibt es Punkte, die ich aus Erfahrung kritisiere, und wer möchte, kann sich diese Punkte zu Herzen nehmen und sich sein eigenes Urteil bilden:

Frauen sind auf dem Podest

Auch wenn dies jeder PUA abstreitet – die Frau ist auf dem Podest. Warum? Weil man Frauenfixiert ist und keinen Abend verbringen kann, ohne „auszuchecken“, auch wenn es nur flirten mit den Augen und der Körpersprache ist. Ständig kreist sich der eigene Mind um Frauen, Sex, Verführung und wie man ankommt. Dies ist neurotisch und verhindert sogar eine Persönlichkeitsentwicklung – man wird zur Marionette im eigenen „Game“.

Die Alpha Illusion

In Pick Up Kreisen meint man, dass „der Alpha“ der absolute King ist und man nur „Alpha sein muss“, damit alles wie am Schnürchen funktioniert. Dies führt dann zu Vorstellungen, dass einem generell die Freundin niemals fremdgehen kann, da man ja „Alpha“ ist. Oder dass man eine Beziehung vollkommen steuern kann, da die Frau sich ja dem Alpha unterwirft. Oder dass man automatisch immer besser ankommt, wie ein Beta, vollkommen außer Acht lassend, was die Frau möchte. Denn im Endeffekt, meine Herren, ist es die Frau, die entscheidet. Sie gibt den Kurs vor (aufbauend auf ihren Lebenszielen). Will sie in jungen Jahren „Spaß“, so reitet sie das „Cockcarousel“. Dafür kommen natürlich die „Alphas“ in erster Linie in Frage. Doch spätestens wenn sie den „hitting the wall“ Status erreicht, möchte sie in erster Linie einen „Beta Versorger“. Warum? Weil genau dieser Beta ihr das geben kann, was sie in eben diesem Lebensabschnitt benötigt. Der Alpha hat dann überhaupt keine Bewandtnis mehr, außer für kommende Seitensprünge.

Persönlichkeitsentwicklung wird verhindert

Dies ist kein Generalverdacht, sondern kristallisiert sich bei manchen heraus. Sie entwickeln sich nicht weiter, bleiben voll im Pick Up Film kleben und wollen auch noch mit 40 Jahren in Discotheken gehen, um Pick Up zu machen. So etwas ist in meinen Augen vollkommen lachhaft und zeigt, dass in den wichtigen Jahren, nichts gemacht wurde. Man sucht immer noch nach „heißen Nächten“ oder nach „der Traumfrau“. Ein Verhalten, dass in jungen Jahren vollkommen klar geht, aber irgendwann…einfach aus Lebenserfahrung eingestellt werden sollte.

Propagierte Unmoral

Oft wird in PUA Kreisen gesagt, dass es vollkommen legitim ist, einem anderen Mann die Frau „abzuluchsen“, da man ja ein besseres „Game“ hat und mehr „Alpha“ sei und somit sogar hilfreich sein kann, da man dem Betrogenen ja eine Lektion erteilt hat. Solch eine Einstellung ist unter Männern einfach schwach, denn jeder könnte in der gleichen Lage sein. Hier sollte vielmehr die goldene Regel gelten: „Füge keinem das zu, was du nicht selbst erleben willst“.

 

Fazit

Pick Up hat mir geholfen, doch für mich ist der Weg zum MGTOW so etwas wie eine natürliche Evolution. Ich stellte „Mann sein“ konsequent und radikal in Frage und fand (für mich) heraus, dass „Mann sein“ zwingend mit „Unabhängigkeit“ in Verbindung tritt. Ohne diese Verbindung büßt man, mal mehr, mal weniger, sein „Mann sein“, seine „maskuline Seite“ ein.

MGTOW durchbricht die allumfassende „Zwangsfixierung“ auf Frauen. Man entdeckt, dass man überhaupt nicht der „schwanzgesteuerte Kerl“ ist, den die Medien gerne darstellen. Sex ist eine Nebensache, nicht das Hauptziel. Wer zu diesem Schluss nicht irgendwann kommt, der ist einfach ein Opfer seiner Triebe. Aber, um fair zu bleiben, man muss dieser Triebe auch erst einmal Herr werden. Dafür brauch man die richtige Philosophie, Disziplin und körperliche Übungen. Man muss nicht vollkommen auf Sex und Frauen verzichten, doch man sollte stets den Preis dafür erwägen, den man zahlt. Und damit meine ich nicht vordergründig Geld, sondern vor allem den psychischen Preis, in Form von Stress, Enttäuschung, Zickenkrieg usw.

