Was ist MGTOW?

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Ein schönes und passendes Bild, um die MGTOW Philosophie kurz und bündig darzustellen. Aber natürlich gibt es noch viele weitere Punkte. Aber dies sind so die Grundlagen, auf denen MGTOW aufbaut.

Was man bei MGTOW grundsätzlich verstehen muss ist folgendes:

Es gibt keine Dogmen, Regeln und Rituale.

Dies bedeutet, dass man bei dem Begriff „MGTOW“ nicht von einer geschlossenen Philosophie oder gar geschlossenen Bewegung ausgehen darf. Dies macht das ganze Thema natürlich ein wenig verzwickt, denn – es gibt nicht „den MGTOW“.

Es gibt Männer, die sich als „MGTOW“ bezeichnen und diesen Begriff mit ihrer eigenen Philosophie und ihrem eigenen Leben ausfüllen wollen.

Dabei kann man sich an gewissen Standarts orientieren, die die meisten „MGTOW Männer“ erfüllen dürften:

  • Sie fallen nicht auf moderne Märchen a la „das böse Partriarchat“ und „die Frauen werden stark unterdrückt“ herein
  • Sie sind Individualisten und Freigeister
  • Sie haben kein Problem damit, sich gegen den Mainstream zu stellen und herrschende Ideologien in Frage zu stellen
  • Sie respektieren Frauen und sind keine Frauenhasser. Sie wollen jedoch den Einfluss der Frauen auf ihr eigenes leben minimieren, bis ganz ausschalten
  • Sie erkennen deutlich die Fallen von Heirat und festen Beziehungen. Dies führt jedoch nicht dazu, sie grundsätzlich zu meiden. Erfahrungen werden oftmals am intensivsten in Kriegsgebieten gemacht
  • Sie schulen ihren Geist und trainieren ihren Körper, da diese Bereiche die Grundlage für das Leben bilden
  • Sie definieren „Mann Sein“ für sich selbst und verlachen Stereotypen wie „Macho Mann“ oder „triebgesteuerte Männer“
  • Sie sind sich über die männliche Kraft bewusst und wollen sie bestmöglichst in diesem Leben anwenden. Dabei respektieren sie die weibliche Kraft, die im Außen und im Innen zu finden ist und streben einen Weg der Harmonie an, ohne auf falsche Kompromisse hereinzufallen
  • Sie wissen, dass die Welt nicht so ist, wie sie scheint und wie sie von den Medien dargestellt wird. MGTOW Männer ziehen ihr Wissen aus anderen Quellen. Die beste Quelle für jeden MGTOW ist und bleibt jedoch – die persönliche Erfahrung
  • Sie sind „Alphas“ und wissen um die Stärken und Schwächen, die darin liegen
  • Sie mögen Kommunikation, aber nicht mit „Gehirngewaschenen“
  • Sie verfolgen ihre Ziele strikt und mit Fokus. Sie wissen, dass sie Ziele erreichen können, jedoch auch scheitern können. Dieses Wagnis gehen sie ein.
  • Sie respektieren die Individualtität. Ein Mann, der es vorzieht in einem Wohnwagen zu leben, ist nicht schlechter, wie ein Mann, der in einem Luxus Anwesen wohnt – verschiedene Männer, verschiedene Ausrichtungen
  • Sie verdienen Geld, wissen aber, dass Geld nicht alles ist. Reichtum ist etwas Gutes, wenn er klug genutzt werden kann. Ein freudvolles Leben ist jedoch auch mit einem Minimaleinkommen erreichbar. Darum ist ein MGTOW kein Materialist, zumindest kein „Wertematerialist“, der einer „Rolex“ einen bestimmten „Menschenwert“ zuspricht
  • Sie leben abseits von der Norm. Dies macht sie interessant. Dies macht sie aber auch zu Angriffszielen von „Herdenmenschen“. Ein MGTOW weiß damit umzugehen
  • Sie wollen keinen „missonieren“. Sie wissen, dass nur ein geringer Prozentsatz an Männern den MGTOW Weg gehen können
  • Sie pochen nicht auf allgemeines Verständnis ihrer Weltsicht. Das, was der Feminismus fordert (nämlich uneingeschränkte Akzeptanz), finden Sie lachhaft. Philosophien sind individuell einzustufen und zu bewerten und können damit von jedermann akzeptiert, aber auch abgelehnt werden
  • Sie finden einen realistischen Bezug zur Frau. Weder „lieben sie alle Frauen“, noch „verachten sie das Weib“.
  • Sie haben ein großes Interessengebiet und bilden sich stets weiter
  • Sie wissen, dass sie politische und gesellschaftliche Bereiche nicht verändern können. Darum investieren Sie ihre ganze Kraft in die persönliche Entwicklung und fördern darüber hinaus noch Freunde/Freundinnen, die es wert sind
  • Sie geben nichts auf Ruhm und Ansehen, denn sie wissen, dass diese vergänglich sind. Die eigene Selbstliebe und der eigene Selbstwert haben jedoch Bestand
  • Sie wollen aus ihrem Leben das bestmöglichste herausziehen ohne andere Menschen zu schaden
  • Sie lassen sich nicht in festgefahrene Ideologien einspannen
  • Sie lieben das Leben, auch wenn sie wissen, dass das Leben oft hart und unangenehm sein kann. Durch diese Krisen gehen sie mit erhobenen Haupt hindurch