Mir ist jedoch auch klar, dass MGTOW altersabhängig ist. Es gibt wenig 18jährige, die sich dafür entscheiden, obwohl ich dies für Gut heiße. Aber man sollte auch seine Erfahrungen machen, keine Frage. Um diese Erfahrungen bestmöglich zu gestalten, sollte man natürlich ein „Grundpaket“ besitzen – diese liefert einem die Pick Up Philosophie. Hat man sich ausgetobt und ist der Heirat noch einmal glücklich entgangen, für den könnte MGTOW interessant sein. Doch ein „Muss“ ist es nicht. Der MGTOW ist sich darüber vollkommen im Klaren, dass dies keine Massenbewegung wird und dass es nur wenige Männer gibt, die sich dafür entscheiden. Jeder muss seinen eigenen Weg gehen – MGTOW eben.

Feminism – the greatest shit test ever!

Hier das neue Video von dem youtuber Niccolo. Seine Videos sind für den deutschen MGTOW Bereich Gold wert und decken sich nebenbei, zu 100% mit meinen persönlichen Vorstellungen – das ist sehr selten. Also abonniert Niccolo und hört euch seine Videos an, um das ganze MGTOW Ding besser zu verstehen.

Themen im Video:

Feminismus ist der größte Shit – Test aller Zeiten

MGTOW Monks werden immer mehr

Dramaqueens und weibliche Biologie

White Knights und Beta Strategien

Frauen wollen nehmen, aber nicht geben – das objektivistische Tauschprinzip

images

Es gibt in der objektivistischen Denkrichtung nach Ayn Rand ein Prinzip für gute Beziehungen, unabhängig davon, ob es sich jetzt auf zwei Geschäftsmänner oder zwei Partner in einer Beziehung bezieht. Dieses Prinzip nennt man das „Händlerprinzip“.

Dieses Prinzip, im englischen auch „Princible of Trade“ genannt, ist eine Weiterführung des Grundgedankens, den schon Aristoteles in seiner „Nikomachische(n) Ethik“ vor gedacht hat – der Grundgedanke des Tauschprinzips.

Ganz simpel betrachtet meint dieses Prinzip, dass für eine dauerhaft funktionierende Beziehung, Werte getauscht werden müssen. Wie diese Werte auszusehen haben, bestimmen die Tauschpartner selbst. Allerdings sollten sie diese Werte auch rational bestimmen können. Das ist der Unterschied zu dem üblichen Verständnis, wie man Beziehungen zu gestalten hat.

Frauen, im Allgemeinen (was bedeutet, dass es natürlich auch Ausnahmen gibt), handeln vorzugsweise gefühls- und instinktmäßig, also letztlich irrational. Sie verlassen sich auf ihre „Intuition“. Wenn wir uns allerdings, unter dieser Voraussetzung, das Tauschprinzip (im Sinne von Ayn Rand) anschauen, dann stoßen wir auf ein Problem: Wir haben es mit einem irrationalen Tauschpartner zu tun (in einer allgemeinen Beziehung zwischen Mann und Frau, wobei sich diese Polaritäten jedoch auch genau entgegengesetzt verhalten können. Der Einfachheit halber belassen wir den irrationalen Part hier und im folgendem bei der Frau, da sie meist diesen Part spielt). Betont werden muss aber ganz deutlich an dieser Stelle, dass die Frauen (und auch Männer) dahingehend selbst Schuld sind. Denn unabhängig von dem jeweiligen Geschlecht, kann das rationale Händlerprinzip, von jedem und zu jedem Zeitpunkt, in Anspruch genommen werden – doch aus Bequemlichkeitsgründen und fehlender Notwendigkeit wird dieses in Anspruch nehmen unterlassen – und dies rächt sich, vor allem in Liebesbeziehungen!

Also wie könnte das Ganze jetzt in der Praxis aussehen? Wir versuchen es anschaulich zu machen:

Ein Beispiel:

Ben und Monika feiern Weihnachten. Ben ist schon ganz aufgeregt, wie Monika auf sein Geschenk reagieren wird. Er hat 2 Monate Recherche betrieben, um genau die Kommode ausfindig zu machen, die damals in Monikas Elternhaus stand. Diese wurde damals durch einen Wasserschaden zerstört. Doch Monika sprach unentwegt von dieser Kommode, und wie schön sie doch im Schlafzimmer aussehen würde. Also ging Ben auf die Suche und fand sie. Er bezahlte einen angemessenen Preis, musste dafür allerdings auch 350km weit fahren. Doch dafür hat er ein super Geschenk für Monika bekommen!

Als Monika das Geschenk in der Garage erblickte, war sie ganz aus dem Häuschen – ein Volltreffer! Wieder im Wohnzimmer angekommen, war Ben nun auch auf sein Geschenk gespannt. „Was hat Monika wohl für mich schönes besorgt?“. Er fragte also ganz aufgeregt danach und Monika sagte ihm, dass sie ihm das Geschenk in 5 Minuten zeigen würde. Monika verschwand im Schlafzimmer und Ben wurde immer angespannter. Hastig schaute er auf seine Uhr. Ein paar Möglichkeiten hatte er sich schon überlegt, was es sein könnte – er machte schließlich die Wochen davor immer wieder subtile Andeutungen. Auch hatte er ja besonders viele Hobbys, wie Fußball, Angeln, Schach, seine Vinyl Sammlung und seine Eisenbahn auf dem Speicher, die er jetzt bereits seit 35 Jahren besitzt. Also – an Inspirationen mangelte es nicht.

Er hörte die Tür langsam aufgehen. Er erblickte Monika. Monika zog sich in der Zwischenzeit im Schlafzimmer um, und trug jetzt nur noch Reizwäsche – die Rote mit den Rüschen, die er ja bereits kennt, da die beiden schon seit 8 Jahren verheiratet sind. Monika lachte verschmitzt. „Netter Aufzug Moni, aber wo ist mein Geschenk?“, sagte Ben. Monika schaute ihn entrüstend an. Sie sagte: „Wie, was meinst du denn mit -dein Geschenk- ICH bin doch dein Geschenk, wenn du willst, darfst du es auch gleich auspacken!“ Die Freude darüber war – naja – nicht sehr groß…

Soviel dazu. Vielleicht kennt der ein oder andere Mann ja solche „tollen Geschenke“.

Was sagt dieses Beispiel jetzt über das Händlerprinzip aus?

Nun, auf der einen Seite haben wir Ben, der sich reichlich bemüht hat, einen realen Wert zu liefern. Er geht also in Vorlage. Auf der anderen Seite haben wir Monika, die einfach überhaupt nichts getan hat, um Ben einen Wert zu liefern. Noch nicht mal die Reizwäsche hat sie neu eingekauft. Er erhält also dementsprechend auch keinen Wert.

Wo liegt da jetzt das Problem mit den Frauen? Ganz einfach: Weil Frauen, wie selbstverständlich, davon ausgehen, dass sie selbst den Wert darstellen. Da sie dies denken (weiblicher Narzissmus/weiblicher Solipsismus), ist es für sie auch vollkommen unverständlich, dass man sich darüber hinaus bemühen sollte, Werte abzuliefern. Dies betrifft auch die sogenannten „Orbiter“, Männer also, die auf „Abruf bereit stehen“. Diese bekommen auch keinen Gegenwert geliefert. Den Computer können sie wieder herrichten, die Couch aus dem 5. Stock herunter tragen oder ihr Auto verleihen – sie selbst bekommen dafür aber nicht das Geringste zurück, weder Geld, noch Sex, noch einen anderen Tauschwert. Aber diese bedauernswerten Typen sind an ihrer Lage selbst Schuld und es geschieht ihnen auch Recht, da sie genau das vertreten, was auch die jeweilige Frau vertritt – den Wert „an sich“. Sie geben dieser Frau den Wert – sie sind ja „froh“, wenn sie nur in ihrer Nähe sein können und ihr behilflich sein dürfen. Arme Typen.

Beide verbindet die Beziehung, die nicht auf rationalen Urteilen beruht und nicht nach dem aktiven Wert Ausschau hält. Man darf dies nicht falsch verstehen: Es geht hier nicht um ein Erbsenzählen, nach dem Motto: „Mein Geschenk hat 134,80€ gekostet, also muss dein Geschenk auch soviel kosten“. Es ist in dem Sinne, nicht zwingend materialistisch ausgelegt – denn einen Wert könnte für mich auch darstellen, wenn meine Frau für mich meine Lieblingslieder singt, da sie eine gute Sängerin ist. Warum? Weil diese gesungenen Lieder mein Hauptziel des Lebens, nämlich das „Glück“, oder die „eudaimonia“, unterstützen und erfüllen. Ich fühle mich glücklich, ich gelange durch diese Werte, die meine Frau mir schenkt, in einen persönlichen „state of happines“.

Es ist also essentiell, für glückliche Beziehungen, dass permanent Werte getauscht werden. Daher muss man wissen und in Erfahrung bringen, was der jeweilige Tauschpartner für Präferenzen besitzt, und welche Wertvorstellungen er besitzt. Die Frage: „Was könnte meinem Tauschpartner wertvoll sein?“ kann bei dieser Untersuchung helfen.