 

Der „MGTOW“ Lifestyle ist etwas wunderbares, wenn auch mit Arbeit verbunden. Man muss schon gewillt sein, an sich zu arbeiten und überkommene Konzepte und veraltete Weltanschauungen über Bord zu werfen. Ein MGTOW lebt im Hier und Jezt und strebt geistige Klarheit an. So überlebt er Krisen und Anfeindungen, lässt sich nicht für fremde Ziele einspannen.

Kurzum: MGTOW bedeutet ein gutes Stück Freiheit!

Auf ein frohes neues Jahr!

MGTOW auch in 2018.

 

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Unachtsame Vergewaltigung?

Wie die „Stuttgarter Nachrichten“ berichteten, geht jetzt die feministische Agenda in Schweden in eine ganz neue Runde. Es klingt absurd, soll aber bald Realität werden:

Vor dem sexuellen Akt hat der Mann gefälligst die Erlaubnis seiner Partnerin einzuholen und – das am besten schriftlich!

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Einige prägnante Zitate:

„Es obliegt dem Mann, die Frau aktiv um Erlaubnis zu bitten. Sonst droht eine Verurteilung wegen Vergewaltigung. Auch wenn es zu keiner merkbaren Auseinandersetzung, Gewalt oder anderweitiger Bedrohung vor oder beim Sex kam“

Also im Klartext heißt das für den Mann: Egal wie kuschelig und liebevoll der Sex auch war – es könnte immer eine Verurteilung wegen Vergewaltigung drohen. Doch mit welchem Tatbestand? Es gibt keinen mehr! Der Tatbestand wird einfach von der Begriffsbestimmung abgespalten. Vollkommen irrational. Und natürlich öffnet dies Tür und Tor für „Abzocken“. Außerdem werden damit auch „echte“ Vergewaltigungen vollkommen bagatellisiert und die Opfer verhöhnt – so nach dem Motto: „Ach hören sie, wir hatten heute schon 362 Anzeigen wegen Vergewaltigung, kommen sie einfach morgen wieder…“

 

„Mit dem neuen Gesetz sollen mehr sexuelle Handlungen als bislang als Vergewaltigung eingestuft werden, sagte der Premier. Um mehr Personen verurteilen zu können, werden zwei neue Tatbestände eingeführt. Die „unachtsame Vergewaltigung“ und der „unachtsame sexuelle Übergriff“.“

Die Beweggründe sind natürlich hier mehr als interessant: „Um mehr Personen verurteilen zu können“. Nicht etwa, um „Frauen zu schützen“.

 

„Er will mit dem Gesetz gerade ein Umdenken bei den Männern erreichen. „Es wird mehr Anzeigen geben, aber ob es auch zu mehr Verurteilungen kommt, ist noch offen“, sagt Mats Knutson vom Anwaltsverbund. Schwedens Polizei sei bereits jetzt völlig überlastet“

Natürlich ist auch hier wieder bei diesen Politikern und links-grünen „Denkern“ vollkommen „klar“, dass nur Männer Gewalt in Bezug auf sexuelle Handlungen ausüben. Bei Frauen ist so etwas natürlich vollkommen undenkbar. Denn:

„In Schweden müssen Frauen zukünftig ihrem Partner nicht mehr mit einem verbalen „Nein“ oder körperlich deutlich machen, wenn sie keinen Sex möchten. Es obliegt dem Mann, die Frau aktiv um Erlaubnis zu bitten“

Also Männer, die keinen Sex möchten gibt es in dieser Welt überhaupt nicht. Ist doch klar, der perverse und ständig notgeile Mann „kann doch froh sein“, wenn eine Frau sich herablässt, und ihn „entlastet“. Im Gegenzug wird es dann bald DIN Verträge geben, die man am besten in einer „Respect“ Sitzung, vor dem geschlechtlichen Akt, Punkt für Punkt durchgeht. Wenn dann alle Klarheiten beseitigt sind, kann das „feurige Liebesspiel“ losgehen. Ich kann es mir richtig vorstellen…so leidenschaftlich…ach…wäre ich doch nur kein MGTOW, der diese vertraglich geregelten Koitus Akte nun missen muss. Und wie immer: Bald auch in ihrem Land verfügbar!