Das Traurige an den heutigen Beziehungen zwischen Mann und Frau ist dies: Man muss diese Werteuntersuchung sogar gar nicht mehr anstellen – man kennt den Partner, weiß über seine Vorlieben und Abneigungen Bescheid und kennt auch die Werte, die dem Partner wichtig sind (ich setze dies einfach mal Voraus!).

Warum entscheidet man sich dann nicht rational dafür, dem eigenen Partner die Werte zu liefern, die ihn in seinem Lebensglück unterstützen?

Dies sollte man sich fragen.

Für die meisten Frauen steht solch eine Frage jedoch gar nicht im Raum, da SIE ja diejenigen sind, die mit Werten überhäuft werden müssen – dies ist ein übliches Selbstverständnis, gerade von jungen Frauen, insbesondere wenn sie gut aussehen, also nach ihrer Meinung dahingehend ja „schon genug Wert abliefern“. Dies kann allerdings nur funktionieren, wenn der irrationale Mann genau dieses Selbstbild bestärkt. Und diese Männer sind, über kurz oder lang, immer die Verlierer.

Das alte Beispiel:

Was macht der irrationale Mann als Erstes, wenn er in einer Bar mit einer Frau in Kontakt treten möchte? Na?

Der Vollpfosten geht hin und sagt: „DARF ich ihnen etwas zu trinken bestellen?“

Wie kommt so etwas bei einer Frau an, die sowieso schon von sich denkt, dass ihr Männer alles in den A….. blasen müssen? Genau, dieser Trottel wird auch ausgenutzt. Dabei meint es der Mann ja nur gut (aus seiner irrationalen Sicht heraus).

Ein rationaler, maskuliner Mann, würde solch eine Frage niemals stellen. Warum? Weil die Frau noch keinen Wert abgeliefert hat, sie also noch gar keinen Tauschwert verdient. Was anderes wäre es, wenn ich mit der Frau ins Gespräch käme, sie mich gut unterhält, und ich ihr, ganz natürlich, etwas zu trinken bestelle.

Doch was ist daran jetzt genau anders? Beide Männer kaufen der Frau doch ein Getränk?

Ja – der Vollpfosten macht es aber aus einem Verständnis heraus, dass die Frau dies verdiene, einfach nur weil sie eine Frau ist. Der maskuline Mann macht es aus einem Verständnis heraus, dass er durch das Gespräch bereits sehr gut unterhalten wurde und somit der Abend für ihn einen gelungen Anfang nimmt – er greift also auf einen Wert zurück, den die Frau „abgeliefert“ hat. Im Gegenzug liefert er auch Werte, und nur einer davon ist das Getränk. Der Rest ist seine Persönlichkeit und sein Charakter, den die Frau auch unterhält. Es besteht also ein gegenseitiger Austausch, der beiden Spaß macht. Hingegen wird der Vollpfosten wahrscheinlich ein oder zwei Getränke spendieren, irgendetwas über seine Arbeit erzählen, und schlussendlich wird die Frau ganz spontan aufstehen und einfach gehen. Es fand also kein gegenseitiger Austausch statt.

Diese Annahme des Händlerprinzips kann uns helfen, destruktive Beziehungen zu erkennen und aufzudecken. Wir sind es „normalerweise“ nicht gewohnt, in solchen Werterelationen zu denken. Doch wir sollten es unbedingt tun, wenn wir konstruktive und beglückende Beziehungen führen möchten. Das Selbstverständnis einer solchen Beziehung sollte es sein, sich gegenseitig in seinen eigenen Interessen und Lebenszielen zu unterstützen – und nicht sich gegenseitig zu sabotieren, wie man dies nur all zu oft vorfindet.

Rationale Händler sehen sich als gleichwertig an (nicht das sie „gleich“ wären, sondern die Voraussetzungen für einen guten Handel sind anfangs gleichwertig). So könnte ein Großkonzern, etwa „Lidl“, eine Kooperation mit dem örtlichen Bäcker eingehen, der ihn mit Backwaren beliefert. Objektiv betrachtet sind diese zwei Unternehmen alles andere als gleich – das eine ist ein multinationales Unternehmen, und das andere ist ein 5 Mann Betrieb. Aber sie sind gleichwertig dahingehend, dass jeder den Wert abliefert, den der andere sehen möchte und auch erwartet – dies bedeutet, dass der Bäcker sein Geld pünktlich will, und für „Lidl“ bedeutet es, dass der Bäcker zuverlässig, pünktlich und insbesondere gute Ware liefert. Es besteht eine feste Absprache und diese bildet das rationale Händlerprinzip. Ökonomisch betrachtet führt uns dies im großen Rahmen zum Kapitalismus, der, entgegen der Meinung des Mainstreams, auf rationalen Prinzipien beruht. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

Wichtig ist eigentlich nur zu verstehen, wie man dieses Händlerprinzip praktisch umsetzen kann – und diese Anwendung steht und fällt mit der Auswahl des Tauschpartners. Ich wiederhole es noch einmal:

Nur mit einem rationalen Tauschpartner, der sich vollkommen bewusst darüber ist, dass auch er permanent Werte abliefern muss, können solche Beziehungen fruchtbar und konstruktiv sein.

Dahingehend sollte es die Aufgabe jedes autonomen Rationalisten sein, seine eigenen Beziehungen, flächendeckend zu überprüfen, die geschäftlichen, sowie insbesondere die privaten Beziehungen. Stellen sich diese Beziehungen auf der einen Seite (die des Tauschpartners) als irrational dar, so sollten diese, über kurz oder lang, aufgelöst werden.

Je eher, desto besser – denn es sind toxische Beziehungen, giftige Beziehungen, die explodieren können, zu jeder Zeit, und an jedem Ort – und definitiv Schäden hinterlassen, physisch, psychisch oder finanziell.

Hier kann der objektivistische und individualistische Gedanke unterstützend sein, dass wir „nicht für andere Leben und diese auch nicht für uns“. Wir haben also keinerlei Verpflichtung, weder moralisch, noch ethisch, giftige und toxische Beziehungen beizubehalten. Dieser Standard gibt uns die Freiheit, ohne Gewissensbisse, negative und einseitige Beziehungen aufzulösen. Daran sollte es uns auch gelegen sein, wenn unser Ziel unser individuelles Lebensglück darstellt.

Zum Abschluss möchte ich noch auf ein Gegenargument eingehen, dass mir diesbezüglich mal angetragen wurde:

Du kannst doch gar nicht objektiv darüber entscheiden, was für diesen Mann Glück bedeutet. Vielleicht fühlt er sich ja gerade in dieser einseitigen Beziehung wohl. Es gibt ja auch Geldsklaven, die ohne Gegenwerte ihr ganzes Geld an Geldherrinnen schicken. Anscheinend scheint es sie ja glücklich zu machen, sonst würden sie dies ja gar nicht machen. Oder?“

An sich ist das Gegenargument nicht schlecht, denn es ist unbestreitbar, dass es solche Männer tatsächlich gibt. Das Ding ist aber: Diese Männer, sowie die Beziehungen, die diese unterhalten und sich darin wohl fühlen, bauen auf Irrationalität auf, vor allem auf „guten Gefühlen“ oder „Lust“.

Wir sprechen hier aber von rationalen Beziehungen unter rationalen Menschen. Das ist ein ganz anderes Kapitel. Dementsprechend wird auch „Glück“ vollkommen anders definiert. Dies bedeutet, dass ich diesem „Geldsklaven“ sein „Glück“ nicht absprechen kann, das ist richtig. Ich kann aber darauf hinweisen, dass „sein Glück“ auf Irrationalität beruht und daher, über kurz oder lang, zum Scheitern verurteilt ist. Dafür würde schon ausreichen, wenn seine „Geldherrin“ ihre Seite aus dem Internet nimmt, da sie dazu keine Lust mehr hat. Schon ist das sogenannte Glück verpafft.

Autonome Rationalisten möchten aber ein „Lebensglück“, ein Glück das aus den eigenen Tugenden und Werten entspringt, das Fundamente besitzt, die nicht umzustoßen sind.

Ein Glück also, dass aus der eigenen Persönlichkeit und Individualität entspringt und mit rationalen Mitteln abgesichert ist. Solch eine Art „Glück“ gehört einer ganz anderen Ebene an, als das temporäre, gefühlsgeladene, irrationale Glück.

Und wir sind davon überzeugt, dass wir unser Lebensglück erreichen können – wenn wir unserem Verstand folgen, an unserem Charakter arbeiten, unsere Tugenden ausbauen und Werte abliefern, von denen andere und wir selbst profitieren können. Denn dann sind wir in der Rolle eines „starken Schmieds“, der sein Glück auch . dementsprechend, nach seinen Fähigkeiten, schmieden kann. Unsere Werkzeuge sind die Vernunft und die rationale Analyse – durch diese schmieden wir – andere werden geschmiedet. Oder besser: Man (=jeder andere außer sie selbst) schmiedet für sie, da sie ja keine Werkzeuge parat haben. Das ist der Inbegriff von Abhängigkeit und führt, ganz treffsicher, zu einer „Herdenmoral“, wie sich Friedrich Nietzsche ausdrücken würde. Aber dazu in einem anderen Beitrag mehr…

Ist „Feminismus“ eine rationale Bewegung?