 

Quelle: Artikel

Auf die inneren Werte kommt es an!

Frauen schauen bei Männern nicht auf das Geld, das ist ein großer patriarchalischer Mythos und dient nur dazu, Frauen schlecht zu reden. Frauen schauen stets auf die inneren Werte. Es ist ihnen vollkommen gleichgültig, welches Auto man fährt, oder ob man einen Anzug trägt. Daher liegt es am Mann, seine Traumfrau zu begeistern! Wie macht er das? Durch eine nette und sensible Art – Frauen lieben so etwas! Männer sind nur auf Karriere aus und ihnen geht es nur um materielle Dinge. Darum brauchen sie auch die Frau als Ausgleich, damit Spiritualität und Seele in ihr leeres Leben kommt.

Männer ohne Seelenpartnerin sind arme Hunde. Darum: Männer, ihr müsst nur sein, wie ihr seid, ohne Verstellung, ohne mit Anzügen und Autos zu prahlen. Denn das turnt die Frauen ab. Denn Frauen sind die Engel dieser Welt und sie wollen wahre Liebe erfahren und ihren Mann unterstützen – komme was wolle!

Ende der Weihnachtsgeschichte.

 

Irrenhaus Part 1

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Die schlaue Joyce hat Recht gesprochen: Es ist unverantwortlich, dass es deutsche Eltern gibt, die ihren Kindern deutsche Vornamen geben. Denn gerade „Philipp“ ist ein ausgesprochen böser Nazi Name. Das weiß ja auch jeder. Genauso wie „Max“.

Mein kleiner Bruder hatte mal als Plüschtier so ein Häschen mit dem Namen „Max“. Dem Häschen hat man es schon angesehen, dass es patriotische Tendenzen hat und am liebsten jeden Döner Laden schließen möchte. Man sollte die Hersteller verklagen, dass sie Häschen mit stigmatisierenden Nazi Namen herausbringen und so die armen Kinder dazu verführen, nicht weltoffen zu werden und dem Fortschritt im Wege stehen.

Wir müssen ganz klar anerkennen, dass, nur wenn man Joyce oder Twiggy heißt, automatisch zeigt, dass man mit Nazis nichts zu tun haben will. Denn es ist auch ganz klar bewiesen, dass man anhand von Vornamen rassistische Tendenzen zu 100% erkennen kann. Das hat eine Studie in Genderistan herausgefunden. Es ist also klar, dass wenn man einen nicht-deutschen Namen trägt, dies einen eindeutigen Schutz vor Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bietet. Denn die Denkkonzepte der Faschisten prallen an diesen Namen einfach ab. Das ist nur logisch und muss man deswegen auch nicht begründen. Sollte klar sein.

In dem Zitat werden auch ausdrücklich nur männliche Namen genannt, da Frauen keine Rassisten sein können, das versteht sich ja von selbst.

Also wenn wir in der Kindergrippe das nächste Mal auf einen Timo oder einen Max treffen, dann müssen wir den Erziehern und den Eltern ganz deutlich klar machen, dass wir dies weder akzeptieren noch tolerieren. Solche Kinder gehören ganz klar ausgegrenzt.

Durch diese Ausgrenzung und Stigmatisierung erreichen wir, dass es in Zukunft weniger Ausgrenzung und Stigmatisierung gibt.

TV Serien, welche die Jugend zerstören – eine Analyse

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Beweggründe:

Beweggründe für eine Analyse waren, dass mich ein bekannter auf zwei TV Serien aufmerksam machte, die seine Kinder (3 Kinder, zwischen 11 und 19 Jahren) ständig schauen: „Two and a half men“ und „2 Broke Girls“. Diese Serien werden schon seit geraumer Zeit (Jahre!) in einer Dauerschleife auf dem Sender Pro7 ausgestrahlt.

Da ich selbst keinen Fernseher besitze (seit mittlerweile 12 Jahren), nutzte ich die Stream Option und schaute mir von jeder Serie, jeweils 5 Folgen aus verschiedenen Staffeln an, um eine Analyse anzustellen.

Hintergründe:

Es ist bekannt, dass gerade TV Serien und Hollywoodfilme einen bleibenden Einfluss auf Kinder und Jugendliche ausüben.

Kurz gesagt: Sie prägen sie, sie formen den Charakter und die allgemeine Weltanschauung, geben vor, was „in Ordnung ist“ und was nicht. Dies sind heutzutage, traurigerweise, fast die einzigen Einflüsse, die noch Zugriff auf die Psyche der Kinder und Jugendlichen haben.

Die eigenen Eltern dienen heute nicht mehr als Vorbild und Bücher lest kein Mensch mehr. Der Freundeskreis ist natürlich auch ein erheblicher Faktor, doch da die Jugendlichen „gleichgeschaltet“ wurden, kommen da auch keine neuen Einflüsse zu Stande, sondern man konsumiert, im Großen und Ganzen, den selben „Dreck“.

Vorgehensweise:

Ich schaute mir die Folgen an und machte meine Notizen. Was mir besonders auffiel, war, dass sich diese Serien sich noch nicht mal die Mühe machen, mit „unterschwelligen Botschaften“ zu arbeiten. Hier wird alles ganz plump und direkt gemacht, so dass es auch der letzte Ochse verstehen kann. Darum wird mein Analyse sicherlich nicht „schockieren“, da es einfach offensichtlich ist. Trotzdem möchte ich meine Resultate bekannt geben, für den Fall, dass Eltern oder interessierte Personen nicht wissen sollten, was sich ihre Kinder so anschauen.

Analyse (Schlussfolgerungen)

Die Schlussfolgerung wurde mit der Überschrift schon angedeutet: Diese Serien zerstören die Jugend, da sie deren Moral und Ethik zerstören und sie somit der vollkommenen Irrationalität und des Nihilismus/Hedonismus ausliefern. Eine Wertenivellierung und ein ausgeprägter Kulturmarxismus ist Programm.

Die nachfolgenden Notizen sollen aufzeigen, dass meine Schlussfolgerungen sicher nicht übertrieben sind. Sie beziehen sich auf Personen, Handlungsstränge und Botschaften, die durch die Dialoge/Monologe vermittelt werden. Die Sendungen sind in Bezug auf ihre Agenda absolut identisch, daher mache ich keinen Unterschied zwischen ihnen und beziehe mich im folgenden auf beide Serien und deren Inhalte:

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-feste Partnerschaften sind etwas „überflüssiges“ und man propagiert die freie Liebe

-in der Serie „2 Broke Girls“ gab es sogar gewisse Tage, für verschiedene Sextreffen. Diese nannte man dann „Casual Sex Days“, also an jedem Tag einen anderen „Stecher“

-Alkohol und Drogenkonsum (besser: Missbrauch) werden gefördert und als gut befunden

-wichtigstes Thema ist immer Sex, in allen Varianten und Formen

-man muss nicht „arbeiten“ gehen, und wenn, dann sollte man es auf gar keinen Fall richtig machen oder sogar Ernst nehmen

-Reichtum, ausschließlich materieller Art, gilt als erstrebenswert – darüber hinaus, gibt es keinen Reichtum (etwa Moral und Tugend)

-Religionen werden verlacht

-Intelligenz gilt als vollkommen „uncool“

-Männer werden generell als „Weicheier“ und „Trottel“ dargestellt. Alpha Männer wird man nirgendwo antreffen. Tonangebend sind hier ausschließlich Frauen.

-Schwule und Lesben werden hochgelobt, sogar so weit, dass sich die Hauptcharaktere von „Two and a half men“ des öfteren überlegen, selbst schwul zu werden. Die „Vorteile“ davon werden ständig thematisiert

-der Umgangston unter den Charakteren ist einfach asozial. Hier wird sich auf ganz normaler Ebene, beschimpft und runtergemacht. Die Schwächen des anderen werden stets betont und man versucht immer noch einen drauf zu setzen, um sein Gegenüber lächerlich dastehen zu lassen

-eine „Schlampe“ zu sein, wird als besonders förderlich im Leben dargestellt. Man gibt seinen Körper schon für Konzertkarten oder den Eintritt in Clubs her

-Fremdgehen ist an der Tagesordnung und da macht jeder mit jedem rum. Dabei macht man auch nicht vor den „Freundinnen“ der eigenen Söhne halt

-man kann sich auch im hohen Alter dafür entscheiden, lesbisch oder schwul zu werden – es ist nie zu spät!