Femen-Berlin

Dies ist natürlich der komplementäre Blogeintrag zu dem vorherigen. Die Antwort lautet „Nein“. Was für eine Überraschung, nicht wahr? 🙂

Ich möchte an dieser Stelle die weiblichen Leser nicht sofort abschrecken, jedoch sei gesagt, dass dieser Blog sehr Männerbezogen ist. Dies liegt einfach in der Natur der Sache, da ich selbst ein Mann bin, mich als ganzer Mann fühle und dies auch versuche nach außen zu tragen. Vor allem in Deutschland herrscht dahingehend ein erheblicher Mangel.

Dieser Blog ist anti-feministisch, da der Feminismus hier als „irrational“ eingestuft wird.

Aber es gibt schließlich auch weibliche Anti-Feministinnen, was mich natürlich sehr freut. Wichtig ist festzuhalten, dass es hier nicht um „Frauenfeindlichkeit“ geht. Es geht um rationale Analysen von Konzepten. Damit fangen wir auch gleich an:

Warum also, sage ich auf der einen Seite, dass MGTOW eine rationale Bewegung wäre, und der Feminismus nicht? Sind das nicht die zwei Seiten einer Medaille? Das eine ist die Männerbewegung und das andere ist die Frauenbewegung – beide wollen Gleichheit und Selbstbestimmung – oder nicht?

In meinen Augen wollen sie das nicht. MGTOW möchte überhaupt nicht über eine „Gleichheit“ diskutieren, weil diese einfach in der Realität nicht gegeben ist. Das ist überaus pragmatisch, doch hört man jeder Ecke genau das Gegenteil. Der Feminismus ist eine Bewegung, die „angeblich“ für die „Gleichheit der Geschlechter“ eintritt. Das „wissen“ wir wahrscheinlich alle, vor allem die Feministen und Feministinnen selbst. Oder etwa nicht?

Ich behaupte, dass diese hochgepriesene „Gleichheit“ in der feministischen Propaganda ein „Fake“ ist. Doch wie komme ich dazu? Schauen wir genauer hin:

Nach dem Selbstverständnis der Feministen/Feministinnen wollen sie eine „Gleichheit der Geschlechter“ erreichen. Doch wollen sie das wirklich?

Meine persönliche Analyse zeigt ganz klar, dass dies nicht der Fall ist. Denn eine „Gleichheit“ geht ja auch innerhalb dieser feministischen Doktrin mit einer „Gleichbehandlung“ gleich. Dies wird und wurde ja stets immer mit der „Ungleichheit der Löhne“ unterlegt bzw. dargestellt. Also sollte man, im Sinne der Gleichbehandlung, die Löhne auf das gleiche Niveau anheben. Nun gut, lassen wir das einmal so stehen (ungeachtet dessen, dass Frauen und Männer eben nicht die genau gleiche Arbeit verrichten). Aber gut, wir wollen uns dieser Doktrin annähern und sie, zumindest beispielhaft, mal akzeptieren und annehmen. Die logische Schlussfolgerung wäre ja dann (wenn das Gerede von „Gleichbehandlung“ ernst gemeint wäre), auch zu schauen, wo die Männer benachteiligt werden und sie auch auf das gleiche Niveau anzuheben. Zum Beispiel vor Familiengerichten. Doch dies wird überhaupt nicht getan von den „Gleichmachern“. Was darüber hinaus erstaunt: Sobald die sogenannte „Gleichheit“ sich nachteilig auf die Frau auswirken könnte, wird sie gar nicht mehr thematisiert. Zum Beispiel eine Frauenquote bei der Müllabfuhr oder beim Straßenbau. Komischerweise habe ich dahingehend noch keine Forderungen gehört. So etwas passt halt nicht in die „Gleichheit“, denn die „feministische Gleichheit“ soll stets nur der Frau dienen, und nicht, wie das Wort „Gleichheit“ suggeriert, beiden Geschlechtern. Eine geforderte Frauenquote bei gutbezahlten Managerjobs versteht sich natürlich dabei von Selbst.

Darüber hinaus gibt es noch das Thema der „doppelten Standards“. Dies meint, dass bestimmte Verhaltensweisen bei Frauen in Ordnung sind, bei Männern aber nicht, und diese darüber hinaus noch auf das schärfste verurteilt werden.

Was sind „doppelte Standards“?