-Kinder und eigener Nachwuchs gelten allgemein als „Plage“

-ein intaktes Familienleben wird nirgendwo aufgezeigt und thematisiert. Innerhalb der Familien herrschen Chaos und die Beziehungen haben krankhafte Züge

-vor Problemen oder Arbeit kann man einfach wegrennen. In einer Szene aus „Two and a half man“ ging die Putzfrau einfach wieder nach Hause, weil „zu viel Dreck“ in der Wohnung war. Für diese „gute Leistung“ bekam sie dann auch für ihren Geburtstag später ein nagelneues Luxusauto geschenkt

-Vergewaltigungen, natürlich nur wenn sie von Frauen ausgehen, sind vollkommen in Ordnung

-jeder Mensch dient dem anderen nur als Objekt. Beziehungen werden ständig aufgelöst und wieder aufgenommen.

-sehr merkwürdig war, dass bei dem Charakter „Walden“ stets betont wurde, wie „schön“ er doch sei und „wie gut er aussehen würde“. Und natürlich, wie „reich“ er sei. Dies ist wahrscheinlich auch alles, was „wichtig“ an einem Mann ist

-sich Prostituierte zu bestellen ist Standard, so wie sich Pizza bestellen

-die Beziehungen zu den eigenen Eltern sind immer desaströs und damit wird vermittelt, dass es wohl überhaupt keine guten Beziehungen zu seinen eigenen Eltern geben kann

-der eigene Nachwuchs wird ständig verarscht und man macht sich pausenlos über ihn lustig – gefördert wird er nicht

-rationale Charaktere sind Fehlanzeige – jeder handelt gerade so, wie es ihm beliebt. Ob einer Schaden nimmt, juckt keinen


 

Das waren so die Hauptpunkte, die mir aufgefallen sind. Und ich habe gerade mal 5 Folgen von jeder Serie gesehen. Positive Elemente sind mir gar nicht aufgefallen. Humor hat das Ganze für mich auch nicht. Es ist überaus eintönig und die Dialoge gleichen sich in jeder Folge. Die Charakter sind absolut nicht ausgewogen oder gut durchdacht, sondern absolut vorhersehbar und einfach plump. Dies wird auch noch innerhalb der Serie bestätigt, indem man immer wieder die Eigenschaften des Charakters wiederholt, wie „Walden“ der so unglaublich schön sei, oder „Alan“ der ein absoluter Schmarotzer sei.

Bei „2 Broke Girls“ fiel mir besonders auf, dass eine von den Freundinnen aus gutem Hause stammt, die andere aus asozialen Verhältnissen. Die Freundin aus gutem Hause wird permanent dafür angegriffen, dass sie aus gutem Hause stammt und es wird als absolut „uncool“ dargestellt, so zu sein. Was als „cool“ dargestellt wird, ist eben das asoziale Verhalten der anderen Freundin, die schon in jungen Jahren mit den Liebhabern ihrer Mutter (!) gevögelt hat und dies auch munter weiter macht, für Kaugummis etc. Also der „Sex“ wird vollkommen abgekoppelt von „Liebe“, was auch in der Gesellschaft allgemein akzeptiert wird. Das beides zusammen gehen kann, scheint hier eine Unmöglichkeit darzustellen. Das wird auch niemals funktionieren, wenn man an jedem Tag der Woche (!), jeweils einen anderen Liebhaber hat.

Nun ist natürlich die Hauptfrage:

Wie wirken sich solche Inhalte auf die Kinder und Jugendlichen aus?

Dies kann man ganz schnell feststellen, wenn man mal in ein Jugendzentrum geht und dort mal nachfragt, was denn „so Sache sei“. Überraschenderweise wird man dann mit Tatsachen konfrontiert, die einem unglaubwürdig erscheinen, jedoch Realität sind, etwa das 12jährige Mädchen mit 3 Jungs „Gangbang“ hatten und 10jährige schon „Joints“ rauchen. Und dies habe ich aus erster Quelle, da ich selbst einmal in einem Jugendzentrum gearbeitet habe und die Jugendlichen sehr offen zu mir waren.

Jetzt kann man sich fragen, ob da irgendein Zusammenhang bestehen könnte, zwischen dem Informationsinput von solchen Serien und dem, was ausgelebt wird.

Diese Frage kann sich jeder selbst beantworten.

Zum Abschluss noch einige ermahnende Worte von einem, der selbst jahrelang in „Two and a half men“ eine Hauptrolle besetzte – und dann ausstieg, weil er zum Glauben gefunden hat. Er warnt in diesem Video davor, diese Sendung zu schauen. Ein ganz seltenes Stück Hollywood und Respekt an Angus T. Jones.