893

Diese Liste ließe sich natürlich noch weiterführen. Auf weitere Punkte werde ich sicherlich auch in nächster Zeit, und immer mal wieder eingehen. Doch warum ist der Feminismus jetzt irrational? Nun, das wurde an den paar Beispielen aufgezeigt.

Auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, ließe sich folgender Satz formulieren, der exemplarisch für die gesamte feministische Denkart steht:

Wir setzen uns Ziele und Verhaltensnormen, die wir aber weder anstreben, noch in der Realität vorfinden möchten.

Klingt absurd, nicht wahr? Aber genau das ist Feminismus.

Sie wollen „Gleichbehandlung“, wollen aber nicht gleich behandelt werden, sondern wollen aus dieser „Worthülse“ nur noch weitere Vorteile für sich erwirken – auf Kosten des Mannes versteht sich. Oder wollen zwecks „Gleichheit“ Verhaltensnormen aufstellen, die allgemein bindend sein sollen, aber das „allgemein“ betrifft sie selbst nicht, also die Frauen (siehe „Doppelstandards“, kann man auch gerne mal googeln, dann am besten mit der englischen Bezeichnung „double standarts“)

Ein MGTOW im Gegensatz ist rational und strebt keine „Gleichheit“ an. Er verwendet diese Wörter noch nicht einmal, da er weiß, dass diese nur zu Propaganda Zwecken herhalten müssen und in der Realität gar keine Entsprechungen besitzen. Auch erwirkt er Selbstverwirklichung niemals auf Kosten anderer. Was „die Frauen“ machen, ist ihm schlichtweg gleichgültig, solange sie ihn nicht einschränken und traktieren und in der Öffentlichkeit anfeinden und angreifen (wie hier z.b.:RooshV assaulted by crazy feminists )

Was aber außer Zweifel steht, ist der Fakt, dass die feministische Doktrin in den deutschen Köpfen angekommen ist und sie dahingehend, wie auch andere irrationale Weltanschauungen (etwa „Gendermainstreaming“) populär ist und auch verteidigt wird, gegen die bösen „Andersgläubigen“. Man muss sich also gar nicht mehr explizit mit den Inhalten des Feminismus auseinandersetzen, sondern man findet sie real in dieser Gesellschaft vor. Hier wird die Frau schon fast „vergöttert“, was einfach lächerlich ist. Wenn eine Frau sich selbst vergöttert, na meinetwegen. Aber eine ganze Gesellschaft? Wozu? Welchen Wert erbringt sie?

Denn auch dies gehört zu einer rationalen Analyse, auch wenn das ganz und gar „schimpflich“ und „reaktionär“ ist – die Frage nach dem „Wert“.

Heutzutage wird ja behauptet, dass jeder Mensch wertvoll sei, egal was er leistet oder wie er sich gibt – einfach jeder ist wertvoll, aus dem einfachen Grund, weil er ein „Mensch“ ist. Dies ist, rational betrachtet, vollkommen falsch und führt zu solchen destruktiven Entwicklungen, wie wir sie in unserer Gesellschaft vorfinden (Stichwort: Einwanderungspolitik).

Denn es ist eigentlich ganz einfach, da vernünftig:

Ein Mensch ist wertvoll, wenn er einen Wert darstellt bzw. erbringt.

Im Umkehrschluss ist ein Mensch wertlos, wenn er keinen Wert darstellt bzw. erbringt.

 

Dies mag sich auf den ersten Blick vollkommen herzlos anhören, ist aber dennoch, pragmatisch und rational betrachtet, vollkommen korrekt.

Dieser „Wert an Sich“ ist eben auch typisch feministisch und kulturmarxistisch. Denn Werte müssen geschaffen werden, sie sind nicht automatisch. So wie man sich auch Tugenden und einen guten Charakter erschaffen muss. Dies alles ist mit Arbeit verbunden – Arbeit die keiner mehr machen möchte. Oder wann hast du jemanden das letzte mal sagen hören:

„Ich bin diese Woche besonders stolz auf meine Leistung, da ich meine moralische Tugend steigern konnte und darüber hinaus noch Werte erzeugt habe, von denen ich selbst und andere profitieren können!“.

Schon ein wenig länger her, nicht wahr?

Da man sich, statt Werte zu erzeugen, im Feminismus darauf beschränkt, einfach immer nur einzufordern, ohne rationale Grundlage oder Beweisführung, ist der Feminismus an sich und als Ganzes eine vollkommen irrationale Bewegung, die sich bereits einiger Schäden bekennen kann – diese Schäden sind vor allem gesellschaftlicher Natur. Sie bestehen in feministischen Denkschablonen, die man blindlings übernimmt, da sie von den Medien auch noch gepusht werden. Beispiel gefällig?

Wie wird ein Mann mittleren Alters eingeschätzt, wenn er mittags, ganz alleine auf einer Bank sitzt, die auf einem öffentlichen Spielplatz steht?

Na? Kamen da nicht sofort Begriffe wie „Perverser“ und „Kinderschänder“ hoch?

Was wäre jetzt, wenn eine „besorgte Mutter“ nun hingehen würde und den Mann fragen würde, was er überhaupt hier zu suchen hätte, und er sagen würde, dass er „Spaß an Kindern hat und ihnen gerne beim Spielen zusieht“. Na? Vollkommen klar: Polizei rufen.

Dies war vor 30 Jahren noch ganz anders gewesen. Heutzutage ist es ja schon „verwerflich“, wenn der Opa seine Nichte auf den Schoß nehmen möchte. Wie würde das aber im gegenteiligen Fall aussehen? Sagen wir mal, auf dieser Bank auf dem Spielplatz würde eine Frau sitzen und sie würde auch genau das Gleiche antworten. Vollkommen klar: Polizei rufen. Nein, nicht wirklich.

Ich kenne so etwas ähnliches sogar aus ganz persönlicher Erfahrung heraus:

Damals besuchte ich die Fachoberschule (ich war 17 Jahre alt) für Sozialwesen und man musste dort im ersten Jahr ein Praktikum machen – ich entschied mich, weil auch ich Spaß an Kindern habe, für eine Kindergrippe als Erzieher. Man nahm mich dort auch direkt herzlich auf, da ich scheinbar auch gut geeignet war. Mit den Kindern lief alles prima, auch die haben mich gut aufgenommen und ich hatte schon nach wenigen Tagen meine „Lieblinge“. Erzieher und Erzieherinnen wissen was ich meine. Die Arbeit an sich machte mir unheimlichen Spaß und die Tage vergingen wie im Flug. Eigentlich ein Traum. Doch es gab 2 Eltern (beides Frauen), die mich sahen, und dann unter 4 Augen mit der Chefin sprechen wollten. Ich verstand am Anfang gar nicht, worum es da ginge, vor allem nicht, dass es da um mich ginge. Aber zwischen den Zeilen ließ meine Chefin dann verlauten, dass sich die beiden „nicht wohl dabei fühlten“, wenn ich etwas mit ihren Kindern zu tun habe. Auch da verstand ich noch nicht. Meine Chefin wurde deutlicher: „Sie haben Angst, dass du sie auf perverse Art anfassen willst und mit ihnen heimlich Sachen machen würdest“. Ich war total geschockt. Ich wusste nicht, ob ich jetzt wütend war oder einfach traurig. Wie kamen die nur auf so etwas? So etwas würde mir nie im Leben einfallen. Doch durch diese ganzen Schreckensmeldungen im Fernsehen und vor allem durch feministische Propaganda scheint es „klar“ zu sein, dass jeder Mann (zu dem Zeitpunkt war ich ja noch nicht mal ein Mann) ein Perverser ist. Und wenn nicht – so steckt es auf „natürliche“ Weise in ihm.

Solch eine Einstellung ist einfach krank und ist der Grund dafür, dass Männer total verunsichert sind, wenn es um den Umgang mit Kindern geht, vor allem wenn sie weiblich sind. Das ist ein riesen Problem, auch innerhalb der eigenen Familien.

Doch sicherlich gibt es auch diese Perversen. Und zwar, tadaaa, auf beiden Seiten, relativ gleich verteilt. Ja, richtig: Es gibt haufenweise perverse Frauen, die sich auch an männlichen Kindern und Minderjährigen vergreifen. Offizielle Tabellen scheint es dafür noch nicht zu geben – eine Ableitung, die diese These stützt, kann jedoch aus dieser Tabelle entnommen werden

Opfer von sexueller Gewalt in etwa gleich verteilt

Letztendlich wurde eine ganze Gesellschaft kirre gemacht und für dumm verkauft. Doch auf die Einsicht daraus kann man lange warten – das Ganze wird sogar noch weiter getrieben, noch perverser ausgestaltet (Stichwort: Frühsexualisierung).

Diese negativen Entwicklungen laste ich vor allem der feministischen Propaganda an, und daher verstehe ich mich auch als ein scharfer Gegner, eben ein Anti-Feminist. Tatsächlich liegen die Sachen und Fakten ja vollkommen offensichtlich vor. Daher frage ich mich auch ganz ernsthaft, wie ein „Mann“ sich Feminist nennen kann und diese Sachen auch noch aktiv unterstützen kann? Vielleicht wird mir das irgendwann mal ein Mann erklären können – aber bitte rational.